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Weiträumiger Tiefdruckkomplex (Kerne nordwestlich Irland/Nordsee/ vor Spitzbergen) Gewitter 28.04.08

    • Europa
  • M2 Sturmwetter
  • 27. April 2008 um 19:44
  • M2 Sturmwetter
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    • 27. April 2008 um 19:44
    • #1

    Einzelne unwetterartige Entwicklungen sind in Irland, nordwestlich in Spanien, Frankreich möglich am Sonntag.

    Bis Montagfrüh auch in Großbritannien und mittleren - , süd-, südöst- und östlichen Frankreich bis kurz vor Belgien und Südwestdeutschland.


    Vor dem Trog der bis nach Spanien, Frankreich und Nordwestdeutschland reichen wird und zu Nordsee hoch, verläuft ein Jetausgang über Spanien und auf der Vorderseite bis zu Mitte Frankreich, sowie weiter mit Biegung zu Nordsee und Nordwestdeutschland besteht bei mittleren mäßig oder leicht stärkeren Winden, die per Höhenströmung und in tieferen Schichten aus Südwest und West wehen Gefahr von einzelne Unwetter die durch Hagel (größer), Stark- oder Platzregen mit Sturmböen oder Tornados vielleicht in Erscheinung treten. Einzelne Superzellen könnten möglich sein.


    In der Nacht, ab Mitternacht und zum frühen Montag können Gewitter mit Starkregen, Sturmböen, Hagel und Überschwemmungen vielleicht möglich

    Hinweis: Über der Biskaya haben sich teils einzelne Gewitter gebildet, gegen 11 Uhr am Sonntag, dann allerdings hat sich im Westen Frankreichs und bis über den Ärmelkanal und Großbritannien um 15 Uhr eine multizellenartige Linie organisiert, die wahrscheinlich auch südlich und südöstlich eine Superzelle gebildet haben könnten am Ledge. Diese verursacht zurzeit viele Blitze in mittleren Frankreich und bewegt sich auf Rheinland - Pfalz zu die kommenden Stunden (mögliche Umwandlung zum multizellenartigen Gewitter). Einzelne Infos weißen auf eine mögliche Zelle hin, die teils einzelne Modelle andeuten.

    Durchaus möglich, das es am späten Abend erstes Wetterleuchten und Gewitter in Rheinland - Pfalz und südwestlich in Nordrhein - Westfalen geben könnte. In Frankreich sind Werte für mögliche Tornados vorhanden, dennoch nicht unbedingt ersichtlich. Die teils bis Belgien reichen.

    Entwicklung der Wetterlage anhand von EUMETSAT erkennbar (erkennbar die Gewitterlinie und eine mögliche einzelne Zelle südlich oder südöstlich davon in der Mitte Frankreichs). Quelle:

    Auf jedenfall gibt es genug Scherung in 0 - 1 km, 0 - 3 km und 0 - 6 km in den Schichten, sogar 20 bis 30 m/s möglich und hohe Aufwindwerte, Theta - e auch sehr ausgeprägt, gute Höhenströmung, auch ist eine Höhenkaltfront gegeben in Frankreich. Die storm - relative - helicity ist deutlich um um 100 bis 300 m/s² erhöht gewesen und zeigt noch Werte von 150 bis 200 an. Die Zelle weißt auch einen kleinen Bogen rechts auf, bevor sie entsteht und scheint etwas nach Nordwest auszuscheren. Weitere Zellen bauen sich in der Nähe davon auf, möglicherweise bildet sich ein Multizellengebilde.

    Durchaus wären Multizellengewitter aus der Zelle möglich, die auch als Reste Rheinland - Pfalz und Nordrhein - Westfalen kommenden Abend und besonders in der Nacht zum Montag überziehen. Am späten Vormittag, Mittag und danach können kräftige Niederschläge mit Gewittern von der Mitte Frankreich nach Luxemburg, Nordrhein - Westfalen und Niedersachsen im Westen bis zu Nordsee und Schlewig reichen.

    Durchaus kann Hagel bis 4 cm auch Nordrhein - Westfalen nach Modellen erreichen in den Abendstunden aus Südwest und in Rheinland bis 2 cm. Falls die Modelle damit richtig liegen.


    Unwettergefahr in Nordwestdeutschland morgen ab dem Vormittag bis Mittag

    Die Unwetter könnten noch im Zusammenhang mit einer kurzwelligen Störungen über Belgien stehen.

    An der Frontalzone kommt es zu starken Hebungsbewegungen entlang eines Trogs von Frankreich und einer leicht bis mäßigen Höhenströmung aus Südwest und vor allem drehende Winde in mittleren und tieferen Schichten im Nordwesten, somit könnte hier Unwettergefahr bestehen.

    Dennoch, ab 15 Uhr nachmittags ist im Nordwesten bei Niedersachsen (Bremen/Hannover und Detmold) eine Verlagerung der teils möglichen Entwicklung zu einzelnen Unwettern nach Schleswig/östliche Niedersachsen/Sachsen - Anhalt und nördliches Thüringen möglich (hohe Capewerte und starke Hebungen).

    Ein stärkeres Hebungsfeld und mögliche reste von Gewittern können in Schwerin übring bleiben.

    Vor allem morgen Nachmittag weiter von Schleswig, östliches Niedersachsen, Sachsen - Anhalt, Thüringen, vor Sachsen, hinter Ulm, Würzburg, Bayreuth, Ansbach, Augsburg, Schwaben oder vor Oberbayern sind Gewitter drin.


    Die kommenden Tage können weitere Gewitter möglich sein, wobei noch nicht klar ist was genau am 30.04.08 bis 01.05.08 geschehen wird.


    Weitere Infos morgen Nachmittag, gegen 16 Uhr herum.

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  • M2 Sturmwetter
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    • 27. April 2008 um 21:33
    • #2

    Möglich ist auch ein Übergreifen von Gewittern in den Frühstunden bis 06 Uhr weiter in Deutschland, in Niedersachsen, Nordrhein - Westfalen, Hessen, westliches Thüringen, Rheinland - Pfalz und Karlsruhe.


    Ähnlich wie ich selbst, erwartet Estofex organisierte mögliche Multizellensysteme. Die großen Hagel mit sich bringen könnten. Windböen möglich. Einzelne Clustergewitter könnten Benelux und westliche Teile Deutschlands kommende Nacht erreichen. Wäre am späten Abend langsam der Fall, vor allem aber auf der Nacht zu Montag.

    Richtung Nordwesten wären auch heftige Gewitter möglich (Niedersachsen).

    Keine allzu große Gefahr: Morgen Spätabend könnten auch weitere Gewitterreste in Schleswig, Sachsen - Anhalt, vor Mecklenburg, Sachsen westlich, Dessau, Westbrandenburg, Südostdeutschland und im westlichen Teschechien für einzelne Gewitter sorgen mit Starkregen, vereinzelt kräftige Schauer mit Blitz und Donner, sowie Hagel von 0 bis 1 cm möglich. Böen von 17 m/s. Die Entwicklung könnte für Multizellen reichen, dennoch keine Überentwicklung wahrscheinlich.

    Die Frontalzone zieht bis zu Nacht auf Dienstag nach Westpolen rüber, am Mittwoch zieht sie sich nach Westen zurück, somit wird ein neuer Zustrom von labiler Luft aufgebaut. Was neue Gewitter versachen wird. Die Winde wehen nach Südost-, Ost- und Nordostdeutschland aus Süd bis Südwest in mittleren Schichten der Atmosphäre und am Boden aus Südost. Mit Annäherung des Trogs und der Frontalzone sowie der Kaltfront allmählich aus verschiedenen Richtungen im Westen und Südwesten Deutschlands am Montag.


    Temperatur am Montag (nachts/tagsüber) und Dienstag (nachts)


    Besonders nachts am Montag Werte von 11°C im Nordwesten und äußeren Norden und in Hessen, Thüringen, mittleren Sachsen - Anhalt, Brandenburg, Sachsen, Bayern, Bodensee um die 7 bis 9°C. Tagsüber zu Montag Werte von 20 bis 21°C im Nordosten/Osten und Südosten, sowie im Umfeld Ulm und zum Bodensee bei 22°C. Richtung Nordrhein - Westfalen/Rheinland - Pfalz um 12 bis 15°C an der Rückseite der dort liegenden Frontalzone am Trog. Zum Dienstag in der Nacht ist es anders herum, da ist es nur noch im Nordosten und Osten mit 12°C wärmer, dafür im Rest kühler. Es bleibt aber durchaus warm.

    Vor allem an der Frontalzone über Deutschland, die sich ständig anders verlagert kommt es zu Gewittern.

    Richtung Westen scheint es öfters mehr Wolken zu geben die kommende Woche. Der Osten liegt weiter an der Grenze zu Warmluft vor der Frontalzone.

    Auch landeinwärts können kräftige Regenfälle bei Gewittern am Montag auftreten, sowie es auch die Warnkarte verdeutlicht. Was wahrscheinlich wäre. In der Nacht zum Dienstag kann es zeitweise Dauerregen erst im Südwesten, dann auch über Süddeutschland bis zu Mitte geben.

    Wenn man jetzt die Modelle zu Rate zieht.

    Gruss Marco

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  • *Midnight*
    Gast
    • 28. April 2008 um 06:28
    • #3

    Hallo Marco,
    Nunja, das ganze war/ist ja noch immer ziemlich unsicher.
    Noch immer fehlt die feuchtigkeit in einigen Landesteilen damit es Auslösen kann. Es war gestern Abend schon ein Wunder das in france überhaupt etwas passiert ist bei 33%iger Luftfeuchte.

    Die Temps verraten dir im Nowcast genau warum es zu keiner Auslöse gekommen ist....
    GFS hat mal wieder die fehlende feuchte nicht mit einberechnet und somit ist alles für die Katz.
    Sollte es im Laufe des Tages nicht mehr so arg an feuchte Mangeln dann dürfte auch was passieren.

    Lg Micha

  • M2 Sturmwetter
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    • 28. April 2008 um 16:47
    • #4

    Hallo Micha, ja das weiß ich ja alles. Das bestimmte Modelle immer mal ungenaues anzeigen können ist mir bekannt.

    So unsicher erscheint mir dies alles nicht. Die Feuchte kommt ja erst noch dazu.

    Über was genau möchtest du mich belehren.

    Kann ja sein dass du irgendwas mit mir besprechen wolltest.

    Gruss Marco

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  • M2 Sturmwetter
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    • 28. April 2008 um 20:29
    • #5

    Heute war einiges dabei, Blitze, Böen, Stark- und Platzregen, vereinzelt einige überschwemmte Bereiche, Hagel. Auch Landregen der verstärkt war.

    Mehr später.

    Vielleicht habt ihr ja weitere Infos bereits.

    Gruss Marco

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  • Grisu
    Gast
    • 28. April 2008 um 21:14
    • #6

    zwischen Hannover und Braunschweig mäßiger Regen kein Gewitter :(

    Saison fängt ja erst an
    Gruß Heiko

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