Schneevorhersage am 12.11.05 - 14.11.05
Schneefallgrenze [mNN] lag heute um 12 UTC bei 1000 in Nordwesten, 2200 am Erzgebirge, bei 2200 in Süddeutschland.
Gewicht der aktuellen Schneedecke (Wasserquivalent) [kg/m²] lag über dem östlichen Skandinavien bei 3, 4, 40, 52 und 58, in den Niederlanden liegt sie bei 3.
Die Schneefallgrenze um 12 UTC am 12.11.05 lag bei 1000 mNN bei 3 kg/m².
Im Zeitraum des 12.11.05 - 14.11.05 mit dem ersten Kaltlufteinbruch und einigen Graupel- und Schneeschauern, vereinzelten Kaltluftgewittern!
Im Zeitraum vom 12.11.05 - 14.11.05 sinken die Werte bei der Warmluftzufuhr in 850 hPa nur selten bis 0 Grad C, das gleiche gilt auch für 700 hPa Höhe. In der Höhe mit der Druckfläche von 500 hPa sinken sie bis -16 Grad C herunter, darüber bis 200 hPa Druckfläche extrem nachunten zwischen die Temperaturen von -49 Grad C und - 65 Grad C.
Deutlich herunter reicht die Troposphäre vom über Kanada, Grönland, an Island, Skandinavien und vor den nördlichen Teil der Britischen Inseln und der Nordsee.
Am 15. Nov. 05, sowie 16. Nov. 05 setzt sich auch die troposphärische Kaltluft auch in Deutschland bis in die tieferen Schichten fort.
Die 2 m Temperatur liegt am 15. Nov. 05 - 16.Nov. 05 bei 7 oder 5°C in diesen Bereich.
Der 2 m Taupunkt liegt am 16. Nov. 05 bei 3°C und -1°C.
Die Niederschlagssumme liege am 16. Nov. 05 zwischen 4 - 8 mm, besonders in Norddeutschland nach derzeitigen Analysen.
Am 15. Nov. 05 bis 16. Nov.05 ziehe über dem Nordmeer, westlich Nordwegens, das östliche Island, nördlich der Britischen Inseln, der Nordsee, und auch über Skandinavien Schnee oder Graupelniederschlag durch.
Nach Regen am 16. Nov. 05 gäbe es dann über einen Großteil von Deutschland Schnee- oder Graupelniederschläge aus Norden und Nordwesten, an den Alpen usw. Stauniederschläge mit Schneefällen. In diesen Verlauf ginge es auch am Donnerstag und Freitag nächste Woche weiter mit Schnee- und Graupelschauern in Deutschland, sowie Gewitter und Schneefällen durchaus im Gebirge oder auch mal woanders.
Im Zusammenhang stehen es mit einen Sturmtief das vom Nordatlantik nach Skandinavien ziehen tut und polare Kaltluft isländisch - grönländisch runter zieht.
Im Breich eines Sturmbandes vom südlichen Grönland, Island, nach Skandinavien und dem Nordmeer bilden sich dann diese Sturmtierfs im Verlauf der kommenden Woche ab Montag. Ein erstes Sturmtief ziehe am Montag bereits nach Skandinavien ab, ein weiteres folge bis Dienstag nach, wobei das Sturmfeld des zweiten Sturmtiefs Norddeutschland und den Küsten nahe kommen könnte, dazu nehme beim zweiten Sturm die aequivalent potentielle Temperatur in Grad C über Norddeutschland nur wenig zu noch, dahinter aber aus Nordwesten und Norden, besondes aus Grönland sehr stark ab.
Dieser Abfall des Potentials breite sich bis Donnerstag über ganz Deutschland aus und führe eine starke Kaltluftadvektion über Deutschland nach Süddeutschland, später kommt schon von Mittwoch bis Donnerstag Warmluftadvektion von Norden in 500 hPa auf. Im Bereich der nachfolgenden Warmluft in der Höhe mit einen Aufgleiten komme es zu Schneeschauern und Schneefall. Die Schneefälle wären gering und leicht oder vereinzelt auch stärker zum Teil, Gewitter sind nicht auszuschließen über dem Nordwesten und Westen Deutschlands oder auch woanders.
Trog und Frontalzone mit Kaltfront am 15. Nov. 05 bis 16. Nov.05
Die Frontalzone liege am 15. Nov. 05 über der mitte Deutschlands und der Langwellentrog reicht vom Nordmeer, Skandinavien, Nordsee, Dänemark, Deutschland, Mitteleuropa nach Spanien hinüber, dazu erstreckt sich ein Langwellenkeil nach Grönland von den Azoren.
Es könnte vielliecht auch windig werden in Norddeutschland und er Mitte.
Bei dem Tief handelt es ich über Skandinavien um einen Sturmtief, welches vielleicht ein kräftiges Windfeld erzeugen könnte. In seinen Bereich wäre mit stürmischen Wind und Sturm durchaus zurechnen.
Die Luftmassen die zu uns fließen wären maritime Polarluft (Grönlänische Polarluft), kalt und feucht, anfangs kann sie auch erwärmt noch sein.
Es handele sich um eine zyklonale Nordwestlage.
Der Druck sinkt über Skandinavien ebenfalls sehr stark ab.
Die Wellen sind allerdings weiterhin sehr stark ausgeweitet, so das der Luftmassentransport langsam vor sich geht und wir nur langsam auf die wärmere Seite kommen wirden.
Nach Abzug eines Sturmwirbels über Nordsee und Ostsee, folgt im Verlauf ein Bodenkeil nach, sowie kann weitere Konvektion ausgelöst werden.
Gruss Marco