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El - Nino und NAO Prognosen 2007/08

  • M2 Sturmwetter
  • 18. Oktober 2007 um 22:52
  • M2 Sturmwetter
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    • 18. Oktober 2007 um 22:52
    • #1

    El - Nino Prognose Oktober 07 bis Februar 08

    Derzeit wird ein La - Nina erwartet für die letzten Monate. Über dem Winter 2007/08 schwächt sich dieser nach Aussage ab und im Sommer wird ein El - Nino erwartet.

    Derzeit besteht eine Periode für Kaltlufteinbrüche in Mitteleuropa.

    Es zeigt sich eine zunehmende Auffälligkeit von Hochdrucklagen und Akühlungseffekten in Mitteleuropa. Im Oktober 07 ist bereits La - Nina stärker geworden. Erst um den März 2008 wird wohl eine El - Nino wieder aufkommen.

    Folge einer La - Nina Episode, da es offenbar einen schnellen Umschlag zwischen beiden gab, dürften sich auch die Unwetter über dem Mittelmeer erklären lassen.

    La Nina wirkt dadurch mit verstärkte Hochdruckverhältnisse, die auf den Inseln am Äquator und der Westküste Südamerikas zu ausgeprägter Trockenheit führen. Auf dem Nordpazifik kommt es zu antizyklonale Einflüsse und dabei wird der Jetstream in zwei Strömungen aufgespalten, eine läuft nach Norden und die andere südlicher weg. Auf dem Nordatlantik (tropischer Atlantik) führt dies zu warmen Wasser und zu Tiefdruckgebieten und Stürmen über dem Nordatlantik die vorbei an Europa ziehen nach Norden zum Nordmeer, Grönland, Island und auch Skandinavien nach Russland.

    Der warme tropische Atlantik begünstigt aufgrund der Spaltung der Jetströmung die Bildung von Hurrikans gehäuft. In China und Japan dürften sich nun kühlere Temperaturen und abnehmende Niederschlagsneigung bemerkbar machen wie auch in Europa, allerdings nicht am Mittelmeer. Der Nordatlantik und Westeuropa werden von kalten Wetter heimgesucht.

    Die derzeitigen Herbststürme die aufkommen nächste Woche, werden derzeit über dem Nordatlantik erwartet, wandern aber auf einer verschobenen Bahn, aufgrund der Spaltung nach zum Nordmeer und streifen Skandinavien.


    NAO - Prognose Oktober bis Dezember 07

    Derzeit häufen sich negative Nordatlantische Phasen die immer länger ins negative Laufen, was hier zu Mittelmeertiefs führt, bei Kaltlufteinschüben könnte dies bei guter Zugrichtung und Bedinung zu kräftigen Schneefällen führen in Mitteleuropa. Was wohl auch noch eintreten könnte.

    Über dem Mittelmeer drohen weitere Unwetter mit Regen und Gewittern sowie einige Schäden. Es dürften sich weitere Abtropfungsprozesse erwarten lassen. Hochdruckbrücken und Hochzonen insklusive.

    Allerdings sollten die Sturmtiefs nicht unterschätzt werden, da diese gut Kaltlufteinbrüche bringen mit mögliche Schneestürme in einigen Gebieten. Schneestürme sind nicht so ungewöhnlich.


    Auch bei negativen NAO können manchmal Stürme als Sturmtief auftreten, aufgrund eines schnellen wechsels der in der NAO mit plötzlicher Energiezufuhr.


    SOI (Südliche Oszillaion)

    Für Oktober 07 zeigt sich ein leicht positiver Wert, die SOI ist ein Pegel für die Klimaschwankungen in den Tropen und in mittleren Breiten bei uns in Europa. Es besteht immer noch ein Gefälle, was auf ein Umschlagen in zu El - Nino immer noch deutet. Da für Ende des Jahres noch ein Umkippen erwartet werden könnte. Der Winter würde dann nur halb so kalt ausfallen, es könnte mild weiter gehen, es besteht eine Chance durchaus für einen möglichen leichten oder mittleren Winter.

    El - Nino wird durch den Einfluss von SOI im Tropenbereich ausgelösst. Derzeit ist die Lage in einem Zwischenverlauf. Der Winter hält noch einiges bereit für uns.

    Auslöser sind ein Hoch über dem Pazifik und ein Tief in Indonesien.


    Temperatur- und Niederschlagsanomalie für Europa 07/08

    Derzeitige Modelle lassen bis Januar Werte unter 0°C erwarten, danach sollte ab Februar eine spürbare Erwärmung aufreten bei 1 oder 2 K

    Im Januar und Februar 08 wird eine mögliche erhöhte Niederschlagszunahme erwartet. Ab März eine starke Abnahme.

    Ein Umschlagen zu El - Nino wäre erst im Juli 2008 zuerwarten.

    Eine Aussage sagt aus, das vor allem der Charakter von Ende Juni etwas über dem kommenden Winter aussagen kann, hiernach wäre aufgrund einer vorgelegenten Südwest- bis Westlage Ende Juni 07 mit einem milden Winterverlauf im Anschluß zurechnen, die auch mit kräftigen Schneefall verbunden sein können.

    Gruss Marco

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    • 19. Oktober 2007 um 17:10
    • #2

    Störungen durch El - Nino und La - Nina sorgen für atmosphärische und ozeanische Änderungen, und Umwelteinflüsse.

    Sie können eine Vegetationexplosion auslösen, Insekten sich ausbreiten lassen oder austrocknen lassen ganze Gebiete, sowie Waldbrände verursachen usw.

    El Nino sorgt dagegen für die Schwächung von Hochdruckzellen, lässt Westwinde stärker aufkommen, verursacht zahlreiche Orkane in Europa usw. Westwinde bringen warme, feuchte und stürmische Luftmassen heran. Die ozeanisch und klimatischen Störungen über dem Pazifik werden als Feuchtigkeits- und Wärmeanomalien in die Höhenströmung eingespeist und über die globale Zirkulation im gesamten Tropenbereich auch mit verbreitet.

    Eine Änderung von La - Nina kommt erst in 3 Monaten wieder zustande und kann auch kürzer sein oder länger dauern, meist ab dem März führt dies zu kühlen und nassen Wetter in Europa.

    Die Episode von El - Nino wird von den Höhenjets (Strahlströme) in weite Fernen getragen und beeinflusst unser Wetter damit.

    Aufgrund des derzeitigen La - Nina wieder im Jahr 2007 (Oktober bis nächstes Jahr) könnte es wieder kälter werden. Das Höhenband, also tropischer Strahlstrom am Mittelmeer von Afrika her transport unser die Wetter beeinflussten Impulse von El - Nino oder La - Nina zu uns.

    Weltweit gibt es Schaltkreise die von Episoden von El beeinflusst werden und plötzlich andere Teile einschalten. Ursache sind zwischengeschaltete Änderungen in der Atmosphäre durch Ozeane, Meeresströmungen, aufsteigende und absteigende Luftmassen.

    Die Schaltkreise sind Hoch und Tiefs (wie Islandtief, Aleutentief usw.), hier herrschen die warmen oder kalten Ozeane, aufsteigende oder absteigende Äste (Luftströme), trockene und feuchte Luftmassen über Meere und Kontinente. Sonneneinstrahlung natürlich auch, Vulkanausbrüche usw. Diese Außerung verstärkt den Schaltkreis Islandtief, Azorenhoch usw., eine Änderung hier im Kreis führt zu feuchtwarme und kalte, extremkalte Winter in Europa usw., Hurrikans usw.

    Ohne dies gebe es keine Gewitter, Stürme, Unwetter, Wetter und Klima usw. Das Wetter wäre ein Chaos, würde es nicht geordnet dadurch werden. Sie sorgen für die Folgen, Klimaänderungen hier haben katastrophale Folgen.

    Bestimmt wird dieser Einfluss von SOI, über Rossby - Wellen (Tröge und Rücken), dann wird die Formation in Jetstream eingespeist und auf Schaltkreise übergeben der NAO, AO, PNA, SEO, WP, SO und PSA. Hier entstehen die Steuerzentren. Steuerzentren die Islandtiefs, Aleutentiefs, Azorenhoch, Sibirienhoch und andere Druckgebilde.

    Gruss Marco

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    • 19. Oktober 2007 um 18:52
    • #3

    Nach der Aussage von Fred zeigt sich nun tatsächlich per der SST - Analyse ein abkühlen des Wasser vor Spanien, Mittelmeer und vor Norwegen wie auch nördlich von Skandinavien was auch sich in der Nord- und Ostsee bemerkbar macht.

    Der Fall trat auch kurz 2006 auf, wo plötlich die Kälteeinbrüche auftraten, gleichzeitig kühlt sich auch das Wasser im Pazifik ab (La - Nina).

    Gruss Marco

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    • 19. Oktober 2007 um 19:44
    • #4

    Telekonnektion (Fernwirkungen = Schaltkreise)

    Was tun gerade die Schaltkreise im Rest des Jahres.

    Nordatlantische Oszillation = NAO, sie ist übrings der Bruder von El - Nino. Sie aber weitaus weniger heftig als El - Nino.

    Derzeit deutet hier alles auf eine negative Phase hin, die aber kurz positiv werden könnte aufgrund einer Verlaufsansicht eines Modell per Vergleich.


    Aufgrund der negativen Phase kommt es jetzt schon in Nordamerika zu Schneefälle, bleibt sie weiter negativ werden schneereiche Winter im östlichen Nordamerika, Kälte in Nordeuropa und regenreiches sowie stürmisches Wetter in Nordafrika möglich.


    Ostatlantische Oszillation (East Atlantic pattern, EA) ist dem der NAO fasst gleich

    Diese Zentren liegen hier meist im östlichen Nordatlantik, Skandinavien, Nordafirka und Mittelmeer, der ist dieszeit der positiv womit auch starke Westwinde über viele Teile Europas verbunden sind. Wechselhafte Phase zurzeit.


    East Atlantic / West Russia, EA/WR

    Aufgrund eines weniger positiven Index, besteht eine Phase zu Tiefdruckfluss über Skandianvien und Nordwestrussland. Im Winter finden sich die Aktionszentren über dem Kaspischen Meer und Westeuropa. Im Herbst allerdings mit einigen ähnlichen Gebilden welche über Nordwestrussland, Portugal und Nordwesteuropa.


    Scandinavia pattern, SCAND

    Dieses Zentrum liegt und zirkulier bei Skandinavien und dem Arktischen Ozean nördlich Sibirien. Derzeit gibt es ein positiven Index mit Hochdruckgebiete über Skandianvien und Westrussland im Verlauf, dann zum Jahreswechsel Abschwächung der Hochdruckzonen. Wetter schlägt dann in eine wechselhafte Phase um.


    Polar / Eurasian pattern, POL


    Es zeigt sich meist in den Wintermonaten Dezember bis Februar. Das Hauptzentrum liegt über der Nordpolarregion, Nebenzentren in Europa und China. Es besteht hier die atmosphärische Zirkulation während des Winters. Also in Europa und Asien, derzeit weißen Bewegungen auf eine leicht positive Phasen in Europa und Asien zum Jahreswechsel hin.

    Kann sich mit Kaltluft auswirken.


    Artic Oscillation, AO


    Die AO ist mit der NAO gleich konstanz und regelt die Zirkulation gegenseitig. Im Winter herrschen ausgeprägte Wirkungen im Wetterbild. Derzeit herrscht ein leichter Übergang zu positiv, was auf einen milden Winter in Europa schließen würden im ersten Teil des Novembers. Dennoch herrscht eher eine geringere positive Neigung, was er auf eine kalte Lage hindeutet, als milde Winter.


    Untersuchungen stelle ich per der Daten von NOAA = National Weather Service dazu an, auch Daten über El - Nino sind verfügbar.


    Es gibt übrings noch weitere Schaltkreise: NAO, AO, PNA, SEO, WP, SO und PSA.

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