Wetterlage Mitteleuropa:
Stand Samstag, 14. Februar 2026
(Basierend auf den Modellen vom Freitag, 13.02.2026)
Allerdings muss mit Abweichungen in den Entwicklungen der Modelle durchaus gerechnet werden. So das alles nicht genau so eintreffen muss wie beschrieben hier.
Aktuelle Situation und Hochwassergefahr
Das aktuelle Wettergeschehen in Mitteleuropa wird maßgeblich von der Trogzone und den Tiefdruckgebieten Viviana und Ulrike bestimmt, während Tief Tamara bereits abgezogen ist.
In Südwestdeutschland, insbesondere im Schwarzwald, hat das Tauwetter der letzten Tage die Hochwassergefahr verschärft;
die Pegelstände bleiben unter Beobachtung.
Auch an der Oder wird die Lage aufgrund potenzieller Hochwasserentwicklungen weiterhin genau sondiert.
Wochenausblick:
Der Übergang von Winter zu Westwind
Ab Montag, den 16. Februar, kündigt sich ein Wetterwechsel an:
Hochdruckkeil Felix und Tief Wally rücken vom Atlantik vor.
Dies leitet eine Zonalisierung (Westwetterlage) ein.
Dabei trifft Kaltluft auf mildere Luftmassen, was zu Aufgleitniederschlägen führt.
Die Folge ist ein unbeständiger Mix aus Schnee, Regen und kurzzeitig auffrischendem Westwind.
Langfristprognose:
Ein zäher Spätwinter
Ein echter Frühling lässt auf sich warten.
Bis weit in den März und April 2026 hinein wird ein Fortbestehen der wechselhaften Witterung erwartet:
Pendelströmung:
Ein steter Wechsel zwischen milderen West/Nordwest-Lagen und kalter polarer Luft aus Norden.
Polarwirbel:
Ein ausgeprägter Höhentrog über Mitteleuropa hält die Temperaturen niedrig.
Kurze Wärmeschübe sind zwar möglich, werden aber immer wieder durch polare Kaltlufteinbrüche mit Schnee und Glätte unterbrochen.
Schneeprognose:
Während in den Alpen am Wochenende (14./15.02.) große Neuschneemengen fallen, berechnen die Modelle für Donnerstag (19.02.) eine neue Schneelage für den Norden (Hamburg, Berlin) sowie für den Raum München.
Die mildere Luft vom Atlantik schlägt aber nicht vollständig durch bri uns. Eine Vb Lage bringt Schnee in den Alpen und im Teilen Süddeutschlands. Im Rest Deutschlands etwas Sonne, dichte Wolkenschichten, neblig-trüb,
Schneeregen oder Schnee und Glätte.
Fazit
Die Witterung der vergangenen Woche setzt sich fort.
Bis in den Spätwinter bleibt es ein "Hin und Her" zwischen Frost, Glätte, Regen und Sturmböen.
Eine stabile Milderung ist vorerst nicht in Sicht.
Marco