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Tiefdruckrinne von der Ostküste Noramerikas und arkische Tropfengrenze nördlich von Spitzbergen (oder Nordskandianvien) zum Jahreswechsel

    • Europa
  • M2 Sturmwetter
  • 25. Dezember 2008 um 18:36
  • M2 Sturmwetter
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    • 25. Dezember 2008 um 18:36
    • #1

    Derzeit zeigen mehrere Modelle unterschiedliche Entwicklungen der Tiefdruckrinne und der Tropfen die von Neufundland südlich von Grönland versuchen nach Europa zu gelangen. Dazu ist eine markante arktische Front weit nördlich von Skandinavien und wird von Modellen auch in Skandinavien oder Polen ausgeweitet gerechnet. Bei Werten von 2 bis 8°C könnte es in Westeuropa zu Regen oder im Gebirge zu Schnee kommen und in Deutschland beim auftreffen auf die subpolare Kaltluft die vorgelagert ist südlich von Nordeuropa. Einige Niederschlagsdaten wird auch (zurzeit noch nicht sicher für Deutschland stärkere Schneefälle verursachen). Die Rinne über dem Atlantik ist mit einzelne Sturmtiefs gelagert.

    Die Lage ist derzeit ähnlich wie 1978/79. Bei Grönland werden nach Modellen in Grönland -24 oder -30°C gerechnet und nördlich von Skandinavien -30°C und mögliche -20°C. Das Hoch könnte sich im Verlauf nach Grönland und an Island wie auch vor dem Norwegischen Gebirge verschieben und eine Verbindung haben zum Grönlandhoch.

    Die derzeitige Lage könnte auf eine Schneefalllage hindeuten (wobei noch abzuwarten wäre). Die Lage ist jedenfall interessant die sich derzeit zeigt. Der Kontrast von früher fehlt aber laut einzelner Höhenkarten der sich in dichten Gradiente hier in der Höhenströmung mit extremen Winden in der Höhe zeigt.

    Abhängig wäre dies von einer südlichen Westlage mit Vorstoß der Front weiter zum Mittelmeer. Hier ist die Tiefdruckrinne dann stationär in Norddeutschland, die kontinentale arktische Kaltluft kann hier von martimer Luft getrennt werden. Häufig okkludieren die Fronten in der Rinne. Diese Wetterlage verursacht Ostwinde und Frost mit Schnee auch von 20 cm oder mehr. Wie stark sie ist hängt von einem polaren Hoch im Norden ab und der Kaltluft. Schneeverwehungen treten dabei auf. An der Front kommt es zu Eisregen.

    Gewitterprognose/Wetter/Winterwetter/Link: Nowcast (sehe auch Wetter - Board Nowcast)

    (NWR/Analysig/Unwetterlagen. (Blog now)

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    • 25. Dezember 2008 um 19:37
    • #2

    Könnte es möglich sein, dass es nächstes Jahr sehr kalt werden wird (Tmin -10 bis -20°)?

    Gruß Manfred
    Ein Sprichwort besagt, "Wenn du nicht aufisst", gibt es morgen schlechtes Wetter.
    Wetterstation: Nexus TE923 HW4


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    • 25. Dezember 2008 um 22:12
    • #3

    Ein derzeit negativer Index lässt kein durchgehendes Hoch über Skandinavien erwarten und sorgt nur für Kurzerscheinungen, dafür stoßen Tropfen oft über Skandinavien, Finnland nach Deutschland oder Polen. Die NAO oder AO ist derzeit auch etwas mit Tendenz auf verstärkter Neigung etwas was auf Westwinde schließen läßt die zu uns nach Europa wandern könnten. Bei den Bedingungen könnten Regen, Eisregen oder Schneefall später auftreten.

    Dazu könnte ein Hoch über Nordwest - Russland fehlen. Das Hoch über Russland bleibt dagegen erhalten. Diese Kombination könnte in Mitteleuropa erst für Warmluft aus Südwest oder West und kalter Luft aus Nord und Nordost bis Ost sorgen mit einem großen Tief was von Skandinavien später auch nach Nordwestrussland ziehen kann und eine Verbindung zu Tiefdruckrinne aufbauen kann die über dem Atlantik bei Schwächung der Hochlage bei uns führen kann.

    Die Zirkulation des polaren und Euroasian scheint etwas abzuschwächen und Änderungen im Zusammenhang der Zirkulierung in Europa derzeit zu sorgen. Es kann sein das entweder ein Tief oder ein Hoch stärker sein könnte und kältere Luft einschieben kann.

    Das Hoch bei den Britischen Inseln sollte aber sich derzeit nicht soweit abschwächen, dennoch könnte ein Risiko bestehen, dennoch wird es aber wohl stark genug bleiben (Aber dennoch besteht eine Chance auf abschwächen) und die Fronten von uns fern halten können. Nur die Kaltluft aus dem Norden oder Osten kann uns erfassen. Die Lage kann bei milder Luft und kälterer Luft für stärkere Schneefälle sorgen in Teilen Deutschlands.

    Derzeit eine mögliche Entwicklungs für den Januar 2009.

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