Die kommenden Stunden ziehen zwei Randsturmtiefs
Über die Küsten im Bereich von Dänemark entlang. Dabei bringt das erste Randtief Sturmböen schon am Sonntagabend bis Montagfrüh, gleichzeitig zieht am Montagvormittag noch eines heran mit noch kräftigere Windentwicklungen in den Mittelgebirgen und im Flachland herein.
Sturmböen ab Mitternacht bis Montagvormittag
Ab Mitternacht muß besonders in Niedersachsen, Schleswig, Mecklenburg und nach Brandenburg mit Sturmböen um die Sturmspitze gerechnet werden. Nach Thüringen, Sachsen - Anhalt und Sachsen herrscht Wind bis 7 Bft. In anderen Landesteilen von Hessen, Rheinland - Pfalz und Nordrhein - Westfalen wehen Böen von 6 Bft. Nach Süden ist es nur etwas windig bis 3 Bft im Südwesten und 5 Bft nach Osten. Über Mecklenburg um Schwerin sind lokal ganz vereinzelt Gewitter (Chance aber gering) möglich am Morgen.
Zweites Randtief bringt schwere Sturmböen an der Nordsee
Ein weiteres Randtief erfaßt die Nordsee und Nordwestniedersachsen mit schweren Sturmböen am Montagmorgen, dabei greifen Sturmböen am Vormittag dann ganz Norddeutschland (besonders betroffen Niedersachsen, Nord - NRW, Schleswig, Mecklenburg, Sachsen - Anhalt und Nord - TH mit West- und Südwestbrandenburg). Montagnachmittag muß auch nach Süden runter von Deutschland mit Sturmböen gerechnet werden, dabei werden Thüringen und Sachsen erfaßt.
Schwerer Sturm in den Mittelgebirgen In den Mittelgebirgen
Treten nacn Nordosten und Osten aus dem Harz/Thüringern Wald kräftige Böen auf, ab Montagmittag ziehen verbreitet orkanartige Böen über alle Mittelgebirge von Deutschland von Nord bis Süd lang. Der Wind dreht in den Mittelgebirgen von Nordwest zum Montagnachmittag auf West.
Gewitterrisiko
Montagabend sind Gewitter möglich in Niedersachsen, Nordrhein - Westfalen, Schleswig, Mecklenburg, Sachsen - Anhalt, Thüringen und Brandenburg. Dienstagfrüh könnte es besonders mit Verlagerung der Troglinie (in seinem Bereich sind Konvergenzen gelagert, per Schauer/Gewitter) von Südostbrandenburg, Sachsen, Thüringen, Südhessen, Süd - Rheinland und über Süddeutschland Gewitter geben. Dazu könnte ein leichtes Gewitterpotential größer im Nordwesten und Südosten sein. Chancen aber wie gesagt nicht allzu hoch gefaßt, da die Cape und Auslöse doch etwas abgeschwächt später erscheint.
Niederschlagsverstärkung, flächig teils kräftig Montagmittag
Montagfrüh und Vormittag regnet es leicht bis leicht erhöht über Norddeutschland bis über die Mitte, zum Mittag kann es kräftige konvektive Niederschläge mit Blitz und Donnerstag (besonders Nachmittag / abends) von Nordwesten geben der nach Süden zieht. Die Schneefallgrenze fällt verbreitet von 800 m auf 200 herab und dabei kann es zu Schneefall kommen, besonders stärker nach Süden hin.
Auswirkungen durch Wind und Sturm
Mit der Kaltfront am Montag können von Brandenburg, Thüringen oder in anderen Teilen von Osten zu Mitte Böen von 7 bis 8 Bft auftreten, später lokal im Nordwesten und Süden auch schwere Sturmböen. Daneben ist kleiner Hagel möglich am Erzgebirge, Thüringen bis Süd - SA, Nordrhein - Westfalen und Nordostmecklenburg. Um 1 cm möglicherweise in Thüringen und Sachsen - Anhalt. Lokal können Äste abrechnen und Bäume in den Lagen oberhalb oder weiter unten umfallen, Dächer vielleicht abgedeckt werden. Vereinzelt werden auch rotierende Aufwinde in die vertikale gekippt, diese in wirbelsäulenartige gebilde ausformen kann (einen Funnel oder Weiterentwicklung zum Boden). wahrscheinlich.
Neue Updateds am Montag zu unbestimmter Zeit!
Kartenbild Sturm/Gewitter Teil 1 und Kartenbild Teil 2 für Wetterwarnung (gilt bis 15 Uhr, danach neue Angleichung)
Wurde abgeschlossen.
Gruss Marco