Der Wirbel des Tiefs zeigt eine kleinere Struktur und einzelne Flecken die auf Gewitter hindeuten. Vor Korsika und Sardinien mit einem großen kreisartigen Gewitterkomplex. Hier kann man mit starken Regen östlich der Balearen unter den Komplex aus Gewittern rechnen und möglichen Sturmböen.

Über dem Warmsektor und dem Frontensystem lagert oberhalb eine Höhenkaltfront mit höhenkalter Luft die günstige Entwicklung zu einem Sturmtief mit Einschub der höhentrockenen Kaltluft erlaubt. Bei den dynamischen Prozessen erfolgen auch schwere Böen in den Gebieten des westlichen Mittelmeers und auch die Entwicklung von kräftigen Regen.
Das Sturmtief erfasst am Freitag Italien und bringt Regen und teils sind auch Gewitter möglich. Zum Alpensüdrand können kräftiger Regen fallen. Dazu kommt am Samstag, 24.10.09 noch ein kurzes Hochdruckgebiet und wahrscheinlich eine Druckgradientverstärkung auf der Nordalpenseite mit kräftign Winden.
Von den Balearen ziehen heftiger Regen mit möglichen Gewittern ab zu Italien und sorgen hier am Freitag südlich von Italien auch für mögliche heftige Gewitter mit möglichen vereinzelten Unwettern. Später liegt der Schwerpunkt Freitag/Samstag über Adria und weit westlich von Griechenland. Da sich der Sturm auflöst verbleibt nur noch ein Höhentief mit Regen oder Gewittern, wobei die Unwettergefahr abnimmt/etwas gleich bleibt im Bereich der Balkangebiete zu Griechenland und Teile südlich von der Türkbei bis zum Schwarzen Meer. Südlich von Griechenland scheint die Unwettergefahr derzeit anzusteigen die letzte Oktoberwoche 2009..
Vereinzelt auch am Samstag/Sonntag in Westgriechenland Gewitter mit leichten Unwetterpotential und Samstag wie Freitag noch Sturm möglich über dem westlichen Mittelmeer mit Winden aus Nord bis Nordost.
Bei der Scherung in den unterschiedlichen Schichtebenen und niedrige Level für die Bildung von Absenkungen oder niedrige Wolkenschichten können auch Wasserhosen oder ein Tornado vielleicht auftreten nach Osten über dem Mittelmeer. Böenfronten mit Linien oder andere Zubehörwolken können möglich sein. Sturmböen denkbar oder auch Hagel der etwas groß ausfällt und vereinzelt nach heftigen Regen überschwemmte regionale Teile. Davon sollten vielleicht Ungarn, Teile zu Rumänien und am Schwarzen Meer westlich bis zu Türkei möglich mit südöstliche Teile um die Adria und Italien erscheinen.
Das Sturmtief wird hauptsächlich durch die Grundlage der Wellenmuster derzeit durch eine bestimmte Großwetterlage ermöglicht was dann die Ablenkung nach Spanien und ein ausbilden des Tiefs im Gebirge ermöglicht in der Leeregion. Hier strömen meist Luftmassen aus unterschiedlichen Richtungen durch die Vorticity zueinander. Die Lage des Jets ermöglicht hier günstige Antriebe der Entwicklung.
Mit dem Tief Yannick gingen auch an die 103 mm bei der französischen Cevennen nieder, also dem westlichen Mittelmeer.