Synopitsche Mittelfrist - Wochenende
Nach kräftigen Regen in Teilen Mecklenburgs, Brandenburg, Berlin, Sachsen, Stuttgart und Maiz am Donnerstagabend, dennoch vereinzelt auch in Sachsen - Anhalt in einem schmalen Streifen.
Insgesamt bleibt es bis Freitag hindurch noch Wechselhaft mit Regen anfangs im Südostbrandenburg, Sachsen und Süddeutschland bis zu Nacht auf Freitag. Später sind noch Schauer in der Osthälfte möglich und nach Süden auch längere Zeit oder nur ab und an Niederschläge durch Regen oder Schnee.
Es bleibt anfangs noch Wechselhaft besonders am Sonntag. Samstag wird es schon wärmer mit +12 Grad im Westen mit +10 Grad an Sachsen - Anhalt.
Mittelfristentwicklung bis zum 18.03.09
Zeitweilige Randstörungen überqueren Mitteleuropa von Nord aus Nordwest kommend. Zum Samstag, 14.03.09 dehnt sich ein Keil nach Deutschland von Süden aus und sorgt trotz vieler Wolken für etwas Wetterbesserung, sonst muß von Westen Samstag spät abends mit Regen gerechnet werden und an der Oder auch mit Schauern.
Samstag zieht dann ein Randtief was hier abtropft von der Nordsee über die Westhälfte Deutschlands zu den Alpen bis Sonntagvormittag, dabei fällt leichter Regen von der Nordsee - Niedersachsen und Sachsen - Anhalt und auch westlich bis nach Süden. In Brandenburg und Mecklenburg gehen einzelne Schauer runter.
Sonntagabend klingen alle Niederschläge verbreitet ab, dafür im äußeren Süden noch Schneefall durch fallende Temperaturen hier. Die Werte sinken auch im Nordosten/Osten bis Südosten besonders um minimale Tiefstwerte, sonst wird es am Montag von Westen wieder wärmer mit +11 Grad. Gleichzeitig festigt sich eine Hochdruckbrücke vom mittleren Atlantik, Spanien, Frankreich bis Norddeutschland nach Sibirien.
Bis zum 18.03.09 entsteht über Deutschland wie Teile Europas ein Hochdrucksystem mit einem Höhenrücken der von Westeuropa nach Skandinavien reicht. Tiefdruckgebiete ziehen dann an Europa vorbei nördlich der Britischen Inseln zum Nordmeer und ein Höhentief zieht aus Deutschland zum Mittelmeer ab. Die Niederschläge klingen zum erstemal ab. Die Temperaturen steigen ab 18.03.09 im Norden Deutschlands möglicherweise auf +15 Grad an und im Süden auf +13 Grad. Nachts werden +4 Grad und -1 Grad im Süden erreicht.
Signifikante Wettererscheinungen oder Wetterphänomene
Im Zeitraum vom 13.03.09 - 18.03.09 sollten keine größeren Wettergefahren auftreten mehr. Nur einzelne Wolkenfelder an den Küsten und im äußeren Süden oder manchmal über Deutschland können nicht ausgeschlossen werden. Größere Niederschläge in den Alpen drohen in dem Zeitraum kaum noch. Die Hochwassergefahr sinkt deutlich. In Frankreich werden die nächsten Tage um die +15 oder +18 Grad möglich.
Modellvergleiche
Die meisten Modelle wie ECMWF, GFS, UKMO, ENS, GME ... usw. zeigen eine mögliche Entwicklung eines Hochs über Skandinavien und einen Tief in Osteuropa bis zu Ostsee, wobei Schnee im Osten Europas und dafür weniger Niederschlag in Deutschland und Westeuropa einher geht bis Ende März 09 wahrscheinlich. Daneben ist teils auch Niederschlag in Deutschland auch wiederum nicht ausgeschlossen (teils regnet es anscheint im Osten und Süden, aber auch im Norden an den Küsten und einzelne Schauer sind möglich). Danach könnten leichte Tiefdruckstörungen von Norden oder Westen uns erreichen erneut und etwas Regen in Frankreich besonders. Wobei auch Gewitter in Frankreich vereinzelt auftreten. Ob erste Gewitter wieder die Westhälfte Deutschlands erfassen ist noch nicht erkennbar. In Frankreich können zum Ende dann +21 Grad auftreten.
Änderungen sind aber noch möglich laut Modelle in eine andere Richtung zum Ende März. Insgesamt sollte es langsam wärmer werden und teils auch kann es noch kalt kurz bleiben im Norden zu den Küsten. Nachts bleibt es noch kalt oder auch leicht wärmer in wenigen Regionen. Manchmal kann sich Nebel bilden, da teils feuchte Luft auch heran strömen kann. Auch die Sonne scheint.
Bei Nebel mit geänderten Taupunktwerten und teils sinkenden Temperaturen durch Luftanzapfung von Osten vom Tief im Osten an einem Hoch vorbei im Verlauf kann sich vereinzelt Hochnebel manchmal bilden oder Nebel (aber auch dunstig oder vereinzelt gefrieren bei sinkende Temperaturen nach Niederschlag oder Ansatz ohne Niederschlag) in tieferen Schichtbereichen in der Nähe der Grenzschicht wo es zum Austausch kommt. Insgesamt werden später etwas energiereichere Luftmassen im Westen Deutschlands eingelagert, dennoch fehlt noch eine Auslöse für einzelne konvektive Wetterentwicklungen. Diese werden im allgemeinen nicht völlig ausgelöst werden.
Nachts kann im Osten und Süden teils die Temperatur um -2 oder -4 Grad fallen bei klaren Nächten durch Ausstrahlung. Was nur wenige Tage betreffen sollte.
Karten: Verteilung der Drucksysteme der Welt und die Großwettersituation am 19.03.09 und danach bis 22.03.09.
Gruss Marco