Wetterlage am Donnerstag, 30.07.2026
Am Donnerstag, den 30.07.2026, zieht eine markante Kaltfront über Deutschland hinweg.
Ihr vorangelagert ist eine konvergente Böenfrontlinie.
Diese kann starke Böen, lokale kräftige Gewitter mit Starkregen und vereinzelt Hagel bringen.
Besonders innerhalb dieser Gewitterzellen besteht die Gefahr von schweren Sturm- oder orkanartigen Böen. ![]()
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Diese entstehen durch das Heruntermischen von Höhenwinden in turbulenten Regionen.
Auslöser ist eine wellenartige Druckstörung im Strömungsfeld nahe des Jets bzw. Tiefs, welche die Grenzschichten zwischen den trockenen und feuchten Luftmassen durchquert.
Regionale Schwerpunkte und Timing
Westen, Nordwesten und äußerster Norden:
Hier ist mit einer extrem starken Windentwicklung zu rechnen.
Die Druckstörung dringt in die trockene Heißluftschicht vor, verlagert diese und sorgt für massives Absinken der Luft.Bremen und Hamburg:
Ab dem Nachmittag sind hier durchaus orkanartige Böen möglich.NRW und Niedersachsen:
Die Windzone verlagert sich von Nordrhein-Westfalen nach Niedersachsen und zieht unter langsamer Abschwächung weiter Richtung Mecklenburg-Vorpommeren und Sachsen-Anhalt.
Windgeschwindigkeiten:
In den Hauptstromzonen sind Böen von 90 bis 100 km/h (lokal im Extremfall auch 120 bis 150 km/h) denkbar. Möglich auch nur bis 113 kmh.
Im Rest von Deutschland werden verbreitet starke bis stürmische Böen von 60 bis 80 km/h erwartet.Osten (Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Nordwest-Brandenburg):
Beim Eintreffen der Böenfront am Abend können hier noch Sturmböen zwischen 80 und 100 km/h auftreten.
Die Konvergenzzone bringt im Osten uns Süden Brandenburgs noch an die 50 bis 60 oder vielleicht an die 70 ... ? Vereinzelt Schauer odet ein kleines Gewitter von 21 /23 Uhr (restliche von 1 Uhr)... hier abnehmende Unwettergefahr bis Polen rüber.
Später Abend (Berlin, Brandenburg, Sachsen): Gegen 20:00 bis 21:00 Uhr erreicht die Front diese Regionen.
Bis ca. 01:00 Uhr nachts zieht sie nach Polen ab, woraufhin der Wind spürbar nachlässt.
Marco
