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Wetter am Freitag, 19.12.08 / die Tage bis 27.12.08

    • Europa
  • M2 Sturmwetter
  • 18. Dezember 2008 um 20:29
  • M2 Sturmwetter
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    • 18. Dezember 2008 um 20:29
    • #1

    Das Mittelmeertief bei Italien zieht langsam ostwärts ab sorgt noch weiter für Schnee im Süden und besonders nach Südosten am Freitag noch im Südosten Deutschlands mit Durchzug mehrerer Kaltfrontstaffeln.

    Im Bereich von Neufundland bilden sich derzeit Wellenstörungen die aus Druck- und Temperaturunterschiede entstehen. Im Verlauf am Freitag bildet sich ein Sturmtief vor Irland (was möglich zum Orkantief wird). Als Sturmgebilde erfasst es am Samstag Südskandinavien und die Ausläufer bringen Sturm im Nordwesten und später auch in Teilen Norddeutschlands.

    Im weiteren Verlauf erfassen wahrscheinlich weitere Randtiefs als Stürme dem Norden Deutschlands mit schweren Sturmböen. Am Sonntag dehnen sich Islandtief und Azorenhoch (weit bis nach Frankreich) auch gegen Osteuropa leicht aus. Ein Trog (oder Höhentief) zieht Richtung Island. Im Verlauf können neue Kaltlufteinbrüche möglich werden mit Schnee (?).

    Vom Sturm könnten teils der äußere Norden und Nordwesten wie auch Nordosten Deutschlands betroffen sein, sonst gibt es auch in anderen Teilen Norddeutschlands einzelne Wind- oder Sturmböen.

    Der Wind dreht am Freitag auf westliche Richtungen und wendet sich bis Freitagabend auf Nordwest. Es ist teils mäßiger bis frischer Wind möglich und einzelne Böen in Ostdeutschland. Bei den Britischen Inseln legt der Wind Freitagabend richtig zu und erreicht Sturmstärke mit Gefahr von schweren Sturm.

    Freitagfrüh regnet es verbreitet leicht oder nur gering in der Osthälfte. Im Tagesverlauf dann verbreitet nach Nordosten, Osten und Südosten leichter Regen, später möglich Schnee im Südosten. Anfangs kann es schneien oder Schneeregen dabei sein am Morgen. Glatte Flächen durch Regen und kalter Lage unterhalb kann anfangs noch möglich sein besonders im Osten und Süden. Anfangs ist es noch aufgelockert im Osten oder Südosten, später auch hier bedeckt. Zum Abend klar es über dem Norden wieder auf und der Regen hört auf (es wird deutlich wärmer). Im Süden gibt es weiteren Schnee oder Schneeregen (besonders im Südosten Schnee).

    Insgesamt bestimmen im Moment 5 Druckzonen das Wetter und stehen sich im Wege und somit stellen diese ein Hinternis an der Westlage auf und lassen diese bis über die Ostsee nach Nordpolen und biegen später diese nach Skandinavien wieder um. Das Rußlandhoch und Hoch bei den Britischen Inseln bleibt derzeit nach erhalten.

    In Dänemark vereinzelt ein Gewitter. Die Indexe der Teleconnection sagen genau diese Entwicklung vorher. Insgesamt hat das Zusammenspiel aus Beobachtung und der Modelle mit anderen Mitteln eine mögliche Vorhersage doch ermöglicht.

    Was passiert die kommenden Tage noch?

    Erinnern wir noch an den Polarwirbel der mögliche Erscheinungen haben kann wie Brillenlagen (Dipollagen, Wirbel in 100, 200 und 300 hPa) die POLAR BREAK. EInem Hoch mit Nierenlage, Tripol - Lagen, Solopol, Quadropol, Polhoch - Lagen. Einzelne Hinweise zu Modelldaten von Hubertus: Höhenwetterkarten, Polarwirbel Weiteres folgt.

    Hier noch nachfolgende Erklärung zum Polarwirbel/Stratosphärenerwärmung Strahlströme (Jet)

    Darstellung des Polarwirbels und die Brille wie auch Rossby - Wellen mit der 00 DWD 300 hPa NH - Karte für den 18.12.08. Dazu folgt noch eine Erklärung für die kommenden Tage.

    Weitere Begründung: Expantions- und Kontraktionsphase: Extreme Expansion = warme Stratosphäre, geteilte Wirbel (Multipole = weit entfernt von einander). Werden als Di-, Tri- und Quadropole bezeichnet. PW =Polarwirbel West geht auf Tour. Ozonabnahme gering und kalte meridionale Blockhochs/Cut OFF Tiefs. Ebenfalls im Sommer von Bedeutung wie im Winter die Blocks. Wenige Stürme in der Troposphäre und starke Aleutentiefs, südliche ITC und El - Nino Jahre. Damit 5 Jahre Zyklus, dann wieder stark ausgeprägt und in Bodennähe warme Westlagen mit Stürmen.

    Einige neue Forschungen zu Wellen ... , sehe diese Links (dazu Polarwirbel und Rossby - Wellen wie auch Trägheitsschwerewellen). Lese man was genau im Jet mit diesen Rossby - Wellen geschieht und was bei schwachen Winden zu erwarten wäre, warum sich lange Wellen bilden (Langwellentröge und Langwellenkeile und Blocklagen). Quelle: (sehe Forschungsschwerpunkte)

    Dazu sin diese Wellen anhand einzelner Höhenkarten zu sehen von wetter3 und Wetterzentrale oder anderer Seiten. Bei wetter3 werden gleich mehrere dieser von 850 bis 200 hPa gezeigt. Z.B. wetter3 mit (Quelle: )

    Polarwirbel: Eine weitere Erklärung und etwas verständlicher liefert diese Erklärung und Arbeit: (Erdoberfläche, Zirkulationsmuster und auch die Gebirgszüge usw. Orographie spielen eine Rolle). Aber auch die Einflüsse die von außen drauf wirken.

    Europa Alpenländer Schneelage 12.12.08 - 19.12.08
    Europa Schneelage und Wetterentwicklung bis 14.12.08

    Temperatur- und Wetterentwicklung am Freitag, 19.12.08, sehe unten die Grafiken

    Dateien

    frueh.jpg 62,3 kB – 3 Downloads abend.jpg 67,35 kB – 1 Download wetter.jpg 66,29 kB – 1 Download 00_DWD_300hPa_NH.gif 104,64 kB – 4 Downloads

    Gewitterprognose/Wetter/Winterwetter/Link: Nowcast (sehe auch Wetter - Board Nowcast)

    (NWR/Analysig/Unwetterlagen. (Blog now)

    Gewittersturm-Nowcast (Extremlagen ... zu erreichen) u. Nowcasters/Outlooks USA/Europa erstellt. :pc: :ipc:

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    • 19. Dezember 2008 um 19:58
    • #2

    Kommende Stunden zieht ein Sturmtief von den Britischen Inseln langsam nach Südschweden und greift auch in der Nähe der Ostsee über zu Nacht auf Sonntag.

    Zuvor kann es regnen leicht oder mäßig in vielen Teilen Deutschlands. Nur im Bereich der Oder kann es noch trocken sein (vormittags dann auch hier Regen). Vormittags etwas Schnee in Süddeutschland und der Mitte, später nur im Südostbayern in tieferen Lagen. In höheren Lagen der Alpen oft Schnee. Am Abend trocken allmählich in West- und Nordwestdeutschland und Regen entlang des Main und nach Süden hin sowie in Sachsen.

    Zeitweise ist es am Samstag bedeckt und an der Oder auch aufgelockert. Zum Abend auflockernd im Westen und Nordwesten. Die Temperaturen erreichen um die +6°C im Norden und nach Süden bei +4°C und am Alpenrand bei 2°C. Tiefstwerte zum Samstag bei +2°C im Norden, bei +4°C um Bremen und mit 0 oder -0°C im Süden.

    Im Bereich des Frontensystems in einer westlichen Strömung am Südrand des Sturms regnet es zeitweise und zieht ein Frontensystem gegen die Gebirge von Teschechien wird auch zu Mischfront. Dabei stürmt es zum Samstagmorgen nordwestlich wie westlich der Mittelgebirge vom Rheinisches Schiefergebirge bis zum Weser Bergland. Der Wind weht aus West und dreht bis Mittag auf Nordwest und erreicht Sturmstärke mit Gefahr von schweren Sturmböen auch in Richtung Harzregionen. Sonst verbreitet ab Mittag deutlich in allen Mittelgebirgen Sturmböen mit schweren Böen. Zum Abend kaum nachlassend.

    Gewitter treten dabei nicht auf.

    Am Samstag weht vormittags über dem Norden starker Wind. In Niedersachsen und Mecklenburg später auch Gefahr von Böen in Sturmstärke. An den Küsten schwere Sturmböen zum Mittag und auch Abends hin. Von Niedersachsen östlich bis Sachsen - Anhalt mit Mecklenburg und Brandenburg/Berlin zum Nachmittag (abends besonders) Sturmböen oder in Sturmstärke aus Nordwest. In anderen Teilen zum Abend nur noch mäßiger oder frischer Wind aus Nordwest. In Ost - Sachsen - Anhalt, Mecklenburg und Brandenburg bis Sonntagfrüh wahrscheinlich Sturmböen.

    Auch im Bereich von kräftigen bis starken Höhenwinden in einigen Höhen und mit vertikalen Turbulenzen an der Kaltfront zum Nachmittag oder Abend können über dem Norden teils ausgeprägte Windstürme auftreten die teils schwere Böen erzeugen können in den Bergen oder auch nach Nordosten hin und den Küsten. Wahrscheinlich orkanartige Böen möglich auch unter Bedingung von den starken Höhenwinden die bis in mittlere Bereiche sich auswirken können im Bereich des Harz und im Nordbereich der Mittelgebirge (vor allem den Hochlagen).


    Karten mit Wetter am Samstag, Temperaturen nachts und tags, 4- Tage Prognose im Anschluss

    Dateien

    wetter.jpg 66,41 kB – 2 Downloads frueh.jpg 62,28 kB – 2 Downloads 4tage.jpg 89,6 kB – 3 Downloads

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    • 21. Dezember 2008 um 11:00
    • #3

    Nach Abzug eines Sturmtiefs an der Ostsee und dem verlassen des Sturmfelds aus Nordostdeutschland, greift ab den Montag erneut Sturm über. Dabei soll das Tief von der Ostsee sich ausweiten über Skandinavien und eine Verbindung mit einem weiteren Tief nordwestlich von Skandinavien eingehen.

    Aus dem neuen Tiefkomplex was als Zentrum für weitere Tiefs dient, welche bereits vom Nordwesten Irlands heranziehen, nördlich der Nordsee hinweg, am Montag nach Norwegen an die Küste. Einige weitere Sturmtiefs, wobei diese Orkantiefs nennen sollte ziehen nach Norden zum Nordmeer ab Dienstag.

    Nach Deutschland verlagert sich ein Hoch von den Britischen Inseln, ab den Dienstag. Der Tiefkomplex in Skandinavien zieht dann weiter vor Sibirien und entwickelt eine Tiefdruckrinne.

    Am 24.12.08 könnte sich im Bereich des Gebirges von Norwegen ein Tief bilden was über die Ostee hinweg nach Ostdeutschland ziehen könnte. Grund ist ein Strömungsverlauf im Lee der Gebirge. Da hier wohl eine Zyklogenese einsetzen dürfte.


    Vorhersage für Sonntag/Montag, 22.12.08


    Am Sonntag ist es anfangs noch windig. Dazu weht mäßiger bis frischer Wind aus West bis Südwest (in höheren Lagen und mittleren Höhen aus Nordwest sehr stürmisch). Nach Süden nur mäßiger Wind aus ähnlichen Richtungen. Sonntagnachmittag überquert den Nordosten, Osten und Südosten ein neues Flächenniederschlagsgebiet, dabei regnet es bis Montagnachmittag weiter. Es fällt leichter Regen am Montag und am Sonntag teils mäßiger.

    Am Sonntag ist ab dem Nachmittag mit Schneeregen im Südwesten Norwegens und später von Süd nach Nord mit Schnee zurechnen und teils stürmischen Winden und Schneeverwehungen. Nachmittags in Skandinavien zunehmend bedeckt und in Deutschland nachmittags bedeckt und Niederschläge über Nordeuropa und in Mitteleuropa, sowie Montag noch Schnee in Skandinavien und Regen in Deutschland, dann aufgelockert im Nordwesten und teils am Abend auch über Deutschland teilweise.

    Heute verläuft über Deutschland über die Schweiz und dem westlichen Teil Deutschland bis über die Nordsee vor Norwegen ein Zwischenhoch und eine Frontenkette im Westen und Süden Deutschlands mit zeitweise Regen, dazu greift zu Nacht auf Montag ein Frontensystem über und zieht schnell nach Osten in einer westlichen Verlaufsströmung ab, gleichzeitig nimmt der Wind bis zum Mittag zu im Norden Deutschland und es gibt Sturmböen teils schwere Sturmböen.

    Zum Morgen wird es an den Küsten und im Norden von Niedersachsen - Schleswig - Mecklenburg wieder Sturmböen gegeben. In den anderen Teilen Norddeutschlands bis zu Mitte weht noch frischer Wind und im Süden nur mäßiger. Im Bereich der nördlichen Mittelgebirge ist wieder am Morgen mit schweren Sturmböen zurechnen im Bereich des Harz, Wasserkuppe und dem Rheinischen Schiefergebirge. Der Wind weht aus Nordwest in mittleren und höheren Schichten sowie auch am Boden aus West. Aber auch an den Küsten gibt es schwere Sturmböen (vereinzelt wenige orkanartige Böen können runtergemischt werden).

    Die Temperaturen liegen am Sonntag bei +5 bis +7°C und in der Nacht zum Montag bei +5°C um die Schwäbische Alb und im Norden bei +8°C und am Alpenrand bei +3°C. Tagsüber am Montag ist es der wärmste Tag bei +10°C im äußeren Norden und +9°C in anderen Teilen mit +4°C am Alpenrand. Sonst sollte es am Tage auflockern oder faßt klar sein über dem Norden Deutschlands, später wieder Wolken und vereinzelt etwas Regen durch Schauer mit Sturmböen.

    Derzeit keine Glättegefahr, dafür am Alpenrand im Südosten Bayerns teils Dauerregen mit 20 mm oder um die 16 mm.


    Die Karte unten stellt die Situation des Windes da am Montag, dazu angegeben Wind im Flachland und im Gebirge

    Dateien

    Image10111.GIF 40,81 kB – 2 Downloads

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