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Welche Regenmesserheizung???

  • WetterHstein
  • 15. August 2011 um 10:06
  • Erledigt
  • WetterHstein
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    • 15. August 2011 um 10:06
    • #1

    Morgen Leute!

    Seit ein paar Wochen bin ich schon am grübeln, welche Regenmesserheizung ich mir für meine
    VP2 bauen soll. Ich habe in diversen Foren und auch auf anderen Wetterseiten einige Varianten
    und Möglichkeiten gesehn.

    Möglichkeiten, die ich bis jetzt gefunden habe:

    • Original Davis E-Agrar
    • Regenmesserheizung PRO SwissWetter
    • Birnchenheizung Homepage von Jan Meyer
    • Heizung mit Leistungswiderständen und Heizfolie Homepage von Jörg Baumann
    • Heizkabel von Terrarium Homepage von Daniel Nimmervoll
    • mt Widerstandsdraht via PWM und Mikrokontroller geregelt Homepage von Steffen Brauer


    Die Davis Variante kostet fast 200 Euro und soll was ich so gelesen hab nicht das gelbe vom Ei sein.
    Die schweizer Version soll verbessert sein, kostet dann aber auch gleich fast 360 Euro.

    Ich habe folgenden Plan:
    Die Heizung sollte nur in Betrieb sein, wenn die Außentemperatur unter einem gewissen Wert ist und
    es Niederschlag gibt. Nachdem der Niederschlag vorbei ist, sollte sie noch 15 bis 20 Minuten weiterlaufen.

    Realisiert hätte ich das ganze mit Hilfe von WSwin (Außentemperatur und Regendauersensor) dem Programm
    WS2REL von Egon, einen USB Relayboard und einer Ausschaltverzögerung für die 15 bis 20 min.

    Soweit, so gut. Bleibt nurmehr die Frage nach der richtigen Heizung...

    Grüße aus Österreich!
    Andi

    TOA-Blitzortung: Blue mit 20cm Ferrit Antennen und E-Feld
    Wetterstation: Davis Vantage Pro2 plus mit Anemometer Transmitter Kit und Temperatur- Feuchtestation mit Blattfeuchtesensor, 2 Temp- und 1 Feuchtesensor

  • Sprite01
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    • 15. August 2011 um 12:45
    • #2

    Ich habe die Originale Davis.
    Wenn ich jetzt etwas bauen würde: Ich würde einen Heizwiderstand (entsprechend Lochabstand im Trichter) nehmen.
    Ich denke das dieser dann vollkommen ausreichend ist.

    Grüße aus dem Süden von Dessau (Stadt Dessau-Roßlau)
    Dirk

    ..... nicht "meckern und motzen", sondern "machen und klotzen" .....

  • Bernhard
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    • 15. August 2011 um 14:30
    • #3

    Hallo,
    ich habe für einen WS 2000 Regenmesser 2 Heizfolien von Conrad a. 12 Watt( gibt es jetzt auch bei Reichelt) genommen die werden an den Trichter geklebt,das reichte aber nicht aus um den Innenraum des Regenmessers mit aufzuheizen weil der geschmolzene Niederschlag dann in der Wippe gefror.
    Also noch einen Hochlastwiderstand von 3,2 Ohm in den Regenmesser gepackt,und in Reihe mit den Heizfolien geschaltet. Dann den Regenmesser noch isoliert,Letzten Winter habe ich auch noch den Boden isoliert weil dort das auslaufende Wasser erstmals gefror. Mir einer Regelung dessen Fühler sich mit in dem Regenmesser befindet wird die Temperatur geregelt. Die Anlage ist seit einigen Jahren so in Betrieb.Ich komme mit 9 Watt Heizleistung aus weil ich die Versorgungsspannung regelbar gemacht habe.Bei uns sind die Winter nicht ganz so kalt wie z.B. in den Bergen.

    https://wetter-board.de/www.wetter-in-Schlangen.de


    WS2000, WS2000PC, WS2500PC, TOA Blitzortung

  • Wetterstation Lorch
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    • 15. August 2011 um 15:07
    • #4

    Ich habe damals für meine WS3600 eine Heizung mit zwei Heizfolien von Conrad (12Watt) gebaut welche auf einem Aluminiumrahmen aufgeklebt sind. Somit kommen sie nicht mit dem Kunststoff des Regenmessers in Berührung und gleichzeitig ist die Fläche wo die Wärme wirken kann größer und gleichmäßiger. Dies funktioniert bis heute einwandfrei. Zusätzlich habe ich damals eine kleine Steuerung gebaut welche die Heizfolien nur dann einschaltet wenn die Temperatur einen bestimmten Wert unterschreitet und wenn Niederschlag fällt.
    In meiner Vantage hab ich die Original Heizung von Davis drin. Diese würde aber einfach nur Dauerheizen was ich nicht möchte. Daher ist die gleiche Steuerung auch bei der Vantage-Heizung in Betrieb.

    Funktioniert seit Jahren einwandfrei :thumbup:


    Die Möglichkeit mittels WsWin diverse Werte auszulesen und verschieden Verbraucher o.ä. über eine Relaiskarte zu schalten finde ich eine Super Lösung!
    Ich werde mir daher auch mal so eine Relaiskarte besorgen. Dann hab ich wieder was zu basteln :D

  • Pershing
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    • 15. August 2011 um 19:10
    • #5

    Hab auch die Original-Heizung von Davis und bin gut zufrieden damit.Aber ich denke,wer technisch begabgt ist,könnte auch mit der Birnchen-Technik auskommen und viel Geld sparen.200 Eumel sind viel zu viel.

    Zitat "Wenn du meinst,du seist zu klein,um in der Welt etwas zu bewirken,dann versuch mal einzuschlafen,wenn sich eine Mücke im Raum befindet !" Zitat Ende
    der Dalai Lama

    Wer gegen Windkraft ist,frage bitte seine Enkel ! - gesehen an einer Plakatwand

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    Tommy

  • WetterHstein
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    • 16. August 2011 um 18:01
    • #6

    Vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten!!!

    Ich frag mich gerade nur, wenn ich den Regenmesser sowieso nur bei Niederschlag und
    niedrigen Temperaturen beheize, sollte ich die Heizung dann Temperaturgeregelt machen???
    Oder macht das keinen Sinn???

    Grüße aus Österreich!
    Andi

    TOA-Blitzortung: Blue mit 20cm Ferrit Antennen und E-Feld
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  • Bernhard
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    • 16. August 2011 um 18:22
    • #7

    Hallo,
    wenn man die Heizung temperaturgeregelt macht ist man sicher das es im Regenmesser nicht zu heiß wird
    und sich unter Umständen das Gehäuse verformt und es verdunstet sehr wenig Niederschlag
    ich habe die Innen Regenmesser-Temperatur nur wenige Grad über Null eingestellt.

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  • Pershing
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    • 16. August 2011 um 18:29
    • #8

    Auf jeden Fall,denn die Heizung soll ja nur bei Schnee laufen.

    Hab einen Thermostaten zwischengeschaltet,sodaß die Heizung erst bei weniger als +3 °C anspringt und bei +4 °C wieder ausgeht.Und solange ich das Kabel nicht in der Steckdose hab,geht gar nichts (Sommer).

    Zitat "Wenn du meinst,du seist zu klein,um in der Welt etwas zu bewirken,dann versuch mal einzuschlafen,wenn sich eine Mücke im Raum befindet !" Zitat Ende
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  • Tanner
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    • 16. August 2011 um 19:20
    • #9

    Ich habe die normale Davis Regenmesserheizung, am besten müsste ja die Pro von Swiss Wetter sein, aber die ist sehr teuer. Ich habe zusätzliche eine Bodenstation. Hier liegt ein Sensor im Behälter. So kann ich die Temperatur im Behälter an der Konsole ablesen. Ich kann dann per Belieben die Heizung an oder ausschalten (per Funkfernbedienung). Das war die praktischste Lösung für mich.
    Ansonsten bei der originalen Heizung erst bei Beendigung des Schneefalls die Heizung einschalten, das sonst zu viel verdunstet.

  • WetterHstein
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    • 28. August 2011 um 09:45
    • #10

    Morgen zusammen!

    Ich hab mich nun aus mehreren Gründen dazu entschieden, mir die Regenmesserheizung selbst zu bauen.

    Die Regelung der Heizung und die restliche Elektronik kommen in ein wasserdichtes Gehäuse ans Dreibenstativ
    der ISS.
    Jetzt such ich gerade nach einem 12V/DC Netzteil. Dieses kommt ebenfalls in das Gehäuse.
    Würdet Ihr eine normales Schaltnetzteil dafür nehmen oder doch lieber eins im wasserdichtem Gehäuse.

    Grüße aus Österreich!
    Andi

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  • Bernhard
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    • 28. August 2011 um 12:03
    • #11

    Ich würde das Netzteil im Haus lassen und nur die 12 Volt nach draußen legen

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    • 28. August 2011 um 13:12
    • #12
    Zitat von Bernhard

    Ich würde das Netzteil im Haus lassen und nur die 12 Volt nach draußen legen

    Wollte ich vorher auch machen. Doch hab ich glaub ich über 20m schon einen ordentlichen Spannungsverlust...

    Grüße aus Österreich!
    Andi

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  • Bernhard
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    • 28. August 2011 um 15:38
    • #13

    Kommt auf den Kabelquerschnitt und auf den Strom an den du verbrauchst
    dabei kommt es ja nicht so genau drauf an ob dort nun 12 oder 10 Volt ankommen.
    Wenn du dort 3X1,5 für die 230 Volt hinlegen musst kannst du das Kabel auch für die 12 Volt verwenden.

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    • 29. August 2011 um 10:49
    • #14
    Zitat von Bernhard

    Kommt auf den Kabelquerschnitt und auf den Strom an den du verbrauchst
    dabei kommt es ja nicht so genau drauf an ob dort nun 12 oder 10 Volt ankommen.
    Wenn du dort 3X1,5 für die 230 Volt hinlegen musst kannst du das Kabel auch für die 12 Volt verwenden.

    Servus Bernhard!

    Ich hab mir das ganze nochmal durchgerechnet und der Spannungsverlust ist wirklich nicht so groß.
    Bei einer Leitungslänge vom 25 Meter habe ich ca. 0.65V Spannungsabfall bei einem 2.5mm Kabel (gerechntet hin und zurück).
    Werde das Netzteil also im Haus belassen. Ist mir auch lieber so.

    Es wird ja eine geregelte Heizung mit Hochlastwiderständen. Glaubt Ihr das eine Heizleistung von ca. 22W nur im Wippenraum
    zuviel ist? Trichter wird natürlich isoliert. Hat bei uns ja manchmal -20°C. Aber da schneits ja eh nichmtmer...

    Grüße aus Österreich!
    Andi

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  • Bernhard
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    • 29. August 2011 um 18:29
    • #15

    Hallo,
    ich würde auf jeden Fall einen Temperaturfühler für eine Temperaturregelung im Regenmesser einbauen damit es innen nicht zu warm wird und vielleicht das Plastik sich verformt. Ich komme hier im Flachland mit 9 Watt aus.

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