Wetterlage für die kommenden Stunden
Wetterlage im Überblick:
Der markierte Bereich verdeutlicht den Zustrom milder atlantischer Luftmassen, die sich von der US-Ostküste über Neufundland bis nach Irland erstrecken.
In dieser Zone trifft das kräftige Sturmtief „Ellie“ auf die Biskaya und Nordfrankreich, bevor es über der Mitte Deutschlands bis zur Elbe stationär wird.
Dabei verliert der Jetstream an Intensität und bildet eine wellige, südliche Westwindzone aus.
Währenddessen setzt sich in Nordeuropa und Norddeutschland kalte Frostluft durch, die erneut für Schneefälle sorgt.
In Kürze drückt ein Skandinavien-Hoch die milde atlantische Luft samt Jetstream-Zone südwärts.
Dies geschieht in Form einer markanten Luftmassengrenze, die direkt mit dem Sturmtief interagiert.
Von Skandinavien über Ostpolen bis nach Russland bauen sich lokale Zonen extremer Kälte auf, die voraussichtlich von Sonntag bis Mittwoch auch Deutschland fluten werden.
Besonders im Osten, Süden und teils auch im Norden ist mit strengem Frost zu rechnen:
In schneebedeckten Regionen können die Temperaturen bei wolkenlosen Nächten auf -7 bis -14 Grad sinken.
Auch am Tag bleibt es mit Werten zwischen -6 und -10 Grad dauerfrostig. An den Küsten fällt die Kälte voraussichtlich etwas weniger intensiv aus.
Weitere Auswirkungen über den Freitag und sonstige Einschätzung zu Wetterlage
Wetterwarnung: Markante bis extreme Unwetterlage in Deutschland
Zeitraum:
Freitag bis Samstagvormittag
Wetterlage:
Von Freitag bis Samstagvormittags ist in weiten Teilen Deutschlands mit einer leicht bis moderat ausgeprägten Unwetterlage zu rechnen.
Im Fokus stehen dabei Schneefälle, starke Schneeverwehungen und stürmischer Wind.
Während der Wind im Flachland ab Freitagabend allmählich nachlässt, bleibt es auf den Bergen und an den Küsten Norddeutschlands weiterhin stürmisch.
Regionale Details:
Norden und Osten: Es fällt verbreitet Schnee, der bei Windböen zwischen 52 und 65 km/h (aus Ost) zu teils starken Schneeverwehungen führt. Mit Schnee.
Nahezu schneefrei bleibt lediglich der äußerste Nordosten (Mecklenburg-Vorpommern), der jedoch im Einflussbereich eines starken Oststurms liegt. In Brandenburg Berlin keine großen Unwetterlage mit Schnee und Sturmböen oder fast kein Schneefall.
Süden und Westen:
In tieferen Lagen geht der Niederschlag in Regen über, wobei die Gefahr von Glatteis besteht. Der Wind weht hier meist aus West bis Südwest.
Bergland & Küsten:
In den Hochlagen der deutschen Mittelgebirge sowie in Westeuropa besteht eine erhöhte Sturmgefahr. Hier ist mit großen Neuschneemengen und massiven Verwehungen zu rechnen. In exponierten Berglagen sind orkanartige Böen möglich.
Nachbarländer & Seegebiete:
Die unbeständige Wetterlage erstreckt sich auch auf Frankreich, die Benelux-Staaten sowie die Nord- und Ostsee. Besonders im Norden dieser Regionen ist mit intensivem Schneefall zu rechnen. Auch der Norden und Osten Deutschlands betroffen und vorallem BrandenburgBerlin davon weniger betroffen mit etwas Schnee oder im Rest kein Schneefall nach Nordosten hoch und etwas weniger windig .
Wolkengang & Temperaturen:
Am Freitag gibt es anfangs an der Ostsee und im Donauraum noch kurze Auflockerungen, bevor es überall zuzieht und Niederschläge einsetzen.
Höchstwerte:
Die Temperaturen liegen zwischen -6 Grad im Nordosten und milden +9 Grad im Südwesten.
Wind:
Frischer bis starker Wind mit Sturmböen der Stärke 7 bis 8 (ca. 60–80 km/h) im Norden und Südwesten.
Zusammenfassung:
Es ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen durch Schnee, Glätte und Verwehungen zu rechnen.
Marco