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Dünger, Wasser und der Acker

  • Werner
  • 20. Oktober 2013 um 17:27
  • Werner
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    • 20. Oktober 2013 um 17:27
    • #1

    Ein interessantes Verfahren wurde in Brandenburg auf einen Maisacker getestet. Speziell geht es um Überdüngung, welches das Grundwasser durch Nitrat immens belastet.
    Meldung

    Steffen, das ist doch etwas für uns Ackerdackels. :D
    Fast jeder Sauerkrautbauer am Hochrhein baut Mais in immer stärkeren Maße an. Nicht etwas für Silage oder dem neusten Trend folgend für Biostrom, nein fast alle machen Körnermais mit 200-250 Kg/ha reinen Stickstoff. Mais ist zudem ein Phosphorfresser, so das das auch noch hinzukommt.
    Ich kenne nur eine Biogasanlage hier am Hochrhein. In Jestetten, kurz vor Schaffhausen (CH). Wir haben dort nur Weizen hingekarrt.

  • Limo198
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    • 21. Oktober 2013 um 08:55
    • #2

    Moin!

    Ist ja Geil! Dann muss ich nur noch mit meinem Gartentrecker raus, so wie jetzt, und habe die Daten danach sofort anstatt das ich an 10 Stellen Proben nehme, diese Mische, eintüte und wegschicke um dann 2 Wochen auf die Ergebnisse zu warten? Aber wer weis was das fertige Teil dann wieder kostet. Der geht doch nicht unter 4000,-€ raus. Aber genail wenns funktioniert.

    Allerdings frag ich mich, misst das Teil nur den umgewandelten Stickstoff, also Nitrat oder auch das von der Pflanze schwerer aufzunehmende Amonium was erst durch die Nitrifizierung in Nitrat umgewandelt werden muss? Ich lese in dem Artikel, das die das über die Ionen machen. Wenn das über die Ladung geht, dann weis ich nicht wie. Ammonium ist positiv geladen und Nitrat negativ. Oder gehts übers Gewicht der Ionen? so scheint es eher in dem Artikel. Aber diese Details werden die nicht rausgeben. ;) Aber vielleicht stellen die das Teil auf der Agritechnika vor im November, Da kann ich ja mal ins Detail gehen mit der Vertretern. :thumbup:

    Wir haben sehr Lehmigen und Tonigen Boden. Dort spielt die Nitrifizierung eine Grosse Rolle und grad in tieferen Erdschichten ist Ammonium vorhanden.


    Wenn Ihr nicht viele Biogasbomben oder soganannte Betonkühe habt, dann habt ihr das gut. Hier steht in fast jedem 2. Dorf eine. Ein Ort hier hat sogar 3 der teile. Und das Dorf hat nur um die 200 Einwohner. Die Versorgen sich sozusagen selbst mit Strom und Gas. Gehören schon zum "Guten" Dorfbild dazu. :thumbdown: Was bei Biogasmais noch zu beachten ist, es ist ein extremer Humuszehrer. Die Pflanze verbraucht extrem viel davon und bringt nix zurück. Bei Körnermais ist es das Gegenteil. Er bringt mehr zurück als er nimmt da die gesamte Pflanze auf dem Acker bleibt ausser die Körner.


    LG
    Steffen

    LG
    Steffen
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