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Rahmenantenne selber bauen - empfehlenswert

  • alexpreyer
  • 6. Juli 2012 um 11:11
  • Erledigt
  • alexpreyer
    Gast
    • 6. Juli 2012 um 11:11
    • #1

    Hallo,

    ich bin ganz neu bei dem Thema und gerade dabei mir einen Empfänger zu bauen.
    Aus Kostengründen würde ich mir gerne eine Rahmenantenne bauen. Anleitungen habe ich schon gefunden.
    Ist das empfehlenswert oder ist das zu kompliziert. Was ich bisher gelesen habe ist die ganze Sache der Blitzortung sehr empfindlich und ich kann es nicht abschätzen wie Fehleranfällig der Bau einer solchen Antenne ist.
    Danke schon mal.

  • Sprite01
    Klimaforscher
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    8.512
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    Einträge
    1
    Website
    http://www.DessauWetter.de
    • 6. Juli 2012 um 13:03
    • #2

    Mit den im Netz vorhandenen Anleitungen ist das eigentlich kein Thema.
    Mein Eigenbau ging recht ordentlich zusammen zu bauen und kostengünstig ist es ja auch.

    Grüße aus dem Süden von Dessau (Stadt Dessau-Roßlau)
    Dirk

    ..... nicht "meckern und motzen", sondern "machen und klotzen" .....

  • Guido Richter
    Gast
    • 6. Juli 2012 um 13:07
    • #3

    Tobi hat mir vor einiger Zeit folgenden Link geschickt:

  • robo
    Klimaforscher
    Reaktionen
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    2.018
    Beiträge
    389
    Website
    http://blitzortung.boeck.ws/
    • 6. Juli 2012 um 13:10
    • #4

    Ich habe seit einer Woche eine Blitzortungsstation in Betrieb. Da ich ein fertiges Kit von Herrn Isele gekauft habe, habe ich jetzt Ferritantennen im Einsatz, weil die einfach dabei waren. Ich habe diese jedoch nachträglich noch mit Flachbandkabel geschirmt. Ursprünglich wollte ich mir selbst eine Antenne bauen und hatte dabei eine Koax-Antenne im Sinn, weil diese entgegen der Rahmenantenne die Schirmung schon eingebaut hat. Natürlich gibt es auch geschirmte Rahmenantennen (hier), aber das ist natürlich mit einigem Aufwand verbunden.

    Jetzt möchte ich noch eine Frage an die Antennenexperten dranhängen: Ich habe mit einer Störquelle zu kämpfen, siehe hier und die folgenden Posts, hätte ich da mit einer Koax-Antenne evtl. bessere Chancen als mit geschirmten Ferrit-Antennen, oder hilft es nur, den Störer zu beseitigen?

    cu, Robo :)

  • alexpreyer
    Gast
    • 6. Juli 2012 um 15:48
    • #5
    Zitat von Sprite01

    Mit den im Netz vorhandenen Anleitungen ist das eigentlich kein Thema.
    Mein Eigenbau ging recht ordentlich zusammen zu bauen und kostengünstig ist es ja auch.

    Weißt du noch nach welcher Anleitung du vorgegangen bist?

  • Olivier
    Gast
    • 6. Juli 2012 um 15:50
    • #6

    robo:
    Ich bin zwar kein Experte, aber ich habe/hatte sowohl mit einer normalen Rahmenantenne als auch einer KOAX-Antenne ebenfalls "Probleme" mit unerwünschten Signalen.

    Zur Zeit ist die KOAX-Antenne angeschlossen und ich habe bei ca. 22 kHz ebenfalls eine Störquelle, die sich einfach nicht abschirmen lässt. Wie Tobi schon an anderer Stelle geschrieben hat, kann eine Schirmung helfen - sie muss es aber nicht.

    Im Gegensatz zu Dir bin ich am überlegen, ob ich die beiden LOOP-Varianten durch Ferrit-Antennen ersetze. Dabei spielen aber keine "elektrischen" Gründe eine Rolle, sondern die Tatsache, dass die Ferrit-Antennen eher klein sind und ich sie ganz oben im Dachgiebel (im Haus) anbringen könnte. Damit würde ich den weitesten Punkt von allen möglichen Störquellen im eigenen Haus erreichen. Nur hilft das nichts, wenn der Störer von außen kommt ...

  • alexpreyer
    Gast
    • 6. Juli 2012 um 16:07
    • #7
    Zitat von Olivier

    robo:
    Ich bin zwar kein Experte, aber ich habe/hatte sowohl mit einer normalen Rahmenantenne als auch einer KOAX-Antenne ebenfalls "Probleme" mit unerwünschten Signalen.

    Zur Zeit ist die KOAX-Antenne angeschlossen und ich habe bei ca. 22 kHz ebenfalls eine Störquelle, die sich einfach nicht abschirmen lässt. Wie Tobi schon an anderer Stelle geschrieben hat, kann eine Schirmung helfen - sie muss es aber nicht.

    Im Gegensatz zu Dir bin ich am überlegen, ob ich die beiden LOOP-Varianten durch Ferrit-Antennen ersetze. Dabei spielen aber keine "elektrischen" Gründe eine Rolle, sondern die Tatsache, dass die Ferrit-Antennen eher klein sind und ich sie ganz oben im Dachgiebel (im Haus) anbringen könnte. Damit würde ich den weitesten Punkt von allen möglichen Störquellen im eigenen Haus erreichen. Nur hilft das nichts, wenn der Störer von außen kommt ...


    Das heißt bei einer Rahmenantenne habe ich ein größeres Risiko Störstrahlung rein zu kriegen?

  • Olivier
    Gast
    • 6. Juli 2012 um 16:29
    • #8
    Zitat von alexpreyer


    Das heißt bei einer Rahmenantenne habe ich ein größeres Risiko Störstrahlung rein zu kriegen?

    Nein, das glaube ich nicht.

  • Guido Richter
    Gast
    • 6. Juli 2012 um 17:56
    • #9

    Interessant ist, dass die Rahmenantennen kaum bei den effektivsten Stationen bei myBlitzortung auftauchen. Seitdem ich mein System optimiert, sowie eine Schirmung an Ferritantennen und Vorverstärker (Alu-Kasten) angebracht habe, erziele ich sehr gute Ergebnisse und tauche oft sehr weit oben auf. Ich glaube kaum, dass man das mit einer Rahmenantenne wirklich noch verbessert bekommt.

  • alexpreyer
    Gast
    • 6. Juli 2012 um 19:49
    • #10
    Zitat von Guido Richter

    Interessant ist, dass die Rahmenantennen kaum bei den effektivsten Stationen bei myBlitzortung auftauchen. Seitdem ich mein System optimiert, sowie eine Schirmung an Ferritantennen und Vorverstärker (Alu-Kasten) angebracht habe, erziele ich sehr gute Ergebnisse und tauche oft sehr weit oben auf. Ich glaube kaum, dass man das mit einer Rahmenantenne wirklich noch verbessert bekommt.


    Und was für eine Antenne genau hast du im Einsatz?

  • tobi
    Gast
    • 6. Juli 2012 um 20:44
    • #11

    Hallo,

    Zitat von alexpreyer

    Interessant ist, dass die Rahmenantennen kaum bei den effektivsten Stationen bei myBlitzortung auftauchen.


    Es gibt schon einige die sehr weit oben auftauchen, z. B. "Aalborg 2", Büdelsdorf oder Königsbrunn.

    Rahmenantennen haben den entscheidenden Vorteil einer höheren Resonanzfrequenz. Für unsere Messungen darf nämlich überhaupt nichts in Resonanz geraten (sprich: Schwingen), das würde die Ortungen verfälschen. Da die Resonanzfrequenz bei Ferritantennen relativ niedrig ist, muss hier die Grenzfrequenz des Verstärkers herunter gesetzt werden (Jumper). Das ist ein Kompromiss, aber es nicht schlimm. Für noch exaktere Messungen wären in Zukunft jedoch Rahmenantennen besser, da muss dann aber auch die restliche Hardware und Software mitspielen.

    Da die Stationen mit Rahmenantennen mit einer höheren Grenzfrequenz betrieben werden können, empfangen sie auch mehr in höheren Frequenzbereichen. Das können sowohl Blitze als auch Störungen sein. Deshalb ist die Signalquote wohl eher etwas schlechter.

    Ach ja. Wir sprechen hier immer von Rahmenantennen. Das ist zwar scheinbar der offizielle Begriff (laut Wikipedia), ich würde sie jedoch lieber "Loop-Antennen" oder "Schleifenantennen" nennen. Denn viele denken bei den Rahmenantennen an die Konstruktion mit dem Holzrahmen. Dabei ist das ja nur eine Konstruktionshilfe. Auch eine Coax- oder Hula-Hoop-Antenne ist eine Rahmenantenne (oder eben Loop). Bei den beiden Letztgenannten ist die Schirmung nur schon mit eingebaut.

    Am besten gefällt mir übrigens die Hula-Hoop, da sie kreisrund und auch einfach zu bauen ist. Ecken wie bei den Holzrahmen sind theoretisch nicht so toll, wobei das bei unserem Frequenzbereich wahrscheinlich nicht viel ausmacht. Bei der Hula-Hoop würde ich das Kabel sogar im inneren des Reifens verlegen, das ist noch einfacher (den Reifen natürlich aufsägen). Ob man dann ein normales Kabel oder ein Koaxkabel einzieht ist wieder jedem selber überlassen bzw. es hängt vom Standort ab. Koax ist natürlich besser wenn man Störungen hat und nicht mitten im Wald wohnt. Der Durchmesser des Leiters bzw. des Kabels sollte übrigens nicht zu klein sein. Je größer desto weniger Windungen benötigt man.

    Statt eines Hula-Hoop-Reifens kann man auch eine alte Fahrradfelge nehmen, natürlich ohne Speichen. Entweder mit einem Kabel wie bei der Hula-Hoop. Die Felge dient dann gleich als Schirmung, muss aber einmal durchgesägt werden (Schirmung darf nie geschlossen sein). Oder die Felge selbst als Antenne, also eine Windung. Dazu muss man den Verstärker wohl noch etwas tunen. Das alles ohne Gewähr, nur für experimentierfreudige Bastler ;) .


    Gruß
    Tobias

  • alexpreyer
    Gast
    • 6. Juli 2012 um 21:28
    • #12
    Zitat von tobi

    Hallo,


    Es gibt schon einige die sehr weit oben auftauchen, z. B. "Aalborg 2", Büdelsdorf oder Königsbrunn.

    Rahmenantennen haben den entscheidenden Vorteil einer höheren Resonanzfrequenz. Für unsere Messungen darf nämlich überhaupt nichts in Resonanz geraten (sprich: Schwingen), das würde die Ortungen verfälschen. Da die Resonanzfrequenz bei Ferritantennen relativ niedrig ist, muss hier die Grenzfrequenz des Verstärkers herunter gesetzt werden (Jumper). Das ist ein Kompromiss, aber es nicht schlimm. Für noch exaktere Messungen wären in Zukunft jedoch Rahmenantennen besser, da muss dann aber auch die restliche Hardware und Software mitspielen.

    Da die Stationen mit Rahmenantennen mit einer höheren Grenzfrequenz betrieben werden können, empfangen sie auch mehr in höheren Frequenzbereichen. Das können sowohl Blitze als auch Störungen sein. Deshalb ist die Signalquote wohl eher etwas schlechter.

    Ach ja. Wir sprechen hier immer von Rahmenantennen. Das ist zwar scheinbar der offizielle Begriff (laut Wikipedia), ich würde sie jedoch lieber "Loop-Antennen" oder "Schleifenantennen" nennen. Denn viele denken bei den Rahmenantennen an die Konstruktion mit dem Holzrahmen. Dabei ist das ja nur eine Konstruktionshilfe. Auch eine Coax- oder Hula-Hoop-Antenne ist eine Rahmenantenne (oder eben Loop). Bei den beiden Letztgenannten ist die Schirmung nur schon mit eingebaut.

    Am besten gefällt mir übrigens die Hula-Hoop, da sie kreisrund und auch einfach zu bauen ist. Ecken wie bei den Holzrahmen sind theoretisch nicht so toll, wobei das bei unserem Frequenzbereich wahrscheinlich nicht viel ausmacht. Bei der Hula-Hoop würde ich das Kabel sogar im inneren des Reifens verlegen, das ist noch einfacher (den Reifen natürlich aufsägen). Ob man dann ein normales Kabel oder ein Koaxkabel einzieht ist wieder jedem selber überlassen bzw. es hängt vom Standort ab. Koax ist natürlich besser wenn man Störungen hat und nicht mitten im Wald wohnt. Der Durchmesser des Leiters bzw. des Kabels sollte übrigens nicht zu klein sein. Je größer desto weniger Windungen benötigt man.

    Statt eines Hula-Hoop-Reifens kann man auch eine alte Fahrradfelge nehmen, natürlich ohne Speichen. Entweder mit einem Kabel wie bei der Hula-Hoop. Die Felge dient dann gleich als Schirmung, muss aber einmal durchgesägt werden (Schirmung darf nie geschlossen sein). Oder die Felge selbst als Antenne, also eine Windung. Dazu muss man den Verstärker wohl noch etwas tunen. Das alles ohne Gewähr, nur für experimentierfreudige Bastler ;) .


    Gruß
    Tobias

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    Ihr macht mich fertig ;) Eigentlich wollte ich eine Antenne mit den 1,5mm² Drähten bauen. Aber ich denke, Koax ist doch besser. Ich habe gesucht, aber eine genaue Anleitung dafür nicht gefunden. Hätte jemand nen Linktipp für mich. Kann ich da ein hochwertiges, zweifach-geschirmtes Satkabel, dass ich hier habe, nehmen?

  • Bernhard
    Meteorologe
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    Website
    http://www.wetterstation-schlangen.homepage.t-online.de
    • 6. Juli 2012 um 23:10
    • #13

    Hallo,
    ich habe bei mir eine Koaxantenne in Betrieb,
    der Vorverstärker ist in einem Metallgehäuse und die Antenne mit F-Stecker mit den F-Buchsen im Gehäuse verbunden.
    Ich habe billiges Koaxkabel aus dem Baumarkt genommen.
    Hier ein Link wie man die Antenne baut.

    Dateien

    P1000296(1)(1).JPG 128,12 kB – 67 Downloads Koaxantenne.jpg 131,09 kB – 77 Downloads

    https://wetter-board.de/www.wetter-in-Schlangen.de


    WS2000, WS2000PC, WS2500PC, TOA Blitzortung

  • Olivier
    Gast
    • 7. Juli 2012 um 00:22
    • #14

    @alexpreyer:

    Schau doch mal in dem Post vorbei: Antennenfrage
    Da ist auch ein Statement von Cinam (Egon Wanke) dabei ... vielleicht hilft Dir das weiter ...

  • richo
    Gast
    • 7. Juli 2012 um 08:40
    • #15

    "Aalborg 2" use 2 times Coax Loop (2x 50 m cheap satellite-cable)
    Loop as large as possible

    See Table how to use a given lengh of cable - here 25m Coax

    Coax MUST be terminated (82 Ohm)

    /richo

    Dateien

    Loop_Coax.png 13,42 kB – 198 Downloads
  • alexpreyer
    Gast
    • 9. Juli 2012 um 09:13
    • #16

    So langsam sehe ich Licht, habe aber noch ein paar Fragen.

    Zitat von Bernhard

    Hallo,
    ich habe bei mir eine Koaxantenne in Betrieb,
    der Vorverstärker ist in einem Metallgehäuse und die Antenne mit F-Stecker mit den F-Buchsen im Gehäuse verbunden.
    Ich habe billiges Koaxkabel aus dem Baumarkt genommen.
    Hier ein Link wie man die Antenne baut.

    Irgendwo hatte ich gelesen man soll löten. Sind da die F-Stecker kein Problem?

    Zitat von richo

    "Aalborg 2" use 2 times Coax Loop (2x 50 m cheap satellite-cable)
    Loop as large as possible

    See Table how to use a given lengh of cable - here 25m Coax

    Coax MUST be terminated (82 Ohm)

    /richo

    Thanks Richo for your nice instruction site. But there are some question I still have.
    As I see (your pictures are very small) you took 2 pieces of cable for the loop. Do the have to cut both in the middle?
    Your drawing shows 3 loops, but the finished antenna has only two (90 degrees angle).
    Below my roof I have only 1,20 height. Is this enough for a coax antenna?

  • robo
    Klimaforscher
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    389
    Website
    http://blitzortung.boeck.ws/
    • 9. Juli 2012 um 12:08
    • #17
    Zitat von alexpreyer

    Irgendwo hatte ich gelesen man soll löten. Sind da die F-Stecker kein Problem?


    Löten soll man die Ferritantennen, weil deren Kupferdrähte sehr dünn sind und deshalb ungeeignet für die Klemmen.

    cu, Robo :)

  • richo
    Gast
    • 12. Juli 2012 um 22:46
    • #18

    Use the cheapest
    It is only electrically shielded, so one piece foils is enough :)

    /richo

  • richo
    Gast
    • 12. Juli 2012 um 22:50
    • #19
    Zitat von alexpreyer

    As I see (your pictures are very small) you took 2 pieces of cable for the loop. Do the have to cut both in the middle?
    Your drawing shows 3 loops, but the finished antenna has only two (90 degrees angle).
    Below my roof I have only 1,20 height. Is this enough for a coax antenna?

    Yes both have a cut in the middle.

    My drawing show one loop with 3 windings.

    120 cm height is enough

    /richo

  • alexpreyer
    Gast
    • 12. Juli 2012 um 22:58
    • #20
    Zitat von richo

    Yes both have a cut in the middle.

    My drawing show one loop with 3 windings.

    120 cm height is enough

    /richo

    Thanks, that helps me to understand.
    And the last questions. For a diameter or height of 120 cm, how long should be each of the cables and how many windings? And the cut is once per cable, or is it once per winding?

    Thanks for your great help.

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