Bei uns heute nur geringer Schneefall mit ein wenig Graupelschauer.
Daher kam ich auf die Frage, wann ist Graupel eigentlich Hagel ?
Unser Lexikon half mir mit Infos nicht genug weiter.
Erläuterungen dazu:
Graupel und Hagel sind Niederschlagsarten.
Man unterscheidet zwei Arten von Graupel: Frostgraupel und Reifgraupel.
Graupel fällt als rundliche, weitgehend undurchsichtige Körner.
Fallen Regentropfen oder angetaute Schneeflocken durch eine sehr kalte Luftschicht,
die unter der Regenwolke liegt, so gefrieren die Tropfen zu harten, körnigen Gebilden
von zwei bis fünf Millimeter Durchmesser.
Diese Graupelkörner haben eine geringere Dichte als Hagelkörner.
Graupelkörner sind weich und matt, Hagelkörner dagegen eher klar und hart.
Im Gegensatz zum Hagel fällt Graupel hauptsächlich im Winter bei Temperaturen um 0 °C.
Hagel entsteht in hohen, wasserreichen Wolken, in denen starke Auf- und Abwinde herrschen,
wie etwa in Gewitterwolken. Große regentropfen bilden sich, die von heftigen Aufwinden in
die Höhe gerissen werden. Dort gefrieren sie zu Eis. Beim Herabfallen lagern sich weitere
Wassertröpfchen an. Sie gefrieren ebenfalls, wenn die kleinen Eiskörner abermals in die
Höhe geschleudert werden. Bei jeder Auf- und Abbewegung wächst eine neue Eisschicht.
Schließich sind die Hagelkörner so schwer geworden, dass sie zur Erde fallen.
Ein Hagelkorn ist mindestens fünf Milimeter dick. An der Größe des Hagelkorns kann somit
etwa ermittelt werden, wie stark die Aufwinde in einem Regengebiet sind.
Hagel fällt im Gegensatz zu Graupel verstärkt im Sommerhalbjahr.