So, jetzt habe ich auch eine: eine Regenmesserheizung.
Das Problem in meinem Fall: weit und breit kein Netzanschluß - auch nachträgliche Kabelverlegung (z.B. im Erdreich) geht nicht.
Daher habe ich mich für einen Akkubetrieb entschieden.
Die Akkus sind bereits vorhanden (Gartenbeleuchtung über Solartechnik). Im Winter sitzt man selten im Garten, also lag es nahe die Akkus für andere Sachen einzusetzen.
Nun speißt ein 12V/60Ah-Akku die Heizung für meinen Regenmesser.
Die Heizung besteht (wie bei den meisten) aus Halogenlampen. Im Moment sind sie ohne weitere Elektronik direkt an den Akku angeschlossen (=Dauerbetrieb). Das ändert sich am WE - wollte aber den jetzigen Schneefall für "erste Erkenntnisse" nutzen.
Den Stromverbrauch habe ich mit 0,67 A gemessen (eigentlich hatte ich bei 4x5-W-Lampen um 1,7 A berechnet, aber wenn es weniger ist und alles funktioniert - um so besser). Somit reicht der Akku theoretisch für ca. 3 Tage (ohne Nachladen und bei einer temperaturbedingten verringerten Kapazität von etwa 80%). Obwohl die Akkus einen eingebauten Tiefenentladungsschutz haben, werde ich eine Überwachung für eine zu geringe Spannung einbauen. Den Akku habe ich in einer Transportbox untergebracht, welche mit Styrodur ausgekleidet ist. Das soll vor tiefen Aussentemperatur schützen - ob es klaptt wird sich zeigen ...
Ich habe vor die Trichteraussenwände zu isolieren und erhoffe mir davon, dass ich die Heizleistung reduzieren kann.
Am WE werde ich die Arbeiten abschließen und auch ein paar Bilder machen.