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Mesoscaliges Konvektives System (MCS/MCC) Echos/Derechos

  • M2 Sturmwetter
  • 27. Juni 2007 um 23:04
  • M2 Sturmwetter
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    • 27. Juni 2007 um 23:04
    • #1

    MCS

    MCS können weltweit auftreten und in unterschiedlichen Größen und Formen vorkommen. Großsysteme können sich 500 km verlängern in der horizontalen Richtung. Sie leben 20 Stunden lang. Einige leben auch kürzer.


    Typen des MCS - Systems

    MCS ist nur eine allgemeine Klassifikation für was viel größeres. Hier werden Squallinien, Bogenechos und Meoscale Übertragungskomplexe (MCCs) eingeordnet.

    Ein Bogenecho tritt als Teilmenge der Squallinien in Erscheinungen. MCC werden auch als Squalllinie oder Bogenecho für diese zu geordnet.


    Auf dem Satbild haben die MCS vier Strukturen die auch bestimmte Namen haben nähmlich: MCC, PECS, MßCCS, MßECS


    4 Arten

    MCC = Mesoscale convective complex ist das selbst für die Übersetzung wie der MCS gemeint. Er tritt in zwei Formen auf, als langgezogenes Wolkenband, das mindestens 5 - mal länger als breit ist, oder als ein rundes Gebilde der MCC. Die Gesamtfläche mit Wolkenflächentemperatur von tiefer als -32°C größer als 100 000 km², das entspricht bei einem kreisrunden Gebilde einem Durchmesser von 360 km.

    Die MCC finden sich an Fronten der mittleren Breiten bei Kaltfronten und sommerlichen Warmfronten. Die runden Gebilde werden als Cloud Cluster bezeichnet. Bei Arten leben mehrere Stunden oder Tage, wenn die Voraussetzungen länger günstig sein sollten. Sie besitzen große kalte Cirrus - Schirme.

    PECS = Persistent elongated convective system (PECS) = dieses kann besonders hardnäckig sein. Ist länglich langgestreckt und auch sehr groß.


    MßCCS = Meso - ß circular (circular = kreisförmig) convective system (MßCCS) Existiert 3 Stunden lang und kalter Wolkenschild.

    MßECS = Meso - ß elongated (elogated = länglich) convective system (MßECS)

    Auf Infrarotbildern erkennt man diese Systeme sehr gut und muss vor allem auf die Struktur der Gebilde achten um sie einordnen zu können.

    Von den MßCCS und MßECS können diese getrennt auftreten als einzelne Systeme kommen auch öfters mal vor und neigen zu Übergänge zu größere Systeme der MCS/MCC usw.


    Auf der einen Seite gesagt können alle vier Systeme für Unwettervorgänge sorgen. Wobei dies von einigen Faktoren abhängt: Höhenströmung, Winde im mittleren und tieferen Bereich, Art der Front (Frontensysteme/Tief), Cape, Scherung, Low - Level Jet, Hebung, Temperatur, Druck, Grenze der Luftmassen, Storm motion, Inflow, Trogform, Trogachse, Vorticity, Förderbändern (Luftmassenbänder), vor allem von der Bewegungsgeschwindigkeit der Konvergenz und den Fronten,


    Was mittleren und großen Hagel, Platzregen, Überflutungen, Starkregen, hohe Blitzaktivitäten, Tornados, heftigste Böen und extrem schlechte Sicht angeht kommen diese bei allen vier Arten vor, vor allem bei langsamziehende Systeme kann dies zu einem großen Problem werden und eine Gefahr darstellen.

    Auch der anderen Seite sorgen Bow Echos, Derechos, stärkere Tornados, Superzellen, Linien, Squallinie für Schäden durch Windabgänge und Windfaktoren die für Verwüstungen sorgen können.

    Sataufnahmen von MCC/MCS mit vielen Beispielsformen davon! / Quelle:


    Squalllinie was enthält sie und was hängt an ihr alles!

    Cloud top, Ascending Front - Rear Flow, Descending Rear Inflow, Cloud base, Radar echo boundary, Storm motion, Shelf cloud, Region des Hagel, stratiformer Regen, Region des schleppenden stratiform Regens, Gustfront, alte Zelle, fertige Zelle, neue Zelle, Region des schweren Niederschlags


    Derecho

    Derecho - Einschätzung

    Vorteil der kalte Kaltluftbereich, Kaltluftbereich (Cape), starke Stürme im Bereich der Bow Echos dazu die MUCAPE, Organisation durch die Schergeschwindigkeit in 0 - 6 km. Menge der Luftmasse zu Böen ... der Scherung.

    Was ist ein derecho?
    Ein derecho (ausgesprochen wie "DEH-REY-cho" in Englisch oder phonetisch ausgesprochen als "") ist eine weit verbreitete und lebte langer Sturm, der im Zusammenhang von schnell bewegten Schauer oder Gewitter.

    Die Wortführung Derecho wurde von Dr. Gustavus Hinrichs. Ein Physik - Professor von der Universität von Iowa dargestellt. Derecho ist spanisch, wird als direkt und gerade aus definiert.


    Zusammen mit Schauern und Gewittern sind Bögen, die als Stürme mit Bug Echos bezeichnet werden. Derecho kann ein Bogenecho oder mehrere Bogenechos haben. Auf der nördlichen Hemisphäre, werden Derechowinde mit rotierenden Bereich nördlich im stärkeren Krümmungbereich an der Spitze ein Vortex gebildet und auch Wirbel genannt. Da sich hier wahrscheinlich auch Superzellen gelegentlich bilden können.

    - zusammenhängend strenger Windfall das produziert Beschädigung über einem großem Bereich (~400 Kilometer)

    Das starke •, langlebige Bogenechos kann sein benannte ein derecho •

    2 Arten: Progressist und Serie

    Das progressive Derecho geht an der Front (Arten der Fronten), da wo leichte Verwellungen auftreten entlang, also es läuft parallel (West nach Ost). Das seriale Derecho läuft im Warmsektor eines Tiefdruckgebietes aus Südwest nach Nordost durch.


    Die konvektiven großen Systeme die sich weit ausweiten, bilden sich aus kleinen oder mittelgroßen Gewitterzellen usw. die sich auch in Linien entwicklen und meist erkennt man einen Cirrusschirm der nach außen geweht wird, darunter oder daneben können neue Zellen in dieses System rein wachsen und dieses System vergrößern. Die gibt Cumulonimben die gehen bis in den Eisschirm rauf und können diesen überspringen.

    Ein Problem ist das erkennen von Gewittern aus der Ferne, da Gewittertürme meist auch verdeckt sein können durch Wolken oder die Eisschirme die mit sie zusammenwachsen oder hängen. Es braucht manchmal einen sehr guten Blick um ein Gewitterturm zu erkennen.


    Gewitter kann man manchmal unterschätzen da man nur Rester eines Gewitters beobachtet, den Schirm vielleicht und komische Gebilde in der Wolkendecke. Es braucht wirklich Erfahrung um ein Gewitter aus weiter Ferne wirklich zu erkennen.


    Auch Gewittercluster können die größer sind überleben in den Tag hinein, wenn sie vorausgesetzt immer neue Zellen anbauen und in sich reinziehen.


    Übrings gibt eine Seite wo man etwas auf den Satbildern per Kürzel verfolgen kann wo gerade ein bestimmtes Gewittersystem ist oder ein Orkantief.


    Wie schauen solche Systeme aus? Anhand der Satbilder wird dies dann mal verdeutlich. Dazu komme ich noch. Quelle: Wettersituation dargestellt in Satellitenbildern (immer aktuell)!

    Auch sind die Bereiche der Jetströme eingezeichnet.


    Weitere Thematik die Gewittercluster und deren Aussehen!


    Gruss Marco

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  • *Midnight*
    Gast
    • 28. Juni 2007 um 12:11
    • #2
    Zitat

    Original von Marc Unwetter
    MCS

    Auf dem Satbild haben die MCS vier Strukturen die auch bestimmte Namen haben nähmlich: MCC, PECS, MßCCS, MßECS

    Gruss Marco

    Hallo Marco,
    danke das ist was neues für mich, könntest du noch kurz erläutern worum es sich bei PECS, MßCCS und MßECS handelt? Also mal kurz sagen wie die Teile ausgesprochen heißen und wie sie sich bemerkbar machen? Damit meine ich evtl. extremwindereignisse, Hagel, Starkregen und so weiter?

    Danke schonmal.

    gruß Micha

  • M2 Sturmwetter
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    • 28. Juni 2007 um 18:14
    • #3

    Die Form des MCS was im Jahr 2007 im Mai und Juni vorkam war die PECS Form.

    Gruss Marco

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  • *Midnight*
    Gast
    • 28. Juni 2007 um 18:40
    • #4
    Zitat

    Original von Marc Unwetter
    Die MCS die manchmal in Deutschland vorkammen nennt man einen PECS vom Juni 2007. Dürfte auch im Mai 2007 vorgekommen sein bei uns.

    Gruss Marco

    Das stimmt so nicht ganz, Multizellen systeme sind garnicht so sehr sekten in deutschland, gerade in den letzten wochen hatten wir dutzende mcs´s.
    Du meinst sicher mcc´s oder?

    gruß Micha

  • M2 Sturmwetter
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    • 28. Juni 2007 um 19:22
    • #5

    Da gebe ich dir recht it die Multizellensysteme, auch als MCS mit einer Mischung am Anfang auch als PECS oder manchmal kamm sie auch als PECS vor.

    Die MCS und MCC sind durchaus noch größer als die PECS. Die PECS ziehen sich in Längsrichtung. Die vier Begriffe bezeichnen nur die Struktur eines Systems was gerade vor einem sichtbar ist. Es gibt auch einzelne davon die zusammenschmelzen zu einem MCs oder MCc.

    Gruss Marco

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  • *Midnight*
    Gast
    • 28. Juni 2007 um 22:25
    • #6

    Und ich dachte immer MCS sind die kleinsten *lol*
    wieder was gelernt, freu mich schon auf die fortsetzung und beschreibung der anderen beiden PCESdingsbums teile ;)

    gruß Micha

  • sturmjagd
    Gast
    • 27. April 2009 um 16:24
    • #7

    Beim MCSunterscheidet man auch noch in der Struktur und Ausbildung des sich entwickelnden Regengebietes.
    Läuft es vorraus ist es leading stratiform
    Ist es gleichförmig auf beiden Seiten ist es paralell stratiform
    Läufts hinterher ist es trailing stratiform..

    Dann eine Squallline ist eine Art die man etwas spezieller behandeln sollte .
    Ich unterscheide nämlich zwischen klassischem MCS und linienhaften MCS wozu die Squall gehört.
    Der Unterschied ist das beim klassischen MCS die Zellen meist autark und im gewissen Abstand zueinander organisiert sind und kein kohärntes Echo bilden. Oft hat ein solches System Ei oder Kreisform oder gestaffelt mehrere davon...
    Eine Squall hat meist keine autarken Zellen oder Systeme mehr. Sie erhält sich durch ihren eigenen Vortrieb am Leben bzw sie lebt solange, wie es genug Dynamik hat .
    Dann gibts die so genannten Hybrid MCS die in Abschnitten squalllineartig sein können... dann Bow Echos beinghalten können aber auch Sektionen mit paralell ziehenden autarken Systemen. Auch Multizellenlinien und Cluster sind dann eingebettet möglich. Das ganze kann man übergeordnet auch als PECS durchgehen lassen da es meist länglich organisiert ist.
    Diese Art tritt sogar recht häufig auf.. so zb am 25.6.06

    MFG

    Eyk

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