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Wassertemperaturen und NAO

    • Beobachtung
  • NOB57
  • 15. Oktober 2005 um 11:05
  • NOB57
    Gast
    • 15. Oktober 2005 um 11:05
    • #1

    Wassertemperaturen und NAO!

    Die Wassertemperaturen bei Neufundland, südlich von Grönland, Island, nördlich bei den Britischen Inseln, Spitzbergen und kurz vor der Nordsee sind wesentlich niedriger, als weiter nach Süden. Das dürfte eigentlich bald eine Verstärkung des Wechsels der Großwetterlage bewirken.

    Das gemessen am Freitag, 14. Okt. 05.


    Zurzeit herrscht über dem Nordatlantik immer noch etwas höherer Druck.


    Seid gestern zeigen neue Schnee- und Eiskarten über Asien eine Zunahme leicht oder mäßig an den Schneehöhen oder Eisbedeckungen.


    Zusammenhänge auch bei Feuchtigkeitsaustausch zwischen Atmosphäre und Meeresströmungen.


    Die NAO wird wieder negativ und hat den Wert -1 um den 16. Okt. 05.

    Der NAO Index hatte vom 10. Okt. 05 bis die jetzigen Tage etwas stärker zugenommen. Ein stärkeres zunehmen wirde den Wetterwechsel verstärken dies ist aber nicht bis jetzt der Fall. Er reichte fast bis 2.


    Ursache sind zurzeit veränderte Schwingungsmuster in der Atmosphäre. Die dieses Wetter verursachen.

    Wirde die negative Wirkung stärker werden die nächsten Tage könnte es zu kalten und scheereichen Winter im östlichen Nordamerika und kälte in Nordeuropa und regenreiches, stürmisches Wetter in Nordafrika kommen.


    Die nächsten Tage kommt es nach Analysen über oder bei Island zu einer verstärkten Druckabnahme und Druckzunahme über dem subtropischen Atlantik (Azorenbereich etwa). Die Werte würden positiv werden mit starken Westwinden und milden Temperaturen, sowie Regenphasen, möglich Sturmphasen.

  • NOB57
    Gast
    • 15. Oktober 2005 um 11:47
    • #2

    Heute vielleicht eine Omegalage mit antizyklonaler Nordlage Mittelmeer bis über Mitteleuropa, Skandinavien, hoch über das polare Nordmeer.

    Allerdings entwickelt sich bis Montag ein polares Sturmtief das nach Osteuropa zieht. Mit diesen Sturmtief und einen Ableger wird der Transport von polarer Kaltuft in der Höhe, sowie auch am Boden nach Mitteleurpa langsam eingeleitet. Aber der Aufbau einer Hochdrückbrücke über dem Nordmeer bei Spitzbergen verhindert ein stärkeren Transport nach Mitteleuropa, entlang der Tiefdruckrinne vom Nordatlantik.


    Ende Oktober ungefähr bildet sich noch ein polares Sturmtief, dadurch verstärkt sich der Kaltlufttransport erneut diesmal von Grönland nördlich der Britischen Inseln sehr nahe.

    Am 31. Okt. 05 wirde der extreme Kaltluftvorstoß nordwestlich der Britischen Inseln mit dem Warmluftvorstoß dort zu Bildung eines kleinen Randtief (Orkantiefs) führen, das ungefähr, wenn die Druckzentren so bleiben nach Deutschland herein brächen würde. Mit der Ursache im Übergang im November zu winkelförmigen Westlage.


    Über dem Nordatlantik bis zu Westeuropa, vielleicht nach Ostdeutschland entwickelt sich eine Tiefdruckrinne und allerdings auch über dem Nordatlantik besonders wahrscheinlich bei den Britischen Inseln eine Energiezunahme und von Nordwesten eine Abnahme, Möglichkeit einer normalen Sturmtiefbildung (kleines Randtief).

    Bis zum 22. Okt.05 wo schon wahrscheinlich weiter die Wetterumstellung am 20. Okt.05 abläuft eine Schleifenbildung (gemischt - zonale oder mäandrierende) in der Frontalzone mit Keile und Tröge.

    Das heißt es kommt zu abwechselnden Transport von Kaltluft und Warmluft.

    Dafür zu unbeständiger Witterung mit häufigen, teils ergiebigen Niederschlägen, die selten mehrere Wochen halten.


    Für den restlichen Oktober gebe es eine Südwestlage in antizyklonaler Form. Mit einem Hochdruckzone über Südeuropa und Westrußland, sowie einem Tiefdrucksystem über dem mittleren Nordatlantik und dem wesltichen Nordmeer. Die Frontalzone verläuft dann von Südwesten nach Nordosten. Der größte Teil Mitteleuropas hat dann Hochdruckeinfluss wieder.

    Eigentlich nichts ungewöhnliches die Hochdrucklagen im Oktober. Manchmal auch im Oktober Nordwestlagen diese sind aber nur minimal (Regen).

    Im November nach den Großwetterlagen Europas aus einer Beschreibung des Deutschen Wetterdienstes, herrscht dann eine Winkelförmige Westlage über Mitteleuropa mit stationärer Lage an der Elbe und Weichsel. Im November ist diese maximal. Im November (Herbst) wäre es übernomal warm und übernomaler Niederschlag in Mitteleuropa. Über Osteuropa bleibt dann das Hoch stationär.

  • NOB57
    Gast
    • 15. Oktober 2005 um 13:33
    • #3

    Die Oscillationen über der Arktis, Pazifik und Nordamerika sind außergewöhnlich hoch, haben einen positiven Wert. Bei der Nordatlanischen Oscillation herrscht wieder negativität.

    Die negative Nordatlantische Oscillation hat in Nordamerika und Mexiko dort zu gewaltigen Hurrikans geführt.


    Im Juli hatten wir anfangs fast zum Ende auch eine fast sehr negative Nordatlantische Oscillation. Was in Deutschland zu Trockenheit und weniger Gewitterphasen führte. Am Ende gab es dann einen kurzen kräftigen Anstieg mit ordentlichen Gewittern in Brandenburg, Dresden usw.

    Gruss Marco

  • NOB57
    Gast
    • 15. Oktober 2005 um 14:02
    • #4

    Schwingungsmuster!


    Hier die mögliche Ursache für das Oktoberwetter zurzeit durch diese Schwingungsmuster ausgelöst. Unter der Seite von Naturkatastrophen zu finden.

    Ostatlantische Oszillation

    Über dem Ostatlantik-Jet (Ostatlantik - Strahlstrom) zeigt sich ein negativer Index für die Wettererscheinungen mit einem stabilen Hochdruckgebiet über Grönland und Groß Britannien.


    Das Skandinavien-Muster (Scandinavia pattern, SCAND, auch: Eurasia-1, Abbildung 7) zirkuliert zwischen Skandinavien und dem Arktischen Ozean nördlich Sibirien. Ein positiver Index ist meist verbunden mit einem stabilen Hoch über Skandinavien und West-Russland.


    Marco

  • NOB57
    Gast
    • 15. Oktober 2005 um 14:09
    • #5

    Weiter Ursache die Arktische Oszillation (Artic Oscillation, AO) Ein positiver Index bringt Nord-Europa milde Winter und Südeuropa Trockenheit.

    Zurzeit herrscht im Bereich des Polarwirbel nach Europa hin eine negative Phase mit Kaltluft nach Europa und weit nach Nordamerika sowie Feuchtigkeit in den Mittelmeerraum.

    Marco

  • NOB57
    Gast
    • 15. Oktober 2005 um 14:57
    • #6

    Über dem Ostpazifik kommt es einer Verstärkung es Strahlstrom und der Tiefdrucktätigkeit was dort zu Regen und Stürmen führt im Moment.

    Diese Systeme pumpen unnormal warme Luft in Westkandas, in Alaska und zu den USA. Daraus sind auch offenbar die Stürme am Golf von Mexiko resultiert.

    Wir haben deutlich höhere Meerestemperaturen im Zusammenhang mit El - Nino.

    Marco

  • *Midnight*
    Gast
    • 15. Oktober 2005 um 16:31
    • #7

    Also wenn ich das richtig interpretiere dann heist das doch nichts gutes, oder?

  • NOB57
    Gast
    • 15. Oktober 2005 um 16:35
    • #8

    Ja das heißt nichts gutes. Bei uns führe das zu kalte Winter, Schneefälle durchaus und auch Stürme können noch möglich sein. Wann weiß ich allerdings nocht nicht. Die anderen Analysen sagen eine Änderung der Großwetterlage vorher. Ich muß mir aber andere Modelle noch anschauen. In wieweit sich die Zirkulationsmuster ändern.

    Das zeigt sich erst im Verlauf der nächsten Tage.

    Gruss Marco

  • sebkoch
    Gast
    • 15. Oktober 2005 um 18:41
    • #9

    Wenn ich euch hier so zuhöre möchte ich das auch können. Die ganzen Zusammenhänge einfach verstehen und zu interpretieren :( Selber einfach die karten und Modelle ansehen und sagen so könnte das Wetter werden. Aber alles was ich im Netz finde sind schwere Texte die die zusammenhänge des Wetters erklären :(

  • NOB57
    Gast
    • 15. Oktober 2005 um 18:50
    • #10

    Hallo das verstehe ich!

    Das Wissen habe ich mir mühsam erarbeitet. Naja da brauchst du Informationen aus dem Internet. Erfahrung mit dem Wettersystem der Erde.

    Natürlich wichtig dazu Literatur. Dazu must du nach und nach ein Gefühl für die Zusammenhänge entwickeln. Aber Warnung nicht so einfach. Aber man kann es lernen.

    Literatur muß man auch etwas genau durcharbeiten. In den Texten stehen auch unverständliche Sachen drin.

    Man braucht jedenfall Rückzeug dafür.

    Ich versuche ja in Zukunft das zu vermitteln. Deswegen habe ich ja das mit der Wetterkunde gemacht. Natürlich um auch Wettervorhersagen usw. zuerstellen.

    Gruss Marco

  • sebkoch
    Gast
    • 15. Oktober 2005 um 18:58
    • #11

    Was kannst du denn empfehlen um gut einzusteigen und sich im Internet oder Buch weiter voran zu arbeiten ? Ich kann ja nicht aufeinmal alles lesen oder lernen :D Nur lernen will ich es. Wetter hat mich schon immer interessiert und Fasziniert. Und endlich ein Hobby zu haben was ich nicht wieder abgelegt habe wie viele andere sachen die ich gemacht habe und dann nach nen par Monaten wieder weggelegt habe. Das ist ein Thema das werde ich mein leben lang machen. Nur muss ich jetzt halt alle Zusammenhänge lernen. Ein par gute links oder Bücher währen gut damit ich mich nicht "tot" suche im Netz bei sovielen Infos

  • NOB57
    Gast
    • 15. Oktober 2005 um 19:05
    • #12

    Ich suche dir Links heraus! Gebe mir aber etwas Zeit. Ich werde sie dir morgen zu Verfügung stellen.

    Bücher zeige ich dir auch auf.

    Aber eins werde ich dir zeigen: Er nennt sich Felix und hatte schonmal im Internet bei Wetterforum der Wetterzentrale kontakt.


    Diese Seite enthält schonmal einige Beschreibungen und wenn man es versteht auch eine Anwendung, das ich auch Anwende.


    Eigentlich hat mich nicht die Seite dazu gebracht, sondern ich habe ich auch nach andere Wetterseiten mit Analysekarten gerichtet. Ich habe natürlich auch die Erklärung zu den Karten gelesen über den Links von Wetteronline z.B.

    Mehr dann später.

    Gruss Marco

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