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Was tun gegen Dauerstörungen

    • Problem
  • Guido Richter
  • 26. August 2009 um 13:07
  • Erledigt
  • Guido Richter
    Gast
    • 26. August 2009 um 13:07
    • #1

    Hallo Leute,

    ich habe bei meiner TOA-Ortung immer wieder Dauerstörungen in meiner Wohnung. Dabei habe ich bereits alle Geräte ausgeschaltet, die ich ausschalten kann. Es muss also ein Störer in der Nachbarschaft sein. Kann ich denn irgendwas tun, oder muss ich akzeptieren, dass 50% des Tages über 50000 "Blitze" geortet werden? (die durch die hohe zeitliche Trefferquote sicher auch die Blitze der anderen Stationen verfälschen).

    Ich dachte bisher es läge tatsächlich an meinen eigenen Geräten, die da irgendwo in einigen m Entfernung betrieben werden. Aber dem ist nicht so. Irgendein Nachbar (unter, neben oder über mir) hat ein sehr starkes Störgerät. Das Geräusch hört sich im Headset wie ein schnelles und starkes Brummen an. Wenn es weg ist herrscht fast Totenstille und alles funktioniert gut. Wenn die Störung einsetzt hilft nicht einmal die stärkste Reduzierung der Trimmer, die Störung wird trotzdem erkannt. Sehr nervig!

    Vielleicht hat jemand eine Idee.

    Grüße
    Guido

    Einmal editiert, zuletzt von Guido Richter (26. August 2009 um 13:19)

  • Raffaello
    Gast
    • 26. August 2009 um 13:39
    • #2

    Ciao Guido,
    können Sie versuchen, einige Bilder des Spektrums mit Spectran machen?
    Wir können versuchen, welche Art von Geräten zu verstehen.

  • Online
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    • 26. August 2009 um 14:18
    • #3

    Müsste sich Egon mal zu äußern ob das entfernen der Treiberschaltkreise was bringt.
    Bei mir war es doch so ?

    Grüße aus dem Süden von Dessau (Stadt Dessau-Roßlau)
    Dirk

    ..... nicht "meckern und motzen", sondern "machen und klotzen" .....

  • Wetterstation Lorch
    Gast
    • 26. August 2009 um 16:51
    • #4

    Man könnte nun zwar versuchen die Störung näher zu lokalisieren, aber ob man dann die Störung beseitigen kann ist fragwürdig.

    Tritt die Störung eigentlich nur zu bestimmten Zeiten auf oder ist z.B. Nachts generell Ruhe?
    Habt Ihr vielleicht einen Aufzug im Haus? Oder ist eine Firma / Geschäft / Arztpraxis in der Nähe?
    Kannst Du dich mit der Ortung in der Wohnung bewegen? Dann könnte man zumindest die ungefähre Richtung bestimmen.

    Habe bei mir z.B. erst neulich raus gefunden das mein ISDN Telefon wahnsinnig Stört.

  • Raffaello
    Gast
    • 26. August 2009 um 17:44
    • #5

    You said: "Das hört sich im Geräusch Headset und wie ein schnelles starkes Brummen an." it means that is not continuos so can be like an electrical equipment: motors, hair dryer, drills, lathes, etc..
    If you can look the signals with a spectrogram, you can recognize some noise in this page: http://www.dalcanton.it/tito/esperimenti/lowfreq/

    I'm sorry for the english language but it's difficult for me writing in German..

  • Guido Richter
    Gast
    • 26. August 2009 um 22:17
    • #6

    Also ich wohne im Innenhof einer Wohnanlage. Geschäfte gibt es keine. In der Nähe ist ein unterirdisches Parkhaus und wie ich heute feststellte befinden sich unter meiner Wohnung diverse Schaltschränke, die wohl irgendwo zum haus gehören. Ob die aber die Störung verursachen, weiß ich nicht.

    Hinweis: Die Störung tritt v.A. nachts und abends auf. Tagsüber eher weniger.
    Hinweis: Wenn ich die Netzwerkstecker vom preamplifier ziehe, verschwinden die Störungen manchmal. Aktuell geht dies aber nicht, die Störungen bleiben permanent. Im Waveform ergibt sich ein dicker roter Balken, da die Störung konstant und massiv ist.

    Frage: kann es helfen eine dicke Metallplatte zu kaufen und diese in Hauptstörrichtung anzubringen? Egon hat mir davon abgeraten, aber vllt. kann ich ja im Keller den Störer eliminieren. Geht das? Wenn ja, welches Material eignet sich gut?

    Habe die Antenne heute extra nach außer verlegt, leider nur mit etwas Erfolg. Abends ist es immernoch schlimm, tagsüber ganz passabel.

    Anbei ein Bild der Störungsanzeige. Das läuft am Schnürchen so durch. Manchmal schlägt die Tuninganzeige auch doppelt so hoch aus, dann sehen die Störungen serh zackig und diffus aus.

    Grüße

    Dateien

    st.GIF 2,55 kB – 28 Downloads
  • wettersat
    Gast
    • 26. August 2009 um 23:11
    • #7

    Wenn du eine Metallplatte anbringst dann kannst du aus dieser Richtung auch keine Blitze mehr empfangen.
    Wenn du die Antenne abhängst, dann hast du auch diese Störungen? Dann strahlt aber irgendetwas über das Evaluationboard ein.

  • Guido Richter
    Gast
    • 27. August 2009 um 08:03
    • #8

    Wie kann ich testen, ob etwas über das Evaluationboard einstrahlt? Könnte aber stimmen, denn ich orte teilweise die Störungen sogar mit abgesteckter Ferritantenne!
    Ich schreibe das mal ins FAQ, habe sowieso noch eine andere Frage (Evaluationboard "vergisst" die GPS Baudrate...muss jeden Tag neu entjumpern und jumpern)

    Auch sehr interessant: Gerade eben hatte ich wieder Dauerstörung. Habe dann meine Leuchtstoffröhre am Pc einmal aus und wieder angemacht, seitdem sind sie verschwunden. Ich werde daraus nicht schlau ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Guido Richter (27. August 2009 um 08:17)

  • Raffaello
    Gast
    • 27. August 2009 um 09:50
    • #9

    Um ein Problem von Störungen durch das Evaluation Board der Ferritantenne zu vermeiden, geschirmt ich Blechkasten, dass die gesamte Elektronik enthält.
    Ich weiß nicht, ob es notwendig ist, aber ich habe es trotzdem.

    Das System ist nach Norden ausgerichtet, obwohl es nicht notwendig, weil ich die Kopfhörer-Buchse verwenden, um mit spectrumlab Eintragung (mit dem RDF) Spektrogramm von dem, was ich bekomme.

  • Cinam
    Gast
    • 27. August 2009 um 11:45
    • #10

    Hallo Raffaelo,

    ich habe diesen Track hier erst jetzt gesehen, sorry.

    Aber das, was da auf dem Foto zu sehen ist, geht gar nicht!!!

    Wir haben den Vorverstärker extra auf einer eigenen Platine gesetzt um ihn möglicht weit von dem Auswerterplatine platzieren zu können. Die Antennen sollen direkt an dem Vorverstärker hängen, auf keine Fall mehr als 10cm zwischen Ferritantenne und Vorverstärker, keine Koaxial-Verbindungen verwenden. Das verursacht Phasenverschiebungen und somit Verzögerungen bei der Zeitmessung. Die beiden Drähte der Antenne nicht unbedingt parallel führen, das bildet Kapazitäten und verstärkt die Resonanz. UND AUF KEINEN FALL VERDRILLEN! Wenn eine parallele Kabelführung aus ästhetischen Gründen als unvermeidbar angesehen wird, dann die beiden Masse-Drähte und die beiden heißen Enden jeweils parallel in einem Kabelschlauch. Eine Ausrichtung nach Mekka ist überflüssig, wir benötigen nur die Zeitpunkte. Metall in der Nähe der Antennen macht die Ortung unbrauchbar, egal ob von oben, von unten, von rechts oder schräg.

    Auswerterplatine und Vorverstärker bitte mindesten 3 Meter entfernt aufstellen. Den Vorverstärker möglichst weit weg aufstellen von den Kabeln der Versorgungsspannung und vom Netzteil der Auswerterplatine und von dem GPS und der Zuleitung zum GPS.

    Vielleicht mal etwas grundsätzliches. Der Empfänger ist geradezu optimiert für den Empfang von Störungen im VLF Bereich, weil Blitzsignale nun mal Störungen sind im empfangstechnischen Sinne. Es sind also keine Signale auf einer speziellen Frequenz, die einfach weggefiltert werden könnten.

    Bitte das da auf dem Bild nicht nachmachen, ;),

    und bitte nicht sauer sein Raffaelo, aber das Bild ist wirklich ein schönes Beispiel dafür, was alles "falsch" gemacht werden kann.

    Grüße,
    Egon

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    • 27. August 2009 um 11:52
    • #11
    Zitat von Cinam

    auf keine Fall mehr als 10cm Zuleitung

    Das ist aber kurz, ich habe zur Zeit 1,5 m dran. :huh:

    Grüße aus dem Süden von Dessau (Stadt Dessau-Roßlau)
    Dirk

    ..... nicht "meckern und motzen", sondern "machen und klotzen" .....

  • Raffaello
    Gast
    • 27. August 2009 um 12:32
    • #12

    Hello Egon,
    I tested various configurations before arriving at what you see.
    I also tried to connect the antenna directly to the preamp but I have not noticed any difference with that type of coaxial cable that is only 10cm long.
    I do not know if you can check the validity of the data the tracker sends to you, but making a control with the RDF software seems accurate, although all the installation was wrong :)
    I have a setup very similar for the Lightning Radar project and also I have good results.

  • saschaho
    Gast
    • 28. August 2009 um 09:35
    • #13

    Moin,

    diese Mikrocontroller stören wie Hölle. Habe ich bei meinem Ultraschallwindmesser leidvoll erfahren müssen. (Nein er läuft noch nicht, kämpfe noch mit der Sw).

    @Egon
    Ich habe zwischen meiner Rahmenantenne und dem Empfänger ca. 20cm Draht jeweils beide Adern verdrillt. Macht das bereits was aus, dann steige ich noch mal auf den Boden und ändere das.

    @Guido
    Bei mir war ein Radiosender zu hören. Nach Einbau der Parallelkondensatoren zur Antenne waren diese Störungen weg. Aber ich glaube das geht bei den Ferritantennen nicht.


    Grüße von der Nordsee

    Sascha

  • Cinam
    Gast
    • 28. August 2009 um 10:58
    • #14

    Hallo,

    bei den Rahmenantennen ist das nicht wichtig, die haben eine sehr hohe Resonanz, und man kann dann sogar mit Absicht ein 1nF/2nF Kondensator parallel schalten, um den Radiosendern auszuweichen. Die Rahmentennen brauchen 1uF um auf 11kHz zu kommen, das ist bei den Ferritantennen anders, da reichen 22nF, und da muss jede Kapazität vermieden werden.

    Grüße,

  • HolgerGu
    Gast
    • 28. August 2009 um 14:00
    • #15

    Hallo Guido,
    ich habe auch manchmal starke Störungen, und nach etwas Suche habe ich auch gefunden woher die kommen.
    Ich habe eine Halogen-Deckenleuchte im Nachbarraum die einen Elektronischen Trafo hat und zwei ca. 1,5m lange Stahlseile an der die eigentlichen Leuchtmittel 3x 35W/12V Halogen hängen.
    Und das Ding stört immens wenn ich es einschalte. Ich hab mich dann auch daran erinnert das man die Leitung vom Trafo(elektronisch) zu den Leuchtmittel so kurz wie nur möglich halten soll, jetzt weiß ich auch warum. Tja und dann gibts solche Dinger fertig zu kaufen, mit richtigen Antennen dran zum Aussenden von Störungen.
    Ich hab zuerst alles mögliche vermutet (induktionsherd usw.) aber das es eine einfache Leuchte ist hab ich erst zufällig bemerkt.

    Gruß
    Holger

  • Guido Richter
    Gast
    • 28. August 2009 um 14:32
    • #16

    Hallo!

    vielen Dank für den Hinweis, aber ich habe nicht viele Geräte im Raum und die meisten bereits schon abgestellt - ohne Wirkung.

    Hier mal die Geräte, die nahezu permanent laufen und Einfluss haben könnten

    - Home-Pc mit Metallgehäuse
    - Flachbildschirm, ganz neu von NEC
    - Lautsprechersystem mit Trafo (beim Abstecken keine Besserung)
    - Kühlschrank
    - Deckenlampe mit 5 Halogenstrahlern, kein Trafo
    - Tischlampe, Leuchtstoffröhre
    - DSL Fritzbox mit WLAN

    Ich habe aber wie bereits nahezu alle Geräte abgesteckt und es änderte sich nichts. Ich habe im Störungsfall beim Rumlaufen mit der Antenne auch fast konstante Störungsmuster, egal wo ich bin. Erst draußen, hinter den mauern, wird es etwas besser. Aber auch da kommen sie noch oft durch.

    Wie gesagt befinden sich unter meiner Wohnung irgendwelche Schaltschränke im Keller. Vielleicht stören die ja. Fragt sich nur, warum die nur manchmal stören und wie es es verhindere.

    Grüße
    Guido

  • saschaho
    Gast
    • 28. August 2009 um 17:16
    • #17

    @Guido

    Versuche mal eine Batterie/Akku anstelle des Netzteils. Das was bei meinem Bausatz dabei war erzeugte auch Störungen.
    Jetzt nutze ich ein 12V Schaltnetzteil mit 3,5A und konnte 5 Steckdosenwanzen entsorgen.

    Oder spreng das Zementwerk in deiner Nachbarschaft :thumbup:

    Grüße

    Sascha

  • MarcoG
    Gast
    • 28. August 2009 um 21:29
    • #18
    Zitat von Cinam

    Hallo,

    bei den Rahmenantennen ist das nicht wichtig, die haben eine sehr hohe Resonanz, und man kann dann sogar mit Absicht ein 1nF/2nF Kondensator parallel schalten, um den Radiosendern auszuweichen. Die Rahmentennen brauchen 1uF um auf 11kHz zu kommen, das ist bei den Ferritantennen anders, da reichen 22nF, und da muss jede Kapazität vermieden werden.

    Grüße,

    Egon,

    Mit den Rahmenantennen höre ich, wie Sasha, ein Radiosender. Du sprechst von 1nF und von 1uF zum parallel schalten bei den Rahmenantennen. Was brauchst man um den Radiosendern auszuweichen 1nF oder 1uF?

    Grüsse,

    Marco

  • wettersat
    Gast
    • 28. August 2009 um 22:34
    • #19

    1 nF

  • wettersat
    Gast
    • 29. August 2009 um 10:31
    • #20

    keine 1µF bei der Rahmenantenne verwenden. Denn dann haben wir eine Resonanzfrequenz die bei 11kHz liegt, für TOA benötigen wir aber eine NICHT resonante Antenne. Also bei der Rahmenantenne 1 oder 2nF probieren ob es besser wird.

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