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Regen und Sturmböen 08.03.09 (verlängert bis 09.03.09)

    • Deutschland
  • M2 Sturmwetter
  • 8. März 2009 um 11:41
  • M2 Sturmwetter
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    • 8. März 2009 um 11:41
    • #1

    Nowcast vom 08.03.09, 11 UTC UTC - 09.03.09, 18 UTC

    Kurztext:

    Lage

    Von West nach Ost verläuft am Montag und Dienstag wellende oder teils westliche Höhenströmung, wobei immer wieder Wellen- oder Randstörungen mit schweren Sturmböen über Nordfrankreich ziehen und wobei vor allem die Mittelgebirgen und der Rhein Sturmböen bekommt, sonst auch in anderen Landesteilen Windböen mit einzelne Sturmböen im Flachland nach Osten. Zwischen Norwegen und Island liegt ein Zentraltief was die Störungen zu uns führt und führ häufige Niederschläge mit Regen, Schnee- und Graupelschauern und Schnee im Gebirge sorgt. Dazu ist zeitweise oder länger mit Sturm zurechnen in höheren Gebirgenregionen, wobei auch einzelne Schneestürme im Süden im Gebirge toben können. Erst zum Mittwoch beruhigt sich die Lage und es bleibt weiter leicht mild.

    In den Bergen Schneeverwehungen und Schneefall etwas verstärkt.

    Entwicklung

    Heute Vormittag vor allem im Westen Deutschlands leichter bis leicht verstärkter Regen, dann zum Nachmittag auch in anderen Teilen von Norddeutschland nach Osten und Süden zu Mitte Regen. Zum Montag in den Morgenstunden auch im Süden Regen. In Bayern vereinzelt Schneeflocken unter dem Regen. Die Höchstwerte liegen am Sonntag bei +6 bis +9 Grad ums Emsland. Im Süden bleibt es mit +2 bis +4 Grad etwas leicht kälter und nach Nord - Süddeutschland mit +6 Grad etwas wärmer. In den Bergregionen von 1000 bis 1200 m fällt Schnee, nach Nordwesten auch in 400 m etwas. Montagfrüh sollte auch verbreitet mit Schnee- und Graupelschauer über dem Norden und der Mitte gerechnet werden und vor allem im Süden mit leicht kräftige Schneefälle bis in Tieflagen und in flacheren Bereichen. Die Schneemengen sind bei 2 oder 5 cm (etwas unklar derzeit). In den Frühstunden und besonders ab Mittag muß am Montag verbreitet mit einzelne leichte oder leicht zunehmend Schnee- und Graupelgewitter gerechnet werden. Sonntagmittag und nachmittags besonders Sturmböen in den Mittelgebirgen im Nordwesten und Westen davon und zum Harz hinaus.Betroffen: Rheinisches Schiefergebirge, Taunus, Vogelsberg, Spessart, Weser Bergland, Rhön, Thüringer Wald und Harz. Sonntagabend auch Sturmböen bis schwere Böen in Süddeutschland, besonders in Mittelgebirgen von Schwarzwald, Schwäbische und Fränkische Alb und den Alpenvorland bis Bayrischen Wald nach Teschechien. Weitere Hinweise und Aktualisierungen erfolgen Sonntagabend und wahrscheinlich am Montag noch. Wichtig: Ab Mitternacht verbeitet im Nordwesten/Westen/Südwesten Wind- und Sturmböen im Flachland, dabei bis Montagfrüh weiter nach Nordosten/Osten/Südosten voranschreitend. Vor allem um dem Münsterland und Emsland ist mit Sturmböen zurechnen und teils schwere. Zum Nachmittag auch in Ostniedersachsen, Mecklenburg, Sachsen - Anhalt, Thüringen und Brandenburg bis zum Abend. Der Wind dreht am Montag und Dienstag zeitweise auf Südwest bis West mit Wind- und einzelne Sturmböen (in höheren Lagen schwere Sturmböen in den mittleren und südlichen Mittelgebirgen).

    Nowcaster: Marco

    Dateien

    Sturmböen Mittelgebirge 08.03.09.GIF 47,89 kB – 4 Downloads Niederschlagsechos 08.03.09.JPG 119,25 kB – 5 Downloads Niederschlagsechos jetzt 17 Uhr.PNG 116,56 kB – 4 Downloads EU_BOYDEN.gif 50,45 kB – 3 Downloads

    Gewitterprognose/Wetter/Winterwetter/Link: Nowcast (sehe auch Wetter - Board Nowcast)

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    • 8. März 2009 um 20:02
    • #2

    Zeitraum: 07 UTC - 21 UTC (besonders ab 12 - 14 UTC)

    Randtrog über der Nordsee bringt mit einzelne Konvergenzen mit labiler höhenkalter Luft einzelne Gewitter und Gefahr von Sturmböen die auch Schnee-, Schneeregen- und Graupelschauer bedeuten. In anderen Regionen in der Mitte und Süden Schneefall (Verwehungen), sonst auch nach Norden möglich.

    In den Frühstunden ab 03 Uhr näheren sich ansteigende labile Werte von der See über Frankreich, die nach Deutschland gelangen zum Mittag besonders. Mit einer kräftige Höhenströmung um Nordwest bis West wird etwas an Scherung in Ost-Niedersachsen, Sachsen - Anhalt und Thüringen gegeben, wobei auch lokal einzelne organisierte Gewitter sich ausbilden können.

    Diese umfassen in 0 -1 km/ 0 - 3 km an 100 bis 150 m²/s², wobei es eine gewisse Möglichkeit für mehrfachzellige Strukturen und einzelne isolierte stärkere Stürme am Rhein oder lokal auch über 40 Knoten für hochreichende Scherung und in niedrigen Bereichen genügend oder durch zusätzlich auch vorhanden labile Energie … sind mögliche Entwicklungen über Sachsen - Anhalt/Thüringen möglich. Die labilen Felder und Scherungspotentiale können vielleicht mögliche kurzlebige Superzellen erzeugen.

    Diese konvektiven Vorgänge am Trog werden von einzelne kräftige Schauer in Süddeutschland und um dem äußeren Norden bis Nordwesten begleitet ab dem späteren Nachmittag bis zum Abend hinein. Bis zum Abend kann es vor allem wahrscheinlich vor Thüringen und in Hessen/Nord - Baden - Württemberg kräftige Schauer geben.

    Lokal kleiner Hagel oder Graupel kann über Nordwest-, West- und Südwestdeutschland auftreten. Zum späten Abend sind teils der gesamte Westen Deutschlands am Rhein entlang von Graupel oder Hagel bis 0,5 bis 1 cm von Niederschlag in der Form betroffen.

    Dabei treten auch in Nähe von konvektiven Schauern und Gewittern kräftige Böen bis 8 Bft möglicherweise auf, dennoch auch bei normalen Schauern kann es schwächere Böen geben, sonst auch bleibt es auch windig verbreitet.

    Zusatzbemerkung: Hauptsächlich wird die Aktivität der Schauerniederschläge an Sturmböen, kräftige oder nur halb so starke Niederschläge gebunden sein und von Hagel oder Graupel bis 1 cm im Abstand vermutlich vorkommen. Die superzellige Stürme sind nicht allzu sicher, da hier die mögliche Felder noch nicht gut überlappen, dennoch könnten vielleicht Schauerlinie mit Böenaktivität an der Vorderseite auftreten und isolierte rotierende Ereignisse (steht aber in Frage). Die Aktivität dürfte aber vor Sachsen - Anhalt und Thüringen westlich soweit zum erliegen kommen, möglicherweise schlüpfen auch einzelne Echos nach Ostdeutschland.

    Die organge Farbe der Stufe 1, sehe die Karte umfasst besonders die Mittelgebirge mit Stufe 2 (vereinzelt) mit Sturmböen und vereinzelte schwere Sturmböen. Gelb = 0 Stufe bedeutet hier wahrscheinlich keine schweren Gewitter (mehr normale Graupelgewitter/selten kann es ein Gewitter mit wenige Blitze geben).

    Gruss Marco

    Dateien

    Karte.jpg 328,16 kB – 4 Downloads EU_BODEN 08.03.09.gif 64,53 kB – 2 Downloads

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    • 9. März 2009 um 22:02
    • #3

    Kurztext:

    Die nächsten Stunden am späten Abend sind einzelne kräftige Schauer (über Niedersachsen, Schleswig, Sachsen - Anhalt, Mecklenburg und Brandenburg mit Sachsen) mit Regen- oder Graupelschauern von Nordwesten nach Osten zu Brandenburg wahrscheinlich und mögliche geringe Gewitterbildung in Ostbrandenburg/Ostmecklenburg, dennoch ist das Risiko für ein Gewitter nicht allzu hoch, aufgrund der vertikalen Bewegungen hier könnte es dennoch kurz vorkommen.

    Sehe aber geringe Chancen. In der Nacht zum Dienstag fällt verbreitet etwas Schnee mit Regen, teils auch nur Schnee zu Mitte und dem Süden. Am Dienstag regnet es leicht verbreitet, wobei es in Rheinland - Pfalz kurzzeitig stärker mal regnet und weit nach Südwestdeutschland von südwestlich des Schwarzwalds besonders kräftig zum Mittag und über dem Nachmittag.

    Dazu kann es gegen zu Nacht auf Mittwoch auch anfangs schneien im Süden bis nach Sachsen hoch, dabei auch teils in Thüringen mit Schneeregen/Schnee. In den anderen Teilen einzelne Schauer als Regen oder einzelne Schneeregenschauer (außer an den Küsten bleibt es soweit niederschlagsfrei).

    Nach Brandenburg nimmt die Niederschlagsneigung zum Dienstagmittag etwas ab und auch am Abend, diese verlagert sich dann nach Südbrandenburg. An den Küsten regnet es anfangs am Vormittag, sonst kann es Regen- oder einzelne Graupelschauer geben.

    Dienstagmorgen können vereinzelt kleine Chancen für mögliche Gewitter bestehen in Schleswig, Ostniedersachsen, Sachsen - Anhalt, Brandenburg/Berlin. Gesagt stehen die Chancen nicht allerdings unbedingt gut für ein Gewitter. Gewitter oder Schauer sind aber im Winter auch bei fehlenden Cape möglich, dazu muß man andere Modellinfos anwenden die einem was sagen können.

    Am Abend und auch Dienstagmorgen ist teils mit starken Böen bei Durchgang der Schauerkonvektion zurechnen in Norddeutschland, dabei treten woanders auch teils Böen von 5 Bft auf. Im Norden bleibt es nachts etwas windiger als nach Süden. Am späten Abend und zu Nacht zum Dienstag treten Sturmböen erneut der Mittelgebirge im Südosten, Osten und weiter um dem Erzgebirge wie auch dem Harz auf. Zum Mittag dann in Süddeutschland. Im Flachland wird es nicht allzu schlimm.

    Die Karten zeigen den Verlauf von heute Abend bis morgen am Dienstag, dazu die letzte Karte mit der Höhentrömung und den Konvergenzen im Trog (dabei sind auf Südwest drehende Winde, deutlich zusammenströmen zu sehen).

    Nowcaster: Marco

    Dateien

    Kräftige Schauer, Graupelschauer, geringe Blitzneigung bis 10.03.09.PNG 37,64 kB – 2 Downloads Sturmböen Mittelgebirge 10.03.09.PNG 49,98 kB – 2 Downloads EU_JET-300.gif 68,92 kB – 2 Downloads

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