Gedanken zum Winter 2011/12, auch wieder ein kalter ? Wegen der langen Wellen, wegen starker Blockhochs, zwar noch im Osten

  • Hier heute meine Gedanken zum Winter 2011/12:
    Langfristgedanken zum Winter 2011/12, 4. Winter von den letzten 6 kalt? wegen mildem Okt.? Guten Morgen, liebe Wetter- und Klimafreunde,


    heute habe ich mir mal die Monatskarte der Abweichungen der absoluten Topografie 500 hPa angeschaut und da schlägt sich im September das starke polnahe Hochdruckgebiet nieder, es hat plus 14 gpdm Abweichung über Sibirien gebracht gehabt.


    Und nun entwickelt sich ein ähnlich starkes polnahes Hoch, "unser ULLA-OMEGA-Hoch" mausert sich ebenfalls zu einem Blockhoch,


    diesmal also im Oktober schon weiter westwärts als im September.


    Wenn man das so weiter beschaut in Gedanken, dann wissen manche von uns aus Erfahrung, dass Blockierung zu Blockierung kommt, ähnlich wie die Matthäustag-Regel vom 21. Sept. ja auch die drei Blockhochs zuwege brachte.


    Also danach könnte die Blockhochserie weitergehen, wir sind nun in der Warmluft auf der Westflanke dieses Blockhochs. Da erinnere ich mich an die BAUER-Wetterregel, die da sagt:


    Je wärmer der Oktober (durch die meridionalen Südlagen), um so kälter der Winter.


    Wie die Regel genau aussieht, da schaue ich mal nach.


    Hier aber erst mal die GWL-Abweichung 500 hPa im September und die Lage dazu:


    http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/d…FAW__Abtop.html


    das Riesen-OMEGA Blockhoch ULLA zeigt wetter3:




    Hier habe ich die Regel gefunden: Wenn es im Oktober viele Hochdrucklagen gibt, wie diesmal auch geschehen und 1986,


    dann ist die Wahrscheinlichkeit über 95 %, dass der Winter kalt ausfällt (wenn > 1.5 Grad C Abweichung)


    Hier die Originalsätze dazu:


    "Ist der Oktober um mindestens 1,5 Grad zu kalt, dann wird der Winter mit 70% Wahrscheinlichkeit zu warm ausfallen! Ist der Oktober dagegen zu warm und zu trocken (mindestens 1,5 Grad wärmer als normal), dann ist mit 90% Wahrscheinlichkeit ein zu kalter Winter und besonders ein zu kalter Januar zu erwarten.



    Die Erklärung des erstaunlichen Ergebnisses: Gibt es im Oktober häufig Hochdruckwetterlagen, so ist im Januar ebenfalls mit Hochdruckwetter zu rechnen. Im Herbst ermöglichen diese viel Sonnenschein, Trockenheit und Wärme. Im Januar jedoch sorgen sie für bittere Kälte".



    Übrigens: heute Nacht hat es hier in Starkenburg an der Mittelmosel schon geregnet, die Front von MEENO hat uns schon überquert


    Hubertus für euch, und Dank an M2 - Sturmwetter, für deine Gedanken im Herbstkapitel, das wir damit abschließen können?
    Lasst uns schon langsam mal auf den Winter in Gedanken "einschießen".
    Nach 2005/06, 20009/10 und 2010/11 wäre es dann der vierte von 6 Wintern, der so ausfallen würde wie in alten Zeiten.
    Ein wichtiger Gesichtspunkt noch: Durch die aktuelle Lage von Blockhoch ULLA wird polare Kaltluft nun nach Russland geführt, auf der Ostflanke. Dort kann sich nun ein Kaltluftblock entwickeln, der dann zusätzlich die winterlichen Bedingungen im Osten beginnen lässt oder weiter wachsen lässt. Der Kaltluftblock mit Westpulsation der Hochdruckgebiete "schwappt" dann zu uns.
    Wenn nicht eine Westdrift dagegen hält. Die Chance dazu ist aber nur 5 %.
    Ich hoffe, Ihr könnt meinen Gedanken folgen. Ähnliche Gedanken hatte ich im Herbst 2005 und letzten herbst.
    Fall ich am frühen Morgen Flüchtigkeitsfehler beim schnellen schreiben rein gebaut habe, bitte übersehen. Was sagt M2 zu meinem Erguss?
    Gruß Hubertus

    Diplom-Meteorologe
    Hubertus Schulze-Neuhoff
    56841 Traben-Trarbach

  • Das war die beste Vorhersage die ich dieses Jahr gelesen habe Danke dir :thumbsup:

  • Hallo Huberuts ja das gleiche Problem erkenne ich schon einige Tage o. Wochen. Genau , du nimmst mir die Worte aus dem Mund.


    Aber wir sprechen hier die Wochen wieso noch ausführlicher über diese Wintersache.


    Rhavn1801.gifKarte1jpp.jpg


    Das könne durchaus interessant werden.


    Ich sehe allerdings auch diesen polare Hoch was langsam nach Osten zieht u. die Verbindung zum größeren Hoch von Ulla: dieses System zieht nach Osten u. wird sehr wahrscheinlich wenn man die Höhendruckkarten o. andere Karten beschaut stabiler werden. Derzeit fiel mir am 24.10.11 am Abend eine Karte auf, da waren zwei Druckzentren sichtbar die offenbar die Höhenströmung (Höhenwindzone) die teils als Westwinde o. andersartige Muster in Erscheinung trat wahrscheinlich noch beeinflusst in die Richtung die du meist Hubertus. Hier scheint ein großer mit tiefen Druck u. sehr kalter Luft in der Höhe in tiefere Schichten zu sacken. Ebenso wird dieses Hoch weiter stabil durch Warmluft bleiben. Wenn man ihn Dipol nennens soll verschiebt sich ein großes Tief in der Höhe u. ein großes Hoch über uns so, das die Frontalzone o. die Höhenwindjetstream südlich wandern bis in südliche Europa.
    Mittlerweise hat sich der Höhenjetstream schon über Europa in zwei Teile gespalten. Der eine Teil liegt schon am Nordmeer südlich vom nördlichen Kopf der langen Wellen des großen Hochs. Diese Wellen scheinen mehrere Tausendmeter hoch zu sein o. mehr. Beide Zentren überdecken fasst die Arktis o. Europa u. verändern die Höhenwindbewegung allmählich mit Blockzonen. Scheint aber mehr als 10 000 m hoch zu sein.


    Ich denke mal hier im Verlauf noch weiter. Karten folgen. Mir interessiert mal weiter was beide Zentren anstellen die Wochen. Da könnte sich ein Kaltluftblock aufbauen wie du schon geschrieben hattest Hubertus östlich in Russland u. m.öglich auch bei Skandianvien langsam nach dem Aufbau was runter sickern in den Raum Skandinavien. Da die Modelle eine Wahrscheinlichkeit der Verschiebung des Steuergebiets der beiden Druckzentren in der Höhe prognostizieren. Was in Mitteleuropa u. auf Osteuropa sich auswirkt.


    Auch habe ich mir Gedanken zum Schneeauftakt gemacht. Wohl möglich könnte es durch ein Einfluss vom Mittelmeer/ Westeuropa eintreffen. Noch überlege ich wie diese Konstellation sich auf uns aufwirkt. Eine mögliche Langfristlage , wenn man nach weiteren Erfahrungstand .. geht könnte es möglich im Dezember u. Januar anfangen kälte zu werden ist meine derzeitige Einstellung dazu. Milderung wäre dann erst später wieder möglich. Aber dennoch bleibt uns die milde Wetterlage mit Westwinden dennoch erhalten.



    Weitere Bearbeitung zum Thema hier nach dem 31.10.2011 erfolgt bald.





    Prognose für Weiße Weihnachten 2011 vom 24.12.11 - 26.12.11 für Deutschland


    weiße Weihnacht 2011.jpg


    Die Chancen hierfür sind in den Mittelgebirgen der höheren Lagen o. teils etwas in tiefere Lagen im Süden Deutschlands sehr gut.
    In den Alpen allerdings noch besser wie auch am Erzgebirge u. in Tschechien o. den Gebieten bei dem polnischen Gebirge.
    Um heilig Abend u. Weihnachten wird es mehr im Norden im Flachland u. tieferen Lagen regnen ab u. zu. Die Höchstwerte werden bei
    +6 bis +10 Grad liegen, meist +8 Grad. Nachts ist es hier frostfrei im Norden bei +5 Grad. Im Süden sind in unteren Regionen mit
    -0 bis -2 Grad o. +1 Grad anfangs um heilig Abend noch gute Bedingungen für den liegenden Schnee. Weiter zusätzlicher Schnee kann möglich
    sein um Weihnachten, wobei es aber dann verbreitet wieder milder wird u. Tauwetter einsetzt bis in höheren Regionen der Mittelgebirge.
    Erst Tauwetter nach Norden u. später auch im Süden, wobei in den Alpen die Lawinengefahr bereits beträchtlich zunehmen kann.
    In der Mitte von RLP / Thüringen südliches Sachsen zum Erzgebirge bei 30 % noch zu etwas ausreichend Schnee in unteren tieferen Lagen,
    von der Mitte nach Süden mit 50 - 90 % sehr günstig bis unten u. oberhalb noch besser ( da 90 %).





    Dezember 2011 / März 2012 Meist mild u. auch leicht normal kalt mit Regen ( oberhalb Schnee in den Bergen), im Süden wohl kälter


    Fazit / Zusammenfassung: Entwicklung des derzeitigen Wetterwetters: Für 2011 wird im Dezember bis zum Jahre 2012 um den Februar mit erst
    einer wahrscheinlichen 50 - 60 % milden Wetterlage zurechnen sein. Einige kalte Phasen sind mit eingeschlossen. Möglich wäre ein normaler
    Winterverlauf, wobei es im Süden Deutschlands u. den Alpen kälter sein dürfte. Eine Kältewelle von Dezember bis März wird wahrscheinlich
    mehr von milden Wetter bestimmt u. wahrscheinlich kann um Mitte Februar nochmals eine kurze schwächere Kältewelle auftreten.
    Wahrscheinlich wäre aber normal o. leicht kalter Winterverlauf. Anderes spricht derzeit auch für leicht mild / normal Winter o.
    mäßig mild (wobei mäßig mild nur einen leichten Stand erreichen dürfte). Die erste Hälfte des Dezembers 2011 wird mehr mild u. normal
    für diese Jahreszeit ausfallen, der Januar könnte dann auch anfangs mild u. dann etwas auch wieder mit leichte kältere Temperaturen einhergehen.#
    Ein richtiger kalter Winter wird dies diesmal allgemein nicht sein. Auch bis Ende Dezember wird es kaum kälter, dafür mild bleiben.
    Die Niederschläge bleiben über Nordeuropa bis an Norwegen u. die Britischen Inseln erhöht bei 60 - 100 mm o. darüber. Die Temperaturen
    erreichen teils +7 Grad gelegentlich u. nach Westeuropa nördlich am Ärmelkanal mit +12 Grad oft. In Russland werden dagegen nach
    der derzeitigen Entwicklung ein eisiger Winter mit unternormalen Temperaturen erwartet was auch bis in den Januar anhält.
    Derzeitige Schneefälle konzentrieren sich auf Nordeuropa nördlich in Skandinavien u. Teile im Nordosten Europas mit dem Ural -
    Lettland u. Sibirien u. Russland nach Norden hin, die Werte können bei sehr niedrige -20 bis -50 liegen.
    Im Februar 2012 dürfte es mild bleiben u. danach , wenn man sich nach anderen Langfristprognosen richtet u. Russland u. Skandinavien
    bis Februar rein. Die Temperatur in Westeuropa u. Deutschland wie auch Mitteleuropa könnte leicht übernormal dem Mittel liegen vom
    vierteljährigen ... von 1906 - 1990 u. nach 2006 ...


    Bauernregel: Ist der Oktober freundlich und mild, kommen der Februar u. März rauh und wild.


    ELIGIUS 1.12.


    Ist es um den 1.12. deutlich zu kalt, hält sich meist die Wetterlage bis kurz vor Weihnachten. Der Grund liegt in der
    Erhaltungsneigung der Großwetterlage. Diese ändert sich so schnell nicht.



    BARBARA 4.12.


    Ist Anfang Dezember eine Schneeauflage vorhanden, gibt es auch über die Weihnachtstage zu 70 % eine Schneeauflage.
    Liegt am Anfang Dezember kein Schnee, gibt auch über die Weihnachtstage zu 60 % keinen Schnee.



    Weihnachten 24. - 26.12.


    Ist das Weihnachtsfest frostig, folgt zu 70 % ein zu warmer Februar, also ein schnelles Ende des Winters. Nach einem
    zu warmes Weihnachtsfest folgen meist noch Wochen mit Frostwetter. Auch im März und April kann es dann nochmals kalt werden.



    Fällt auf Eligius 1. Dez. ein kalter Wintertag, die Kälte noch 4 Monde dauern mag.
    Regnet´s am Bibianatag 2. Dez. regnet´s 40 Tage und 1 Woche durch. Geht Barbara 4.Dez. um Klee, kommt´s Christkind im Schnee.
    Auf Babara 4. Dez. die Sonne weicht, auf Luzia 13. Dez. sie wieder herschleicht. Regnet´s an St. Nikolaus 6.Dez. wird der Winter
    streng und graus. Fließt Nikolaus 6. Dez. noch der Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft. Entsteigt Rauch gefrorenen Flüssen,
    ist auf lange Kält zu Schließen. Donner im Dezember zumal bringt uns der Kälte Qual. Herrscht um Advent recht strenge Kält,
    sie volle achtzehn Wochen hält. Wenn St. Thomas 21. Dez. dunkel war, gibt´s ein schönes neues Jahr. Ist´s in der Heiligen Nacht
    hell und klar, so gibt´s ein segenreiches Jahr.



    Allgemeine Wetterregel im Oktober: Neblig Jahr macht fruchtbar gar. Was die Pflanzen sagen: Wenn die Esche Knospen trägt gibt es kein Frost mehr.
    Stellt Donner im Dezember sich ein, wird´s nächste Jahr nass und windig sein. Viel Nebel im Oktober viel Schnee im Winter ( um den 19. Oktober)
    Regnet´s an Sankt Dionys, regnet´s den ganzen Winter gewiss.


    27.10. ( Viele Pilze im Herbst - strenger Winter wird´s.)


    28.10. / War der Oktober im Schnitt 1,5 - 2°C zu warm , und zusätzlich trockener als normal , dann folgt bei zu 60 % und bei zu 85 % ein kalter
    Winter, insbesondere ein zu kalter Januar. War der Oktober mindestens 1,5°C zu kalt, so kann der Winter tendenziell zu fast 70 % zu warm werden.
    Lacht St: Ursula (21. Okt.) mit Sonnenschein, wird wenig Schnee vorm Christfest sein. Wer im Herbst hell Wetter will, hat der Winde im Winter viel.







    S - 18 - KAT - Ergebnis: Wenn es eine Temperaturerhöhung von 1 o. 2,8 Grad gibt kann er Winter noch mild
    werden, wenn der September hierzu erst kalt u. dann mild verlief. Da sich allmählich , wenn schon davor die Großwetterlage
    durch die Strömungslage über die Steuerzentren ( Zirkulation Tele ...) einpendeln dürfte. Etwa lag aber bei +1,8 Grad über dem
    langjährigen Mittel der 30 Jahre etwa leicht. Ein milder o. teils zu kalten Entwicklung neigender Winter kann also möglich sein.



    Wärme im Winter


    Die erste Dezemberhälfte


    milde bis sehr milde EDH - Ergebnis: Die erste Hälfte viel mild aus.



    S - 18 - KAT - Ergebnis: Wenn es eine Temperaturerhöhung von 1 o. 2,8 Grad gibt kann er Winter noch mild
    werden, wenn der September hierzu erst kalt u. dann mild verlief. Da sich allmählich , wenn schon davor die Großwetterlage
    durch die Strömungslage über die Steuerzentren ( Zirkulation Tele ...) einpendeln dürfte. Etwa lag aber bei +1,8 Grad über dem
    langjährigen Mittel der 30 Jahre etwa leicht. Ein milder o. teils zu kalten Entwicklung neigender Winter kann also möglich sein.





    IAM - KAT - Ergebnis: Allgemein kann kann man aus warmen Anfang August - dazu soll Ende Mai eigentlich kalt sein (derzeit
    mehr die warme Richtung) - der Februar etwas zu warm ( derzeit aber kälter als es sein sollte). Somit kann ein normal o.leicht milder Winter
    möglich erscheinen, dennoch aber auch zu kalt neigen.





    JJ - Beziehung - Ergebnis: Sollten nur 10 % vorliegen, wäre ein Milder Winter nicht so wahrscheinlich. Derzeit ist aber eine ausreichende
    etwas kleinere Chance für zwischenzeitliche kalte Phasen möglich o. auch normalen Winter o. leicht milde Episoden.
    Der sehr warme September - Ergebnis: Ein warmer September soll auf einem milden Winter schließen.



    J - 1 - KAT - Ergebnis: Lag um 1 Grad u. darüber. Leicht kalt u. trotzdem normal o.milder Winter.



    Frühsommer - II - KAT - Ergebis: Viel um einige Grad , also 1 Grad o. leicht darüber wärmer aus. Milder Winter normal o. leicht kalt möglich



    S - 25 - Flöte - Ergebnis: Im Süden bei +3 Grad wärmer u. in Norden leicht unter +1 Grad. Mögliche kaltes Wetter im Süden
    u. mild im Norden



    J - 25 - 30 - Flöte - Ergebnis: Etwas zu kalt unter 1 Grad, somit kann der Februar normal o. mild ausfallen.



    Hitze Anfang Juli - Ergebnis: War es Anfang Juli zu einer Hitzewelle gekommen folgt ein letztes drittel des Januar. Was aber wahrscheinlich
    nicht erfolgen dürfte u. kalt bleibt, wohl aber mild zu Anfang sein kann. Nach dem etwas leicht warmen Oktober o. trockenen späteren Verlauf
    könnte ein milder u. teils kalter Januar 2012 folgen.



    September 18. - 23. sehr warm - Ergebnis: Leicht über dem Mittelwert bei +1,8 Grad u. der Oktober im normalen mit leicht darüber.
    Möglichen milden normalen Winter u. etwas auch kalt im normalen.


    Das Geheimnis von Ende Juni - Ergebnis: West- Südwestlagen / Nordlagen Winter o. eine kurze Hochdrucklage mit folgender
    Westlage u. Nordlage mit vorläufigen Kaltlufteinbruch, teils mild u. etwas normal kalt, nicht sehr kalt


    Fazit/ Zusammenfassung: Das weitere Ergebnis ist aus die ersten ... S - 18 - Kat, IAM - Kat u. JJ - Beziehung u. anderen Daten.
    Der mögliche Winter laut um 1 Grad u. leicht darüber zeigte sich die vergangenen Monate 2011, somit auch leicht kalt u. normal o. milder Winter möglich.
    Ebenso leicht über +1 Grad im Mittel nach anderen Zeitreihen der Mittelwertreihendaten. Nachdem würde nach S - 25 - Flöte es im Süden kälter sein u.
    im Norden milder, aber im Februar noch vor dem Ende Januar 2012 anfangs kalt leicht u. später mild im Februar 2012. Für januar u.
    Februar 2012 zeigt sich eine nochmal etwas leicht hingekommende Niederschlagserhöhung in Mitteleuropa meist Regen, aber auch Schnee vereinzelt u.
    meist mehr Schnee in den Mittelgebirgen bei 500 - 1500 m ...



    Bauernregeln: Friert im November zeitig das Wasser, wird´s im Januar um so nasser.
    Je stärker die Bäume im Walde knacken, je härter wird der Winter packen.
    Halten Birk und Weid ihr Wipfellaub lange, ist zeit´iger Winter und gut Frühjahr im Gange.
    Maria Opferung 21. November hell und rein, bringt einen harten Winter ein.





    Gruss Marco

  • "Ist der Oktober um mindestens 1,5 Grad zu kalt, dann wird der Winter mit 70% Wahrscheinlichkeit zu warm ausfallen! Ist der Oktober dagegen zu warm und zu trocken (mindestens 1,5 Grad wärmer als normal), dann ist mit 90% Wahrscheinlichkeit ein zu kalter Winter und besonders ein zu kalter Januar zu erwarten.

    Bei uns waren die letzten Oktober 2009 und 2010 um ca. 1 K zu kalt (etwa 8,4 °C statt 9,4 °C im Mittel).
    Nach obiger Aussage hätten es ja dann keine so kalte Winter werden dürfen (hatten im Januar 2010 z. Bsp. über 4 K Abweichung nach unten) ?

    Grüße aus dem Süden von Dessau (Stadt Dessau-Roßlau)
    Dirk


    ..... nicht "meckern und motzen", sondern "machen und klotzen" .....


  • und ich komme gerade aus Graz zurück, gestern. Da habe ich eine Grafik geshen, die einen Zirkulations-Wandel = Klimawandel von 1989 bis 2010 zeigt wie es in den jahren ab 1775
    nur einmal ähnlich gab, aber nicht innerhalb von 21 Jahren wie jetzt, schaut mal Grafik 1 und Grafik 2, die ich bearbeitet habe, siehe Anhang
    und Original dort hier:



    --------------------------------------
    in GOOGLE: Zeitreihe der Temperaturen in deutschland ab 1761 bis 2010
    Jahrestemperaturgrafik mit Max-temp. in 1779 und dann in Stufen Abfall bis 1805 (5.8 ° C)



    -----------------
    Hubertus für Euch und dank für Eure Beiträge

    Files

    Diplom-Meteorologe
    Hubertus Schulze-Neuhoff
    56841 Traben-Trarbach

  • Lieber HSN,ich will ja nicht viel meutern,ist es doch eine interessante Grafik,aber sie gilt für Österreich,wenn ich das richtig sehe.Auch sind die Zeitspannen unterschiedlich.


    Vielleicht will ich es nicht sehen,aber ich denke,das ist mit den Werte zu einem gewissen Maß zufällig.

    Zitat "Wenn du meinst,du seist zu klein,um in der Welt etwas zu bewirken,dann versuch mal einzuschlafen,wenn sich eine Mücke im Raum befindet !" Zitat Ende
    der Dalai Lama


    private Wetterstation Süderlügum


    Tommy

  • Es können vielleicht unterschiedliche Messungen auftreten. Dennoch ist unser Wetter ja auch Gebirgeartig beeinflusst u. kann durch verschobene Frontalzonen / subtropische Hochdruckgürtel o. bestimmte Tief- u.Hochdruckewölbe durch die Alpen u. anderen Gebirge störende in Wellen ausgelenkt werden die auch bis hoch in die Stratosphäre wirken. Allgemein beeinflussen die Subtropenhochs / kalte Hochdruckzellen in unteren Bereichen, wobei nebenbei die kalten Wirbelzellen ( Polarwirbeln) hier die Entwicklung von Jetstreams beeinflussen. Die Gebirge bewirken auch neue Leezyklogenesen usw. Im Fall von Störungen in der Zirkulation die durch
    den Einfluss des Ozean - o. gestörte Druckkonstellation, durch andere klimatische Ursachen bewirkt sind - Schwankungen durch periodische Schwingungen in der Atmosphäre u. dem Meer - ENSO - Sonnenfleckenzyklus u. globale Treibhauseffekte die nicht durch den Mensch allein verursacht werden müssen ... daraus können Eiszeiten oder andere über längeren Zeitraum Einfluss haben auf unser Klima allgemein. Richtung Alpen kann schon der Kontrast größer sich ausbilden. Auch Skandinavien gehört zu Gruppe die Einfluss durch die Erhebung auf die Wellenlängen ausübt. Die Wellen sind ja auch zusammenhängend mit Kontraste - die Bewegung wohin Luftmassen geführt werden sollen u. ebenso entscheidet die Zusammensetzung der Masse eines Landes auch über die Wetterverhältnisse wie das Wasser darum mit seine Energiedichte.


    Ebenso kann für Monate die Temperatur , atmosphärische Feuchte - Veränderung im Ozean - Schneebedeckung ein Grund sein der daraus sich entwickelt.


    Es wurden Zeiträume von 30 - jährige Räume geschrieben unter ZAMG was 1961 - 1990 oder 1981 - 2010 sein kann. Ebenso zeigt die Grafik von Österreich das Verhalten der Wettermuster die sich aus Störungen auf Deutschland ergeben. Da unser Wetter in Mitteleuropa anders wäre ohne die Alpen.


    Die Grafik u. Temperatur zeigt eine Schwankung der möglichen Zirkulation an den Alpen u. teils mit Veränderung der Luftmassentransporte u. Strömungen bei uns o. der Temperaturkontraste aus sehr kalten u. warmen Werten die eine typische Veränderung der Luftdruckdichte ergeben u. auch dynamische Faktoren auslösen auf Druckgebiete. Frontalzonenstörungen erfahren gerade hier an den Kontinenten u. den Gebirgen gewisse Schwingungen die in weitere Wellenstörungen münden u. unser Wetter beeinflussen. Die Alpen u. Mittelgebirgen hier in Deutschland ... sind ein Faktor wieso bei uns solche Schwankungen wie in Österreich von der Grafik u. unser Wetter bestimt werden.


    Man kann also Schwankung im Klima irgendwo von Österreich erkennen u. Hinweise auch mit anderen Daten auf die Zirkulation ziehen. Ebenso was über Temperaturverhalten erfahren.
    So gesagt wird Mitteleuropa von einem eigenen Zirkulationsystem beeinflusst was auf die NAO usw. wirken kann. Diese Änderung bedarf aber Änderungen in Gebieten in unser Nähe.


    Dies wie aus verminderte Sonnenaktivität, Ozeanströmungen die durch irgendwas sich verändern , Landoberflächenabkühlung u. andere äußere o. interne Einflüsse die hier wirken ...
    Hier zeigt aber nur die Grafik eine vergangene Klimaübersicht die aus diesen meist nicht so einfach zu erfassenden Klimaverwicklungen ausgelöst wird.


    Ebenso sind die Rückkopplungen dann auch die aufs Klima zurück wirken u. sich auffallend in Grafiken o. anderen Beiträgen darstellen.



    Beide Karten unten ( drei Karten) zeigen den Verlauf am 15./16.11.11 es wird kälter u. mit einstelligen Werten unter 0 Grad u. zunehmend leichten o. mäßigen Frost möglicherweise. Die dritte Karte erinnert etwas leicht an die Lage von 2009 im November u. Dezember mit dem Omega u. die Verlagerung nach Nordwest zu die Britischen Inseln u. einen eintropfen der kalten Höhentrog ... südwärts zum Mittelmeer u. Süddeutschland, wobei eine Frontalzone langsam entsteht o. kontinentaltrogartige Front die zwar wenig wandert u. dennoch aktiviert werden kann, wenn sie mit einer Frontalzone zusammenfällt u. hier können auch Zyklogenese an der Front auftreten u. Schneefalllagen mit Wind wären denkbar. Eine Omegahochlage die am 15.12.2009 plötzlich anwesen war u. weiter im Westen zum Atlantik lag u. hier einige Langwellen aufzeigte die sich ausweiteten.


  • ----------------
    Schaut euch mal an, wieviel kaltluft da nach Russland einströmt, wenn so ein dickes kullerei dort sich reinfrisst.
    Spanien, Südfrankreich und die Alpen / Norditalien schon wieder mal, müssen mit Unwettern wieder rechnen.
    Denn die Cut-OFF Mittelmeer bzw. Trogvorderseiten saugen so viel Mittelmeer Feuchtluft an.
    -------------
    Danke für eure kommenare, Tommy, Stumwetter-Marco und Tommy.
    Aber die NAO zeigt ähnliche dramatische Umstellung der zirkulation von 1989 und 1990iger Jahre auf 2010: sieh Winter-NAO
    wird gleich nachgeliefert, hier nun:
    siehe insbesondere die Grafik Dez / Jan Feb:



    NAO-Phasen 1870 bis 2011:


    Phase I, ca. 1870 - 1910, negativ


    Phase II, 1910 - 1940, stark positiv


    Phase III, 1940 - 1970, oft negative NAO-Winter


    Phase IV, 1971 - 1995, oft positive NAO-Winter


    Phase V, 1996 - 2011 bzw. vom Maximum 1989 + 1990 zum Extrem-NAO-Winter 2010 und 2011


    1989 - 1995 extrem positive Phase der NAO (Dez. - März), dann Klimawandel über Nordatlantik und Österreich, siehe Luftdruckwerte



    Hubertus

    Files

    Diplom-Meteorologe
    Hubertus Schulze-Neuhoff
    56841 Traben-Trarbach


  • Extremjahre 1904, 1911, 1921, 1929, 1940-42, 1947, 1956, Wi 1962/63, 1974/75, 1985-87, HW 1993, 2003, 2011


    1904 Jahrhundertsommer


    1911 Jahrhundertsommer


    1921 Jahrhundertsommer


    1929 Jahrhundertwinter


    1940-42 Jahhundertwinter


    1947 Jahrhundertwinter und -sommer


    1956 Jahrhundert-Februar


    1962/63 schneereicher und kalter Jahrhundert-Winter


    1974/75 und Sommer 1976 extrem milder Jahrhundertwinter


    1985-87 drei Kalt- und Schneewinter in Folge


    1993 und 1995/96 Extremhochwasser-Jahrhundertwinter und Kaltwinter


    2003 Jahrhundertsommer und 2005/06 erster von 3 Kalt- und Schneewintern, vielleicht 4?


    2010 Jahrhundersommer in Russland, 2011 Jahrhundertfrühjahr und -herbst in Deutschland


    das ist die Liste der Extremjahre, oft im ca. 10-Jahre-Takt
    Hubertus für euch heute morgen. Ich hoffe, es geht Euch gut. Ich muss mich nun daran gewöhnen, ab kommende Nacht allein im neuen Heim aufzuwachen. Aber das haben schon mehr geschafft und wird nur vorübergehend sein. Auf jeden "pott" paßt ein "Deckel". Ich halte die Augen schon auf. Wenn Ihr eine Frau kennt, die zwischen 51 und 61 ist, dann möge sie sich melden, hsn-wetter@web.de
    und wir sind immer noch auf Kurs, wie im Anfangskapitel beschrieben, auch wenn die Blockhochserie im Osten Europas und bei uns am 22. Nov. erst einmal zu Ende geht

    Diplom-Meteorologe
    Hubertus Schulze-Neuhoff
    56841 Traben-Trarbach

  • nun haben wir nach langer OMEGA-Lage Westwetter, das uns endlich regen bringt, die heutige Front brachte noch nicht viel, sodaß wir vielerorts rekord-Niedrigmengen bekommen im November 2011, ähnlich wie das Trocken-Frühjahr haben wir nun schon seit 19. Sept. Trockenphase bis heute einschließlich. etwas regen gab es nur hier in Traben-Trarbach-Starkenburg. Nun bin ich schon 14 Tage in meinem neuen heim in der Schloßstraße 27 in Starkenburg. Aktuell noch, vor der fahrt nach Trier zur Uni bei Rita am PC, der erst nach Klärung einer dickeren sache nachgeholt wird.
    Gruß Hubertus mit skystef:


    Hubertus wünscht Euch einen schönen Dezember. Voriges jahr übrigens hatten wir nun schon strengen Frost, Dekadenrekorde.
    Und Schnee lag auch schon, aber das kann ja alles auch noch kommen.
    Geduld.

    Diplom-Meteorologe
    Hubertus Schulze-Neuhoff
    56841 Traben-Trarbach

  • Bis jetzt hält sich der Winter ganz schön zurück, das Wochenende brachte ein kurzes Gastspiel nach langer dezember-Westdrift. Aber noch können die "Kaltwinterfreunde" ja noch auf einen eisigen und schneereichen Januar hoffen, und Februar und März.
    Warten wir es einfach ab. Das kommende Hoch CORA bringt wegen zu weit südlicher Position ja nur Wärme, jetzt das fast übliche WEIHNACHTSTAUWETTER.
    Aber immerhin 1040 hPa sollen die Süddeustchan am zweiten weihnachtstag bekommen.
    Siehe
    und
    p Boden
    Gruß Hubertus und ja, frohe weihnachten wünsche ich Euch auch schon mal
    und hier noch Infos zu heute:




    584 gpdm in 500 hPa bringt Hoch CORA vor Spanien zustande, am Boden 1055 hPa nahe dem Ural
    HSN für Euch

    Diplom-Meteorologe
    Hubertus Schulze-Neuhoff
    56841 Traben-Trarbach

  • Liebe Wetter-Boarder,
    immer noch müssen die Winterhungrigen auf ein Blockhoch nördlich von ca. 50 Nord warten, die Westdrift gibt sich seit Anfang Dezember noch nicht geschlagen.
    Auch Hoch AXEL, das zu meinem Geburtstag pünktlich als GEBURTSTAGS-Hoch (67 reife Jahre dann) ändert da nicht viel dran. Nur schöne nebellagen sind dann mal wieder zu erwarten,
    mit nald WEBCAM-Blick von meiner neuen Wohnung aus.
    Darüber, wenn sie aktiviert ist.
    Nun zu meiner gestrigen Fleißarbeit: 11 NEGATIV-NAO-SERIEN fand ich hier bei:



    "Langfristige Witterungsvorhersagen", 154 Seiten von Prof. Franz Baur, da fand ich den 5- + 10-Jahre-Takt, neg. NAO-Serien ab 1915


    In seinem Buch aus 1972, das ich beim Umzug von der Gartenstraße in die Schloßstraße wieder fand, finden sich auf den Seiten 29 + 30 die Abweichungen der Luftdruck-Differenz Ponta Delgada (Azoren) zu Stykkisholm (Island), die NAO-Werte. Sie zeigen, daß negative Werte in den Wintern oft in Jahren hintereinander auftraten, seit 1905, aufgerundete Werte:


    1a: -17 im Dez. 1915
    1b: -20 im März 1916, -21 im Dezember 1916
    1c; - 19, -10 und - 15 im Jan, Feb. und Dez 1917
    1d: -31 im Jan. 1918, "Schlussgong" der Serie!
    -----------------
    2a: -6.5 und -20 im feb. und März 1924, 9 Jahre nach 1a
    2b: - 24 im Dezember 1925, also genau 10 jahre später
    2b: -7 im Dez. 1926
    2c: - 20.5 im Dez. 1927
    2d: Fehlanzeige mit negativer NAO 
    2e: - 31 im Jahrhundetwinter Januar 1929, "Schlussgong" der Serie!
    -------------------
    3a: - 11.5 im dez. 1935, 10 Jahre nach 2a, 20 Jahre nach 1a
    3b: - 22, -19 im Jan. und Feb. 1936
    3c: - 8 im Dez. 1937
    3d: - 6 im Feb. 1938
    3e: - -15 und -11 im Jan. und dez. 1939
    3f: - - 19 und - 15 im Jan. und Feb. 1940
    3g: - 23, - 6.5 und -7 im Jan., Feb. und März 1941
    3h: - 21 im Feb. 1942, der "Schlussgong" dieser Serie 3
    --------------------
    4a: - 11 im Dez. 1945, 10 Jahre nach 3a
    4b: Fehlanzeige stark negativer NAO
    4c: - 34, -16.5 und -14 im Feb., März und dez. 1947
    ----------------------------------------------------
    5a: - 8 im Dez. 1950, 5 Jahre nach 4a
    5b: - 12.5 im März 1951
    5c: - 11, -12 und -9 im febr., Mäez und dez. 1952
    --------------------------
    6a: - 13, -17, -17, -17 und -5 im Jan. -März und Nov. + Dez. 1955, 5 Jahre nach 5a
    6b: - 6 und -17 im Jan. und feb. 1956, ein extrem kalter februar, der extremste feb. seit ....
    6c: - 8 und - 8 im Feb. und März 1957
    6d: - 18, -16 und -7 im feb und märz und dez. 1958
    6e: - 24 im Jan. 1959
    6f: - 15 und -13 im Jan. und feb. 1960
    6g: - 27 im Dez.
    6h: - 9 im Dz. 1961
    6i: - 39, - 10, -17 im J, F und D 1963
    6J: - 10, -11 im J und F 1964
    6k: -31 und - 8 im J und F 1965
    6l: -27 und -17 in 1966
    6m: -17 und -9 im Jan und Dez. 1967
    6n: -12 und -12 im f und d 1968
    6o: -25, - 25 und -14 (in der neuen Tabelle 3 x -3) in 1969, "Schlussgong" einer 15jährigen negativen NAO-Serie
    6p: doch, im Januar 1970 folgte noch ein negativer NAO-Wert von -2.9 (16 Jahre in Folge negative Wintermonate der NAo!)
    -------------------------------------------------
    7a: - 2.6 im Dez. 1976
    7b: - 1.7 im Jan. 1977
    7c: - 3.1 im Dez. 1978
    7d: - 2.6 im Januar 1979, "Schlussgong" der serie mit der Schneekatastrophe in Schleswig-Holstein
    ----------------------
    8a: - 2.7 im Jan. 1985, 9 Jahre nach 7a
    8b: -2.7 im feb. 1986
    8c: -3.5 und - 2.3 im Jan. und dez. 1987 als "Schlussgong" dieser 3er-Serie
    --------------------
    9a: -3.8 im Dez. 1995, 10 Jahre nach 8a
    9b: - 1.8 und - 3.6 im Jan. und dez. 1996
    9c: - 2.4 im Januar 1997
    --------------------
    10a: - 2.2 im dez. 2000, 5 Jahre nach Serienbeginn 9a
    10b: - 4.1 im Dez. 2001
    10c: - 2.4 im Dez. 2002
    ----------------------
    11a: - 2.2 im März 2005, im Nov. dann die Schneekatastrophe Münsterland schon am 1. Advent, erster Schnee- und Kältewinter, 5 Jahre nach 10a
    11b: - 4.4 Negativrekord 1 im Dez. 2009
    11c: - 1.9, -3.6, -1.5 und -5.5! im Jan. - März und dann im Dezember 2010 (Rekord 2 seit ....)
    ------------------------------------------------------------------------
    (Jan., Feb. und März 2011 fehlen in der Liste




    ----------------------------


    ----------------


    Mit 1969 endet die Tabelle bei Prof. Baur, aber ich fand im Internet die Fortsetzung in Tabelle Nr. 2 von :


    Hubertus wümscht Euch allen Wetter-Boardern, insbesondere dem Führungsteam als aller erstes Gesundheit
    Hubertus, nun in der Schloßstraße in Starkenburg wohnend, mit Traumblick auf Traben-Trarbach

    Diplom-Meteorologe
    Hubertus Schulze-Neuhoff
    56841 Traben-Trarbach

  • Da bin ich schon mal wieder. Die Schneemassen in Österreich und Fortsetzung meiner NAO- und AO-Forschung bewegen mich zusätzlich zu meiner webcam und die mobile Wetterbeobachtug, sieh Archiv-Beritrag von mir damals:

    -------------------
    in der Liste darüber hatte ich 16 Jahre der NEGATIV-Serie der NAO-Monate aufgelistet. bei der AO = Arktik-Oszillation kam noch 1972 hinzu
    -------------------------------
    das war also die längste Negativ-NAO-Serie. Sie begann mit -2, -2, -2 Jan. - März 1955, hatte ihren Höhepunkt mit 3x -3 Jan. - märz 1969 und klang aus mit - 3 (Jan. 1970), - 1 (Jan. 191 und 0 im Jan. 1972 :


    -----------------------------------------------
    Hier die AO-Phasen:
    6 negative AO-Serien seit 1950 - 2011, ähnlich den 11 neg. NAO-Serien ab 1905Die AO-Werte fand ich hier, ab 1950 die Monatswertw:



    Danach habe ich mal versucht, Ordnung in das sytem zu bringen und ähnlich wie bei den 11 NAO-Serien ab 1905 die verschiedenen


    Negativ-Phasen zu sortieren. Das Ergebnis (Schwellenwert ca. - 0.:


    Phase 1: 1950 - 1953, 4 Jahre mit neg. Winter-AO im Dez. 1950, Jan. 1951, Feb., März und Dezember 1952 und -1 im Jan. 1953


    Phase 2: 1955 - 1972, die längste Phase wie bei der NAO, neg. Winterwerte in den Monaten Jan. - März 1955, ...., -0.9 und - 1.1 im Januar und Febraur 1971, extrem negative werte mit - 3, - 3, -1.6 und -1.9 Januar - März 1969 und Dez. des Jahres


    Phase 3: 1976 - 1987, 13 Jahre lang Abschluss mit den 3 negativen AO-Wintern 1985-87, kalt und schneereich wie Phase 4


    Phase 4: 1994 - 1998, mit kalten und schneereichen Wintern 1995/1996 in Europa


    Phase %: Dez. 2000 - Dez. 2002, mit nur einem Schnee- und Kaltwinter 2001


    Phase 6: 2004 bis 2011, mit dem Schnee- und Kaltwinter ab Nov. 2005 bis in den März hinein. Dann folgte der wärmste Winter aller Zeiten durch ähnliche Zonalität wie aktuell seit Anfang Dezember.


    -----------------


    die große Frage ist nun: War das das Ende der negativ-Phase oder erholen sich die AO und die NAO wieder von der nun schon seit Oktober anhaltenden Serie positiver Monate?



    Nun die längste Positiv-NAO-Liste, die begann 1988 und endete 2004, das sind auch 17 Jahre positiber NAO, nur kurz um 1996+1997 (je Jan.) und 2001 unterbrochen!
    1988 begann die Serie mit NAO = +1.1, 2004 endete sie mit NAO = + 2.6. Dann begann die NEGATIVSERIE des NAO- und AO-Index bis Januar März letzten Jahres.


    ---------------------
    Aber nachdem wir fast den Winter schon abgeschrieben hatten, schlug er jetzt in Österreich zu. Warum? Weil das Hoch AXEL sich westlich der iberischen Halbinsel intensivierte und in den letzten 5 Tagen (oder sind es schon 6?) mit der zyklonalen NW-Strömung im Stau der Alpen die Schneemassen runterkamen.
    es erinnert an GALTÜR mit ca. 40 Toten 1999.

    Diplom-Meteorologe
    Hubertus Schulze-Neuhoff
    56841 Traben-Trarbach

  • Möglicherweise führt es zu weitere Schneemassenerhöhung u. Zuwachs an Schnee. Da auch die Frontalzone etwas leicht nach Süden ausbricht. Die NAO dürfte wohl etwas so auf den Höchststand bleiben. Könnte aber leichte Einbrüche zurzeit aufzeigen die Monate. Weitere Wärmeabgabe des Atlantik an die Atmosphäre u. weiterhin noch stabile Höhenwinde vom Polarwirbel der bis Island u. auch sich zu Nordsee - Skandinavien leicht ausdehnt erneut. Ein Bruch scheint aber in Kürze möglicherweise, wenn es so ist sich auf der Ostseite des anderen Wirbels abzeichnen. Ein etwas großes polares Hoch im Osten u. Asienhoch mit Kälte. Die AO zeigt aber derzeit die Tendenz das die Zirkulation über der Arktis u. die Gegenpole eine Schwankung in Mitteleuropa bewirken u. doch erneut Kaltlufteinbrüche bei -3 zulassen könnten vorläufig. Schnee wäre aber dann wohl an der Südflanke durch milde Luft über Westeuropa von Frankreich durch Regen o. glatten Verhältnissen vereinzelt möglich.


    Über Osteuropa könnte dann ein abgetropftes kaltes Gebilde als Rest der ursprünglichen Westlage Zirkulation mit einem Hoch bei Skandinavien kältere Luft mal einsickern lassen in den Nordosten - Osten. Fronten von Westen o. Südwesten entlang einer möglichen Tiefdruckrinne o. durchsickernde Tiefs südlich o. nahe der Ostsee ( der Lake Effect durch kalte Luftmassen über warmes Wasser mit aufgerichteter Konvektion u. Schneeschauern die teils kräftig sein können, nach Asien u. Teile östlich von Europas drohen starke weitere Schneefälle mit mehrere Meter Schnee u. Kälte weit bei -30 Grad ... ebenso aufgerichtete labile Schichtung die durch den kalten Tropfen u. kalte Winde mit dem Hoch die Luft dazu anregt über der Ostsee o. ein kleines Tief bilden kann mit einer Grenzfront zu noch kälteren Arktikluft bei Nordrussland - Sibirien u. Ostfinnland) über dem warmen Wasser dürften auch konvektive hochreichende Schneeniederschläge verursachen.


    Mal schauen was nach dem 11.01.2012 nach einstürzen der Höhenwestlage passiert von Nordosten o. Osten mit einer südlichen tiefen Druck Rinne die mit Verwicklungen über o. mit der Kaltluftschicht einhergehen. Auch möglich das milde Luft noch auf die Schneemassen strömt u. die Lawinen abheizt. Noch kälter wird bei -5 o. -10 Grad o. so in den Alpen o. Südostdeutschland gerechnet laut den Modellen . Mal sehen was dran ist.




    Nochmals Wiederholung wegen AO - Index u. Verhalten, der 6 negativen AO - Serien u. 11 neg. NAO - Serien ...


    Zu Hubertus Aktualität der AO / Hier gemeint wahrscheinlich die Tabelle von Durchschnittlicher AO-Index seit Januar 1950 / Quelle: Tabellarischer Form , sehe Link wo dies zu finden ist / Quelle: o. von Ascii-Format zum Herunterladen / Alle Kalendermonate ( Graphical - Format) Allerdings in anderer Sprache /


    Zu hier: Hier die AO-Phasen: 6 negative AO-Serien seit 1950 - 2011, ähnlich den 11 neg. NAO-Serien ab 1905Die AO-Werte fand ich hier, ab 1950 die Monatswerte: Ursprünglicher Link nicht direkt erreichtbar.


    Die Arktische Oszillation bestimmt die zirkumpolaren Effekte der Strömungen bei uns mit in Mitteleuropa u. andere Gegenpole , die entscheiden wie bei uns das Wetter kalt o. mild wird. Ebenso spielen äußere Faktoren wie solare ( Sonnenaktivität oder ebenso kosmische u. planetarische Strahlung, hier auch veränderte Atmosphärenbedingungen mit Wirkung Struktur der Wellen auch auf den Polarwirbel ...) o. kontinentale u. andere Gründe ein Rolle. Die letzten Monate zeigte der Polarwirbel wieder einige Erwärmung in höheren Regionen u. derzeit eine deutliche niedrige Temperaturstellung u. ausgeprägter Aktivität. Zurzeit aber wieder eine mögliche neue Erwärmung die aber noch etwas dauern könnte u. so auch die Wetterverhältnisse noch einige Zeit so durch stärkere Temperaturkontraste über stürmische Wetterlagen anhalten könnten. Zurzeit dürfte dieser aber bald instabil werden.


    Diese Zirkulation wird von einem SCAND über Skandinavien, was das Gebiet Skandinavien - Arktische Ozean - Sibirien bestimmt; ebenso dem Ost - Atlantik u. West Russland, wobei nach Index Tiefdruckzellen o. Hochdruckzellen in Erscheinungen treten je nach veränderter Zirkulation im Umfeld. Zurzeit könnte SCAND ein Hoch über Skandinavien vereinzelt andeuten, wenn man den Modellen nachfolgt u. die Wahrscheinlichkeit dafür annimmt. Dem Ostatlantik u. Russland ebenso ein Hoch entgegen stehen zu einem Tiefdruck ebenso im Westen des Atlantiks o. mit Front über Westeuropa in die Mitte Deutschlands u. zum Kalten Tief im Osten in Verbindung. Folge wären kalte polare Luftmassen u. auch Schnee - Schneeschauer bei den Bedingungen.


    Aber allgemein wird es auch etwas kalt u. ab u. an mal mild bleiben. Also nicht durchgehend kalter Winter demnach. Es wird also nochmals kälter erneut bei -5 bis -13 Grad auch denkbar von Osten her jetzt bis Februar 2012 rein. Vereinzelt Schneeschauer o. Schneefall möglich ( im Westen Glätte bei Schnee o. Schneeregen). Noch kältere Luft ist gerade an der Ostseite von Finnland u. Sibirien rüber an einer neuen Grenzfront gebunden die noch mehr als -30 Grad bringen könnte bis in den Nordosten Polens sollte sie sich verlagern.



    Verwendte Karten von Wetterzentrale / Quelle: Sehe die Karten im Anhang unten am Rand

  • ein Schnee- und Lawinen-NW-Stauwinter in der ostschweiz und Nordösterreich war er schon ab 16. dez. 2011, nun kommt COOPER-Kälte aus dem osten:

    Hubertus für Euch

    Diplom-Meteorologe
    Hubertus Schulze-Neuhoff
    56841 Traben-Trarbach

  • damals, ab 22. januar 2006 war es ähnlich, mit Dauerfrost, Oder zugefroren, 21 Toten in Moskau usw,
    siehe:





    ---------------------
    Und so eine Lage erfasst der NAO = Nordatlantik-Index garnicht richtig, daher ist ein NAEU-Index nötig, den ich mal vorstellte. Er würde jetzt mit den - ( 1060 hpa von Cooper)
    und

    Diplom-Meteorologe
    Hubertus Schulze-Neuhoff
    56841 Traben-Trarbach