Hallo liebe Naturfreunde, an dieser Stelle möchte ich einige Besonderheiten, die im Zusammenhang mit meinem Projekt " Infra-Rotkamera in Starkasten " bisher sichtbar wurden, nennen.
Wusste jemand, dass die Starin beim Nestbau eine Art schiefe Ebene mit gröberen Astwerk in Richtung Flugloch baut. Der Höhenunterschied vom Boden des Nistkasten bis Mitte Flugloch beträgt immerhin 26 cm (nach Norm).
Die Jungvögel, wenn sie etwas größer sind, schauen aus dem Flugloch und werden von den Eltern auch dort gefüttert. Sie stehen dabei auf der schiefen Ebene.
Die Paarung findet im Brutkasten statt. Dabei geht es recht turbulent zu. Mit den langen spitzen Schnäbeln wird zusätzlich "angeheizt".
Während dem Nestbau (dauert mehrere Tage) hat der Amselmann keinen Zutritt zum Kasten. Kommt er trotzdem, fliegt er im hohen Bogen, im wahrsten Sinne des Wortes, raus.
Ich werde gewissenhaft Buch führen über solche Fragen wie Eiablage, wieviel, Brutzeit, Jungvogelanzahl, Dauer der Aufzucht, Futterprogramm u. a.
Ab und zu werde ich an dieser Stelle für interessierte Naturfreunde darüber berichten . Gruß Klaus !
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Projekt Starkasten
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Klaus, halte uns auf dem laufenden, das ist hochinteressant.
Ich liebäugele auch mit so einem Kasten, aber erst nächstes Jahr. Dann kannst du mir Ratschläge dazu geben 
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Walter, bisher war mein Projekt ein wahres Glücksspiel. Ich habe ja die gleiche Nistanlage noch mal darüber.Ist bisher so wie im vorigen Jahr nicht besetzt. Noch einige Bilder von meinen weiteren Nistanlagen. Gruß Klaus !
Bilder 1-3 sind Aufnahmen aus dem Jahr 2009, die neue Nistanlage befindet sich in einer Fichte vor meinem Haus, im 2. Kasten von oben ist die Kamera, rechs unten ist ein Meisenkasten. Das letzte Bild ist eine Infrarotaufnahme direkt vom FS fotografiert. Sichtbar ist eine Blaumeise,die jede Nacht im Kasten schlief. Flügelspitzen und Schwänzchen sind deutlich sichtbar.Ihren Kopf hat sie unter dem Flügel versteckt und sich aufgeplustert. Gruß Klaus !
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Klasse Fotos
, hoffe du versorgst uns weiter regelmäßig mit solchen Details - das ist spannender als jeder Krimi 
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Meine Stare brauchen warscheinlich ein " APHRODISIAKUM für Vögel ". Selbst die derzeitig anstehenden Temperaturen von 19 °C verführen sie nicht in den Liebesrausch.
Sie sind schlichtweg einfach nicht da. Nur morgens und abends aktiv. Ich habe trotzdem schon einige interessante Clips auf DVD aufgenommen. Aufnahmen, wo das Starenweibchen emsig die Zweige im Kasten hin- und herpackt. Dabei hackt sie intensiv auf den Boden und scharrt mit den Füßen einen kreisrunden Fleck frei.
Ich nehme an, dass die nachfolgenden kühlen Temperaturen die Vögel noch vom Brutgeschäft abhalten. Gruß Klaus !
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2.04.2010
Seit 6 Uhr 30 min läuft die Aufnahmetätigkeit mit meiner Kamera und ich verfolge im FS das Baugeschehen meiner Vögel.
Ab und an kommen sie vorbei und bringen immer noch Nistmaterial. Früh waren 2,8 °C, zu kalt, um ans Eierlegen überhaupt zu denken, wenn ich mal als Star sprechen sollte.
Derzeitig haben sie schon so viel Äste und Zweige angeschleppt, dass der Boden des Kastens nicht mehr sichtbar ist.
Beim Hin-und Herscharren des Materials sind die Vögel teilweise auch nicht mehr zu sehen.
Bin gespannt, wenn das Eierlegen losgeht. Ob ich die dann mal zählen kann , ist ungewiss.
Bis dann , Klaus !
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- Offizieller Beitrag
Habe einen Vorschlag Klaus.
Vielleicht wäre es auch gut, wie ein Tagebuch zu schreiben. Dafür macht sich unser neuer BLOG ganz gut.
(Klicke hierfür oben links auf dein Namen und dann siehst du auch auf der neuen Seite ein Klicksymbol "BLOG", dann per "Eintragen" ein neues Thema beginnen, Kategorie hinzufügen)Somit kann man übersichtlich das Tagebuch verfolgen.

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Danke für den Hinweis, ein Tagebuch schreibe ich allerdings schon für mich . Täglich !
Im Wetter-Board werde ich zusammenfassend berichten und in lockerer Form, nicht jedes Detail, wird mir sonst zu viel.
Gruß Klaus !
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03.04.2010
Pünktlich um 6 Uhr 30 min traf der erste Star im Kasten ein. Es war das Weibchen. Sie versuchte Ordnung im Kasten zu schaffen. Dort sieht es zur Zeit wie bei einem Messi aus . Zweige , Federn und Stroh- und Grashalme türmen sich fast bis zum Flugloch hoch. Nicht mehr nur als schiefe Ebene, sondern als wirrer Haufen. Immer noch wird wild auf dem Fußboden gescharrt und überall, selbst auf die senkrechten Wände, wird rumgehackt.
Als wenn die mein Holz prüfen wollen, ist aber solides Holz aus dem Baumarkt.
Noch hektischer benimmt sich das Männchen ( ist dunkler und das Gefieder glänzt mehr ).
Na, dachte ich, heute passiert was, bei 5 Anflügen bis 7 Uhr! (Aber bei mir waren zu diesem Zeitpunkt - 1,1 °C , im Laufe des Tages knapp 15 ° C ) .
Denkste , im Laufe des Tages nur noch wenige Anflüge, immer noch ab und zu ein Grashalm im Schnabel.
Jetzt am Abend auch nur wenig Flugverkehr, der meist auf der Anflugstange bereits endet.
Also nix mit Eier legen !? Die Hoffnung bleibt
Gruß Klaus ! Schluß : Muss jetzt zum Osterfeuer ! 

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- Offizieller Beitrag
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