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Rasenmäh-Roboter und TOA-Blitzortung

    • Problem
  • SirOTheOne
  • 2. September 2012 um 22:24
  • Erledigt
1. offizieller Beitrag
  • SirOTheOne
    Gast
    • 2. September 2012 um 22:24
    • #1

    Hallo an Alle!

    Ich habe folgendes Problem: Ich benutze TOA-Blitzortung (neuerste Version) von blitzortung.org in Verbindung mit 2 Ferrit-Antennen (12cm geschirmt). Nur leider sendet mein Rasenmäh-Roboter städnig auf ca. 8kHz. Dadurch ist der Empfang von Blitzsignalen erheblich gestört und die Empfangsqualität (Quote) ist extrem schlecht

    Vielleicht wisst Ihr etwas, was man dagegen tun könnte.

    Der "gain" steht momentan auf 43. Es kommt jedoch hin und wieder zu Ausschlägen und falschen Signalen. Die Sinuskurve bewegt sich sehr nahe am Ausschlag-Pegel.

    Ich weiß momentan nicht, was ich dagegen tun könnte, ausser den Mäh-Roboter stilllegen, was ich natürlich auch nicht möchte.
    ?( ?(

  • gargamel
    MOD Wettersekt./Ruhrw.
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    • 2. September 2012 um 22:44
    • #2

    Entweder die Verstärkung des TOAs heruntersetzen
    oder
    die Sendefruequenz des Mähroboters ändern, ob man das darf, weiß ich allerdings nicht.

    http://www.wilfried-monika.de
    Mitglied beim http://www.ruhrwetter.de, http://www.wettersektor.de und http://www.skyvex.org

    Davis VantagePro2 Active Plus, Wetterdirekt Sirius 300 und Sturmglas, TOA-Blitzortung, Radioaktivmessung

    Mit freundlichen Grüßen
    aus Nettetal - Kaldenkirchen

    Wilfried

  • *djpatrick*
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    • 2. September 2012 um 23:09
    • Offizieller Beitrag
    • #3

    Dient jetzt zwar nicht, aber mich interessiert, was du für einen Rasemäher hast? Ist der gut? Funktioniert der per GPS?

    Gruß

    Patrick

  • RMBeier
    Gast
    • 6. September 2012 um 01:12
    • #4

    Du könntest an jeden der beiden Antenneneingänge einen Saugkreis anschließen.

    Bei einer Frequenz von 7,9kHz (Mittenfrequenz von 7,6kHz - 8,2kHz, siehe MarcS) komme ich auf folgende Werte, wenn ich mich nicht verrechnet habe, ist schon spät :S :

    Spule/Drossel: ~ 430 nH
    Kondensator: ~ 0,95µF (evt. 2 x 470nF Keramikkondensatoren parallel)
    Poti: 1 kOhm, zum Einstellen, wie stark das Signal gedämpft werden soll.
    ergibt eine Bandbreite von ca. 750 Hz
    Der Saugkreis hat bei der Frequenz von 7900Hz eine Impedanz von nur 1Ohm und schließt den Bereich um diese Frequenz praktisch kurz, durch die Reihenschaltung mit dem Poti erhöhst du diesen Widerstand wieder und kannst durch Drehen die Stärke der Dämpfung beeinflussen.

    Der Einsatz erfolgt natürlich auf eigene Gefahr, ich weiß nämlich nicht was bei einem Kurzschluß bei 7900Hz auf dem Board passiert, schon deswegen sollte das Poti mit im Spiel sein!

    Ob es überhaupt funktioniert, kann ich dir nicht sagen, war mir nur gerade in den Sinn gekommen.

  • robo
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    • 6. September 2012 um 04:36
    • #5

    Hallo Ronny,

    Saugkreis - klingt interessant - könnte das auch bei meinem bisher ungelösten Problem helfen? Ich habe tagsüber erhebliche Störungen um die 16 kHz rum und fahre deswegen mit einer ziemlich niedrigen Verstärkung, was dazu führt, dass meine Ortungen nur bis ca. 100 km Entfernung gehen.

    Siehe http://www.wetter-board.de/board323-spezi…ine/#post128916

    Leider habe ich von dem ganzen Analog-Kram wenig Ahnung.

    cu, Robo :)

  • RMBeier
    Gast
    • 6. September 2012 um 20:44
    • #6

    Hallo Robo,
    ein Saugkreis ist ja nichts anderes als ein abgestimmter Schwingkreis ( eine Reihenschaltung auf HF Drossel, Kondensator und Poti), der Parallel zur Antenne betrieben wird und ein Signal, das der Resonanzfrequenz entspricht, einfach durchlässt.
    Da wir das Signal durch den Saugkreis auf den Masseanschluss der Antenne legen, sollte diese Frequenz nicht mehr, oder stark bedämpft, am OP angekommen. Leider wird dadurch auch das Nutzsignal auf dieser Frequenz gekillt.
    Theoretisch könnte sich aus der Parallelschaltung zur Ferritantenne (Ferritkern mit viel dünnem Draht umwickelt = Spule/Drossel) ein weiter Schwingkreis mit anderer Resonanzfrequenz ergeben, der vielleicht andere Störungen hervorruft.
    Ich kenne aber die Daten der Ferritantenne nicht, habe auch selbst keine.


    Ist mir auch heute Nacht nur durch Zufall in den Sinn gekommen.


    Bei Deinen 16kHz wären die Werte für den Schwingkreis:
    Spule: 210µH
    Kondensator: 470nF
    Poti wie oben: 1kOhm

    Falls du das irgendwann mal Nachbaust, gib mal bitte Rückmeldung ob es klappt oder nicht.

  • robo
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    • 6. September 2012 um 20:56
    • #7

    Hallo Ronny,

    Zitat von RMBeier

    Theoretisch könnte sich aus der Parallelschaltung zur Ferritantenne (Ferritkern mit viel dünnem Draht umwickelt = Spule/Drossel) ein weiter Schwingkreis mit anderer Resonanzfrequenz ergeben, der vielleicht andere Störungen hervorruft.


    Da ist was dran. Ich werde das Thema einfach mal beim Blitzortungstreffen nächste Woche anschneiden (wenn ich es nicht vergesse).

    cu, Robo :)

  • richo
    Gast
    • 6. September 2012 um 22:00
    • #8

    Sorry, but it does not work
    The signal which attenuated form a large part of our target signal
    Any filter in the area about 10 KHz distorts the signal so it can not be used
    An 8 KHz transmitter near the receiver is bad. - Very bad :(
    The signal is magnetic and can hardly dimmed.

    Move the antenna to a better place
    In the meantime, set the gain down - drawback is that you can't see lightning in Africa, but only near. - That's ok :)

    /richo

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