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Euro in Gefahr?

  • Planetarier
  • 28. April 2010 um 23:45
1. offizieller Beitrag
  • Planetarier
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    • 28. April 2010 um 23:45
    • #1

    Derzeit ist die Sorge groß, dass die Krise in den Ländern Griechenland, Portugal, Italien, Spanien den Euro gefährden könnten. Da ja derzeit Griechenland pleite ist, und auf die Hilfe des IWF angewiesen ist. Diese Nothilfe wird nur im äußersten Notfall gewährt. Hier ist bei diesem Land der Fall. Die Griechen haben der EU jahrelang falsche Haushalt-Zahlen übermittelt und so einen soliden Haushalt vorgegaukelt.

    Derzeit wird beraten, in welcher Höhe Griechenland geholfen werden soll, um wieder aus der Schuldenkriese heraus zu kommen. Momentan ist eine Summe von ca. 100 Milliarden Euro im Gespräch. Eine genaue Zahl ist noch nicht festgesetzt worden, die kann aber deutlich höher ausfallen. Wie Deutschland hier die Finanzspritze für das Land zahlen wird, ist noch nicht genau festgelegt. Derzeit ist eine Summe von acht Milliarden Euro die Rede. Ob es hier mehr werden könnte, als die acht Milliarden, wird in den nächsten Tagen beraten.

    Griechenland muss mit einem sehr strengen Sparkurs, innerhalb von drei Jahren unter die drei Prozent kommen. Auch stellt sich die Frage, können diese den Kredit wieder zurück zahlen? Zudem wurden folgende Länder wie Portugal, Spanien und Italien als nicht Kreditwürdigkeit von einem Institut eingestuft. Aber was passiert, wenn diese Länder in der nächsten Zeit auch Zahlungsunfähig werden? Hier könnte es dann vermutlich das aus für den Euro bedeuten und eine Inflation in der nächsten Zeit kommen.

    Wenn aber die Hilfe von Deutschland nicht bei den acht Milliarden bleiben sollte, könnte der Steuerzahler hier aufkommen. Gut möglich könnten auch durch den Rettungsplan, die Kommunen höhere Abgaben berechnen.

    Gruß Manfred
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  • *djpatrick*
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    • 29. April 2010 um 06:21
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    ...und hätte man auf die damals gehört, die den Euro hier nicht wollten, dann hätten wir jetzt nicht das Dilemma. Sollen doch bitte die zahlen, die sich für den Euro stark gemacht haben.

    Gruß

    Patrick

    • Nächster offizieller Beitrag
  • LE-Wetter
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    • 29. April 2010 um 07:01
    • #3

    Wir zahlen so oder so, Deutschland und Frankreich sind die Staaten, die sich ja am meisten stark gemacht haben... Es hat aber eigentlich nichts mit dem Euro zu tun, sondern mit einer seit Jahren verfehlten Politik in Brüssel. Man ist mit sich beschäftigt oder mit neuen irrwitzigen Regeln. Wirlkliche gemeinsame wirtschaftliche Zusammenarbeit wie es mal gedacht war (wenn man den Vorläufer "EWG " wörtlich nimmt) findet schon lange nicht mehr statt... 8|

    Gruß aus Leipzig
    von LE-Wetter:)

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  • Olivier
    Gast
    • 29. April 2010 um 11:24
    • #4

    Ich sage es jetzt mal ohne Blumen:
    Der Euro und die Eurogemeinschaft haben uns weitgehend nur Nachteile gebracht. Sei es die "TEuro-Auswirkung", welche es nach unseren Politikern nicht gegeben hat, die aber jeder Bürger im Geldbeutel gemerkt hat oder die Tatsache, dass Wirtschaftskriterien der Mitgliedsländer nicht kontrolliert werden (können).
    Lediglich der Exporthandel (also die "große Industrie") hat immense Vorteile, da die Wechselkurse entfallen sind. Aber ob sich das im globalen Zusammenspiel immernoch positiv auswirkt (zumal der Euro durch Aktionen wie zuletzt bei Griechenland auch nicht gerade gestärkt wird), wer weiß ...

    Staatshilfe auf Kosten der Bürger?
    Ein klares NEIN !!!
    Zuerst sollten wir unseren eigenen Leuten helfen, bevor wir unsere Politiker das Geld in den Rachen anderer werfen !!!
    Geht es uns gut, dann können wir auch anderen helfen. (So handhabe ich es auch mit meinen Spenden.)

  • DJAkim
    Gast
    • 29. April 2010 um 15:07
    • #5

    ich muss euch hier allen recht geben ist ein heißes und mieses thema und die bevölkerung zuckt nicht einmal öffentlich traurig traurig.hier sollte eine Volksabstimmung zu Worte kommen in Zeiten des I-net ja wohl keine hürde..oder ? Somit könne vllt die Politik gezwungen werden UNSER Geld Für UNSERE Bevölkerung zu lassen ... nur ein Stichwort Kinderarmut. 60% aller Kinder in Deutschland leben unter der Armutsgrenze in einem der hochentwickelsten Industrieländer der Welt!!! Toll oder?
    .....auch wenn es nicht hilft geht mal auf meine HP und stimmt bitte ab ...natürlcih nur wenn ihr lust habt *g*

  • Werner
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    • 29. April 2010 um 16:28
    • #6

    Griechenland hätte schon lange geholfen werden könne, wenn nich Wahlkampf in NRW wäre und Merkel eine Hinhaltepolitik betreibt. Nun muß Griechenland seine "Schätze" zu Schleuderpreisen auf den Markt werfen, großer Verdiener, wie solls anders sein, die Banken. Lehmann war ein Kindergeburtstag dagegen. Merkel läßt Griechenland ins offne Messer laufen.
    Natürlich wird die Bundesregierung kurz nach den Wahlen in NRW ihr Geldsäckel öffnen. Natürlich wird das durch und durch sinnlose Taktieren die Rettungskosten massiv in die Höhe treiben. Natürlich geht es dann nicht nur um Griechenland, sondern auch um andere Staaten. Natürlich werden die Banken nicht an ihren eigenen Rettungskosten beteiligt werden. Natürlich wird es Ende Mai heißen, dieser Kraftaufwand sei alternativlos. Bravo, Frau Merkel, Bravo rote Socke Herr Gabriel!

    Die Säcke wissen schon, warum das Volk den Kanzler nicht direkt wählen/abwählen kann. Oh Mann ich würde, wenn ich könnte, ein gewisses Teil aus dem Schrank holen und die Sippschaft gehörig dezimieren. Wir alle haben den Schlamassel wieder am Hals nun. Eine neue Runde für die Mehrwertsteuer ist schon angesprochen wurden. Früher haben wir im Osten gewettert über einen gewissen "Erich Schenk" , der war ein Waisenknabe gegen diese lausige unfähige Schwarz-Gelbe Bande.
    Haben fertig.

    Wie der Euro abfällt, ist bei uns wunderbar zu sehen. Seit heute gibt es für 65 € 100 SFr. Sämtliche Großmärkte, man sieht fast nur Nummernschilder mit BS (Basel-Stadt), BL (Basel-Land). Bei Aldi war heute morgen gar Stau auf der Zufahrt wegen Mangel an Parkplätzen.

  • *djpatrick*
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    • 29. April 2010 um 16:57
    • Offizieller Beitrag
    • #7

    ...und wenn schon nicht die zahlen, die den Euro erfunden haben, dann bitte doch die, die Jahre lang drüber weg gesehen haben, wie u.a. Griechenland das Geld aus der Tasche warf, um es mal salopp zu formulieren.

    Gruß

    Patrick

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  • DJAkim
    Gast
    • 29. April 2010 um 18:34
    • #8

    au ja da is ja nen thema losgetreten worden wenn man sich da reindenkt da kann es einem echt übel aufstossen .....und noch mehr auf alle fälle wird das wirtschaftskrise die 2. und die fettärsche und schon vermodert alten und verkrüppelten politiker haben ihr schäfchen ja im trocknen wie sagte Marx....."egal wie die Mühle heißt, den Sack trägt immer der Esel" wie recht er hatte

  • Olivier
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    • 29. April 2010 um 19:57
    • #9

    Wollte eigentlich dazu nichts mehr schreiben ... hält mein Blutdruck nicht aus :)

    Über eines sollte man sich im klaren sein:
    egal welche Farbe die Partei hat, zur Zeit kann man sie alle in einen Sack stecken und drauf hauen - man erwischt bestimmt den richtigen.

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    • 29. April 2010 um 22:24
    • #10

    War heute morgen, kurz in der Stadt und habe in der Bild-Zeitung gelesen, dass nun doch eine Summe von 25 Milliarden im Gespräch sind. Kann aber nicht sagen, ob dies der Wahrheit entspricht. Wohl möglich wird hier später der Steuerzahler die Zeche in versteckten Preisaufschlägen bezahlen müssen.

    Gruß Manfred
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    • 30. April 2010 um 05:09
    • #11

    Die Engländer sind die einzigen die sich im Moment kaputt lachen.

    Die haben es damals richtig gemacht und NEIN gesagt zum EURO.

    Leider durften wir Deutschen ja nicht abstimmen.

    Aber Leute, jetzt nützt es alles nichts, wir haben den EURO und müssen helfen, damit wir nicht auch abgewertet werden.

    Das alles nur wegen unserem Helmut, weil er in die Geschichte eingehen wollte. Tolle Leistung!

    :wolkenlos: Gruß Uwe

    Schimmelgutachter Hannes GmbH FeWo

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    • 6. Mai 2010 um 17:24
    • #12

    Gerade habe ich die neuesten Informationen gelesen, dass ein Gerücht in den Finanzmärkten umgeht, dass Spanien kurz davor steht einen Antrag auf Finanzhilfe zu stellen. Auch ist die Lage derzeit mit dem Euro sehr angespannt, der weiter an Wert verliert. Es wird befürchtet, dass ein Flächenbrand entstehen könnte.

    Gruß Manfred
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    • 6. Mai 2010 um 17:30
    • #13

    Ich habe schon 2001 gesagt, bloß weg mit dem Euro.


    Aber keiner hat auf mich gehört. Jetzt haben wir das Dillemma.

    Aber es nützt nichts, jetzt müssen wir da durch. Nur schade das wir Bürger nicht unseren Staat dafür verklagen können.

    :wolkenlos: Gruß Uwe

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  • DJAkim
    Gast
    • 6. Mai 2010 um 18:05
    • #14

    habe gestern mehrere Bewerbungen in die Schweiz geschickt und ne sehr gute freundin hat ein großes Haus dort könne ich erst mal ne zeit wohnen also wenn ich dort arbeit bin ich weg....obs hilft und mir dann besser geht steht in den sternen ist aber den versuch wert
    die Umfrage zum untergang des euros auf meiner seite hat ergeben 55% sind der meinung es entsteht ein flächenbrand und wir rutschen mit ab....meines erachtens nach ist da die gesamte Finazwirtschaft du spekulationen mit geld was eigendlich garncht exestiert bzw. mit waren die es ja eigendlich gar nicht gibt. die politik sieht nunr einfach machtlos zu....nach dem mottto des Zauberlehrlings...." Die Geister die ich rief..........." ihr wisst ja wie es weitergeht euch allen einen schönen Abend noch

  • Olivier
    Gast
    • 6. Mai 2010 um 18:23
    • #15

    Der EZB-Chef hat es richtig gesagt: Nicht nur die genannten Länder (Portugal, Spanien, Irland und Italien) müssen ihre Hausaufgaben machen, sondern alle Mitgliedsstaaten des Euro müssen das tun."
    Da darf sich Deutschland nicht zurücknehmen. Der eine spricht von 39 Millionen Steuerausfällen und der andere spricht von über 20 Millionen Steuermehreinnahmen bis 2013. Ja was denn nun ???
    Vielleicht hilft es, den Politikern einen Taschenrechner und einen Grundkursbesuch im Fach Hauswirtschaft (wie es sie früher an den Schulen gab) zu schenken ...

  • gogosch
    Gast
    • 6. Mai 2010 um 19:11
    • #16

    Der EURO wird schneller "Geschichte" sein, als wir es uns denken können!
    Mit der Aufnahme von "reinen Nettoempfängern" wie Spanien, Portugal, Griechenland usw. hat sich die EU selbst das Grab gegraben!
    Der EURO wird binnen kurzen nicht mal das Papier wert sein, auf das er gedruckt wird.
    Zahlen müssen dann wir, mit Enteigungen, Hyperinflation, Zwangsanleihen, Zwangsarbeit usw.
    Die "Gewinner" aus der Krise sind dann die üblichen Verdächtigen, wie schon oben angeführt!
    Darauf steuern diese "Brunnvergifter" ja hin!
    LG
    g.
    Nachtrag:
    Das vernünftigste wäre, diese "Mistkerle", wie Spanien, Portugal, Griechenland und Italien aus der EU und aus dem EURO rauszuwerfen!
    Überhaupt sollten alle "Nettoempfänger" rausgeworfen werden.
    Wie kommen wir eigentlich dazu, für Faulpelze und korrupte Regierungen zu zahlen?

  • Planetarier
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    • 18. Juni 2010 um 13:21
    • #17
    Zitat

    Der Chef des weltgrößten Devisen-Hedge-Fonds FX Concepts prophezeit dem Euro ein langsames Sterben.
    Der Exitus kommt - er ist unumgänglich.

    Gut möglich dass der Euro in den paar nächsten Monaten keinen Wert mehr haben wird.

    Quelle:

    Gruß Manfred
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  • DJAkim
    Gast
    • 18. Juni 2010 um 14:58
    • #18

    Man kann hier geteilter Meinung sein ...meine ist dazu, die eigennützige Aussage eines Spekulanten ...gut es kann gut Möglich sein ....aber der Ero hat schon schlechtere Zeiten gesehen wie im Moment...ich erinnere mich an 0,98€ für einen Dollar...stand heut aktuell 1,237€ für einen Dollar

  • der Hannes der kann es
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    • 18. Juni 2010 um 15:57
    • #19

    Ich würde mich sehr über unsere gute alte DM freuen :thumbup:

    :wolkenlos: Gruß Uwe

    Schimmelgutachter Hannes GmbH FeWo

  • aLiCaNtE
    Gast
    • 18. Juni 2010 um 16:52
    • #20

    Das stimmt. Mit dem Euro begann der Abstieg. Zu DM-Zeiten hatte man noch Geld am 2. eines Monats.... und heute? :thumbdown:

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