Zeitraum: 08/12/04 06 UTC - 08/12/04 18 UTC
Ab Donnerstagfrüh erreicht den Westen und Nordwesten Deutschlands ein neues zwei kerniges Tiefdrucksystem bei den Britischen Inseln und schiebt seine Ausläufer landeinwärts. Zum Abend nimmt der Wind deutlich in der Westhälfte Deutschlands zu.
Zum späten Nachmittag fällt von der Nordsee, am Rhein bis zum Schwarzwald Regen in tieferen Lagen und im Flachland, dabei im Bergland und den Gebirgen ab 800 m Schnee.
Zum Abend bis zum Freitag können hier nochmals mehrere Neuschneemengen im Rheinischen Schiefergebirge und der Eifel zusammen kommen. Eine Teilstörung östlich von Großbritannien beeinflusst Deutschland und die Küsten mit Regen und vor der nördlichen Seite von Dänemark auch Schneeschauer.
Anfangs in den Frühstunden noch leichte Regenschauer im Osten und Nordosten mit gefrierenden Regen oder Nässe und Schneematsch nach Westen durch überfrieren Glättegefahr. Glättegefahr!
Vom Ärmelkanal bis zu Nordsee können einzelne Gewitter sich bilden im Laufe des Nachmittags, sowie auch Hagel von 1 cm ab dem Vormittag/einzelne Sturmböen bis Böen von 10 Bft auch an der Nordsee und dem Ärmelkanal am Tage in der Nähe der Doggerbank.
Ab dem Mittag besteht bereits Gefahr von Sturm vom Schwarzwald, Odenwald, Westerwald, Eifel, Rothaargebirge und dem Sauerland. Zum Nachmittag Gefahr von stärkeren Stürmen in Frankreich in den Gebirgen bis zu der Eifel, Rheinisches Schiefergebirge, Schwäbische Alb, Weser Bergland, Harz und Thüringer Wald möglich schwere Sturmböen und einzelne orkanartige Böen. Zum Abend landesweit soweit ablaufender Wind. Zu Nacht auf Freitag noch Sturmböen zu den Alpen und den Albgebieten zu Mitte Deutschlands.
Vorhersage bis zum Mittag: In Frankreich im Flachland schwere Sturmböen oder Sturmböen, über dem Westen Deutschlands starker Wind und nach Osten mäßiger mit einzelne schwache Böen.
Freitag erneut schwerer Sturm in Frankreich. Am Samstag im Süden Deutschlands weiterhin Wind- oder Sturmböen möglich.
Updated kann erfolgen am Donnerstag zum Abend, wegen der zu verfolgenden Windentwicklung. Die Farben beziehen sich auf die Gebirgsregionen und Lagen leicht darunter.
]Zuwachs an Schnee im Rheinischen Schiefergebirge, Eifel und Taunus bei wahrscheinlich 5 bis 7 cm oder etwas darüber.
Übersicht wurde als Warnung zusammengefasst und umgewandelt.
Gruss Marco