Nach Nordamerika hat sich derzeit ein komprimierter (gepresst) kalter Höhentropfen zurück gezogen der hier für eine stramme Frontalströmung im Süden und kräftigen Winden wie auch Schnee sorgt. Kurz vor Weihnachten bringt dieser in zwei Teile auseinander. Der eine zieht nach Kanada im Nordwesten und der andere nach Osten zum Atlantik bei Neufundland hinaus.
Bis 19.12.09 steht Nordamerika vor allem im Süden und der Mitte mit etwas wärmerer Luft und kalter Luft im Norden unter anhaltenden Tiefdruck. Meist fällt Regen im Süden und vor allem Schnee in nördlichen Teilen vereinzelt und meist mehr im Nordwesten zu Neufundland. Ein Sturmtief rotiert dabei über Newtoundland und seine Randausläufer im Westen über der Hudsonbai.
Am Rand im Süden ziehen Randstörungstief über dem Nord der USA nach Osten und bringen Schnee oder mal Regen / Schneeregen. Auch Sturmböen sind drin. Später könnte ein Teilsturmtief den Nordwesten zu Hud ... heimsuchen und mit Sturm aufleben und Schnee.
Von den Pazifik in der Nähe der Aleuten und dem Aleutentief werden immer neue Sturmtiefs an die Rockys nach Osten zu USA gefördert. Derzeit werden -15 bis -30 Grad erreicht bis vor Weihnachten in den USA im Norden und der Mitte bis auch an Kanada und den Seegebieten im Nordwesten. Im Süden werden leicht milde Werte um +5 bis +15 Grad wahrscheinlich dann gemessen.
Kräftige wirbelnde Tiefdruckgebiete wirbeln immer wieder milde feuchte Luftmassen ein von Südwesten oder Süden und können sich günstig in Form von Wetterfronten entladen. Teils mit Sturmböen oder Regen/Schneeregen u. Schnee. Vor Weihnachten sollte sich ein Hochdruckrücken im Südwesten der USA aufwölben und einen Keil zwischen den kalten Tropfen reißen und zwei Tiefdruckzonen aufspalten. Dann kann der Tiefdruck auf dem Atlantik abgeträngt werden und ein Hoch leicht sich aufbauen u. ausweiten. In Europa sollte wieder Tiefdruck zu Weihnachten dominierend werden mit vielleicht leicht steigenden Temperaturen und zuvor kann auch Schnee auftreten.
Möglich da eine Hochdruckbrücke über Südwest- u. Nordwestteil der USA sich entwickelt und ein Tiefdruckgebilde auf dem Atlantik abwandert und vielleicht sich ausdehnt. In mittleren Höhen kann es dann eine Erwärmung geben bei der Brücke und im Umfeld mehr die kalten Zonen anwesen bleiben.
Dieser Teilwirbel wandert möglicherweise an Grönland an und lässt auch Fronten entstehen und milde Luftmassen werden auf dem Atlantik nach Grönland geführt.
Karten von wetter3 / Nordamerika / Quelle: