Am vergangenen Sonntag wurde in einer Odenwaldgemeinde 10 Hunde und 9 Pferde getötet. Aufgrund der Lage der Tierkörper, gehen die Veterinäre davon aus, dass die Tiere "von einer Sekunde auf die andere" gestorben sind. Bei einer ersten Untersuchung fand man keine Hinweise für eine Vergiftung, jedoch Anzeichen für sehr starke Muskelkontraktionen, wie sie z.B. bei einem starkem Stromschlag auftreten. Die toten Tiere werden zur Zeit weiter untersucht, da der Tierbesitzer keine Anzeichen für einen Blitzschlag (weder am umliegenden Gelände noch an der Tieren selbst) gefunden hat, obwohl es ein Gewitter gab.
Ich habe mir folgende Gedanken dazu gemacht:
Wenn sich die Annahme der Veterinäre als richtig herausstellt, könnte eigentlich nur die Schrittspannung für den Tod der Tiere verantwortlich sein. Beim Hund sind es ca.50-70 cm und beim Pferd zwischen 100-150 cm (je nach Größe), die zwischen den Pfoten/Hufen liegen. Fließt der Strom von vorne nach hinten (oder umgekehrt), geht er auch über das Herz, was in jedem Fall schlecht ist. So habe ich noch nie darüber nachgedacht! Wenn ich beim Spaziergang von einem Gewitter überrascht werde, werde ich in Zukunft meine Hunde abliegen lassen (und zwar auf der herzabgewandten Seite).