Ungefähr ab 18:25 Uhr kam es zu sehr starken Regen hier, häufige Blitze mit Blitzeinschläge bis Wolkenblitze.
Wetterleuchten und sehr starkes Licht.
Orkanartiger Wind zum Teil und teils kurze überschwemmte Straßen und Wege. Äste abgerissen zum Teil auch.
Gegen 18:45 ungefähr auch Hagel etwa faßt 1,3 cm.
Die Böen etwas 103 km/h oder mehr.
Gegen 19 Uhr starkes Gewitter erneut mit der gleichen Lage und viele heftige Blitzentladungen.
Feuerwehr war ausgerückt wegen etwas, aber noch nicht klar was genau geschehen sein könnte.
Gegen 19:10 Uhr ähnlich, aber nicht mehr so heftig einzelne Gewitter mit wenig Blitze.
Jedenfall gab es starke Gewitterböen.
Das Unwetter in Rüdersdorf bestand aus Hagel, äußerst heftigen Regen, orkanartige Böen (starke bis sehr starke Gewitterböen), starker Wolkenbruch bei 25 m Sichtweite. Keine Schäden durch Hagel. Viele Erdblitze und ganz vereinzelte Wolkenblitze (erhöhte Frequenz von Blitzen). Überschwemmungen gab es hier. Schäden die im Text schon oben beschrieben sind.
In Brandenburg kam es bei dem Durchzug dieser Gewitterlinie mit ihren Orkanwinden zu einigen Ereignissen.
In Lebus in der Seelower Straße wurde ein Blechdach vom Haus völlig abgerissen und zerlegt in Einzelteile. Zu dem Zeitpunkt war eine Mieterin mit ihrem Sohn im Gebäude. Da sie schliefen, als diesen Unglück passierte. Ihnen ist aber nichts zum Glück passiert.
In Brandenburg wurde auch ein 25 - jähriger Autofahrer, der in der Nacht zum Freitag in Strausberg durch einen umstürenden Baum getötet.
Zehn Menschen wurden verletzt bei dem Unwettern in Brandenburg.
In Südbrandenburg gab es zu meist die meisten Schäden. Dächer wurden abgedeckt. Zehntausende waren ohne Strom, Keller und Straßen wurden zudem überflutet. Es gab 2800 Einsätze.
6000 Rettungskräfte waren beschäftigt, umgeknickte Bäume und herumliegende Äste von den Fahrbahnen zu räumen sowie Wasser von Straßen und Kellern abzupumpen.
Freitag waren auch Tausende Haushalte wie heute wieder ohne Strom.
Auch im Bahnverkehr in Richtung Frankfurt (Oder) waren gerissene Oberleitungen und umgefallene Bäume festzustellen. Der Bahnverkehr war auch durch die Bäume mit eingeschrängt.
In Polen mussten nach den Orkan zehntausende Menschen in Niederschlesien und ostpolnischen Region Lubin - ohne Strom auskommen, weil Bäume Stromleitungen niedergerissen haben.
Es gab vier Tote.
Auf der B1 unweit vor Schöneiche wurde auch ein Baum umgeweht, es kamen keine Autofahrer zu Schaden.
Wurzelfichte in der Märkischen Schweiz umgebrochen. Polizei und Feuerwehr waren in Dauereinsatz.
Ein Wahrzeichen der Märkischen Schweiz hielt nicht stand.
Eine 200 Jahre alte Wurzelfichte wurde auch umgeworfen.
Schäden auch in Rüdersdorf hier in meiner Nähe nicht weit ab!
Umgestürzte Bäume und voll gelaufene Keller gab es in der Nähe von Rüdersdorf. Zwischen der Straßenbahnlinie von Berghof und Kalkberger Platz krachten zwei Bäume auf die Oberleitung der Schöneicher - Rüdersdorfer Straßenbahn.
In einem Wohnblock in der Brückenstraße, aber wenige Meter von mir entfernt hat der Sturm Teile der Dachbedeckung heruntergerissen. In Herzfelde liefen einige Bereiche mit Wasser voll und auch in der Vogelsdorfer.
Der Ballon von meinem Nachbarn wurde fasst beschädigt.
Auch in der Nähe unseres Krankenhauses vielen Bäume um.
Eine Sache noch, zumindest wo noch der Fernseher an war, da ich ihn öfters ausmachen mußte, wegen diese Gewitter. Nach einem Blick auf die Bildfläche vielen mir deutliche Bildstörungen mit starken Empfangsstörungen auf. Für mich war dies sehr Nahe eine Vermutung für einen bevorstehenden Blitzeinschlag, ich machte zufort den Fernseher aus, dann aber danach schlug er in der Ferne nur wenige Kilometer ein. Dieser Blitz war sehr dick.
Zumindest konnte ich aus den starken Störungen schließen, auf ein weiteres Gewitter. Kaum stand ich am Fenster dachte ich mir, ah ich habe doch recht gehabt, hier kommt schon wieder ein Gewitter. Zumindest war das abgestrahlte Licht der Blitze sehr intensiv, was auf positive Blitze hindeutet.
In Schöneiche fiel auch eine Straßenbaum auf ein Haus. In der Rüdersdorfer Straße von mir aus, wurde auch ein Dach abgedeckt.
In Berkenbrück nach Förster Heiko Kosmale wurden 800 Bäume abgemäht durch eine Windhose.
Auch ein Autofahrer hatte Glück im Unglück, wobei er mitten in den Orkan geriet. Gegen 19 Uhr in einer Waldpassage viel eine Telefonleitung aufs Autodach und nachdem ein Baum umgestürzt ist.
Auch waren Lychen und Angermünde stark betroffen, was daraus schließen lässt, das nicht Südbrandenburg alleine nur stark heimgesucht wurde, sonders andere einzelne Zellen daran beteilgt bestimmt waren.
Ich denke mal das die Kaltfront die meisten Schäden angerichtet hat und vorher aber auch schon die beiden Wellen davor und dahinter. Die Squall - Linie hat demnach aber die anderen Schäden verursacht.
Gruss Marco