Über dem Mittelmeer baut sich langsam eine Tiefdruckrinne auf, allerdings lagern sich hier gelegentlich Höhenstörungen an, die auch derzeit bis Samstag Südosteuropa beeinflussen werden mit höhenkalter Luft die auf die energiereiche feuchtwarme Luft wirkt und laut Niederschlagsmodelle ist mit weitere kräftige Regenfälle und auch heftige Gewitter zurechnen. Zurzeit werden um die 50 - 75 mm bei Sizilien/Malta oder Süditalien. Auch bei Albanien wird noch Regen bei hohen Regenmengen bis Samstag, 12.09.09 auftreten. Ausgeschlossen sind Überflutungen darunter nicht. Über Nordarika um Algerien (Algier) und Marokko treten heute am Donnerstag immer noch einzelne Gewitterherde in Erscheinung und gelegentlich starker Regen.
Auch in Spanien nimmt die Niederschlagssituation langsam weiter zu, die Gewitter der vergangenen Tage hier bedeutet derzeit noch nicht alles. Einzelne Höhenfronten sorgen wohl hier südlich von Spanien und Westmittelmeer noch für weitere Überraschungen, da hierdurch aus Kaltluft und wärme Luft in der Höhe aufströmen.
Kleine Zusatzübersicht: Vertikalbewegungen (z.B. bei Fronten und Trögen)
Wetterkarten
Die Strömung verläuft in der Höhe auffallend was die Tiefs in der Höhe angeht von Ost nach West und biegt in Richtung Mittelmeer ab. Achtung die Karten ändern sich jeden Tag und einige wie Satbilder meist nach Stunden ...
Quelle:


Derzeit sind Gewitter in Spanien, weit im südlichen Frankreich und Süd- u. Südosteuropa aktiv. Was weiterhin noch gelten wird!
Quelle: / Diese Übersicht der Gesamtniederschlagskarte ändern sich von Tag zu Tag.

Spanien
Der Freitag zeigt laut Satbild kleinere Gewitterzellen = CB Gewitter oder CB - Cluster bei Ostportugal bis westlich von Madrid. Am Samstag vergrößert sich die labile Lage im Südosten Spaniens und am Südende von Spanien über dem Wasser von Gibraltar bis ins westliche Mittelmeer. Auch in Algerien sind Gewitter aktiv, laut der Cirrenschirme von den Gewitterwolken und einzelne Cumulonimbengewitter oder kleinere Cluster.
Die labile Luftschichtung deckt dabei Gibraltar, Malaga südlich, Marokko, Alicante, Ibiza bis zu den Balearen ab. Im Zeitraum vom 12.09.09 - 17.09.09. Auch bei Malaga und Almeria sind Gewitter nicht ausgeschlossen, wahrscheinlich um den 12.09.09 - 14.09.09 aber ohne größere Unwettergefahren. Die Höhenströmung die um Südwest an den Höhentiefs aus Marokko geneigt ist bis nach Korsika, Sardinien und über Italien und Griechenland und der Türkei sorgt hier auch für Scherungsfelder in dem Nahbereich der Höhenströmung. Es werden feuchtwarme Luftmassen samt der unteren Jetwinde (Die Luftsäulen in unteren Schichten die zu den Höhenwind liegen werden teils hier gefördert entlang des Bandes und verstärken gemeinsam die Tiefdruckentwicklung zusammen mit anderen dynamischen Prozessen) herangeführt und meist im Bereich einzelner Tiefdruckstörungen in der Höhe und unteren Schichten, sowie im Bereich von Fronten kann verstärkt Scherung bereit stehen. Über der Südkante von Spanien und dem westlichen Mittelmeer und weiter nach Osten von Italien sind auch Hagel/heftiger Regen mit Schadenspotential weiter denkbar.
Hagel 2 cm (an die 1 cm) und Starkregenfälle, Überflutung hierbei wohl nur schwach zwischen Kastilisches Scheidegebirge/Montes de Toledo/Iberisches Randgebirge im Zeitraum vom 13.09. - 14.09.09. Sonst auch von La Sagra Starkregen bis Malaga vereinzelt und Gewitter. Unwetter sollten hierbei leicht auftreten, meist aber nördlich und nördöstlich von Südspanien.
Für Südspanien wo Malaga usw. liegt wird es offenbar, weniger kritisch ablaufen vom Extrem her. Ein vorliegend langwelliger Trog über dem Mittelmeer wird hier weiter feuchtwarme sehr energiegeladene Luft am Mittelmeer und mit Afrikanischer Luft mischen.
Höhentief Frankreich/Rücken Süditalien mit markanten Theta e, vom 17.09.09 - 20.09.09: Laut Modell drohen durch ein Höhentief von Frankreich was in der Prognose zu Französische Alpen angesprochen wird eine Unwettergefahr, entlang des Trogs am Mittelmeer bei Einlaufen des Höhentiefs im Feld der markanten Warmluftanströmung und Scherung, sollte es auch zu schweren Unwettern die Süditalien/Sizilien von Tunesien her bis zum Ionischen Meer und wahrscheinlich auch Griechenland. Die Lage könnten mit einem MCC oder einer Böengewitterlinie auch Griechenland treffen. Da über Italien vom westlichen Mittelmeer ein kräftiger Jetstream auch in unteren Schichten starke Winde einschiebt die die Gewitterfront ausprägen. Es wären Überschwemmungen/Hagel oder auch ein Tornado vielleicht möglich im östlichen Mittelmeer.
Dass Unwetterpotential bleibt erhöht über dem östlichen Mittelmeer und ein etwas leichtes /vielleicht moderates im westlichen davon.
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