Die kommenden Woche dreht auf Südwest, anfangs noch eine leichte Westanströmung in Westeuropa bis an dem Rhein heute am Sonntag, etwas kühl oder mäßig warm. Die Temperaturen erreichen am Sonntag +22°C im Nordwesten und sonst +22 - +24°C, um Karlsruhe schon +26°C oder mehr drin.
Die labilen Luftmassen vom Mittelmeer gelangen erstmal wohl bis zu Mitte und Mittwoch u. Freitag bis nach Norden und Osten möglicherweise. Unterhalb der Schichten herrschen Scherwinde die gelegentlich auf unterschiedliche Richtungen drehen. Nördlich drehen diese auf Süd und weiter in den Süden auf West bis Südwest oder Südost. Die Höhenwinde sind soweit stärker vorhanden und können bei den Gemenge mit andere Zutaten auch stärkere Gewitter mit Unwettern erzeugen, hauptsächlich von untere Winde dem LLJ abhängig. Hagel (3 cm ...) und Starkregen (30 - 60 mm), lokal Überflutung. Rotation in den einzelnen Gewitterzellen oder an böenartigen Gewitterfronten sind wohl denkbar und kurzlebige Mesos. Gelegentlich könnten stärkere Böen auftreten. Am Mittwoch bis Freitag sind teils kräftige Niederschläge in skaliger Form an Gewittern gebunden die auch Überflutung im Süden/Erzgebirge und in RLP vielleicht bewirken.
Mit dem Wettermuster über den Britischen Insen, Skandinavien und der Biskaya einen Trog (Höhentief vielleicht)strömt Tropikluft (maritim) ein nach Mitteleuropa. Nach Osten mischt sich trockene Luft ein und auch Scherwinde sind im möglichen. Diese Luftmassen aus dem Süden zum Bezug der Luftmassen im Norden die hier warm bis feucht ist. Gelegentlich trifft hier im Norden und Westen maritime erwärmte Luft vom Meer aus nordwestlicher Richtung ein. Die Lage wird als gemischte Wetterlage angesehen. Lage umfaßte hier den Sonntag, 12.07.09 (wird aber nicht soweit im möglichen liegen, kann aber bei ähnlichen Lagen auftreten, falls so eine aufkommt die kommende Woche): Bei den Höhenkaltenfront und der Scherung im Bereich der Bodenkaltfront und Winde um Nordwest bis Südwest mit trockene Luft im Osten können auch Tornados möglich sein im Westeuropa oder in Westdeutschland.
Auch andere Landesteile sollten nicht ausgelassen werden die vielleicht unter den Einfluss kommen. Soweit diese Grenze nach Norden weiter sich einschwenkt, da ab und an diese einen anderen Verlauf nehmen kann.
Modellübersicht: Geopotential 500 hPa, 850 hPa Temperatur und Temperatur 2 m für den 16.07.09 Meist entstehen in Tropikluft die schwersten Gewitter und tropische Wetterlagen. Auch andere Luftmassen wie im Winter können zu vereinzelt schwere Stürme oder Gewitter führen. Muster durch zyklonale Südwestströmung geprägt, zum Wochenende auf Westrichtung drehend (aber südwestliche Winde noch möglich in Bodennähe). Die Lage ist gemischt - zonal oder mäandrierende Situation der Muster in der Höhe.