Nordatlantische Oszillation (NAO)

  • Parallel zu EL Nino gibs auf der Nordhalbkugel die NAO. Sie resultiert aus Islandtief u. Azorenhoch. Liegen diese an der Stelle kommt es je nach Ursache zu positiven Werten u. milden Wintern o. anfangs auch Einflüsse im Frühjahr. Im Januar noch stark, im April nur noch mäßig o. leicht u. im Juli meist schon schwach.


    Manchmal auch nur schwach u. über lange Sicht negativ. Beide Drehzentren bringen wärmere u. feuchte Luft nach Mitteleuropa. Sind andere Zirkulationsräder zeitweise über längere Zeit aktiv, dann mehr kalte Luft die kalte Winter bedeutet.


    Bei abnehmenden Temperaturen weit im Norden (auch in der Höhe) u. sehr warme Luft südlich werden milde feuchte Luftmassen im Winter herangezogen u. können auch bei stärkeren Temperaturannäherungen zu schweren Stürmen führen. Im Osten der USA u. Kanada ist es dann rückseitig der Tiefs kälter im Winter.


    Manchmal oder öfters kehren andere Störungen die Vorgänge völlig um u. sorgen auch in Europa für plötzliche Anomalien der Temperatur (also es kann sehr kalt o. plötzlich wärmer werden).


    Positiver Modus meist mild u. Regen u. Sturmpotential ab u. an. Negativer Modus er kalt u. eisig auch, je nachdem was die Ursache dafür ist.


    Bei negativen NAO verlässt das Islandtief seinen Platz u. wandern südwärts aus zu den Azoren o. kann näher an Spanien heran kommen. Das Azorenhoch nimmt dann mehr Einfluss auf Europa. Ein Islandtief weit im Süden, oft verbunden mit südliche Frontalzone u. kräftige Niederschläge im Süden Europas bis zum Nahen Osten rüber. Die Winter in Europa sind dann kälter u. milder im Osten der USA / Kanada. Hauptsächlich verändert sich die Zirkulationssteuern über der Arktis / Osteuropa usw.


    Meist dauert die positive Phase länger u. häufiger, aber auch lange negative Phasen sind möglich.


    Die Ursachen für solche Wettermuster hängen mit Klimavarianten, Vulkane, El - Ninos usw. zusammen. Auch gewisse Zirkulationsmuster in der Atmosphäre u. Temperaturveränderungen sind eine Ursachse. Kosmische Ursachen/Störungen durch Überheizung einzelner wetterbeeinflussbarer Zonen durchaus denkbar auf den Polarwirbel.