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Schwache Schneefront aus Osten (nicht viel Aktivitäten) 31.01.09

    • Deutschland
  • M2 Sturmwetter
  • 30. Januar 2009 um 20:52
  • M2 Sturmwetter
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    • 30. Januar 2009 um 20:52
    • #1

    Kaltlufttropfen auf dem Weg von Sibirien 31.01.09

    Ab Samstagabend verschärft sich die Lage zwischen dem Hoch und dem Tropfen, wobei es zu einem Druckunterschied und Böen die teils bis 6 Bft oder 7 Bft (vereinzelt erreichen am Sonntag) in Teilen von Norddeutschland, dabei bekommt am Sonntagnachmittag und Abend der Teil Nordwest - Niedersachsen und Nordrhein - Westfalen die Böen bis 69 km/h ab.

    Der Wind weht am Sonntag während dem stärkeren Winden aus Ost und am Samstag anfangs noch um Nordost. Vor allem Samstagnachmittag nimmt der Wind zu mit 4 Bft und um Mitternacht zum Sonntag deutlich um 5 Bft. Im Süden Deutschlands sind am Sonntag nur Böen bei 4 Bft möglich (besonders nördlich von den süddeutschen Teilen).

    Niederschlagsübersicht für Samstag

    Am Samstag werden Werte von 0 mm des 6 - stündigen Niederschlags gerechnet und am Sonntag bei 1 mm und 2 mm in Sachsen - Anhalt.

    Ab Samstagmorgen und schon ab die ersten Nachtstunden sind weitere geringere Schneegriesel oder leichter Schneefall über Nordost- und Ostdeutschland möglich der unter schwacher Hebung auftritt an der Ostsee ausgehend. Bis Samstagmittag und dem Abend hin auch von Nordost- und Ostdeutschland auf dem Erzgebirge sowie Ostthüringen übergreifend im Bereich eines Tropfens.

    Sonntagfrüh wahrscheinlich in Brandenburg etwas leichter Schneefall (leicht verstärkt) und iin Nordrhein - Westfalen, Süd - Niedersachsen und Sachsen - Anhalt leichter Schneefall von Brandenburg her möglich. In anderen Teilen am Sonntagfrüh und tagsüber nur geringer Schneegriesel. Aufgrund der positiv leicht verstärkten Vorticity kann der Schneefall auch leicht stärker werden (trotz des angenommenen geringen Schneefalls oder der minimalen Niederschlagsmengen).


    Höchstwerte bei -0 bis -1°C in Norddeutschland, an den Küsten bei +2°C und -1°C bis -3°C im Süden Rosenheims und dem Bayrischen Alpen. Nachtwerte zum Samstag bei -1 oder -0°C in Ostmecklenburg und Ostbrandenburg, sonst in anderen Landesteilen bei -5 bis -7°C. Am kältesten um Rosenheim (Bayern) und dem Bayrischen Wald wie auch in Thüringen bei -7 bis -9°C.

    Die Schneefallgrenze sinkt unter die Nullgradgrenze und zeigt mögliche schwach leichte Schneedecken an. Möglicherweise nur gut ausgebildet in Sachsen um Chemnitz und dem Erzgebirge: Am Sonntag eine sehr dünne Decke in Sachsen, Bayrischen Wald, Sachsen - Anhalt und Brandenburg.

    Insgesamt besteht die Bewölkung aus tiefliegenden Wolken, Stratusformen.

    Vereinzelt ist in Gebieten wo noch Restnässe vorhanden sein sollte oder da wo sie nicht so schnell versickert oder verdunsten kann gefrieren möglich. Durchaus also noch Glätte möglich und Schneeglätte vereinzelt am Sonntag (inwie davon abhängig wieweit die Schneelage sich verstärkt).

    Vereinzelt dunstig oder Nebelfelder an der Grenze der Luftmassen in der Westhälfte Deutschlands bei fallenden Taupunkten in höheren Schichten. In der Nacht zum Samstag noch soweit klar im Nordwesten/Westen und Teilen des Südens. Zum späten Nachmittag verbreitet langsam bewölkt und im Nordosten bedeckt (besonders auch an den Küstenum Dänemark). Sonntag überall bewölkt oder bedeckt. Auflockerungen sind vorläufig möglich.

    Weitere Infos können noch folgen zustätzlich am Samstag.


    Ausprägung der Schneefallintensität am Samstag, sowie an der Neiße und von Polen zum Sonntag (Zustatzkarte)

    Daneben sind noch Karten EU - JET 300 und EU TT

    Was sieht man hier ein Höhentief, wobei auch Temperaturen nach den Fachwissen auch von 5 - 12 Grad oder mehr geredet wird und tiefer Druck im Bereich des Tiefs über dem Hochdruck herrscht. Die Schauer die sich bilden entstehen beim Aufgleiten der warmen Umgebungsluft auf die Kaltluft des Höhentiefs. Daneben weißt dieses Tief eine zyklonale Rotation ín den konvektiven Karten auf, wobei auch die Kaltfront auf den Bodenkarten erscheint. Diese nimmt dieser meist in die Zirkulation mit auf (die Kaltfront ist dabei sekundär). Der Tropfen ist meist in der Höhe von 500/1000 hPa relativer Tropographie zufinden und kanns ich bei zyklonaler Bewegung in tiefere Schichten durchsetzen.

    Dateien

    Schneegriesel und leichter Schneefall 31.01.09.GIF 16,57 kB – 8 Downloads EU_JET-300.gif 72,73 kB – 8 Downloads EU_TT.gif 69,88 kB – 8 Downloads

    Gewitterprognose/Wetter/Winterwetter/Link: Nowcast (sehe auch Wetter - Board Nowcast)

    (NWR/Analysig/Unwetterlagen. (Blog now)

    Gewittersturm-Nowcast (Extremlagen ... zu erreichen) u. Nowcasters/Outlooks USA/Europa erstellt. :pc: :ipc:

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    • 31. Januar 2009 um 19:25
    • #2

    Lage am Sonntag, 01.02.09

    Ein Höhentief zieht derzeit bis zu Nacht auf Sonntag von der Neiße in höheren Schichten bei 500 hPa über die Mitteldeutschland weiter nach Rheinland - Pfalz. In seinem Bereich nehmen die Druckgegensätze in mittleren und auch am Boden weiter zu. Zum Nachmittag sind vor allem nach Nordwesten Sturmböen drin. Im Bereich der Drängung der Strömung in mittleren Schichten kommt es teils zu schweren Sturmböen in den Mittelgebirgen die etwas nördlich liegen von den Teilen von Mitteldeutschland. Entlang eines Jets im Norden an den Küsten darüber sind einzelne dynamische Aufwärtsbewegungen an den Küsten und auch im Südwesten, sowie etwas schwächer über Deutschland möglich. Entlang der Grenze verschärft sich der Temperaturgradient über der Mitte Deutschland, wobei sich wärmere Luft und kältere Luft hier angrenzend begegnen.

    Was durchaus zu etwas leichte oder vielleicht mäßige Niederschläge in Ostfrankreich und einzelnen Windböen führt.

    Wetterentwicklung in Detuschland

    Sehr windig vor allem ab Sonntagnachmittag.

    Im Bereich der Nordsee, Niedersachsen, Nordrhein - Westfalen und Sachsen - Anhalt kommt es zu Sturmböen möglich, daneben in den anderen Teilen von Nord- und Mitteldeutschland auch Windböen. Im Laufe des Montags ab den Frühstunden bis zum Abend sind hier schwere Sturmböen möglich und in mittleren Höhen auch schwere Sturmböen, wobei dies auch zum Montagabend Nordost- und Ostdeutschland bis nach Teschechien betreffen könnte. Die Windrichung umfaßt die östliche und später die südöstliche in mittleren Höhen und auch in Bodennähe bis Montag drehend. Erst im Laufe des Dienstagabends nachlassend, da sich ein Hoch über Hessen ausbildet könnte. Bis zum Mittwoch sind anfangs noch Temperatur- und Druckunterschiede durch einen Höhengebilde bei den Britischen Inseln und vor Sibirien möglich die aber nach Westen abziehen.

    Temperaturen am Sonntag, 01.02.09

    Tiefstwerte bei -4 Grad in Mecklenburg, Südost - Niedersachsen und in Rheinland - Pfalz um -4 bis -6 Grad. Bei -3 Grad in Brandenburg/ Berlin und Sachsen. Bei -4 bis -6 Grad in Süddeutschland (Schwarzwald südwestlich -6 Grad).

    Höchstwerte +0 Grad im äußeren Norden, -0 bis -1 Grad vom mittleren Norddeutschen Tiefland (im Bereich von Süd - Niedersachsen nach Nord - Thüringen). In Karlsruhe um +2 Grad und -0 Grad Fichtelgebirge. Von Süd - Rosenheim bis an die Nordflanke der Bayrischen Alpen bis +2 Grad.


    Zustand der Bewölkung für Sonntag, 01.02.09

    Häufig ist tiefe Bewölkung anwesen in Bereichen unterer Schichten in der Atmosphäre, dabei lockert es häufig im Süden Deutschland auf von Sonntagfrüh bis über dem Tag verteilt auf. Dazu klar es mehr zum Nachmittag hier im Süden erneut auf, wobei Wolken durchziehen können und vereinzelt Schneegriesel fällt nach Südwesten. Nebel sollte sich nicht all zuviel zeigen. Dunst kann möglich sein, dabei ist Schneeglätte oder auch überfrierende Nässe möglich in Deutschland. Die Wolken können Stratusstrukturen oder einzelne Stratocumulusschichten umfassen.


    Entwicklung der Schnee- und Windsituation für Sonntag, 01.02.09

    Karten: 4 - Tage Prognose für Deutschland vom 31.01.09 - 03.02.09

    Gruss Marco

    Dateien

    Schneegriesel Schneefall 01.02.09.GIF 45,8 kB – 6 Downloads 4tage.jpg 109,86 kB – 3 Downloads

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    • 7. Februar 2009 um 10:32
    • #3

    Die Ursache der Schneefälle die durch ein Hoch Friederike und östliche Anströmung von polarer Kaltluft nach West- und Mitteleuropa und durch ein Umwandlungprozesse des Tropfens zum Höhentief(mit Bodentiefs östlich) wirkt wurden. Dieses Tief zog über die Nordsee und dem Ärmelkanal wie auch schon in anderen Beiträgen beschrieben.

    Die Kaltluft in der Höhe reichte auch bis in tiefere Schichten herunter. Dazu lag ein kräftiger Temperatur- und Druckgradient vor auf seiner Nordseite. In 700 hPa befand sich währenddessen ein Gebiet mit sehr feuchter Luft über Großbritannien. Auf seiner Ostfranke führte es Warmluft in der Höhe bei 850 hPa und Kaltluft rückseitig in 850 hPa um sich.

    Wärmere Luft zog auch am Boden und in mittleren Schichten über Deutschland bis zu den Küsten raus, dabei traf diese auch über die kälteren Wassergebiete, wobei die angereicherte Luft mit der Kaltluftadvektion in ihren Bereich zu Konvektion und auch in tieferen Schichten bei der Kaltluft zu Schneefälle führte vom Wasser her. Dazu drehte sich ein Bodentief von Frankreich östlich um den Höhengebilde nach Nordwesten.

    Berichtübersicht von Wettergefahren: Quelle:

    Presse/Quelle: (Schneefälle in Nord- und Westeuropa vom 02.02.09).

    Dateien

    09020500_DWD_Analyse.gif 120,57 kB – 2 Downloads 2009020500_3.gif 54,38 kB – 2 Downloads Britische Inseln 02.02.09 - 03.02.09 00 UTC.GIF 23,46 kB – 4 Downloads

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