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Großwetterlagen 28.11.08 - 30.11.08

    • Europa
  • M2 Sturmwetter
  • 27. November 2008 um 19:46
  • M2 Sturmwetter
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    • 27. November 2008 um 19:46
    • #1

    Großwetter

    Freitag, 18.11.08 antiyzklonale Westlage in Südlage antizyklonal, dann am Freitag auch Südlage zyklonal und am Samstag ein Trog über Westeuropa. Der Trog über Westeuropa verbleibt stationär mit Rotation über Südwest- bis Nordeuropa hinweg und führt Luftmassen später bis zum 05.12.08 aus Südwest heran.

    Diese Troglage wird durch tiefen Luftdruck am Boden und auch in der Höhe vom Nordmeer, dem westeuropäischen Festland bis zur Iberischen Halbinsel bestimmt. Die Flanken des hohen Drucks liegen am Trog im mittleren Atlantik und Westrußland. Die Frontalzone verläuft vom mittleren Atlantik nach Spanien und auf Nordost ins westliche Mitteleuropa und bis nach Skandinavien. Seine Störungen ziehen über die Alpen und Mitteleuropa.

    Die Jetstreams schlängeln sich um die Troglage herum oder im Bereich der Störungen entwickeln sich Gradiente der Jetstreams die in den Höhenwetterkarten in Erscheinungen als kurze Sturmbänder treten.

    Zirkulation

    In dem Zeitraum bleibt es über Skandinavien mit Schneefall oder mal Schneeregen winterlich und teils kann es Sturmböen von beiden Seiten des Gebirges geben. Im äußeren Norden an den Küsten hin bleibt es bei 2°C etwas halb so kalt, dennoch in der Mitte und im Süden wird es kälter bei -2 bis -8°C. Am Samstag bis Sonntag ist es nicht mehr so kalt, dennoch bleibt es kalt weiter und es besteht Gefahr von Glatteisregen oder gefrierenden Regen mit glatten Wegen und Straßen.

    Zonale Strömung aus West in antiyklonaler Art und später ein Trogsystem über Westeuropa bis zum Nordmeer und Skandinavien und übers westliche Mittelmeer.

    Zirkulationstyp

    Anfangs noch eine kurze zonale Grundströmung über Mitteleuropa, dann auf meridional drehend und etwas blockierende zum Ende des Monats November. Diese Blocklage ist aber nur kurz vorhanden. Die zonale Zirkulatoinsform bedeutet ein hochreichendes subtropisches Hoch über dem Nordatlantik oder als Brückenfunktion bis nach Grönland, wenn bereits zu Umstellung in eine andere Zirkulation kommt. Ein System mit tiefen Druck über dem subpolaren Raum. Die Frontensysteme können mehr oder nur vereinzelt über das europäische Festland ziehen, wobei es von der Bestimmtheit der Zirkulationsmuster abhängt.

    Die meridionale Art läßt uns eine Troglage die eine Achsenneigung von Nord nach Süd haben können. Es ergibt sich daraus mögliche Winde aus Ost, Süd und Nord.

    Hauptluftmassen

    Die bestimmten Luftmassen werden aufgrund von den Großwetterlagen vorgegeben. Die kommenden Tage lassen sich Luftströmungen aus cPt (erwärmte kontinentale Polarluft aus Südost bis Ost, mP (maritime Polarluft) aus Norden oder Nordwesten, abgekühlte subtropische Luftmassen (vor allem mT tropische Luft mit Saharaluft die sich abkühlt etwas auf den Weg zu die Alpen und östlich nach Slowenien) vom Mittelmeer ausreichend feucht. Dabei sind teils Schneefälle ab und an nicht ausgeschlossen durch Luftmassen im Grenzbereich aus Südost, Ost und Nord über Nordwest.


    Wetterübersicht

    Am Freitag setzt im Süden Deutschlands zum Abend Regen ein der leicht anfängt. Nur Richtung über dem Samstag im Osten und Nordosten (sonst auch in anderen Regionen etwas Schnee möglich) bleibt es soweit niederschlagsfrei (von Rheinland - Pfalz bis zu Nordsee kann es stärkeren Schneefall geben). Samstagabend überall wieder niederschlagsfrei und Sonntag etwas Regen am Rhein entlang nach Norden Hoch. Die Schneefallgrenze hängt am Samstag bei 400 bis 600 m in Deutschland. Während es zu Nacht am Freitag noch sehr kalt sein kann, wird es am Samstag bis Sonntag etwas leicht wärmer (nicht viel aber). Es gibt -0 bis -2°C nachts und um 3 bis 5°C zum Sonntag tagsüber.

    Der Samstag kann teils auch Nebel ermöglichen bei der Schichtung mit warmer Luft in der Höhe und kalter in tieferen Schichten und auch Niederschlag als Regen im Süden und Westen teils auch nach Osten, dabei gefrierender Regen oder etwas Schnee darunter möglich. Glättegefahr. Ab Sonntag im Osten, dann auch im Süden bis zu MItte Sturmböen möglich in den Bergregionen und oberhalb der Berge sowie im Flachland.


    Analyse nach Wetterzentrale Infos erstellt. Bezieht sich auf die Karten. Alles andere selbst erklärt.

    Dateien

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  • M2 Sturmwetter
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    • 27. November 2008 um 20:59
    • #2

    Unter wetter3 der Karten von 850 bis 200 hPa erkennt man die Wellen oder Rossby - Wellen. /

    Jetstream auch als Strahlstrom bezeichnet. Mäanderwellen wirden z.B. durch Gebirge verursacht und auch Höhendruckstörungen (Höhenhoch- oder Höhentief, Tröge und Tropfen).

    Auf dieser Seite die ich empfehlen kann sieht man die Rossby - Wellen oder die mögliche Lage der Jets, die in Karten als Wellen oder als Jets sichtbar sind. Erinnern wir uns an meinen ersten Beitrag die hier die Lage der Frontalzone in den Wetterzentrale Karten zeigt die schwarze dicke Linie also (diese Welle = Frontalzone und bei wetter3 noch besser dargestellt weitaus mehr Wellen die sich überlagern). Stellen die mögliche Art des Zirkulatonstyps dar die ich in im Beitrag erklärte mit zonal usw.

    Die Frontalzone lässt durch die 552 (gpdm) erkennen auf den Karten, dennoch muß in den Höhenkarten von 850 bis 200 hPa bei wetter3 auf die 300 und 912 gpdm geachtet werden. Da hier sich die Frontalzone durch weitere Geopotentiale zeigt. Diese Zone reicht in weitaus größere Höhen hinauf und berührt auch den Boden. Derzeit wird diese Frontalzone weit über dem Mittelmeer liegen.


    Quelle:


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