Die Erwärmung von Westen bedeutet jetzt aber noch nicht allzu viel, dennoch deuten Temperatur - Outlooks auf eine langsam Erwärmung auch bei uns hin bei +5 Grad.
Die nächsten Tage vom 21.02.09 - 26.09.09 erreichen uns immer wieder Tiefdruckstaffeln die sich zwischen Neufundland, südliches Grönland, Island und in der Nähe der Britischen Inseln bis Skandinavien zum Nordmeer aufhalten, dabei bewegen sich einzelne Tiefs auf Bahnen von den Britischen Inseln über die Nordsee nach Deutschland aus Nordwest kommend. Über Deutschland hält der Nachschub von grönländischer Luft weiter an oder einzelner Kaltluftmassen aus Skandinavien vor. Der Wind wird dabei auf West bis Südwest drehen und für Regen/Schneeregen im Nordwesten/Westen sorgen. Während der Regen im gesamten Süden, Osten und Nordosten mehr als Schnee fällt. Im Verlauf ist die Ausbildung von Randstörungen zu erwarten ab 23.02.09 bis 26.02.09 diese bringen Sturmböen in Norddeutschland, da diese Tiefs einzelner Sturmtiefs angehören die mit Warmluft in der Höhe Aufgleiten auf die kalte Luft in Deutschland. Im Westen hin schiebt sich Warmluft in Bodennähe ständig hinter der Kaltluft langsam steil aufwärts. Die Aufgleitvorgänge zu kräftige Niederschläge als Schnee werden entweder weiter oben oder unten verursacht und dafür der Regen im Westen.
Wir bekommen wahrscheinlich bis zum Ende Februar eine Strömung um West, Südwest und Nordwest, dabei kann es immer wieder mal Kälterückfälle geben und verstärkte Schneefälle. Wir müssen mit Glatteisgefahr oder Schneeglätte wie auch Eisglätte rechnen. Über den Küstengebieten und bis vor der Nordsee/Ärmelkanal hinüber treten zeitweise Temperaturverschärfungen auf die in kräftige Niederschläge und bei Druckstörungen in Sturmsituationen an Europa führen. Lokal entladen sich an Spanien auch Gewitterfronten.
Eine wirkliche Erwärmung vielleicht um erste +13 Grad könnte im April 2009 aufkommen und höher im Mai ausfallen, da einzelne neue Langzeitprognosen eine Tendenz dahin entwickeln. Bis dahin erstmal abwarten.