Ab heute Mittag kann es über nordöstliches Frankreich, Belgien, Nordseeküste, Nordsee, Dänemark, Schleswig, Niedersachsen, Nordrhein - Westfalen und Rheinland - Pfalz einzelne Gewitter geben. Vereinzelt können Rester auch bis Hessen und Thüringen am Nachmittag vorrügen.
Die Gewitter in Nordwest- und Westdeutschland scheinen mit einem Trog in Zusammenhang zu stehen.
Am Dienstag wäre ganz Deutschland betroffen.
Auch in Korsika, Monaco, Sardinien, Italien, Sizillien, Griechenland, westliche Türkei, von Slowenien, Jugoslawien bis Bulgarien erhöht sich die Gewitterentwicklung noch mehr, da auch hier Warnstufe 1 besteht. Bis Montag verlagern sich die Gewitterschwerpunkte zum Schwarzen Meer vor, somit bilden sich zwei aus. Einer bei Italien und der andere bei dem Schwarzen Meer.
Der Operational Weather Squadron sagt weitere Gewitter möglicherweise über Andorra, südlichen und mittleren Frankreich. Gewitter sind zu 24% möglich.
Am Mittelmeer befindet sich der langwellige Trog im Bereich günstiger Tendenzen am Jet, womit auch Entwicklungen von Gewittern begünstig werden, die mit starken Windstürmen einhergehen können oder einzelne starke konvektive Gewitter bilden, vielleicht auch einige Tornados. Also südlich von Italien könnten einzelne Tornados auftreten (Montag Nachmittag gegen 15 Uhr).
In Deutschland bedeutet dies keine Unwetter, einzelne Graupel- oder Schneegewitter mit kleinen Hagel am Montag und Dienstag auch nachts noch weiter ziehen. Es gibt einige Kälteteiche, die Neubildungen von Gewittern begünstigen, sowie auch am Mittelmeer, die Kälteteichfläche reicht weit ins Mittelmeer hinaus. Der Langwellentrog bewirkt immer neue kleine Tröge die über Europa hinweg ziehen die kommenden Tage und Gewitter verursachen.
Die Gewitter in Deutschland hängen teils mit Konvergenzlinien zusammen im Bereich von Trögen, sowie auch am Mittelmeer mit.
Gruss Marco