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TOA-Station realisierbar?

  • Olivier
  • 9. Februar 2010 um 18:00
  • Erledigt
  • Olivier
    Gast
    • 9. Februar 2010 um 18:00
    • #1

    Habe mich mal in das Thema eingelesen. Ich habe zwar nicht jedes Detail verstanden, aber der Grundgedanke bzw. die Grundidee habe ich verinnerlicht.
    Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich eine TOA-Station aufbauen soll/kann. Meine Überlegungen sind folgende:

    Die Örtlichkeiten (bis auf die Instalationslänge eigentlich gut)
    - Aufbau direkt unter dem Dach (nicht isoliert, frei von Dachständern jedweder Art); eine elektrische Antenne sowie GPS könnte auch an der Außenwand angebracht werden
    - Keine elektrischen Installationen (sieht man mal von der 60-W-Lampe an der Eingangstür ab)
    - Entfernung TOA-Bauteile -> Wetter-PC: ca. 12-15m (Verlegelänge eines Anschlußkabels)

    Der "Elektrosmok" (vor allem "Handymast" eher schlecht)
    - Entfernung zum nächsten DECT-Telefon: eine Geschoßdecke (Holzkonstruktion), ca. 7-8m (räumliche Diagonale)
    - Entfernung zur nächsten Sparlampe: eine Geschoßdecke (Holzkonstruktion), ca. 3m (räumliche Diagonale)
    - WLAN: ich emfpange nebem meinem eigenen Netz noch drei weitere
    - Funkmast: in ca. 70m Entfernung steht ein Funkmast mit Firmenfunk und Handysendern (O2, D1, D2 und E-Plus)
    - Entfernung zum nächsten Bildschirm: ca. 7-8m (räumliche Diagonale)
    - Dimmer sind bei mir nicht im Einsatz (dafür aber fast ausschließlich Energiesparlampen)

    Der "Nasenfaktor" (naja, sagen wir mal "ausreichend")
    - ich traue mir das Zusammenlöten einer Platine zu (solange es nichts mit SMD-Technik zu tun hat)
    - ich besitze nur ein "herkömmliches" Meßgerät (Spannung, Strom, Widerstand)
    - ich habe keinerlei Ahnung von Netzwerktechnik oder Programmierung

    Mein Wetter-PC ist ein PII/750MHz und läuft rund um die Uhr mit einem alten WINDOOF-Betriebssystem.

    Was würde mich bei TOA interessieren:
    Eigentlich ist es mir egal, ob in Hamburg oder München ein Gewitter ist. Mich interessieren nur die Gewitter in der nähere Umgebung (so im Umkreis von ca. 50-75km) und da besonders die Zugrichtung.

    Sind das gute Voraussetzungen für eine TOA-Sation?

    Einmal editiert, zuletzt von Olivier (9. Februar 2010 um 19:44)

  • Simlock
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    • 10. Februar 2010 um 08:36
    • #2

    > Sind das gute Voraussetzungen für eine TOA-Sation?

    Aber sicher. Dann noch viel Spaß beim Aufbauen...

    Gruß
    Jörg

    signatur.jpg

  • Olivier
    Gast
    • 30. März 2010 um 23:52
    • #3

    Welche Antenne wäre unter den beschriebenen Voraussetzungen am besten geeignet (Stichwort: Störanfälligkeit)?
    - Doppelrahmenantenne
    - Ferritantenne
    - elektrische Antenne

  • ViRuS
    Gast
    • 31. März 2010 um 01:29
    • #4

    also ich hab ne einfache rahmenantenne zusammengebaut und auch ohne nennenswerte technische geräte empfängt diese schon recht gute signale, es reicht zumindest soweit das ich sagen kann da is was, via speclap höre ich quasi im niederfrequenten bereich [bis 12,5 manchmal auch bis 24 kHz] mit und höre dann an der art des knackens schon herraus obs nen blitz oder der kühlschrank meines nachbarns is...wobei ich auch sagen muss das meine rahmenantenne nur einen kanal hat und auch nur 50 cm im durchmesser misst was die reichweite des signals einschränkt. aber ich muss sagen für den test läufts recht gut und als warnsystem reichts mir aus :) wenns zuviel knackt oder zu laut weiss ich ok jetz guggst doch mal nach... du musst dich immer fragen was du genau willst und in deinem fall reichts ja aus wenn der rechner dir irgendwann sagt "hey da is was" im zweifel kannste dann die toa karte von blitzortung.org schon verwenden um genauer nachzuschaun

  • Simlock
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    • 31. März 2010 um 12:04
    • #5

    Hallo,
    ich verwende die 12cm Ferritantennen und ich denke mal, dass die bei Deiner Station sicherlich auch ausreichend sind, um gute Ergebnisse zu erzielen.

    Gruß
    Jörg

    signatur.jpg

  • Olivier
    Gast
    • 1. April 2010 um 22:37
    • #6

    Da im Falle einer Realisierung die Antenne sowieso auf den Dachboden kommen würde, favorisiere ich die Rahmenantenne. Könnte sie direkt unter dem Giebel anbringen (dort sollten die hausinternen Störeinflüße theoretisch am geringsten sein), wenn das Netzwerkkabel zwischen Verstäker- und Auswerteplatine 10m lang sein kann. Stellt sich nur die Frage, ob die Stromversorgung der Verstärkerplatine via CAT-Kabel bei einer solchen Länge noch gewährleistet ist ...

  • Sprite01
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    • 1. April 2010 um 23:06
    • #7
    Zitat von Olivier

    Stellt sich nur die Frage, ob die Stromversorgung der Verstärkerplatine via CAT-Kabel bei einer solchen Länge noch gewährleistet ist ...

    Ist es, so läuft es bei mir.

    Grüße aus dem Süden von Dessau (Stadt Dessau-Roßlau)
    Dirk

    ..... nicht "meckern und motzen", sondern "machen und klotzen" .....

  • Bernhard
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    • 1. April 2010 um 23:24
    • #8

    Hallo,
    ich habe die GPS Mouse auch mit auf den Dachboden verbannt,sehr guten Empfang
    und habe dafür das Netzwerkkabel mitbenutzt. es sind keine Empfangsstörungen durch die Mouse aufgetreten.
    Die Entfernung beträgt 15 m.

    https://wetter-board.de/www.wetter-in-Schlangen.de


    WS2000, WS2000PC, WS2500PC, TOA Blitzortung

  • Simlock
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    • 2. April 2010 um 07:00
    • #9

    Bei mir sind es 15m zur Antenne und 5m zum EM-406A. Funktioniert... :)

    signatur.jpg

  • Olivier
    Gast
    • 2. April 2010 um 12:22
    • #10

    @all:
    Danke für eure Antworten - ihr habt mich überzeugt! Werde heute die Bestellungen machen ...

    Da ich absoluter Neuling bei dem Thema Blitzortung bin, werden sicher noch ein paar Fragen auftauchen ;)

  • Olivier
    Gast
    • 2. April 2010 um 18:02
    • #11

    So, Bestellung an blitzortung.org ist raus. Mal schauen, ob ich es bis zum Mai noch schaffe ... :D

  • Limo198
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    • 5. April 2010 um 17:26
    • #12

    Wird sicher der Zusammenbau das schwierigste. Das Einstellen ist eigendlich "kinderleicht"!

    LG
    Steffen
    Wetterstation Altmersleben

    Messungen und Technik:
    Davis VP2 Plus mit 24h Belüftung, Bodenmessfeld, TOA Blitzortung; Erschütterungssensor; Radioaktivitätsmessung

  • Olivier
    Gast
    • 5. April 2010 um 18:49
    • #13
    Zitat von Limo198

    Wird sicher der Zusammenbau das schwierigste.


    Naja, an Erfahrung sollte es nicht mangeln. Bei den Elektronikbausätzen im Modellbaubereich geht es auch ziemlich eng zu. Und die haben bis jetzt immer auf anhieb funktioniert *schnell auf holz klopf*

    Zitat von Limo198

    Das Einstellen ist eigendlich "kinderleicht"!


    Dein Wort in Gottes Ohr :)

    Die restlichen Bestellungen sind auch gemacht. Bis Ende dieser Woche sollte alles da sein ... schauen wir mal ...

  • Limo198
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    • 6. April 2010 um 13:03
    • #14

    Was wolltest du füreine ANtenne nehmen?

    Also ich hab die Rahmenantenne gebaut. Da ist der richtige Punkt der einstellung des Vorverstärkers zu suchen. Aber denk mal hab jetzt eine gute einstellung gefunden. Möchte sie auch nicht zu "agressiv" einstellen.


    mfg
    Steffen

    LG
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  • Olivier
    Gast
    • 6. April 2010 um 14:43
    • #15

    Hab' mich auch für die Rahmenantenne entschieden. Der Aufbau wird ähnlich wie bei Bernhard (Antenne+Verstärkerplatine im Dachboden und Auswerteplatine im Büro).
    Nach dem Lesen der Beiträge hier im Board, werde ich den Verstärker in ein Metallgehäuse einbauen und sicherheitshalber hab' ich auch gleich noch einen zusätzlichen 10nF-Kondensator mitbestellt.

  • Limo198
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    • 6. April 2010 um 16:23
    • #16

    So hab ich es auch. Die Antenne auf dem Boden, den Vorverstärker direkt dran und die Auswerterplatine in einem externen Festplattengehäuse im Büro an der Wand wo die Dioden drin eingelassen sind.

    Allerdings muß ich noch was bauen um die Dioden abzudecken. Die blaue ist verdammt hell Nachts und hab schon nen großen Widerstand davor.

    LG
    Steffen
    Wetterstation Altmersleben

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  • Bernhard
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    • 6. April 2010 um 18:11
    • #17

    Hallo Olivier,
    ich würde beim Zusammenlöten des Boards erstmal die Widerstände für die LED`s weglassen und mit Freihandverdrahtung die Leuchtstärke testen.
    Ich habe nämlich nachher auch nochmal die Widerstände geändert weil die blaue zu hell war. dabei habe ich sie gleichzeitig auf die Frontplatte des Gehäuses verlegt.Man die eingelöteten Widerstände sehr schlecht wieder auslöten darum sollte man sich vorher die Gedanken machen.
    Man kann übrigens alle Teile schlecht wieder auslöten z.B. bei Falschbestückung , daher vorher genau schauen ob das Bauteil an der Stelle richtig ist.

    https://wetter-board.de/www.wetter-in-Schlangen.de


    WS2000, WS2000PC, WS2500PC, TOA Blitzortung

  • Olivier
    Gast
    • 7. April 2010 um 09:52
    • #18

    Hallo Bernhard,

    habe sowieso vor die LEDs am Gehäuse zu befestigen. Sollten sie für meinen Geschmack zu hell sein, kann ich ja immer noch einen zusätzlichen Vorwiderstand anlöten.
    Macht es eigentlich Sinn, die Auswerteplatine ebenfalls in ein Metallgehäuse unterzubringen? Die sollte ja eigentlich nicht hf-störanfällig sein ...

  • michael1
    Gast
    • 7. April 2010 um 12:19
    • #19

    Hallo Oliver,

    ich hatte mich vor einigen Monaten mit der Schirmung der Gehäuse beschäftigt und dabei die Vorverstärkerplatine in ein HF-dichtes Gehäuse eingebaut.
    Der Erfolg war leider nur mäßig und schließlich nicht nachweisbar. Vielmehr bin ich heute der Meinung, dass eine Schirmung der beiden Platinen nicht erforderlich ist.
    Die Benutzung eines Schaltnetzteil zur Spannungsversorgung der TOA-Anlage sollte tabu sein.

    Vielmehr ist die Wahl des Standortes der Verstärkerplatine mit den nahe platzierten Antennen unheimlich wichtig.
    Der Standort sollte ca. 1-3 Meter von elektrischen Geräten (Fernseher, PC, Monitor, Dimmer, Radiowecker...) entfernt sein - je mehr desto besser.
    Auch elektrische Leitungen in den Wänden dürfen nicht übersehen werden.

    Diese Störungen überlagern die doch manchmal recht schwachen Blitzsignale nachhaltig - ein Hochdrehen der Verstärkung macht alles noch schlimmer !

    Ein Weltempfänger (auf einen senderlosen Abschnitt im unteren Langwellenbereich eingestellt) kann behilflich sein,
    sehr bequem einen störungsarmen (rauscharmen) Bereich im Haus zu finden,
    ohne die TOA Anlage gleich dorthin umstellen zu müssen... Manchmal machen nur wenige Zentimeter viel aus.

    Ein Standort im Garten bzw. Draussen ist m.E. nicht erforderlich, da die Blitzimpule ca. ein Frequenz um die 100kHz (Langwelle) haben.
    Diese Wellen dringen problemlos und kaum bedämpft in normale Wohngebäude ein und können somit problemlos im Haus empfangen werden.
    Zur "Tarnung" kann ein kleiner Empfänger (mit Ferritantennen) auch in einem Wohnzimmerschrank o.ä. aus Holz oder Kunststoff "versteckt" werden...

    Gruss
    Michael

  • Olivier
    Gast
    • 7. April 2010 um 18:08
    • #20
    Zitat von michael1

    ...
    Der Standort sollte ca. 1-3 Meter von elektrischen Geräten ... entfernt sein - je mehr desto besser.
    ...


    Naja, dann sollte es ja wunderbar funktionieren (siehe oben).
    Schauen wir mal ...

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