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Funktion TOA

    • Frage
  • Sprite01
  • 19. Juni 2012 um 21:59
  • Erledigt
  • Sprite01
    Klimaforscher
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    http://www.DessauWetter.de
    • 19. Juni 2012 um 21:59
    • #1

    Ich würde gerne mal die TOA-Ortung mit möglichst einfachen Worten erklärt bekommen.
    Habe diesbezüglich eine Frage gestellt bekommen, kann sie aber selbst nicht schlüssig beantworten.
    Wie funktioniert die Ermittlung des Entladungsstandortes ?

    Ich sende doch (Mimimum) nur meine Koordinaten und Zeitstempel der registrierten Entladung an den Server.
    Was passiert nun ?

    Auf dem Server werden nun die verschiedenen beteiligten TOA-Stationen die eine Entladung registriert haben ermittelt
    und verglichen. Was wird verglichen ?
    Wie bekomme ich nun mit Hilfe des Zeitstempels eine geographische Zuordnung raus ?

    Spielen dann auch noch irgend welche Laufzeiten vom Standort zur Entladung eine Rolle ?
    So nach dem Motto Standort A + 2 ms und Standort B +3 ms + Standort C + 5 ms = Blitz am Standort D ?

    Irgendwie fehlt mir da ein Plan, also: FRAG DOCH MAL DIE MAUS ... ^^

    Grüße aus dem Süden von Dessau (Stadt Dessau-Roßlau)
    Dirk

    ..... nicht "meckern und motzen", sondern "machen und klotzen" .....

  • robo
    Klimaforscher
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    http://blitzortung.boeck.ws/
    • 20. Juni 2012 um 02:26
    • #2

    Die elektromagnetischen Wellen, die ein Blitz aussendet, breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Station A, B und C empfangen nun das Blitzsignal. Die Koordinaten der Stationen sind bekannt und die Stationen senden einen Zeitstempel der registrierten Entladung an den Server. Der Server kann nun jeweils für 2 Stationen aus den Koordinaten und den Zeitdifferenzen (Laufzeitunterschieden) die möglichen Orte der Entladung berechnen. Diese liegen auf einer Hyperbel. Wenn man nun diese Hyperbel jeweils für A-B, A-C und B-C berechnet, hat man 3 Hyperbeln, die einen gemeinsamen Schnittpunkt haben. Dort war dann die Entladung. Je mehr Stationen die Entladung registriert haben, desto mehr Hyperbeln kann man berechnen und so die Genauigkeit für den Schnittpunkt verbessern. Die GPS-Zeit hat übrigens eine Genauigkeit von 1 µs, das ist eine Millionstel Sekunde. Daraus ergibt sich eine theoretische Genauigkeit von 300 m. Wie es mit der Genauigkeit in der Praxis aussieht, kann ich nicht sagen, da hier sicher noch mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Die Signalform beispielsweise.

    cu, Robo :)

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