Aktuelle Wettersituation und Ausblick von Freitag, 24. Oktober 2025
"Das Tiefdrucksystem besteht mittlerweile aus Irawan und Joshua (international als Orkantief Benjamin bezeichnet). Vom Atlantik strömen weiterhin wolkenreiche Luftmassen nach Mitteleuropa. An dieser Luftmassengrenze schiebt sich derzeit subpolare Kaltluft vom Nordmeer, über Grönland, bis an die Küsten der Britischen Inseln und der Nordsee vor. Über den Azoren lässt sich auf den Satellitenbildern ein Strom warmer Luft, ebenfalls mit Bewölkung, beobachten. An der frontalen Luftmassengrenze führen Wellen aus Regengebieten und Schauern zu einer Vermischung der kalten und warmen Luftmassen. Daneben entstehen Starkwindfelder im Bereich des Jetstreams, die abgeschwächt bis nach Mittel- und Südeuropa vorankommen. Dennoch besteht weiterhin ein Risiko durch starken Wind."
Nachdem sich das Orkantief zu einem Sturmtief abgeschwächt hat, zieht es weiter über der Nordsee in Richtung Kattegat. Am Montag verlagert es sich weiter.
Aber Joshua wird's Sonntag zu Montag wohl nochmals eine vorläufige Intensivierung erreichen u. Als Sturmtief von der Nordsee bei Schleswig-Holstein Dänemark zu Ostsee verlagert südlich des bestehenden Tiefdrucksystems in der Höhenströmung einen Impuls erhalten bis es endet. Dazu nochmals einige kurze o. längere Regenfälle mit kräftige Schauer...
Einige Sturmfelder führten bereits zu stürmischem Wetter auf den Britischen Inseln, an der Nordsee sowie in Nordwest- und Westdeutschland, was dort zu einigen Schäden führte.
An der Nordseeküste gab es zudem eine leichte Sturmflut, die noch einmal leicht ansteigt.
Auf den Hochlagen im Norden, Westen und Südwesten traten schwere bis orkanartige Böen auf.
Aktuell ist es auch im Nordosten und Osten Deutschlands etwas stürmisch. Im Süden und in der Mitte lässt der Wind in den tieferen Lagen bereits nach.
Damit nicht genug: Das Tiefzentrum Joshua zieht ab Sonntag, den 26. Oktober 2025, über den Norden Deutschlands, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin-Brandenburg nach Polen ab. Dabei kommt es hierzulande vereinzelt erneut zu Sturmböen oder schweren Sturmböen, die von kräftigem Regen oder kräftigen Schauern begleitet werden.
Die Schneefallgrenze in den Bergen sinkt vorübergehend auf etwa 1200 Meter. Nach der milden Witterung von Montag, dem 20. Oktober, bis Donnerstag, dem 23. Oktober, wird es nun wieder kälter.
Die wechselhafte und stürmische Witterung hält bis Dienstag, den 28. Oktober, an. Danach geht es wieder aufwärts und es könnte nochmals sehr warm werden.
Marco