ZitatAlles anzeigenIn der Zeit zwischen dem 10. und dem 14. August ist am nächtlichen Himmel ein besonderes Phänomen zu beobachten.
Zu diesem Zeitpunkt kreuzt die Erde bei ihrem Umlauf um die Sonne nämlich einen Gürtel mit einer hohen Konzentration an Meteoritenstaub.
Dies findet im Sternbild des Perseus statt und deshalb werden sie auch die Perseiden genannt.
Teile dieses Staubs gelangen in die Erdatmosphäre, verglühen dort und sind auf der Erde als Sternschnuppen sichtbar.
Vor allem in der Nacht zum Samstag ist die Konzentration besonders groß, so dass die Chance, eine Sternschnuppe zu sehen, sehr groß ist.
Nur, spielt auch die Bewölkung mit? Denn ein klarer Himmel ist die Voraussetzung zur Beobachtung dieses Naturspektakels.
Südlich des Mains wird man wohl darauf verzichten müssen. Denn dort bleibt der Himmel zumeist wolkenverhangen und eine Wolkenlücke wird wohl eher eine Seltenheit sein.
In Norddeutschland lässt im Tagesverlauf der Dauerregen nach und in der kommenden Nacht wird dort die Wolkendecke auch auflockern.
Vor allem im Norddeutschen Tiefland sind größere wolkenfreie Zonen zu erwarten, so dass man dort doch die eine oder andere Sternschnuppe sichten wird.
Quelle: Deutscher Wetterdienst