Moin TOAs,
ich beschäftige mich schon seit Tagen mit einem mir unerklärlichen Verhalten.
In Nordeuropa ist ja nicht viel los, also beobachte ich die Gewitter rund ums Mittelmeer, speziell südöstlich - östlicher Sektor.
Dabei ist mir aufgefallen, daß ich und auch der Kollege in 10km Entfernung (Cuxhaven-Duhnen, meist unter den Top20) an fast keiner Ortung beteiligt sind. Gerade ist ein Gewitter über Ost-Libyen und ich habe gerade mal 17 Blitz/Stunde bei hoher Verstärkung und wie mein Kollege auch 0 Ortungen. In Wilhelmshaven (40km querab) ist dagegen der Empfang und die Ortungsbeteiligung für diese Entfernung sehr gut.
Gestern war ich noch an einer Ortung in Saudi-Arabien beteiligt. Kann also nicht an der Empfindlichkeit liegen.
Auch die Kieler Station empfängt fast nichts.
Ähnliches war auch gestern bei dem Gewitter in Norditalien (war wohl hinterm Berg versteckt)
Soweit der Sachverhalt aus meiner Sicht.
Jetzt die Fragen/Gedanken die ich dazu habe:
- kann es an der GPS-Genauigkeit liegen (mein Empfänger ist an der Hauswand, aber für die "Uhrzeit" reicht doch auch ein schlechter Empfang)
- liegt es an Reflexionen der Blitzsignale in der Atmosphäre (ungünstige Entfernung, aber WHV fast gleiche Entfernung?)
- auch mit anderen Antennen wie Rahmen- oder Koaxantenne habe ich diese Südostschwäche
- in der Richtung liegt der Flugplatz Nordholz, "absorbiert" deren Radar die Signale, Störungen bemerke ich keine
- der Harz liegt auch in dieser Richtung, Laufzeitveränderungen?
Vielleicht können wir gemeinsam eine Erklärung finden.
Grüße von der Küste
Sascha TOA51
P.S. gerade hatte ich eine Ortungsbeteiligung südlich der Gewitterzelle in Libyen bei 25 Blitzen/h