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Ortung funktioniert, blaue LED nicht

  • JWBondi
  • 3. Mai 2012 um 23:01
  • Erledigt
  • tobi
    Gast
    • 7. Mai 2012 um 17:48
    • #21

    Wahrscheinlich ist es kaum möglich, bei dieser Nähe zu Höchtspannungsleitungen eine Blitzortungsanlage mit optimalen Einstellungen zu betreiben. Sprich: Ihr müsst Euch wohl oder übel mit sehr niedrigen Verstärkungen begnügen. Da wird man wohl auch nur bedingt etwas mit Schirmungen und Ausrichtung der Antennen erreichen können.

    Walter, auch bei Dir wird es eine 380kV-Leitung sein (siehe hier). Ihr könnt ja mal schauen, wie viel Volt die Leitungen wirklich haben. Dazu die Isolatoren zählen, an denen die Kabel an den Masten hängen: Ein Isolator = 110kV, zwei hintereinander = 220kV und drei hintereinander = 380kV (Beispiel. Wie viele parallel sind, spielt keine Rolle.

    Insbesondere 380kV-Leitungen erzeugen extreme Störungen durch die Koronaentladungen (siehe hier). Dadurch sind solche Leitungen wahrscheinlich die schlimmsten Störer überhaupt, allein schon wegen ihrer Größe. Bei mir gibt eine 220kV Leitung in 1km Entfernung, 380kV gibt es glücklicherweise "erst" im ca. 3km entfernten Umspannwerk (dafür dann umso mehr).

    Die Erkenntnisse wären sicher von allgemeinem Interesse. Wir sollten wohl bei Neuinteressenten vor der Bestellung darauf Hinweisen...

  • Walter
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    • 7. Mai 2012 um 18:15
    • #22

    Tobi, das ist eine 3 er und eine 2er Leitung

    Gruß
    Walter
    :)
    An manchen Tagen geht alles schief, aber dafür klappt an anderen gar nichts. Verfasser unbekannt

    Wenn due eine Blume magst pflückst du sie,

    Wenn du eine Blume Liebst

    gibst du ihr Wasser und geniest ihre Gegenwart

    Wer das versteht , versteht das Leben.

    {buddistische Weisheit]

    http://www.schwalmtalwetter.de

  • Walter
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    • 7. Mai 2012 um 20:11
    • #23

    Ich habe jetzt das neuere Teil von Herrn Isele in Betrieb geommen. PCB6 Version 6, ist die Jumper Version, bis auf eins, das ich nur eine rote Linie im Tracker habe läuft das System mit 38400 Baud gut. Ich glaube da muß ich noch etwas umstecken.

    Gruß
    Walter
    :)
    An manchen Tagen geht alles schief, aber dafür klappt an anderen gar nichts. Verfasser unbekannt

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  • Sprite01
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    • 7. Mai 2012 um 20:21
    • #24
    Zitat von tobi

    Dazu die Isolatoren zählen, an denen die Kabel an den Masten hängen: Ein Isolator = 110kV, zwei hintereinander = 220kV und drei hintereinander = 380kV (Beispiel. )

    Stimmt für den Osten Deutschlands nur bedingt.
    Hier wurden (und die hängen auch noch) isolationserhöhte Leitungen betrieben.
    Sprich, auch 110-kV-Leitungen können 2 Isolatoren hintereinander haben.

    (Wollte nur mal klugscheißen :) )

    Grüße aus dem Süden von Dessau (Stadt Dessau-Roßlau)
    Dirk

    ..... nicht "meckern und motzen", sondern "machen und klotzen" .....

  • tobi
    Gast
    • 7. Mai 2012 um 21:16
    • #25

    Sprite01: Danke, wieder was gelernt.

    Anhand des Netzplans sind es bei den obigen Stationen ziemlich sicher 380kV. Andi ist leider sehr nah dran, deshalb sind die Auswirkungen hier wohl auch massiv stärker.

    Zitat von Sprite01

    (Wollte nur mal klugscheißen :) )


    War ja berechtigt. ;)

    Zitat von Walter

    Ich habe jetzt das neuere Teil von Herrn Isele in Betrieb geommen. PCB6 Version 6, ist die Jumper Version, bis auf eins, das ich nur eine rote Linie im Tracker habe läuft das System mit 38400 Baud gut. Ich glaube da muß ich noch etwas umstecken.


    Ne, passt! Das ist der "Best Channel Mode". Die Station ist sogar sehr gut. Jetzt erstmal für ne Weile beobachten

  • JWBondi
    Gast
    • 8. Mai 2012 um 13:01
    • #26

    Oh ja,

    ich hab mir die Leitungen heute morgen mal genauer angeschaut. Die unterste Ebene hat 2 Isolatoren, die oberen beiden Ebenen 3.
    Da in ca. 5 km Entfernung ein sehr großes Umspannwerk ist, gehe ich davon aus, dass die Dinger damit was zu tun haben. ;)


    Grüße,
    Andi

  • JWBondi
    Gast
    • 8. Mai 2012 um 16:14
    • #27

    Hallo,

    irgendwie ist mein Beitrag abhanden gekommen, also versuche ich es nochmal:

    Ich habe heute morgen mal genau nachgeschaut. Der Strommast hat drei Ebenen, die unterste hat 2 Isolatoren und die oberen zwei Ebenen drei Isolatoren.
    Wundert mich auch nicht wirklich, in ca. 5 km Entfernung (in Uchtelfangen) liegt ein sehr großes Umspannwerk. Die Leitungen scheinen in der Tat nach Baden-Würtemberg und Frankreich zu gehen.

    Grüße,
    Andi

    Zitat

    Die Schalt- und Umspannanlage Uchtelfangen in der Nähe des gleichnamigen Ortsteils der Gemeinde Illingen im Saarland ist ein wichtiger Knotenpunkt im Höchstpannungsnetz der RWE, der 1964 in Betrieb genommen wurde. Die erzeugte Energie aus den saarländischen Steinkohlekraftwerken Weiher, Ensdorf und Bexbach wird hier übernommen und in das westeuropäische Verbundnetz
    eingespeist. Von Uchtelfangen aus wurde 1968 eine zweite 380-kV-Leitung
    zum Südschwarzwald in Betrieb genommen. Eine weitere 380-kV-Verbindung
    wurde gleichzeitig über die Umspannanlage in Niederstedem (Süd-Eifel) in das Braunkohlerevier nach Rommerskirchen gebaut. Aus der Umspannanlage Uchtelfangen heraus bildet eine 380-kV-Doppelleitung eine starke Kuppelleitung nach Frankreich.
    Bis 1999 gehörte die Anlage in Uchtelfangen zur Hauptschaltleitung Brauweiler.
    Sie war bis 1999 Sitz der Gruppenschaltleitung West, die für die
    Netzführung des RWE-Hochspannungsnetzes im Saarland sowie für Teile von Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz zuständig war. Seit der Restrukturierung des RWE-Konzerns im Jahre 2003 ist die Anlage im Eigentum der RWE Transportnetz Strom GmbH und wird von der RWE Rhein-Ruhr Netzservice GmbH, Abteilung Operation Service unterhalten.

    Am 1. September 2009 wurde die RWE Transportnetz Strom GmbH in Amprion GmbH umbenannt. Die Amprion
    GmbH ist nun der Eigentümer aller Einrichtungen der Hoch- und
    Höchstspannungsebene der RWE AG. Amprion wurde bei seiner Neugründung
    mit eigenem Personal ausgestattet und führt die Unterhaltung seiner
    Anlagen in eigener Verantwortung durch. Amprion ist im Unternehmen RWE
    direkt dem CIO unterstellt. Man erfüllt damit eine Forderung der EU in
    Brüssel.

    Die ursprünglich für das Jahr 2012 vorgesehenen beiden neuen Steinkohleblöcke im Kraftwerk Ensdorf,
    ein nach einem Volksentscheid im Jahre 2007 aufgegebenes Vorhaben der
    RWE Power, sollten ihre Leistung von 2 x 800 MW ebenfalls über die
    Anlage in Uchtelfangen in das europäische Verbundnetz einspeisen. (Quelle: Wikipedia)

    Alles anzeigen
  • tobi
    Gast
    • 8. Mai 2012 um 21:42
    • #28

    Vermutlich "Knistern" die Leitungen ziemlich. Wenn sich das mit Kopfhörer am Vorverstärker etwa ähnlich anhört, dann wird es auch davon kommen. 100% ausschließen würde ich eine andere Störquelle jedoch nicht - aber hier liegt es halt doch nahe (buchstäblich ;) ) .

    Vielleicht kannst Du ja noch etwas rumprobieren, evtl. sogar eine Audioaufnahme mit und ohne Störungen. Schon interessant, wie es mal extrem ist und mal nicht. Ist möglicherweise wirklich je nach Stromfluss durch die Leitung.

  • tobi
    Gast
    • 23. Mai 2012 um 22:25
    • #29

    Ein User in den USA hat eine atemberaubende Konstruktion wegen diversen Stromleitungen vor der Haustür:

  • Werner
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    • 23. Mai 2012 um 23:09
    • #30
    Zitat von tobi

    Ein User in den USA hat eine atemberaubende Konstruktion wegen diversen Stromleitungen vor der Haustür:

    Bindfaden und Draht, manch sein letzter Rat. :D

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