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Paar TOA-Fragen zu GPS, Antenne etc

  • Lentas
  • 15. April 2009 um 20:53
  • Erledigt
  • Lentas
    Gast
    • 15. April 2009 um 20:53
    • #1

    Servus,
    vielleicht kann mir jemand aus der teilnehmenden Runde Feedback geben. Seit dem Wochenende habe ich also das TOA System am Laufen.
    Die Antenne eine geschirmte Loop-Antenne wurde auf das Dach m ontiert, die Verstärkung zuvor noch zurückgedreht.
    Nun tritt folgender Effekt ein. Wenn ich die Leitungstreiber IC´s auf der Empfängerplatine entfernt und die Jumper auf non-line-driver gesetzt
    hatte, verschwand das Dauerleuchten der gelben LED. Wenn ich aber die Line-Driver Empfänger IC´s auf der Auswertungsplatine ebenfalls entferne,
    leuchtet die gelbe LED wieder durchgehend.
    Also betreibe ich das System derzeit ohne Leitungstreiber IC´s auf der Empfängerplatine aber mit gesteckten Leitungstreiber-Empfänger IC´s auf der
    Auswertungsplatine. Gibt es hier Rat? Sollte die Verstärkung noch weiter zurückgenommen werden?

    @ GPS: Das GPS befindet sich in einem IP65 Gehäuse an einer Dachseite in etwa 5 Metern Höhe und hat 270 Grad Rundum mehr oder weniger freie Sicht. Dem Windows
    Tracker entnehme ich bei Receiver, dass die GPS Zeit +- 289 ms genau läuft. Ab und an bewegt sich dieser Wert auch unter 20 ms. Sollte ich den Empfangsort der Antenne
    verändern? Ab welcher Abweichung werden die eigenen Daten unbrauchbar? Die Positionsvarianz beträgt +- 2m.

    Vielleicht nimmt sich jemand meiner Fragen an, in den bisherigen Threads habe ich dazu nichts gefunden.
    Schönen Gruß
    Michael

  • Edmund
    Gast
    • 15. April 2009 um 21:41
    • #2

    Hallo Michael,


    ich kann dir leider nur zum Thema GPS antworten.
    Die Zeitdifferenz besteht zwischen deiner PC und der GPS Zeit und kann je nach Auslastung des Rechners mehr oder weniger differieren.
    Die Positionsdifferenz ist die langfristige mittlere Abweichnung.
    Bei deinem Setup gibt es keinen Grund die Position des GPS zu ändern, wenn keine gültigen Werte empfangen werden bekommst du einen entsprechenden Hinweis durch das Programm.

    Gruß
    Edmund

  • Lentas
    Gast
    • 15. April 2009 um 22:04
    • #3

    herzlichen dank für die information, auch wenn es "nur" zum thema gps war.
    somit lichtet sich für mich ein wenig der schleier, denn ich dachte die zeitvarianzangabe würde die
    genauigkeit der zeit betreffen. dass es das delta zwischen gps und comp.zeit betrifft beruhigt mich
    natürlich :)

    gruß
    michael

  • Cinam
    Gast
    • 17. April 2009 um 10:56
    • #4

    Hallo Michael,

    wie ich sehe, kamen bei Dir recht viele Störungen in den letzten Tagen. Nimm die ICs erstmal auf beiden Platinen raus und steck die grünen Jumper, und dann lass es erstmal 2 Stunden laufen und schaue Dir Deine Daten in Ruhe an.

    Hektisches hin und her stecken und nur 3 Minuten beobachten bringt nichts.

    Grüße,

  • Lentas
    Gast
    • 18. April 2009 um 07:51
    • #5

    servus egon,
    zunächst danke für die antwort. nun von einem hektischen hin und her stecken bin ich weit
    entfernt. letztes wochenende kam die antenne aufs dach. dort habe ich dann auch am first sitzend
    eine gute stunde zugebracht und mit dem kopfhörer das signal beobachtet.
    im vergleich zu meinem VLF empfänger war das signal sehr ruhig und eher "dumpf" mit zarten knacksern
    durchsetzt.

    das problem der störungen lässt sich vermutlich auch auf schaltimpulse im haus zuruckführen.
    wenn ich hier an meinem schreibtisch die lampe einschalte, leuchtet die gelbe led auf und an der
    bufferanzeige des trackers zählen impulse hoch. bei anderen schaltaktionen im haus ist ähnliches zu beobachten.
    ich habe die treiber ic´s bereits deaktiviert und die trimmer 5 umdrehungen hineingedreht.
    werde wohl an diesem wochenende aufs dach und die trimmer weiter reindrehen.

    schönen gruß
    michael

  • Cinam
    Gast
    • 18. April 2009 um 21:14
    • #6

    Bei den Loop Antennen kannst Du ruhig 10 Umdrehungen rein drehen (ohne Treiber ICS), falls es dann weiterhin zu unruhig ist, würde ich C31 und C32 mit 1nF bestücken (mittlere Reihe) , damit sich die Resonanzfrequenz von gewöhnlich etwa 1MHz auf einige hundert kHz erniedrigt.

    Grüße,

  • Lentas
    Gast
    • 19. April 2009 um 14:41
    • #7

    es gibt neuigkeiten. ich habe einen urheber der störungen ausgeforscht. es ist dies die mobotix
    webcam die sich relativ nahe zur antenne befindet.
    sie verursacht im betrieb ein geräusch das an die hiss-signale erinnert. nehme ich die stromversorgung der cam weg,
    ergibt sich ein recht klares signal. wenn ich die abschirmung des cat5 kabel zur cam erde, verschwindet die störung
    nicht ganz, aber es ergibt sich doch ein wesentlich besseres signal.

    eine weitere maßnahme wird das räumliche deplatzieren der cam sein, sowie ein zurücknehmen der verstärkung.
    schönen sonntag,
    michael

  • Cinam
    Gast
    • 19. April 2009 um 15:54
    • #8

    Ich habe auf der Stationsseite hinter dem GPS status die Anzahl der Blitze in der letzten Stunde notiert, damit Du Deine Blitzanzahl mit denen der anderen Stationen vergleichen kannst.


    Grüße,
    Egon

  • Lentas
    Gast
    • 19. April 2009 um 17:51
    • #9

    oh ja, das ist eine grosse hilfe!
    herzlichen dank dafür!
    schönen gruß,
    michael

  • Sprite01
    Klimaforscher
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    http://www.DessauWetter.de
    • 19. April 2009 um 18:10
    • #10

    Danke, gefällt mir auch.
    Endlich kann man mal im Vergleich sehen was die eigene Station so produziert. :thumbup:

    Grüße aus dem Süden von Dessau (Stadt Dessau-Roßlau)
    Dirk

    ..... nicht "meckern und motzen", sondern "machen und klotzen" .....

  • Cinam
    Gast
    • 20. April 2009 um 21:24
    • #11

    ... aber über 4000 Blitze pro Stunde sind etwas zu viel des Guten.

    Ich habe noch einmal über die GPS Geräusche im Vorverstärker nachgedacht. Diese kommen tatsächlich über die Spannungsversorgung des GPS rein. Sie lassen sich stark abschwächen, wenn bei den Garmin Mäusen die Spannungsversorgung über Pin 7 des Pfostensteckers geklemmt wird, dies ist Pin 1 an der Lochleiste neben dem Pfostenstecker, dort kann dann eine Drahtbrücke zu +12 Volt an der DC Buchse gelegt werden. An der DC-Buchse müsste dann nur noch ein Elko (470uF) angeklemmt werden.

    Es geht natürlich auch mit einer separaten Spannungsversorgung für das GPS, dann sind die Geräusche auch weg.

    Auf den neuen Platinen werde ich ein CLC Siebglied einbauen, dann sind die Netzteilgeräusche und GPS Geräusche vollkommen beseitigt. Teste es bereits.

    Grüße,
    Egon

  • jrichert
    Gast
    • 30. April 2009 um 20:23
    • #12

    Hallo Egon
    Auch ich hätte Interesse an dem Siebglied. Wie damals bereits am Telefon besprochen, stört bei mir der GPS Empfänger ganz ordentlich. Kannst Du eventuell mir, oder hier im Forum einen kleinen Schaltplan posten, damit ich das bei mir auch nachträglich testen kann? Ich werde aber Samstag für 2 Wochen in die Ferien gehen, somit kann ich Dir so schnell kein Feedback geben. Erst einmal vielen Dank und bis in 2 Wochen. Liebe Grüsse aus der Schweiz, Jochen

  • rolsch
    Gast
    • 1. Mai 2009 um 23:06
    • #13

    Ja,
    an dem Schaltungsschnipsel des Siebgliedes wäre ich ebenfalls interessiert 8o

  • wettersat
    Gast
    • 26. Mai 2009 um 19:26
    • #14

    Ich habe einige Neuigkeiten bezüglich GPS Gerät. Vor allem diejenigen bei denen immer wieder das Signal ausfällt werden sich freuen.
    Gestern habe ich das Navilock EM-406A Modul getestet welches den aktuellen SIRF3 Chip verwendet. Die Empfindlichkeit dieses Moduls ist um 19 dB besser und somit ist auch ein Empfang in der Wohnung beim Fenster möglich. Ich habe gestern sogar die Metalljalousien beim Fenster und Terassentür heruntergelassen (oberhalb aber keine Betondecke sondern vollisolierter Dachgiebel) -> das Signal ging nicht verloren
    Das Modul muss aber in ein Gehäuse eingebaut werden und selbst ein Kabel angeschlossen werden. Am Evaluation Board ist nur der Jumper1 auf TTL Signal zu stellen, beim Tracker ist keine Änderung nötig
    Hier ist das Teil, nur 30x30x10 mm gross und nur geringfügig teurer als die bisher verwendeten. Wichtig ist die Bezeichnung 406A, das Modul 406 funktioniert nicht.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

  • wetterfrosch
    Gast
    • 31. Mai 2009 um 13:07
    • #15

    Hallo zusammen,
    bin gerade im Aufbau meiner Platinen, besser gesagt beim Abgleich. Ich verwende auch den GPS-Modul von Navilock EM-406A und muss sagen das Teil ist klasse. Gegenüber meinem Navi von Garmin erhalte ich unterm Dach (voll isoliert) an der gleiche Stelle, im Schnitt 4-6 Satelliten mehr rein.
    Zur Ortung der Blitze verwende ich die Ferritantennen-Lösung. Dies möchte ich auch im Haus unterm Dach anbringen. Bin mir aber nicht sicher wie ich die Ferritantennen anbringen soll, das ganze stehend oder liegend. Wobei ich die stehende Lösung bevorzugen würde. Meine Frage an Euch was ist besser.

    Grüße,
    Wetterfrosch

  • wettersat
    Gast
    • 31. Mai 2009 um 13:47
    • #16

    Beide Ferrite müssen liegend montiert sein.

    PS: Beim 406A GPS blinkt die grüne LED nicht mehr, also nicht verwirren lassen. Da dürfte der PPS Pegel etwas anders sein.

  • wetterfrosch
    Gast
    • 31. Mai 2009 um 20:27
    • #17

    Hallo,
    danke für die Info.
    Hab das Signal beim 406A mal gemessen. Bekomme einen Impuls von etwa 1,1µs und einem Pegel von 3V. Denke es ist nicht der Pegel schuld daran, dass die LED nicht mehr blinkt sonder der kurze Impuls.

    Gruß
    Wetterfrosch

  • wettersat
    Gast
    • 31. Mai 2009 um 20:32
    • #18

    Ah danke. Ich habe die 3 Volt auch vermutet aber die 1,1 µsec habe ich mit dem Oszi nicht ermessen.

  • Cinam
    Gast
    • 1. Juni 2009 um 11:20
    • #19

    Hallo,

    das mit der kurzen Signalzeit habe ich mir schon gedacht, wird aber problemlos funktinieren um den Interrupt des Controllers auszulösen.

    @Wetterfrosch: Was ist mit stehend/liegend gemein? Die Ferritantennen müssen horizontal angeordnet sein, denn anders wäre schlecht.

    Grüße,

Radar

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