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18. Gedanken Winter 2012/13, 13 Jahre pos. AO/NAO-Index, nun 13 J. neg., 6., "März-April-Winter", Nordhoch OXANA, 7. Winter

  • hsn
  • 9. Oktober 2012 um 07:03
1. offizieller Beitrag
  • hsn
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    • 9. Oktober 2012 um 07:03
    • #1

    Rückblick auf 112 Jahre NAO, Ausblick auf den Winter 2012/13Betrachtet man die 112 Jahre NAO = North Atlantic Oscillation, dann fallen als negative Jahre auf:
    1915 - 19: von März 1015 bis Nov. 1919 dominierten 36 Monate lang negative NAO-Monate
    1939 - 42: von Jan. 1939 bis Nov. 1942, 30 Monate waren negativ, falls ich mich nicht verzählt habe
    1962 - 70: 1962/63: Nov. - Febr., 1964/65: Dez. + Feb., 1965/66: Nov. + Jan., 1968/69: Nov. - März, ....
    2005 - 11: immer mehr dominierten ab 2011 die negativen NAO-Werte, .....

    2012 dominierten die Hochs COOPER - DIETER mit fast 1060 hPa im Nordosten Europas, was sich im NAO-Index garnicht nierderschlug.
    Daher appeliere ich, einen NAEU-Index zu betrachten, der den Nordatlantik und Europa berücksichtigt

    Wie wird nun der Winter 2011/12 ausfallen? Es fehlen bis heute die blockierenden Hochs über Nord- und Osteuropa. Vielleicht ein Indiz dafür, dass wir mal wieder einen Westwind-Winter bekommen. Im Prinzip war auch schon der Vorgänger ein Westwind-Atlantik geprägter Winter, mit Ausnahme vom
    1.-12. Februar, als Kaltluft durch das Extremhoch COOPER-Dieter nach Europa vorstieß.





    Der WINTER-NAO-Index zeigt sich in der Grafik der zuletzt gelisteten Quelle

    letztere Grafik zeigt den NAO-Index auf dem Weg zu stark negativen Werten in 2011 wie 1962 - 70
    hier der Nao-Index der letzten Monate:

    er ist dominierend negativ, immer noch
    Daher muss man trotz fehlender starker Blockhochs noch vorsichtig sein mit der Winterprognose, wir müssen uns langsam rantasten

    In dieser tabelle findet Ihr die dominierend negativen Werte von 1962-70, ähnlich der Negativserie 2005 ff, mit Pause im letzten Winter
    hier findet Ihr die Grafik und Tabelle:
    und hier seht Ihr den Ausnahme-Winter 2011/12:

    Die Kältewelle COOPER-DIETER im Februar blieb im NAO-Index total unberücksichtigt!

    Diplom-Meteorologe
    Hubertus Schulze-Neuhoff
    56841 Traben-Trarbach

    20 Mal editiert, zuletzt von hsn (21. Mai 2013 um 18:04)

  • Senti
    Gast
    • 9. Oktober 2012 um 15:05
    • #2

    Wäre generell eigentlich auch ein Winter mit einer Omega-Lage möglich wie im Sommer, so dass warme Luft aus dem Süden angesaugt würde und der Winter viel zu mild ausfällt? Gab es so etwas schon mal?

  • M2 Sturmwetter
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    • 10. Oktober 2012 um 07:11
    • #3

    Da ich dies auch beobachte eine weile schon. Denke aber das dennoch eine Möglichkeit für Kaltluftvorstöße besteht. Aber auch milde Luft teils nicht ganz ausschließen dürfte. Negative NAO usw. deutet aber auch in diesen Fall nicht unbedingt das es bei nur mild sein wird. Wenn es sich zeigen sollte so. Aber auch andere andere Einflüsse die man derzeit beobachtet nahe des Polarwirbels dürften auch kalte Luft ermöglichen. Modelle deuten , einige wenige auf etwas kältere Bedingungen, möglich wahrscheinlich nicht durchgehend zu kalt.

    Wir haben zwar einige kräftige Hochs bei Russland u. nahe der eisigen Meer östlich von Sibirien. Ebenso aber auch einige Grade wären Nordatlantik. Soweit immer noch ausgeprägten Golfstrom. Ebenso die Auffälligkeiten die Hubertus hier meint mit dem Pazifik. Könnte man so sagen dürfte der Oktober u. November nicht viel blockierende Hochdrucklagen bringen. Wenn man den Langzeitvorhersagen nachgeht, wäre ein etwas milder Januar u. auch Dezember etwas kälter u. der Februar u. aber auch ab Oktober. Es gebe also mögliche Westlagen wieder in diesem Winter u. zum Ausklingen des Herbst 2012. Laut Modelle werden auch stürmische Wetterlage über Westeuropa u. Westdeutschland u.
    der Nordsee bis nach Nordwesteuropa aufgezeigt. Die Kälte erreicht im Laufe des Dezember ... auch Skandinavien u. den Nordosten Europas ( aber nicht bis jetzt Deutschland u. Teile der westlichen Flanken von Europa).

    Soweit man derzeit der Lage vertrauen soll. Zumindest sind erstmal immer neue Tiefdrucksysteme in Entwicklung, die nach Nordeuropa u. auch Teile im Westen von Europa mit milder Luft erreichen könnten. Ebenso sind aber vorläufige kalte Abwechselungen nicht ausgeschlossen.

    Laut der NAO die negativ ist. Könnte aber auch ein Ansteigen auftreten im Verlauf wieder. Für Osteuropa u. Ostdeutschland o. Teile Deutschlands sind aber mögliche Kaltluftkeile auch wahrscheinlich. Da man nicht unbedingt die Hochdruckmuster nach Osten - Nordosten übersehen sollte. Auch über dem östlichen Mittelmeer neigt die langwellige Struktur zu einige Einflüsse auf das Wetter von Osten im kontinentalen Bereich. Möglicherweise könnte das Westband nach Osten hin, einige Anomalien aufweisen im Winter, wobei sich die kalte Luft (vielleicht mehr südöstlich von Deutschland o. Ostdeutschland hin behaupten könnte. Diese Anomalien führten bereits im Sommer ... nach Osten hin schon zu Veränderungen in der Niederschlags- u. Temperaturneigung öfters wie man verfolgen kann.

    Möglich ist aber eine Temperaturbewegung die soweit im normalen bleiben könnte. Möglich wäre es normal (kalt,mild). Im Nordosten u. Südwesten sollen die Werte allerdings über die Monate derzeit etwas aus der Reine sich bewegen. Auch wäre eine Niederschlagserhöhung für November - Dezember zu erwarten (die aber derzeit etwas schwankt u. wieder zum Februar sich etwas erhöht). Es sollte also nicht allzu kalt u. allzu mild werden. Wobei der Januar 2013 etwas zu mild erwartet wird.

    El - Nino u. La - Nina scheinen derzeit gerade wieder sich anders zu entscheiden. Über Skandinavien verläuft an der Südflanke eine Ostströmung u. nördlich hier zum Nordmeer im Verlauf ein größeres Hoch polares Erscheinungsgebilde u. auch Russland zeigt ein riesiges Hoch. Allerdings was passiert auf dem Pazifik (hier ein Muster aus Hoch u. Tief in unteren Schichten). Die Lage der Tiefdruckzentren mehr würde ich schon Zentraltiefs es bezeichnen u. einige der Bänder der Höhenwinde neigen sich zu teilen. Was nicht unbedingt nur auf ein milden Winter deuten sollte. Kommt es möglich zu kalten Winter u. Schneefälle aufgrund der Konstellation die sich zeigt. Das wäre noch eine weitere Frage für die nächsten Wochen bis Dezember. Modelle sagen für Nordeuropa auch Schneefall vorher. Die USA hatte bereits mit einen Wintereinbruch als ersten Schritt zu kämpfen u. einige kalte Tropfen fallen aus der üblichen Höhenströmung u. neigen sich zum Mittelmeer o. können auch hier sich einspielen.

    Schaut man derzeit die Entwicklung erinnert dies etwas an die letzten Jahre der letzten Lage bis kurz vor dem kalten Wintern u. Laut den Grafiken die Hubertus hier zeigt.

    Ein kalten Winter würde ich aber nicht unbedingt ausschließen für 2013, wenn man die derzeitigen wiederholten Lagen der Druckzentren genau betrachtet. Die NAO reicht nicht allein für uns, aber auch andere Indexe könnten bei uns in Mitteleuropa noch anders wirken. Die jeweiligen Wellenstrukturen müssen nicht direkt auf dem Atlantik beschränkt bleiben ( da bei uns auch Einflüsse) auch Tiefdruckzentren u. Wellenstörungen ermöglichen können. Man beobachte die Verlagerung der Tiefdruckzellen u. Hochdruckzellen im Eingrenzungsgebiet, wobei Mitteleuropa mitten zwischen diese Konstellation gerät. Auf der anderen Seite können entlang der Wellen (also an den Grenzluftmassen usw. ) Impulsweise auch von Zentren hier als eine Veränderung wirken.

    So was ähnliches gab es durchaus Senti. Das kann gelegentlich wieder passieren. Aber noch ist es fraglich ob es überhaupt so eintreffen sollte. Wenn dann sollte es nochmals erwähnt werden.


    Bei wetter3 / gibt nun eine neue Prognose / Ensemble-Vorhersage (GEFS) Einschätzung u. mögliche Entwicklung der jeweiligen Wetterlage für Mitteleuropa - Europa - Osteuropa - Nordosteuropa ...
    Erstmal wäre dies laut den Modellkarten eine wahrscheinliche Entwicklung bis zum 20. Okt. 2012 mit einigen Abweichungen von der zu erwarten Wetterlage
    Zu finden unter Faxkarten (DWD, UKMET, EZMW, JMA ...

    Sehe Karten:

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    Marco

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    Gewitterprognose/Wetter/Winterwetter/Link: Nowcast (sehe auch Wetter - Board Nowcast)

    (NWR/Analysig/Unwetterlagen. (Blog now)

    Gewittersturm-Nowcast (Extremlagen ... zu erreichen) u. Nowcasters/Outlooks USA/Europa erstellt. :pc: :ipc:

    15 Mal editiert, zuletzt von M2 Sturmwetter (23. März 2013 um 19:41)

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    • 12. Oktober 2012 um 08:34
    • #4

    Rückblick auf die AO = Arctic Oscillation2010: tiefster Wert seit 1970, ähnlich wie bei der NAO:


    Dez. 2009 bis 2011: vier Monate < 2.0, ähnlich 1968 bis März 1970, damals sechs Monate < 2.0
    im Dez. 2010 begann die so extreme Ao-Phase, aus der wir ja nun herausgewachsen sind:

    Es wiederholt sich manchmal Vieles im leben, das war der Grund für die Kaltphasen-Winter in Europa, Abschächung der Erwärmungsphase,
    die uns seit 1988 mit vielen positiven AO- und NAO-MOnaten Monaten bis 2004 bzw. 1995 erfasst hatte,
    hier schön zusehen:

    hier speziell:
    hier der weitere Rückblick bis 1899, leider in der Grafik nur bis 2002:

    auch hier schön zu sehen: die Extrem-Jahre der AO:
    1915, 1917, 1919
    1940-42
    1968-70
    2009-11, ca. alle 25 bis 30 Jahre muss man mit diesen negativen Werten rechnen, daher auch mein Buch
    "Klimawandel alle 30 - 40 Jahre", wo ich das dargestellt habe:

    wo findet man die gesamte Grafik 1899 bis 2012?
    Fortsetzung folgt, Frühstück wartet, aber gerade noch die 4 negativen Phasen:
    1915, 17, 19
    1936, 40-42 und 47
    1959, 62, 64,65, 69-71
    2001, 05/06 und 09-11 als Rekord!
    Gruß Hubertus mit NAO noch dazu ab 1823 im Anhang

    Dateien

    ao18992002.jpg 105,37 kB – 13 Downloads arctic-oscillation-2000-2010.gif 71,34 kB – 13 Downloads Nao18232012.png 26,39 kB – 7 Downloads

    Diplom-Meteorologe
    Hubertus Schulze-Neuhoff
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    Einmal editiert, zuletzt von hsn (12. Oktober 2012 um 14:47)

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    • 17. Oktober 2012 um 07:12
    • #5

    Rückblick auf Herbst-OMEGA I (1030 hPa Spitzbergen), Ausblick auf OMEGA II (Kourosh 1025)
    das war am 12. Oktober, das Omega von Deutschland über die Nordsee zum "Kopfhoch" 1030 hPa über Spitzbergen.
    Es war das Extremhoch seit mindestens 52 Wochen da oben, siehe Messwerte bei Wetteronline:

    Ihr findet die Grafik, indem ihr in GOOGLE eingebt: "Wetter Spitzbergen Wetteronline", dann den Rückblick und Luftdruck und Wochenzahl wählen
    Das neue Hoch Kourosh wird aber nicht die 1030 erreichen, am montag über Skandinavien vielleicht gerade so?
    Aber das ist dort dann kein Omegahoch, sondern ein Hochkeil in der nördlichen westdrift, nördlich des OMEGA Osteuropa.
    Und nun soll die trogkaltluft doch von Frankreich her etwas drohen. Vorher aber schöne Erwärmung Trogvorderseitig, das Omega II dies Herbstes aufbauend
    das meine Gedanken am heutigen Morgen. Dieser zeigt um 00Z drei hochs: Azoren- und Grönlandhoch je > 1025 hPa und weit im Osten Hoch Justin 1030 hPa, Kourosh noch schwach mit nur >1020 hPa



    Am Monatg bekommen wir nun folgende Lage: Azorentief 990 hPa, Grönlandhoch 1050 hPa und das hoch Skandinavien mit > 1025 hPa (Kourosh oder mit neuem Namen L...., negative NAO / NAEU!

    am Sonntag soll das Omegahoch 1028 hPa über Skandinavien sich entwickelt haben, Hoch LARS?


    damit hätten wir einen negativen NAEU-Index von - (1028 - 98 = - 40 hPa (nach HSN)
    Trier im Warmsektor des Frankreich-Tiefs!

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    Hubertus Schulze-Neuhoff
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    • 17. Oktober 2012 um 10:23
    • Offizieller Beitrag
    • #6

    Es kann ruhig mild bleiben, dann geht auch der Hausbau voran. :D

    Gruß

    Patrick

    • Nächster offizieller Beitrag
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    • 17. Oktober 2012 um 11:57
    • #7

    Wie du schon schreibst Hubertus > Am Monatg bekommen wir nun folgende Lage: Azorentief 990 hPa, Grönlandhoch 1050 hPa und das hoch Skandinavien mit > 1025 hPa (Kourosh oder mit neuem Namen L...., negative NAO / NAEU!

    Kann die negative NAEU ... nur bestätigen. Die nördliche Westdrift war für mich schon Tage vorher noch um den 05.10.12 zu erahnen da gewesen, ebenso der Keil den du meist. Aber interessant ist aber noch ein größeres Hoch bei Kanada u. Alaska, ebenso die Veränderungen die laut Modellen nahe des Polarwirbels weiter verfolgt werden können. Zumindest werfe ich da noch weiter ein Blick in den nächsten Wochen rüber. Da mögliche Westdrift uns weiter beschäftigt weit nördlich u. auch nahe in Mitteleuropa vom Atlantik, aber auch Kaltluftauftakte nicht unwahrscheinlich sein dürften.

    Aber die Mittelmeerluftmassen sind dennoch für uns wahrscheinlich von Bedeutung, wenn die Lage doch neben wärmeren Tagen bei uns vielleicht doch zu kalte Rückfälle führen sollte. Im Fall der Wellen die im östlichen Mittelmeer u. nahe Osteuropa möglich sein könnten u. die Neigung der manchmal südlich liegenden Tiefdruckzonen kann da schon eine Überraschung warten. Da man ausgehen könnten, das sich die Luftmassengrenz ... sich auch verschieben können zwischen den bestimmtenden Druckmustern mit jeweiligen Zirkulationszentren.

    Im Moment liegen wir so, das Föhnlagen im Süden aus den Alpen wahrscheinlich durchaus vorkommen dürfen. Möglich geraden wahrscheinlich der Osten u. Südosten in kalte Luft gelegentlich , die sich aber auch ausbreiten könnte. Derzeit ist aber noch alles etwas nicht zu erahnen.


    Mit den Höhenwetterkarten, einige Bereiche sind als Kasten in Schwarz bei der zweiten Karte eingezeichnet, die möglicherweise bedeutend sein könnten im Fall von kalten polaren o. arktischen Luftmassen, aber auch milde Wetterlagen sind durchaus denkbar ( wahrscheinlich nicht allzu viele davon). Dies ist höchst nur eine Einschätzung, woman aber nicht sagen kann ob dies auch so modellmäßig ... sich abzeichnen sollte. Zurzeit zeigen sich zwar andere hindeutende Verläufe, aber ob diese noch andere Richtungen plötzlich einschlagen muss auch noch abgewartet werden. Ebenso die Bauernregeln, derzeit kann nochmals ein Goldener Oktober kurz vor Ende des Monats auftreten u. es deutlich wärmer werden ( bei Föhn noch etwas mehr). Das Mittelmeer ermöglicht derzeit weiterhin noch warme Episoden für die südlichen Teile u. auch teils bei uns. Derzeitige Zustand des Eises - Wassertemperaturen verbreitet um uns u. lokale Einflüsse u. auch die Kälteres ... in Asien weit östlich / Sibirien / Alasaka usw. könnten schon bei Hochdrucklagen für Kaltluftüberbrüche sorgen. Zurzeit sind aber noch die Temperaturen nahe +5 o. +15 Grad ( dürften aber weiter fallen im Verlauf nach dem Oktober zum November hin 2012). Es wird sich wahrscheinlich ein Muster wie man im Sommer schon sah einstellen, aber ähnlich wie zum Jahresanfang 2012 ( mit einige wenige Unterschiede denke ich diesmal).

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    Marco

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  • hsn
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    • 30. Oktober 2012 um 07:56
    • #8

    und die Erklärung dafür findet hier schön:
    Chemnitz-Schneerekord mit 15 cm im Oktober 2012, Ursache hier erklärthttp://http://news-chemnitz.de/chemnitzer_schne…eteorologen-996
    Hubertus Schulze-Neuhoff
    grüßt Euch herzlich und Dank an Sturmwetter M2 für Deine Ausführungen
    negativer NAO: siehe ncep NAO in Google

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  • der Hannes der kann es
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    • 1. November 2012 um 09:27
    • #9

    Wenn ich das jetzt richtig deute kann es sehr wahrscheinlich sein, dass wir einen einigermaßen Schneewinter bekommen.
    Wenn ich die letzten Jahre der negativen NAO zurgunde lege und mit dem Schneefall in unserer Region vergleiche, ist Schnee auch ein wenig mehr, realistisch

    :wolkenlos: Gruß Uwe

    Schimmelgutachter Hannes GmbH FeWo

  • hsn
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    • 4. November 2012 um 18:02
    • #10

    Da hat sich der Kollege aber sehr weit gewagt!
    Oft verschießen Frühwinter Ihr "Pulver" = "Schneepulver" und Kälte zu früh!

    Und warum soll es gerade im Februar so kalt werden?
    Mal schauen, Gruß Hubertus und Danke für Bericht davor von blacky

    Diplom-Meteorologe
    Hubertus Schulze-Neuhoff
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  • hsn
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    • 26. November 2012 um 16:58
    • #11

    Glühwein und 2. Schnee am 1. Advent?, Vb-Dauerregen vom Mittelmeer nach N-Nordost!

    das wird ungemütlich, nass und kalt, 2. Wintereinbruch nach dem letzten Wochenende im Oktober
    auch ein Monats takt, nein, 5 Wochen nach dem 1. Wintereinbruch mit 15 cm damals in Chemnitz
    ich las gerade im REH Ring Europäischer Hobbymeteorologen von dem Sommertag auf dem hohenpeißenberg am 19.Okt.,
    am 28. dann 24 Zentimeter Schnee nach 33 Stunden dauerschneefall im Oktober 2012
    das war schon toll, aber ein früher Wintereinbruch macht noch keinen Insgesamt-Winter, zumal der ja erst im dezember beginnt
    warten wir einfach mal ab

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  • hsn
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    • 26. November 2012 um 17:13
    • #12

    Liebe Wetter-Boarder,
    es hat zwar nicht direkt mit dem kommenden Winter zu tun, aber die zwei 4x7-Tage-Takte sind schon ungewöhnlich.
    Wärmespitzen gab es am 28. März (sekundäres maximum), 28. April, 28. Mai, 28. Juni, 27, Juli (1 Tag zu früh), 29. august (sekundäres Maximum)
    dann ging es neu los mit dem 19. August (Hauptmaximum des jahres), 17. september (2 Tage zu früh), 19. Oktober (das war der tag mit nochmals Sommertagen an manchen Stationen)
    und tatsächlich brachte due Natur es fertig, auch den 19. November mit 12.7 ° C zum sekundären Maximum in Trier werden zu lassen, gestern am 25. wurde der Wert dann, 6 Tage später, durch 14.0 ° C getoppt.
    ---------------------
    Und nun hoffe ich, daß das Weuhnachtstauwetter eine neue Spitze schon am 20. oder 21. liefert. Ich wäre ja mit einer Verspätung von 1 - 2 Tagen zufrieden. Irgendwann endet aber auch eine Serie. Übrigens ist bei der Betrachtung der 10. September außer acht gelassen. Den tag hat mein Kollege N. als "Chaos-Übergangstag" von einer Serie zur nächsten betrachtet.
    Herzliche Grüße vom Hubertus
    auch da warten wir mal ab, ob es um den 19,12. nochmals eine Verlängerung der ungewöhnlichen Serien gibt.

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  • hsn
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    • 4. Dezember 2012 um 16:41
    • #13

    Blockhoch-Einwinterung über dem Nordosten Europas
    Mein Kollege Peter machte mich darauf aufmerksam: da gibt es bald ein hoch mit 1050 hPa über Russland,
    zusätzlich zum OMEGA über dem Atlantik:

    Für uns ist das zwar noch nicht so bedeutsam, aber für den Winter generell
    wir erinnern uns: COOPER-Dieter schlcih sich im Februar so mit russischer "peitsche" zu uns ran, im Dezember 1946/47 war auch so eine Lage,
    siehe Archiv in

    So war's am 14.Dez. 1946 (ein 1060iger Hoch)

    negative AO = arctic oscillation bleibt erhalten für die nächsten 8 Tage

    7. Monat in Folge negative NAO, aktuell leicht positive NAO durch Nord-Westdrift

    Herzliche Grüße an Sturmwetter, dipatrick und .....

    so sah der Winter 1946/47 aus, aber das heisst natürlich noch nicht, dass es auch jetzt genauso oder ähnlich kommt
    ich melde mich wieder am nächsten Sonntag, das Hoch zeigt 2012 wieder Abschwächungstendenz danach, im Gegensatz zum Dez. 1946
    da regenerierte es laufend

    das nochmals zur Lage am 12. dez. 1946
    hier die Schneedecke in Starkenburg am 1. Advent:
    auf Mosel klicken, wenn ihr mögt, da das schneebedeckte Haus suchen, links an der verschneiten Gartenstraße

    Diplom-Meteorologe
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    • 4. Dezember 2012 um 23:53
    • #14

    Genauso sah ich die Lage vor einigen Wochen, wie es Hubertus schildert. Das Hoch da bei Russland ist relativ schon öfters zu beobachten u. es bauen sich öfters neue Teile davon auf. Die Kälte bereitet sich langsam sibirisch aus ... Die Modelle deuten schon von gestern erneut eine etwas verstärkte Kälte langsam an die etwas näher rückt. Leichte milde Westdrift Nord
    wie schon gesagt von Hubertus hält etwas da rein, dennoch wird der Winter so wie von Klaus aus dem Presseteil u. Hubertus sich wohl abspielen. Der Winter wird einige Wetterabläufe die man sonst beobachtet mit spielen lassen. Wobei einige schon abgelaufen sind. Normal kalter Winter o. etwas zu kalt, wenn es soweit sich einstellt, vielleicht aber wie der letzte Februar 2012.

    Weiße Weihnachten wer weiß. Vielleicht o. auch nicht ... Lassen wir uns mal überraschen gerade. Klaus u. Hubertus haben schon geschildert was ich vor einigen lagen Zeiträumen bereits andeute. Vielen Dank für die Übersicht erneut. Zurzeit hatten wir nahe ein polares Hoch u. Modelle zeigten auch , wenn nur vorläufig fast die Verteilung des Polarwirbeltiefs, möglich kurzer Bruch der Strömungsverhältnisse mit erneuten Kaltlufteinfluss bei uns.

    Nach dem Tauwetter kurz, wenn auch nicht voll tauen. Im Verlauf dann die stärkere sibirische Kälte nahe Weißrussland u. fast nahe zum östlichen Teil Polens mit -30 / -40 Grad. Die Sache erinnert auch etwas an die Ende - Phase zum Ende des Jahres u. dem Übergangteil zu 2010. Es gibt auch ähnliche Jahre, dennoch könnte so was sich wiederholen u. es könnte wahrscheinlich werden. Fasst ganz Asien bis weit in den Süden usw. ist im Verlauf bis zum 16.12.12 überflutet von der eisigen Kälte u. ein Gruss kommt zu uns rüber mit Sicherheit. Die Lage der Bahn der Tiefdruckkette könnte fast wie schonmal jede Menge schön bedeuten wie in den Bergen o. im Flachland ... Aber mal sehen wie viel die Modelle noch erhalten lassen nach neuen Impulsen ... Der Polarwirbel scheint etwas abzudriften nach Kanada o. dem Nordmeer u. ein starkes Kältehoch kommt langsam nahe nach Ostdeutschland in die Nähe. Der nächste Kältenachschub könnte in Kürze damit anstehen. Ob das nun wirklich so kommt`?

    Aber auch wird die Westwetterlage sich mal schwach o. leicht intensiviert aufdrängen Richtung Deutschland u. dem Osten Europas. Wobei hier ein Kältehoch von Russland als Grenzlage zum milden Tiefdruckwetter vom Atlantik ranhält. Über Westeuropa kann es immer mal mild ausfallen o. nahe über +10 Grad hinaus gehen u. im Westen Deutschlands nahe +6 o. +4 Grad o. auch +11 Grad bis in den Südwesten sein. Nur den den Bergen in höheren Lagen will der Schnee da bleiben. In den Tälern herrscht öfters mal Tauwetter u. teils stark im Südwesten Deutschlands mit möglicherer leichter o. leicht erhöhter Hochwasserlage im Verlauf zum Ende u. zum neuen Monat 2013 im Januar rein. Schnee ist gelegentlich im bis ins Flachland o. den Tälern nur möglich. Ein kurzer Kälteeinbruch von Nordosten o. Osten kann Einzug halten über dem Dezember 2012 u. Januar 2013 ... Soweit bleibt es wohl normal vom Winter o. leicht durchschnittlich ... Daneben sorgt die Entwicklung für Fronten mit verstärkte Niederschläge als Schnee o. Regen die über der Mitte o. dem Süden bis nach Osten leicht voran noch kommen dürften u. windige Phasen mit Sturmböen in Lagen weiter oberhalb ... An den Küsten aber auch recht windig an der Nordsee u. Nordwesteuropa bis zum Nordatlantik. Über dem Nordatlantik auch derzeit kräftige Sturmtiefentwicklungen die meist nach Schottland ziehen u. hier nördlich der Nordsee einfach nur langsam sich verlagern.
    Gelegentlich greift die sehr windige Lage auch nach Skandinavien bis ins Gebirge ein. Besonders mild ist es derzeit Südwesteuropa u. Teile am Mittelmeer u. dem gesamten Atlantik, außer weiter nördlich u. von Skandinavien bis nach Nordost-/Osteuropa hier zu kalt. Über Mitteleuropa (meist Deutschland hält eine Grenzluftmassenzone für normale Temperaturschwankungen keine zu großen Abweichen wahrscheinlich im Moment bereit. Kann vielleicht gelegentlich noch dazu kommen.

    Witterungslage im Januar - April 2013 (anfangs sehr kalt, dann aber leichte Erwärmung u. milder werdend mit Verzögerung in diesen Monaten leider ...)

    Was sich im Januar mal mild - kalt u. kalt - mild vorsetzt, wäre auch im Februar - März 2013 weiter der Fall. Im Südwesten hin bleibt es milder längere Zeit. Erst ab April 2013 rechne ich mit einer deutlichen langsam einsetzenden leichten Erwärmung mit einer neuen zurzeit noch südlich liegenden sich ausweitenden nach Osten von den Alpen u. Mittelmeer einhergehenden Westlage, die langsam nordwärts wandert. Einige Kälterückfälle, möglich nicht mehr so ausgeprägt wären auch im April noch drin bis zu Mitte des Monats u. ganz selten noch zum Ende. April u. Mai langsam wärmer (besonders der Mai 2013 ...). Nahe dem Südwesten Russlands (aber hoch südlich u. weit ab davon, nicht mehr sehr weit) kommt eine Erwärmung sehr Wahrscheinlich auch +20 Grad im Verlauf, wie sie schon Westeuropa u. Südosteuropa bis nach Slowenien im Griff hatte vor kurzen im Februar o. März 2013 ... Die Kältegebiete ziehen sich langsam zurück u. auch der Polarwirbel macht dem Hoch platz allmählich (allmählich schwächerer Polarwirbel u. negative AO u. NAO). Niederschlagsabnahme im April u. zum Frühjahr - Sommer - Sommer 2013. Mittelmeer u. Mitteleuropa dann auch abnehmende Niederschlagsneigung u. dennoch etwas erhöht in Osteuropa u. Mitteleuropa - Mittelmeer auch bis zum Sommer rein. Der Niederschlag könnte im Normalbereich o. leicht darüber liegen noch immer. Jetstream derzeit nahe Spanien u. Gibraltar u. später allmählich auf westliche Bereiche nach Deutschland Westeuropa wandernd - Verlagerung bis April hin u. wärmere Luft transportierend zu uns u. Teile Westeuropas u. dem Südwesten nach Osteuropa u. Rückgang der Schneedecke im Flachland u. Tälern Tiefland u. auch in den Bergen kann dies noch länger erhalten bleiben in den Monaten.

    Marco

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    7 Mal editiert, zuletzt von M2 Sturmwetter (24. März 2013 um 12:10)

  • hsn
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    • 8. Dezember 2012 um 14:56
    • #15


    es kommt tatsächlich so wie mich mein kollege Peter darauf aufmerksam machte,
    aber erst mal gewinnt die Warmluft am Freitag, Samstag, aber die Einwinterung passiert im Nordisten Europas, über Nordrussland

    die negative NAO existiert aber nur vorher, ab morgen, mit dem Islandhoch von ca. 1030 hPa auf der Rückseite von Tief Marie

    mein NAEU bringt dann minus 110 hPa Differenz, 1060 hPa im Nordosten, 950 hPa Atlantik, extrem wie in den Jahren .....
    das Blockhoch baut sich auf wie 1946 im Dez. , aber erst einmal wird die atlantische Warmluft siegen!.
    Nur die Gefahr besteht, dass dann irgendwann die "russische Kontinentalluft doch die Oberhand gewinnt. Erst einmal sieht es also nach verfrühtem "Weihnachtstauwetter" aus.
    nun aber erst mal warmluft von der Nordsee morgen, dann Kaltluft auf der Nordseite von Marie aus Ost bis Freitag, dann der Warmansturm von West durch das 950iger Tief.
    Es wird spannend, verfrühtes "Weihnachtstauwetter".
    Dank an M2, Sturmwetter für deinen beitrag dazu

    Diplom-Meteorologe
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  • hsn
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    • 19. Dezember 2012 um 18:30
    • #16

    zum Zuschauen verurteilt. Petra*s Wärme wird im westen des Rheins erst noch siegen. alles andere ist noch unsicher

    Gruß Hubertus

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    • 19. Dezember 2012 um 18:41
    • #17
    Zitat von hsn

    alles andere ist noch unsicher


    ...Das sind die schönsten Worte eines Meteorologen :thumbup:

    Gruß aus Leipzig
    von LE-Wetter:)

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    • 19. Dezember 2012 um 22:00
    • Offizieller Beitrag
    • #18

    ...oder: "es könnte" :D

    Gruß

    Patrick

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    • 21. Dezember 2012 um 12:32
    • #19

    4 ° C und Nebel in Starkenburg, 5 ° C an der Mosel durch Petra, Weihnachtswärme kommt erst noch!http://www.wetteronline
    aktuelle messwerte
    Aktuelles Wetter: Trier/Petrisberg (273m)
    Ortszeit
    Temperatur Wetter
    Fr, 21.12. 12:00 5.2°C leichter Regen
    Fr, 21.12. 11:30 5.1°C bedeckt, nach Nebel
    Fr, 21.12. 11:00 4.4°C Nebel (zunehmend)
    Fr, 21.12. 10:30 3.6°C bedeckt, nach Regen


    Spezielle Nutzer, Hobbymeteorologen, Wetterkarten, ....
    Quirina ersetzt Petra und bringt die richtige Wärme, lässt Thomas kalt im Osten stehen:


    Der Winter hat erst mal sein pulver verschossen, wie ich es schon vermutete, als er loslegte wie ein .....
    Das Blockhoch liegt einfach zu weit im Osten, bisher ...
    Frohe warme Weihnachten westlich des Rheins wünsche ich Euch, Ihr im Osten dürft ja noch etwas hoffen

    Diplom-Meteorologe
    Hubertus Schulze-Neuhoff
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  • *djpatrick*
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    • 21. Dezember 2012 um 12:56
    • Offizieller Beitrag
    • #20

    ...aber auch nur im äußersten Nordosten. :S

    Gruß

    Patrick

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