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Himmelsobjekte am Winterhimmel

    • Astrofotographie
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  • 31. Januar 2014 um 23:40
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    • 31. Januar 2014 um 23:40
    • #1

    Heute Abend war das Wetter hier mal wieder optimal, aber ein leichter Dunst zeigte sich am Sternenhimmel. Aufgenommen habe ich mehrere Objekte mit dem Teleskop, die nach der Reihe hier dann nach der Bearbeitung vorstellen werde.

    Zuerst wollte ich ein anderes Objekt aufnehmen, aber ich fand die Andromeda-Galaxie nicht im Teleskop. Nach mehreren Versuchen diese im Okular zu sehen, peilte ich dann ein paar andere Objekte an: Zuerst wurden Aufnahmen der Plejaden mit dem Reflexionsnebel aufgenommen.

    Wissenswertes zu den Plejaden:

    Am Sternenhimmel kann man mit dem bloßem Auge 6 bis 9 Sterne je erkennen, und dieser Sternhaufen ist von der Erde 380 Lichtjahre entfernt. Dieser Sternhaufen ist im Sternbild Stier zu finden und das Alter des Sternhaufens ist 125 Millionen Jahre alt. Bei länger belichteten Aufnahmen kommt der Reflexionsnebel um die Sterne heraus.

    a) Plejaden nur mit 1 Minute belichtet.

    Kameradaten:

    ISO: 400
    Belichtungszeit: 60 Sekunden
    Teleskop: 150/750 mm nachgeführt.

    b) Plejaden mit Reflexionsnebel

    Hier auf dieser Aufnahme die aus 14 Aufnahmen aus jeweils 1 Minute Belichtungszeit besteht, wurde mit der Software DeepSkyStacker zu einem Summenbild addiert. Weiterverarbeitung mit Fitswork 4 und Adobe Photoshop CS 8.

    Aufnahme-Daten:

    ISO: 400
    Belichtungszeit: 14 Minuten
    10 Darkaufnahmen
    10 Biasaufnahmen

    Auch diese Aufnahme, finde ich wieder gut gelungen. :thumbup:
    Weitere andere Aufnahmen kommen demnächst.

    Gruß Manfred
    Ein Sprichwort besagt, "Wenn du nicht aufisst", gibt es morgen schlechtes Wetter.
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    • 1. Februar 2014 um 06:50
    • #2

    Super Bilder :thumbup:

    Gruß
    Walter
    :)
    An manchen Tagen geht alles schief, aber dafür klappt an anderen gar nichts. Verfasser unbekannt

    Wenn due eine Blume magst pflückst du sie,

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    • 1. Februar 2014 um 14:36
    • #3

    So nun habe ich von gestern Abend die zweite Aufnahme fertig. Aber bei einer weiteren Aufnahme die ich gemacht habe, muss ich irgend was falsches erwischt haben.
    Die Aufnahme zeigt hier auf diesem Bild den Orionnebel.

    Wissenswertes über den Orionnebel (M42):

    Bei dem Orionnebel handelt es sich auf dieser Aufnahme um einen Reflexionsnebel, der im Sternbild Orion schon mit dem bloßem Auge sichtbar ist. Die scheinbare Helligkeit dessen ausgedehnte Fläche ist mir 4,0 mag angegeben. Dieser Nebel ist unter den drei Gürtelsternen des Orion zu finden und ist in unserem Sonnensystem 1350 Lichtjahre entfernt.

    Die Flächenausdehnung des Orionnebels, beträgt rund 30 Lichtjahre und der enthaltende Sternhaufen im Nebel ist 1 Million Jahre alt. Charles Messier hatte diesen Orionnebel 1769 in seinem Messier-Katalog aufgenommen. Im Zentrum vermutlich kommt es zu einer Verdichtung, indem neue Sterne dort entstehen. Die Trapez-Sterne in Zentrum des Orionbels, sind neuer Art und darum liegenden Wasserstoff, regen diese Sterne den Nebel zum Leuchten an.

    Der nördliche Teil des Orionnebels, besteht aus einem Rest einer Staubwolke die die Messierbezeichnung M43 trägt. Beobachten kann man den Orionnebel im Winter oder im Herbst um ca. 04:00 Uhr.


    Kameradaten:

    ISO 800
    Belichtungszeit: 9 x 45 Sekunden
    Darkaufnahmen: 7
    Biasaufnahmen: 6
    Gesamtbelichtungzeit: 6 m 45 s

    Gruß Manfred
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    • 1. Februar 2014 um 17:30
    • #4

    Eine Gestalt, wenn man das Bild vergrößert.

    Gruß
    Walter
    :)
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    • 1. Februar 2014 um 19:12
    • #5
    Zitat von Walter

    Eine Gestalt, wenn man das Bild vergrößert.

    Jeeep, wenn man es vergrößert sieht man ein wenig mehr. ^^

    Gruß Manfred
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    • 11. Februar 2014 um 23:57
    • #6

    Heute Abend musste mal wieder das gute Sternklare Wetter ausnützen, und ein paar neue Astroaufnahmen machen. Gemacht habe ich heute nur drei und bearbeitet.

    Hier bei dieser Aufnahme handelt es sich um den offenen Sternhaufen h+x im Sternbild Perseus.


    h+x sind nahe liegende offene Sternhaufen im Sternbild Perseus, wobei hier NGC 869 mit einer Helligkeit von 5,3 mag angegeben wird.
    Aufgenommen wurde diese Aufnahme auch wieder mit dem Spiegelteleskop 150/750 mm mit einer Belichtungszeit von 12 x 30 Sekunden auf ISO 800. Verarbeitung in DeepSkyStacker, Fitswork und Adobe Photoshop CS 8.

    Gruß Manfred
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    • 12. Februar 2014 um 17:38
    • #7

    Die gleiche Aufnahme noch mal verarbeitet mit den gleichen Einstellungen wie im ersten Bild, nur diesmal das Bias verwendet.

    Gruß Manfred
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    • 12. Februar 2014 um 21:44
    • #8

    Super :thumbup:

    Gruß
    Walter
    :)
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    • 12. Februar 2014 um 23:56
    • #9
    Zitat von 001blacky

    Bilder sind auch nicht schlecht aber die vom Saturn im anderen Tread haben mir besser gefallen.
    Manfred wie immer :thumbup:

    @Roland,

    Das sind reine DeepSky-Aufnahmen, die man nur durch ein Teleskop beobachten kann und nur auf länger belichteten Aufnahmen so raus kommen. Es gibt viele dieser Objekte, man muss sie nur am Himmel zu erst mal finden. Einige Objekte sind sehr lichtschwach, die anderen heller. Aber man darf nicht bedenken, dass man diese Objekte wie sie hier dargestellt sind, auch so durch ein Teleskop sieht. Dafür fehlt dem Auge das Sehen.

    Nun habe ich auch noch die Plejaden mit 1600 ISO aufgenommen - rund 6 Minuten Belichtungszeit.

    Diese Aufnahme hat sich beim Bearbeiten als schwierig erwiesen: Aber nach einer gewissen Zeit habe ich das hinbekommen. Auch der Mond war hier störend, und das LIcht der Stadt.

    Gruß Manfred
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  • Knolau
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    • 13. Februar 2014 um 18:39
    • #10

    Die Plejaden kenne ich, sind auch mit bloßem Auge zu finden. Schönes klares Bild.

    Ich las da bei Roland was von Saturn - habe ich das verpasst?

    Viele Grüße

    Sven

  • Planetarier
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    • 17. Februar 2014 um 17:13
    • #11
    Zitat von Knolau

    Die Plejaden kenne ich, sind auch mit bloßem Auge zu finden. Schönes klares Bild.

    Ich las da bei Roland was von Saturn - habe ich das verpasst?

    Verpasst hast du noch nichts. Saturn kann man erst in der 2.Nachthälfte beobachten. Aber wer macht sich die Arbeit und steht wegen diesem Planeten um 03:00 Uhr auf.
    Ich auf jeden Fall nicht, warte noch einen Monat. Aber derzeit kann man noch Jupiter über einen längeren Zeitraum beobachten.

    Gruß Manfred
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    • 25. Februar 2014 um 00:42
    • #12

    So heute Abend habe ich ein sehr schönes Objekt am Himmel fotografiert. Es handelt es sich bei dieser Aufnahme um einen offenen Sternhaufen mit sehr vielen Sternen.

    Der offene Sternhaufen M35 befindet sich im Sternbild Zwillinge mit zahlreichen Sternen, wobei die Helligkeit des Sternhaufens bei 5,1 mag liegt. Dieser Sternhaufen ist bei klaren Nächten an dunklen Orten sogar mit dem bloßem Auge sichtbar. Die Entfernung des Sternhaufens, beträgt 2800 Lichtjahre und das Alter des Sternhaufen M35 ist mit 100 Millionen Jahren angegeben. Entdeckt wurde der Sternhaufen bereits im Jahre 1745.

    Die Aufnahme besteht aus 13 Aufnahmen je 45 Sekunden Belichtungszeit auf 800 ISO
    Gesamtbelichtungszeit: = 9 m 45 sek.

    Gruß Manfred
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