Gibt es ein möchlichkeit das el (im falle vom Server down )Blitze anzeigt die man selbst empfangen had ?
allgemeine Frage - el
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hanso -
30. Mai 2012 um 10:58 -
Erledigt
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Nein! Wie soll den das auch gehen? Du hast scheinbar nicht verstanden wie ein TOA-Netzwerk funktioniert!
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Das wird wohl nicht funktionieren. Die Blitze werden erst auf dem Server zu einem Blitz, du misst ja "irgendwelche Entladungen" o.der ähnliches.
PS: Tobi war schneller ...

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Das Einzige was man mit der üblichen magnetischen Antenne lokal bestimmen kann ist die Richtung, aus der die Signale kommen. Man weiß damit aber lediglich, dass die Signalquelle, wenn Sie weit genug entfernt ist, auf einer "Linie" liegt, die durch den Stationsort geht (also eine Unsicherheit von +/- 180°)
Wenn man dann noch von einer mittleren Blitzintensität ausgeht könnte man im Durchschnitt auch die Entfernung bestimmen, da die Amplitudenverteilung aber nicht so schmal ist wird es da schon sehr spekulativ.
Beste Grüße
Andreas -
Wäre es nicht eigentlich möglich, dass man auf den Teilnehmer-Pc's (wenn erwünscht) Rechenpower auslagert und so die Server entlastet bzw. Ausfälle überbrückt? Andere Projekte machen das hauptamtlich so, da gibt es keinen Zentralserver.
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Wäre es nicht eigentlich möglich, dass man auf den Teilnehmer-Pc's (wenn erwünscht) Rechenpower auslagert und so die Server entlastet bzw. Ausfälle überbrückt? Andere Projekte machen das hauptamtlich so, da gibt es keinen Zentralserver.
Das wäre extrem komplex. Man müsste die Datenhäppchen aller Stationen in kurze Zeitintervalle aufteilen und per P2P an die verschiedenen Rechner verteilen. Diese Berechnen die Blitze und schicken sie wieder an alle anderen Rechner und/oder an einen zentralen Server. Allein schon diese Veteilerei ist nicht ganz ohne, sowohl von der Programmierung als auch im Betrieb. Es muss alles synchronisiert werden, die Software muss überall auf einem aktuellen Stand gehalten werden, Ausfälle müssen abgefangen werden, usw... Zudem muss sichergestellt werden, dass man nicht Mogeln kann, sprich Daten/Blitze einfach so einspeisen. Alles in allem sicher theoretisch machbar.Ein zentraler Server ist schon die beste und vor allem einfachste Lösung. An der Ausfallsicherheit muss halt noch geschraubt werden...

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Ja das hatte ich mir auch schon gedacht das es da keine möchlichkeit gibt ich wolte nur sicher sein.
danke
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Das wäre extrem komplex. Man müsste die Datenhäppchen aller Stationen in kurze Zeitintervalle aufteilen und per P2P an die verschiedenen Rechner verteilen. Diese Berechnen die Blitze und schicken sie wieder an alle anderen Rechner und/oder an einen zentralen Server. Allein schon diese Veteilerei ist nicht ganz ohne, sowohl von der Programmierung als auch im Betrieb. Es muss alles synchronisiert werden, die Software muss überall auf einem aktuellen Stand gehalten werden, Ausfälle müssen abgefangen werden, usw... Zudem muss sichergestellt werden, dass man nicht Mogeln kann, sprich Daten/Blitze einfach so einspeisen. Alles in allem sicher theoretisch machbar.
Ein zentraler Server ist schon die beste und vor allem einfachste Lösung. An der Ausfallsicherheit muss halt noch geschraubt werden...

hmmm, p2p ist eine feine sache, aber wie schon erwähnt ist es auch nicht gerade als "standard" software irgenwo herunterladbar, um es für sowas einzusetzen. das ist leider so, sonst würde ich es für was anderes benutzen.
aber wurde schonmal über BOINC nachgedacht?
da wird zwar auch zu einem zentralen server etwas geschickt, aber bis es geschickt wird kann der auch mal ausfallen und die teilergebnisse werden solange beim client zurückgehalten. ich weiss nur leider nicht, wie viel rechenzeit so eine rechnung braucht. wenn der server die daten in 1h alle schaffen kann, dann wäre es vll nicht die mühe wert. sollte es aber mehr sein, so könnte man das schon auslagern.
der vorteil ist dann immernoch, dass die rechnungen beim client weiterlaufen während eines serverausfalls und der server die nicht selber nach dem ausfall dieses aufholen muss und die queue noch länger wurde.
UND die leute selbst können beim rechnen mithelfen, was eh immer gut ist :).
wenn dazu fragen aufkommen, kann ich die gerne vrsuchen zu beantworten. und wenn ihr selber keinen boinc server aufsetzen wollt, dann kann ich euch unseren anbieten
beim "app" anpassen müsst ihr aber selber hand anlegen, weil ich mich in eurer materie leider nicht genug auskenne :).grüße, Andreas
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Nachgedacht wurde über Boinc durchaus. Meine Meinung dazu:
Durch Boinc würde unser Netzwerk wahrscheinlich ganz schnell ganz viele Nutzer bekommen. Das wäre einerseits natürlich positiv, aber es würde auch einen immensen Verwaltungsaufwand mit sich bringen, vom Support ganz zu schweigen. Die meisten Boinc-Nutzer sind eh nur hinter vielen Punkten her, was ja beim verteilten Rechnen kein Problem ist. Womöglich leidet darunter jedoch die Stationsqualität, da einmal Hardware aufgebaut werden müsste und ab dann wird nur noch ans Punkte abstauben gedacht. Man kann Blitzortung eben nicht mit anderen Projekten vergleichen. Ähnliche Projekte sind vielleicht noch QCN oder radioactive@home, aber auch hier ist jede "Station" für sich. Im Gegensatz dazu ist Blitzortung ein Netzwerk wo die Stationen aufeinander angewiesen sind und auch entsprechend gewartet werden müssen.
Die Berechnungen müssten so oder so auf einem zentralen Server ausgeführt werden, da würde BOINC keine Vorteile bringen (obige Überlegungen zu P2P sind eher theoretischer Natur). Der Server müsste wegen der (vermutlich) vielen Teilnehmer auch viel größer dimensioniert werden. Zudem wäre es evtl. schwieriger in Zukunft auf Embedded Hardware umzusteigen, auch wenn Boinc natürlich z.B. auf embedded Linux laufen würde (würde aber nix bringen). Immerhin würde der Boinc-Client die Software auf dem aktuellen Stand halten.
Mein Fazit: Mit viel Aufwand machbar, aber ob es wirklich sinnvoll ist? Es ist doch eher ein Bastelprojekt, bei dem man sich auch etwas mit der Materie beschäftigen muss. Beim verteilte Rechnen, für das Boinc entwickelt wurde, sieht das natürlich anders aus.
Zur Überbrückung von Ausfällen: Es wäre auch ohne Boinc möglich, die Daten bei einem Ausfall lokal zwischen zu speichern. Aber das würde einigen Aufwand bedeuten. Unser Interesse besteht sowieso eher in Live-Daten. Wenn es also einen Ausfall gibt, dürfte es für die meisten eher uninteressant sein, dass die Daten zu einem späteren Zeitpunkt doch noch verarbeitet werden - insbesondere wenn das Gewitter gerade auf einen zukommt. Mit ein paar Änderungen am Rechenserver wäre es übrigens sogar möglich, in Echtzeit zu berechnen. Sprich: Blitz schlägt ein -> 2 Sekunden später ist er am Bildschirm als Ortung zu sehen. Es gibt also noch viel Entwicklungspotential ;).