Kaltlufttropfen auf dem Weg von Sibirien 31.01.09
Ab Samstagabend verschärft sich die Lage zwischen dem Hoch und dem Tropfen, wobei es zu einem Druckunterschied und Böen die teils bis 6 Bft oder 7 Bft (vereinzelt erreichen am Sonntag) in Teilen von Norddeutschland, dabei bekommt am Sonntagnachmittag und Abend der Teil Nordwest - Niedersachsen und Nordrhein - Westfalen die Böen bis 69 km/h ab.
Der Wind weht am Sonntag während dem stärkeren Winden aus Ost und am Samstag anfangs noch um Nordost. Vor allem Samstagnachmittag nimmt der Wind zu mit 4 Bft und um Mitternacht zum Sonntag deutlich um 5 Bft. Im Süden Deutschlands sind am Sonntag nur Böen bei 4 Bft möglich (besonders nördlich von den süddeutschen Teilen).
Niederschlagsübersicht für Samstag
Am Samstag werden Werte von 0 mm des 6 - stündigen Niederschlags gerechnet und am Sonntag bei 1 mm und 2 mm in Sachsen - Anhalt.
Ab Samstagmorgen und schon ab die ersten Nachtstunden sind weitere geringere Schneegriesel oder leichter Schneefall über Nordost- und Ostdeutschland möglich der unter schwacher Hebung auftritt an der Ostsee ausgehend. Bis Samstagmittag und dem Abend hin auch von Nordost- und Ostdeutschland auf dem Erzgebirge sowie Ostthüringen übergreifend im Bereich eines Tropfens.
Sonntagfrüh wahrscheinlich in Brandenburg etwas leichter Schneefall (leicht verstärkt) und iin Nordrhein - Westfalen, Süd - Niedersachsen und Sachsen - Anhalt leichter Schneefall von Brandenburg her möglich. In anderen Teilen am Sonntagfrüh und tagsüber nur geringer Schneegriesel. Aufgrund der positiv leicht verstärkten Vorticity kann der Schneefall auch leicht stärker werden (trotz des angenommenen geringen Schneefalls oder der minimalen Niederschlagsmengen).
Höchstwerte bei -0 bis -1°C in Norddeutschland, an den Küsten bei +2°C und -1°C bis -3°C im Süden Rosenheims und dem Bayrischen Alpen. Nachtwerte zum Samstag bei -1 oder -0°C in Ostmecklenburg und Ostbrandenburg, sonst in anderen Landesteilen bei -5 bis -7°C. Am kältesten um Rosenheim (Bayern) und dem Bayrischen Wald wie auch in Thüringen bei -7 bis -9°C.
Die Schneefallgrenze sinkt unter die Nullgradgrenze und zeigt mögliche schwach leichte Schneedecken an. Möglicherweise nur gut ausgebildet in Sachsen um Chemnitz und dem Erzgebirge: Am Sonntag eine sehr dünne Decke in Sachsen, Bayrischen Wald, Sachsen - Anhalt und Brandenburg.
Insgesamt besteht die Bewölkung aus tiefliegenden Wolken, Stratusformen.
Vereinzelt ist in Gebieten wo noch Restnässe vorhanden sein sollte oder da wo sie nicht so schnell versickert oder verdunsten kann gefrieren möglich. Durchaus also noch Glätte möglich und Schneeglätte vereinzelt am Sonntag (inwie davon abhängig wieweit die Schneelage sich verstärkt).
Vereinzelt dunstig oder Nebelfelder an der Grenze der Luftmassen in der Westhälfte Deutschlands bei fallenden Taupunkten in höheren Schichten. In der Nacht zum Samstag noch soweit klar im Nordwesten/Westen und Teilen des Südens. Zum späten Nachmittag verbreitet langsam bewölkt und im Nordosten bedeckt (besonders auch an den Küstenum Dänemark). Sonntag überall bewölkt oder bedeckt. Auflockerungen sind vorläufig möglich.
Weitere Infos können noch folgen zustätzlich am Samstag.
Ausprägung der Schneefallintensität am Samstag, sowie an der Neiße und von Polen zum Sonntag (Zustatzkarte)
Daneben sind noch Karten EU - JET 300 und EU TT
Was sieht man hier ein Höhentief, wobei auch Temperaturen nach den Fachwissen auch von 5 - 12 Grad oder mehr geredet wird und tiefer Druck im Bereich des Tiefs über dem Hochdruck herrscht. Die Schauer die sich bilden entstehen beim Aufgleiten der warmen Umgebungsluft auf die Kaltluft des Höhentiefs. Daneben weißt dieses Tief eine zyklonale Rotation ín den konvektiven Karten auf, wobei auch die Kaltfront auf den Bodenkarten erscheint. Diese nimmt dieser meist in die Zirkulation mit auf (die Kaltfront ist dabei sekundär). Der Tropfen ist meist in der Höhe von 500/1000 hPa relativer Tropographie zufinden und kanns ich bei zyklonaler Bewegung in tiefere Schichten durchsetzen.