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Die Bauern stöhnen!

    • Natur
  • der Hannes der kann es
  • 21. April 2011 um 22:11
  • der Hannes der kann es
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    • 21. April 2011 um 22:11
    • #1

    Bauern in unserer Regionen stöhnen und warten auf Regen.

    Sie befürchten Ernteausfälle durch die Trockenheit.

    Bei uns sind ungefähr 47 Liter Regen zu wenig gefallen, als der Durchschnitt :thumbdown:

    :wolkenlos: Gruß Uwe

    Schimmelgutachter Hannes GmbH FeWo

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    • 21. April 2011 um 22:15
    • #2

    Eine kleine Änderung könnte sich im Mai nach 5 Tagen ergeben. Wobei mir dies nicht sicher erscheint. Meist hängt es nur dann von konvektiven Schauerlagen mit Blitz u. Donner ab.
    Es werden dann halt paar Gewitter sich wahrscheinlich bilden. Im Südosten u. bis zu Mitte werden im Verlauf größere Mengen gerechnet zum Ende April. Chancen derzeit nicht so gut. Wird keinen im Moment freuen. Aber nutzt weiter das schöne Wetter derzeit.

    Gewitterprognose/Wetter/Winterwetter/Link: Nowcast (sehe auch Wetter - Board Nowcast)

    (NWR/Analysig/Unwetterlagen. (Blog now)

    Gewittersturm-Nowcast (Extremlagen ... zu erreichen) u. Nowcasters/Outlooks USA/Europa erstellt. :pc: :ipc:

  • Tanner
    Gast
    • 22. April 2011 um 07:57
    • #3

    Ich habe einen Bauern gesprochen, der meint das es schon zu spät ist mit dem Regen. Irgendwas hat sich schon zurückgezogen, bzw. sich vereinzelt. Im Februar 9mm, im März 13mm, jetzt 13mm.

  • Limo198
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    • 22. April 2011 um 10:09
    • #4

    MOIN!

    Muß wohl mal ich als Bauer meinen Senf dazu geben, wa?

    Bei uns ist es auch langsam eng mit dem Wasser, aber das sich irgendwas vereinzelt hat oder gar vertrocknet ist kann man hier nicht sagen. Sicher meinte er die Zuckerrübe weil diese dann zu flach gelegt wurde und somit keinen Wasserschluß mehr bekam. Unsere haben eher das Problem das sie versandet sind durch die Sandstürme. Aber sie werden es überstehen.

    Ernteausfälle kann man jetzt noch garnicht einschätzen da das Getreide in einem Stadium ist wo noch nix an der Ährenanlage gebildet wird. Im Moment bestockt das Getreide sich und in 2-3 Wochen wird es die Ähre bilden. Wenn dann kein Wasser daist, dann wirds eng. Aber auch im letzten Jahr ging es gut obwohl alle Bauern meinten sie hatten 30% Ernteausfälle. Die Sorten werden immer mehr Trockenresistenter. Auch die passen sich an.
    Beim Raps sehe ich auch keine Probleme denn der blüht jetzt und dafür benötigt er keine Unmengen wasser. Außerdem kann er genug speichern. Er würde nebentriebe abwerfen wenn er kein Wasser bekommt und dann auch zuerst die unteren Ertragsarmen.

    Also mal keine Panik auf der Titanik und alles nicht so ernst sehen. Bis auf die Rübe leidet noch nichts. Der Mais muß einfach auf 8-10 cm tief gelegt werden und dann wird auch er noch 3 Wochen überstehen. ;)

    Und zu guterletzt: BAUERN JAMMERN IMMER!!! :thumbup: Sehe ich an meinem Onkel. Habe ich im Drescher angezeigt das wir viel ernten, dann hab ich falsch kalibriert. So seine Meinung. Ernten wir zuwenig, fahre ich zu schnell. Also immer was zu jammern. ;)


    LG
    Steffen

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  • Tanner
    Gast
    • 22. April 2011 um 10:16
    • #5

    Das liest sich gut und hört sich kompetent an. Vielen Dank für die Aufklärung.

    Gruß Mark

  • DJAkim
    Gast
    • 22. April 2011 um 11:08
    • #6

    Also mit dem zu wenigem Niederschlag kann ich nur bekräftigen. ich war gestern zu Fuß auf dem Brocken, dort führen im Frühjahr die Bergbäche eigendlich immer sehr viel Wasser auch wenn die Schneeschmelze vorbei ist, denn auch auf 1100 Meter liegt nix mehr, Das was wir gestern gesehen haben ist irgendwie beängstigend etliche Bachläufe ausgetrocknet und die sonst die größeren waren, nur kleine Rinnsale, Auch hier im Unterharz die mittleren Flüsse führen so wenig Wasser wie sonst im Hochsommer. Ich kann mich nicht erinnern das hier im Harz so wenig Frühjahrswasser in den Flüssen und Bächen gewesen ist......

  • Limo198
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    • 22. April 2011 um 12:48
    • #7

    Naja. Mit dem Meister (Staatlich geprüften Wirtschafter) in der Tasche und den noch mit 1,8 bestanden sollte man schon Kompetenz haben, oder? ;)

    Und Beobachtungen der letzten Jahre bestätigen es mir auch immerwieder. Die Pflanzen stellen sich auf das Wetter ein. Ich kenne Jahre, da war es genauso trocken und wir haben echt nichts geerntet. Heute, Bsp. letztes Jahr, ein Monat kein Wasser und kaum Verluste. Nur der Mais schafft es nicht sich drauf einzustellen aber das liegt an den Wurzeln. Er ist ein Flachwurzler während Raps bis über 4m Lange Wurzeln in den Boden bringt. Natürlich hauchfeine, aber dadurch kommt er an Wasser. Genauso wie Getreide. Das schiebt die Wurzeln auch immer tiefer. Ich denke so sieht die Umstellung auch aus.

    In feuchten Herbsten und Frühjahren entwickeln die Pflanzen einfach nicht so viele Wurzeln. Warum auch. Haben das Wasser ja, aber wenn das Getreide im Herbst schon Trockenheit hat, dann versuchen die Pflanzen das im Herbst schon an das tieferes Wasser zu kommen. Somit haben sie die Wurzeln im Frühjahr schon und müssen nicht dann erst die ganze Kraft aufwenden zur Wurzelbildung. Daher sah das Getreide in diesem Jahr auch etwas mickerig aus denn wir hatten im Herbst wasser und im Frühjahr durch den schnee auch. Dann kam nach dem Schnee Kahlfrost und eine längere trockenperiode. Das ende vom Lied war das Raps und getreide nicht aus dem "Arsch" kamen und warum? Sie mussten in die Tiefe wachsen. Dadurch war der Düngerbedarf höher und nun haben sie die Wurzeln und gehen nach oben. Eigendlich alles recht logisch wenn man es mal gehört hat.

    LG
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  • Walter
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    • 22. April 2011 um 13:07
    • #8

    Super Ausführung :thumbup:

    Gruß
    Walter
    :)
    An manchen Tagen geht alles schief, aber dafür klappt an anderen gar nichts. Verfasser unbekannt

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    Wenn du eine Blume Liebst

    gibst du ihr Wasser und geniest ihre Gegenwart

    Wer das versteht , versteht das Leben.

    {buddistische Weisheit]

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