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Weitere Station in Österreich am Netz

    • Allgemeines
  • Lentas
  • 23. März 2009 um 11:24
  • Erledigt
  • Lentas
    Gast
    • 23. März 2009 um 11:24
    • #1

    Servus werte TOA-Community,
    meine TOA-Station ist seit dem Wochenende am Netz. Derzeit noch mit zwei Ferritantennen und noch nicht mit meiner Loop, aber das wird noch.
    Im Endausbau soll eine abgeschirmte Loop-Antenne ihren Dienst tun, sobald diese fertiggestellt ist, darf ich ebenfalls wie Gerald ein HowTo auf meine
    Seite stellen.
    Die Fortuna GPS-Maus hat jedenfalls ein wasserdichtes Gehäuse und einen Platz im freien erhalten, sodass rund 270 Grad des Himmels von der GPS-Antenne
    "gesehen werden". Die empfangenen Signale sehen jedenfalls gut aus. Auch hier folgen Bilder nach.

    Und weil ich gerade eben ein interessantes Buch entdeckt habe, das noch nicht lange am Markt ist, möchte ich dies auch mit euch teilen:

    Lightning: Principles, Instruments and Applications
    Von Hans Dieter Betz, Ulrich Schumann, Pierre Laroche

    Die Autoren sind ja keine unbekannten ;) . Alle jene denen der Preis von 199.- (!) Euro ein wenig zu hoch liegt, können dank der google-büchersuche zumindest
    einen grösseren Teil des Buches nachlesen. Viel Spaß und eine erfolgreiche Woche!
    Gruß
    Michael

  • wettersat
    Gast
    • 23. März 2009 um 20:35
    • #2

    Michael, ich habs schon bemerkt daß du seit dem Wochenende aktiv bist.

  • snow4ever
    Gast
    • 24. März 2009 um 21:13
    • #3

    Hallo Michael

    Toll, dass deine schon Online ist! Bei mir dauert das wohl noch ein wenig -> geeigneten Standort suchen ;)

    Weiter so, hoffentlich kommen noch ein paar um uns bei unserem Projekt zu unterstützen

  • Mathias
    Gast
    • 20. April 2009 um 19:53
    • #4

    So häng mich hier gleich an - nach langen Planen ist nun auch die 5te (?) TOA in Österreich am Netz!

    Derzeit aus Testzwecken noch in NÖ (Felixdorf), sobald aber die Internetleitungen auf den Hochwechsel (zw Niederösterreich, Steiermark, Burgenland) auf 1700m fertig ist (dauert voraussichtlich noch ein paar Monate) kommt sie da rauf :)

    Vermerk:
    (Bis Fertigstellung der Internetverbindung auf dem Wechsel läuft die Blitzortung täglich von Morgens bis spät Abends - leider aber noch nicht 24h durchgehend..)


    Grüße
    Mathias

  • Lentas
    Gast
    • 20. April 2009 um 20:58
    • #5

    servus mathias,
    herzlich willkommen und schön dass du es geschafft hast. du bist der dritte grüne punkt im osten österreichs und der bislang fünfte in österreich.
    auf den hochwechsel soll die station? ich höre ab und zu beim 70cm relais mit, das ich hier 20km nördlich von wien gerade noch passabel reinbekomme.
    wirst du die blitzortung im umfeld des relais installieren?
    schönen gruß
    michael
    oe3maa

  • wettersat
    Gast
    • 20. April 2009 um 21:13
    • #6

    Na dann starten wir mal durch. Ich bin mit Stefan oe1ssu in Kontakt und wir versuchen daß wir über euch Amateurfunker auf den Relaisstationen weitere TOA Stationen zur Grundversorgung von Österreich bekommen.
    Michael, vielleicht hast du auch gute Kontakte.
    Ich kümmere mich aktuell um Stationen in der Steiermark, OÖ, Tirol die ich mit Skywarn abdecken will.


  • Mathias
    Gast
    • 20. April 2009 um 21:14
    • #7

    hi!

    ja hab ich vergessen zu sagen, Teile mir die Station mit einem Freund (finanziell) und er ist der Techniker von uns beiden ;)

    ja Hochwechsel, dann hätten wir ungetrübten Empfang ins gesamte Wiener sowie Grazer Becken..
    Bezüglich Standort ist noch nicht genau fix wohin sie wirklich soll - Hochwechsel wäre sicher Idealer Standort. (direkt aufn Funkturm, oder im Gasthaus nebenan) mal schaun wann das Internet kommt.

    lg mathias

  • wettersat
    Gast
    • 20. April 2009 um 21:19
    • #8

    Mit den Geräten müssen wir gar nicht soweit in die Höhe, die empfangen auch so weit entfernte Blitze.

  • Lentas
    Gast
    • 20. April 2009 um 23:55
    • #9

    fein, fein gerald. ich überlege, ob als möglicher standort das waldviertel aktiviert werden kann.
    als waldviertler (bin in gars am kamp aufgewachsen) habe ich kontakt zu meinem besten freund, der in
    st. leonhard am hornerwald einen alten bauernhof besitzt. das gehöft steht in einer streusiedlung sehr
    abseits und bietet imho ideale elektromagnetisch ruhige voraussetzungen. dies umso mehr, da der bauernhof
    nicht ständig bewohnt ist.

    mein freund will schon seit geraumer zeit dort eine wetterstation betreiben, die kosten würde ich ebenfalls
    mit ihm teilen. problem ist der internetzugang sowie die infrastruktur allgemein. hier könnte ich aber auch mit einem
    alten computer aushelfen, internet über einen datenstick von drei könnten wir ebenfalls bewerkstelligen.

    ist bekannt wie hoch der datentransfer ausfällt? bei einem übertragungsintervall von 30sek?

  • wettersat
    Gast
    • 21. April 2009 um 08:37
    • #10

    Als Station hätte ich im Waldviertel Frauenstaffel geplant.

    Dateien

    TOA2.pdf 247,88 kB – 46 Downloads

    3 Mal editiert, zuletzt von wettersat (21. April 2009 um 08:53)

  • Lentas
    Gast
    • 21. April 2009 um 16:30
    • #11

    frauenstaffel wäre natürlich eine feine wahl. umso mehr als beim repeater sicherlich ein rechner in betrieb ist.
    hast du mit oe3kma schon kontakt aufgenommen?
    lg
    michael

  • wettersat
    Gast
    • 21. April 2009 um 17:08
    • #12

    Um die Relaisstationen kümmert sich Stefan oe1ssu. Kannst ja Kontakt mit ihm aufnehmen zwecks Arbeitsteilung.
    Aktuell kümmere ich mich um die "grauen" Stationen damit diese bald in Betrieb gehen.


  • Cinam
    Gast
    • 25. April 2009 um 14:25
    • #13

    @Michael:

    Die Fortuna hat kein Wasserdichtes Gehäuse, es ist nur Spritzwasserdicht. Wenn Du es draußen positionierst, solltest Du vielleicht noch eine Plastiktüte drüber stülpen. Ich glaube Gerald ist mal eine solche Maus abgesoffen.

    Grüße,
    Egon

  • Lentas
    Gast
    • 25. April 2009 um 16:46
    • #14

    servus egon,
    dass miss fortuna feuchtigkeitsscheu ist war mir bekannt. ich hab sie daher aus ihrem normalen umfeld herausgeholt
    und ihr ein ip65 gehäuse spendiert.in diesem hat sie sicherlich trockene füsse. sollte dennoch mal feuchigkeit eindringen
    so sorgt ein weniger als 1mm grosses loch auf der unterseite dafür, dass die feuchtigkeit wieder entweichen kann.

    vorab schon mal ein bild, im vordergrund das gehäuse mit miss fortuna im hintergrund links eine 2m/7cm antenna und rechts die
    doppel-loop antenne.

    da diese derart empfindlich ist werde ich einen weiteren versuch mit 2 x 20cm ferritstäben anstellen, die ich
    ebenfalls magnetisch schirmen werde.
    eine frage an dieser stelle, über welche distanz rechnest du normalerweise mit validen sferics-signalen, will heissen: eine station nimmt mindestens
    in welchem radius blitzsferics auf. gerechnet mit den von dir skizzierteen ungeschirmten loops auf holzlatten.

    schönen gruß
    michael

  • Cinam
    Gast
    • 25. April 2009 um 21:03
    • #15

    Den Einbau in ein separates Gehäuse finde ich gut. So kann man auch beliebige andere GPS Module verwenden. Die meisten Module stellen ja das 1PPS Signal bereit.

    Zu den Entfernungen der Blitze sollte man folgendes wissen. Mit allen Antennen, 12cm Ferritantenne, 20cm Ferritantenne, 1m Rahmenantenne, (80cm Rahmenantenne bei Frank) können brauchbare Blitzsignale mit einer Entfernung von über 2000km empfangen werden. Die Entladungen müssen eben nur stark genug sein. Die Blitze im Südwesten von Frankreich werden von den Signalen der Station im Süden von Spanien (Bernd) und den deutschen Stationen berechnet. Damit wir aber auch weniger starke Blitzentladungen registrieren, brauchen wir mehr Stationen, die nah bei den Entladungen stehen. In Deutschland wird schon fast jeder Blitz mit mehr als 8kA geortet.

    Ein Wort zu den Antennen. Die Spannung an der Antenne ist (natürlich bei der gleichen Entfernung) an der 20cm Ferritantenne minimal höher als an der 1m Rahmenantenne, und an dieser etwas höher als an der 12cm Ferritantenne. Trotzdem arbeiten die 12cm Ferritantennen ebenfalls zufrieden stellend.

    Die Ferritantennen habe jedoch eine niedrigere Eigenresonanz (etwa 100kHz) im Gegensatz zur Rahmenantennen (> 1kHz). Das ist nicht so schön, weil dann die Blitzsignal, die auch die höheren Frequenzen (um 100kHz) im Spektrum enthalten, die Signalform beeinflussen, indem ein100kHz Signal dem Blitzsignal überlagert wird. Denn die Antenne empfängt die Resonanzfrequenz ja wesentlich stärker als die anderen Frequenzen. In diesem Sinne sind die Rahmenantennen theoretisch besser geeignet. Andererseits kommen durch die hohe Eigenresonanz auch die Langwellesender und andere Senderquellen stärker durch und die Antenne ist anfälliger was Störungen betrifft. Daher empfehle ich bei permanenten Störungen die Resonanzfrequenz der Antenne mit 1nF Kondensatoren etwas zu erniedrigen. Das muss man aber ausprobieren, denn sonnst trifft man zufällig genau einen Langwellesender, und dann geht gar nichts mehr. Also die Kapazität sollte getestet werden, 1nF, 2.2nF, 4.7nF, bzw. max 10nF, so dass eben gerade kein Sender abgestimmt wird. Die Kapazität ist natürlich auch abhängig von der Anzahl der Windungen. Ich habe mich hier auf 8 Windungen bezogen. Bei 16 Windungen ist die Resonanzfrequenz natürlich von Anfang an bereits niedriger. Wer ohne Kondensator keine Probleme hat, brauch aber auch keinen Kondensator.

    Grüße,

  • wettersat
    Gast
    • 25. April 2009 um 21:46
    • #16

    Michael, was ist das für ein Gehäuse (woher)? Ich habs in einem E-Verteilergehäuse und der Deckel ist mit Silicon abgedichtet.

  • Lentas
    Gast
    • 25. April 2009 um 22:32
    • #17

    das gehäuse ist aus einem lokalen öbau/hagebaumarkt hier. preis 7 euro. dürfte ein polystyrolgehäuse mit schutzart ip 5x
    gewesen sein, ich habe ein ip65 draus gemacht indem ich die aussparungen für die kabelverschraubungen mit
    kunstharz ausgegossen habe.
    es gibt zahlreiche möglichkeiten und gehäuse sicherlich bei conrad, nur kaufe ich bei dem so gut es geht nichts mehr ein, weil
    total überzogene preise.
    bin schon seit einigen jahren kunde bei rs components, die liefern innerhalb eines tages und haben eine wesentlich niedrigere
    versandkostenpauschale. ist aber eigentlich für gewerbliche kunden, bei mir hat nie jemand gefragt

    also kurzum, miss fortuna entkleidet und in das neue gehäuse mit einem aluwinkel und hot-glue hineingekleistert. kabel wird mit einer
    ip67 kabelverschraubung herausgeführt und geht dann in mein shack. als kabel verwende ich ebenfalls ein cat5e zweckentfremdet :)
    schönen gruß

  • wettersat
    Gast
    • 25. April 2009 um 22:46
    • #18

    ich bestelle auch schon seit über 10 Jahren bei RS, habe aber auch noch andere günstige Quellen.

  • Lentas
    Gast
    • 26. April 2009 um 11:15
    • #19

    oh, dann kennst du RS ohnehin, Farnell gibts ja auch noch, wobei bei denen die Versandkostenpauschalen so hoch wie bei Conrad sind.
    Reichelt ist mit Lieferungen nach Ö mühsam.
    Welche Quellen hast du denn noch?

  • oe6rke
    Gast
    • 15. Mai 2009 um 22:27
    • #20

    ...btw versuchen wir im zuge des HAMNET projektes einiges an TOA Station auf oe verstreut anzukoppeln. Dies mit dem klaren usecase das netz zu verbessern bzw auch userfriedly daten im aprs netz zu haben (codewort sfericsnet).

    ciao Robert, 73 de oe6rke

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