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Katastrophe oder Panikmache

    • Allgemein
  • *djpatrick*
  • 5. Januar 2010 um 23:06
1. offizieller Beitrag
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    • 5. Januar 2010 um 23:06
    • Offizieller Beitrag
    • #1

    Zur Zeit erleben wir tiefe Temperaturen, aber es kommt dem Anschein nach, noch eine große Menge Schnee. Jedoch ist nun die Frage, inwieweit wir hier unsere Unwetterwarnung herausgeben sollten?

    Man möchte ja nicht übertreiben, denn dann klingt es für viele nach Panikmache. Doch, in dem brisanten Fall, wäre es vielleicht doch besser, höherwertig zu warnen, als bisher? Schnee ist ja nichts ungewöhnliches, jedoch wenn manche Gebiete sich an 50 cm oder mehr heran tasten, die das sonst nicht haben (vor allem in den letzten 20 Jahren), dann ist das sehr ungewöhnlich. Letztendlich führt es dazu, dass viele mit dieser Situation nicht klar kommen.

    Demnach könnte es erhebliche Probleme geben, in Sachen Straßen-, Zug- und Flugverkehr, Strom, uvm.

    Gruß

    Patrick

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Planetarier
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    • 5. Januar 2010 um 23:51
    • #2

    Daran könnte schon was wahr sein. Aber das ist die ungewisse Unsicherheit, der anstehenden Wetterlage am kommenden Wochenende. Hängt vermutlich von der Zugbahn des Tiefes ab. Wenn es weiter westlich ziehen sollte, dann würden enorme Schneemassen fallen. Wenn es aber nur den Südosten erreichen würde, könnten für den Süden einige herunter kommen.
    Also ist mal abzuwarten, die Leute sind ja schon vor gewarnt. Manche Leute sind ja noch mit Sommerreifen unterwegs, besonders viele LKWs.

    Gruß Manfred
    Ein Sprichwort besagt, "Wenn du nicht aufisst", gibt es morgen schlechtes Wetter.
    Wetterstation: Nexus TE923 HW4


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  • Wetterstation Lorch
    Gast
    • 6. Januar 2010 um 00:12
    • #3

    Naja ich würde auch mal abwarten was die nächsten Läufe der Wettermodelle sagen. Zwar rechnen schon fast allen nahezu einheitlich, aber ich habe schon oft erlebt das es kurz vor dem Ereigniss runter gerechnet wurde und dann nicht so schlimm wie urspr. angenommen, eingetroffen ist.
    Das etwas kommt ist allerdings klar. Nur wie stark es ausgeprägt sein wird ist derzeit noch die Frage.

    Also ich denke erst mal Abwarten und Tee trinken und die Lage beobachten. Sollte es dann sicher sein das es so eintrifft ist eine Warnung sicher nicht falsch. (Ich denke ab Donnerstag sieht man es deutlicher.)
    Aber eine Panikmache durch falsche bzw. zu überhastete Warnungen würde ich vermeiden.

    Ich denke auch das sich die großen Wetterdienste bald zu Wort melden werden.

    Vor nicht all zu langer Zeit wurde beispielsweise vor einer entsprechenden Lage gewarnt und das man womöglich von der Außenwelt abgeschnitten wird und man Lebensmittel einkaufen und bunkern soll. Eingetroffen ist es lange nicht so schlimm wie vorhergesagt und in meinen Augen war das reine Panikmache. Und genau das sollte tunlichst vermieden werden.


    @ Planetarier:

    Also die Leute die jetzt noch mitten im Winter mit Sommerreifen unterwegs sind denen kann man wohl nicht mehr helfen... leider
    Bei den LKW´s ist das so ne Sache für sich. Wenn die unbeladen sind, bekommen die auch mit den besten Winterreifen keinen Gripp auf die Hinterachse bei Steigungen.
    Die LKW Fahrer können in manchen Fällen gar nichts dafür das Sie nicht weiter kommen. Da helfen dann meist nur noch Ketten oder ein geeigneter Parkplatz.

  • Olivier
    Gast
    • 6. Januar 2010 um 11:18
    • #4

    Obwohl ich mit Vorhersagen (vor allem den langfristigen) nicht so viel am Hut habe, möchte ich doch auch meinen Senf dazu geben:
    Wie wäre es mit einer Vorwarnung bei solchen Ereignissen?
    Man kann das mögliche Szenario beschreiben und gleichzeitig darauf hinweisen, dass die Vorhersage noch nicht sicher ist (ähnlich wie bei unwetterzentrale.de oder wetteronline.de).
    Von einer schnellen Warnung bei unsicherer Wetterlage halte ich auch nichts, da das die Leute nur abstumpft oder wie es so schön heißt "beratungsresistent" macht.

  • der Hannes der kann es
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    • 6. Januar 2010 um 11:37
    • #5

    Momentan hat der DWD die Warnung abgschwächt.

    Es sieht wohl so aus, daß es nicht ganz so schlimm wird.


    Vor kurzem war der Kachelmann im Fernsehen.

    Er sagte man könne maximal 2-3 Tage das Wetter vorhersagen. Das finde ich realistisch alles andere ist Wunschdenken.

    Eine Warnung ist OK, aber keine Panik schüren.

    Aber vermutlich wird die Warnung dann von den Medien, speziell Bild und RTL so dermaßen hochgepuscht :thumbdown:

    :wolkenlos: Gruß Uwe

    Schimmelgutachter Hannes GmbH FeWo

  • Rainer G
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    • 6. Januar 2010 um 15:22
    • #6

    Panikmache kann man sagen!
    Usere Tageszeitung schreibt:
    Tief Daisy rauscht aus dem Mittelmeerraum heran und schiebt eine gewaltige Schneewalze vor sich her.
    Naja,mal abwarten was da kommt

    Gruß aus Waltrop in NRW

  • Werner
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    • 6. Januar 2010 um 15:29
    • #7

    Wird nichts mit Vb Lage meine ich. Eher Vc, also viel weiter östlich von uns.
    Panikmache ist allgegenwärtig. Der Kachelmann hat schon recht, wenn er 2 - 3 Tage als realistisch meint. Gerade die synoptische Übersicht zeigt, wie unterschiedlich die verschiedenen Modelle rechnen und von Lauf zu Lauf andere Konstallationen gegeben sind.

  • DJAkim
    Gast
    • 6. Januar 2010 um 16:25
    • #8

    ich als neuling will meinen senf auch ma dazu abgeben ich seh 70% panikmache denke nur an die letzte viorhersage für letzt nacht in miteldeutschland über schnee weit unter -20°C war die vorhersage und was war nicht aml auf dem brocken also bei 1142m so kalt..... und zu kachelmann ...seit der bei er RTL ist denkt er er hat die....na ja und so weiter lassse mich mal net so aus also ich denke mal hier im harz werden so ca. 10cm von Donnerstag bis sonntag fallen wenn überhaupt aber wiehier schon gesagt abwarten bis morgen nachmittag dann wissen wir ja mehr
    Euer Neuling DJ Akim

  • Bergsommer
    Gast
    • 6. Januar 2010 um 17:04
    • #9

    Mit der Panikmache sind die Medien schnell dabei.
    Ich werde mir die kommenden Läufe ansehen und privat in den nächsten 48 Stunden entscheiden ob ein größerer Einkauf notwendig wird oder nicht.
    Winterreifen sind seit gut zwei Monaten auf den Autos drauf, und mehrere Kilo Streusalz gekauft und der Schneeschieber ist auch schon im Einsatz.
    Aber neben den Schneefällen mache ich mir wegen dem starken, eventuell stürmischen Wind Gedanken. Wenn da "nur" 10 -15cm, vielleicht 20cm Schnee fallen
    und dazu dieser heftige Wind, kann das ordentliche Verwehungen geben. Abwarten und beobachten und keine Panik schüren.
    Wie heißt es im Notfall doch: Ruhe bewahren.
    Bis denn, Bergsommer.

  • M2 Sturmwetter
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    • 8. Januar 2010 um 18:20
    • #10

    Derzeit würde ich mehr von gestern, wenn ich da überlegt habe von Panik ausgehen. Für die Deutschen Mittelgebirge u. ungünstige Gebiete o. wo kaum Schnee weg ist kann es Probleme geben. Teils können schon mal ein paar Bäume sich davon machen bei der Schneelast. Schneesturm wird in den Gebirgen u.im äußeren Norden auftreten. Böen werden auch bis Hessen - Thüringen u. Brandenburg auftreten (nicht allzu heftig). Sowas bezeichnet man als Blizzard (sage aber leicht bis leicht darüber, keine Überpanik).

    In der Mitte u.im Süden erwarte ich nicht allzu kräftige Böenentwicklungen. Schnee sollte meist im Osten von Tschechien fallen. Im Rest wird es etwas darunter liegen.

    Schnee wird ein Problem darstellen für die Fahrer u. die Streudienste. Ungeräumte bewohnte kleinere Stücke wo Leute wohnen können Risiko sein falls hier der Schnee nicht oder teilweise entfernt wurde.


    Organge für Entwicklungen die nicht sehr ungewöhnlich sind. Vereinzelt sind Schäden möglich an Strom ... Sollte dennoch mit etwas Vorsicht verfolgt werden. Kein riskantes Verhalten eingehen bei Schnee oder Glätte.

    Der DWD gibt ja rot aus, somit kann es in den Mittelgebirgen oder Lagen darunter etwas stärker sich entwickeln.

    Insgesamt schätze ich den Schnee mehr als wichtig ein u. den Sturm in den Deutschen Mittelgebirgen mit Schnee mehr riskant u. an den Küsten Norddeutschlands bis ins Landesinnere für möglich Schnee / leicht u. etwas leicht darüber. Ich würde nicht von einer dramatischeren Lage ausgehen, somit hat Volker irgendwo recht.

    Gruß Marco

    Gewitterprognose/Wetter/Winterwetter/Link: Nowcast (sehe auch Wetter - Board Nowcast)

    (NWR/Analysig/Unwetterlagen. (Blog now)

    Gewittersturm-Nowcast (Extremlagen ... zu erreichen) u. Nowcasters/Outlooks USA/Europa erstellt. :pc: :ipc:

  • *djpatrick*
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    • 8. Januar 2010 um 19:59
    • Offizieller Beitrag
    • #11

    Wenn ich die aktuellen Vorhersagen für unseren Raum sehe, haben wir derzeit die höchsten Warnstufen laut UWZ und DWD.

    Gruß

    Patrick

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Volker Afflerbach
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    • 8. Januar 2010 um 20:57
    • #12

    das ist alles panikmache von den medien,es gab für mich erst eine wirkliche schneekatastrophe und das war 78/79 das war ein waschechter blizzard und nicht das jetzige gelaber über + - 15cm damals hat es bei uns 3 tage ohne ende geschneit,und am ende hatten wir fast 80cm liegen wiegesagt ohne verwehungen,die waren bis zu 5m.
    wir haben heute in der arbeit schon geschertzt über den winter,seit jahren warme winter,und alle reden von klima erwärmung,jetzt seit 2wochen kalt und schnee,und warum?? ganz einfach die industrie hat volle pulle gearbeitet also schadstoffe ohne ende,und letztes jahr bis heute wirtschaftskrise produktion im keller,keine abgase,und keine aufgeheizte atmosphäre also kalt und richtiger normaler winter ;) das wäre doch mal ein titeltext für die bildzeitung :D

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