Fortsetzung der Winter-Frühling-Zirkulation, die ich ab 11. sept. 2009 mit Blockhoch PETRA begann und mit der fast dreiwöchigen
OMEGA-Lage Atlantik gerade beendet habe. Das Polhoch bei Spitzbergen / NE-Europa hast sich aufgebaut durch die Warmluftadvektion
vorderseitig des Osttroges des ATLANTIKHOCHS. Das Polhoch wird nun länger dort dominieren, ist also für die Langfristvorhersage
von Bedeutung, denn es prägt die Zirkulation drumherum, hier also nun im Detail:
Die Höhen-Sommerzirkulation, abschwächende Polarwirbel
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Wir nähern uns nun der Sommerzirkulation, mit einem kräftiger werdeneden Polarhoch und abschwächenden Polarwirbeln.
Das erkennen wir in den Höhen von 500 hPa aufwärts, hier die Lage in 500
hPa:
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Über Spitzbergen hat sich das Polarhoch mit 573 gpdm breit gemacht, aber auch am Boden finden wir es mit 1035 hPa als käftige Antizyklone wieder.
Fast drei Wochen war das OMEGA-Hoch über dem atlantik aktiv gewesen und hat uns die "Eisheiligen" beschert (kalt aber ohne starke Fröste), im Osttrog, der sich nun langsam abschwächt, ebenso wie der Höhenhochkeil
langsam an Stärke verliert. Das Haupthoch des Atlantik liegt mit 1030 hPa
westlich Spanien und erstreckt nur noch einen Keil nach irland und aktuell noch zur Mittelmosel (dort heute noch Sonne wie gestern sehr oft).
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nun noch ein Blick in 250 hPa:
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995 gpdm am pol und 996 über Kanada, 1050 hPa das Polrhoch, das dort nun lange als aktionszentrum tätig sein wird
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Aufbau des OMEGA-Hochs Osteuropa in 100 hPa:
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letzte Lage in 100 hPa:
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und nun noch ein Blick in 30 hPa: da ist das Polarhoch schon stark ausgeprägt, über Nordosteuropa mit 2424 gpdm
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für die Langfristvorhersage müssen wir also in die Höhe schauen!
HSN für Euch