An dem großen Höhentrog werden feuchtwarme Luftmassen mit trocken - heiße Luft gemischt und geschichtet, wobei durch Advektion/Temperaturadvektion die Capewerte ansteigen. Die feuchtwarme Luft fließt vom MIttelmeer aus Südwest parallel zu heißen Südströmung heran. Die Höhenströmung aus Nordafrika ist sehr stark und verfachtet trocken - heiße Luftmassen zu uns. Mit näher rücken des Trogs nimmt die Unwettergefahr und Hebung zu und auch die Scherung von Westen wird stärker, wobei langsam die Gewitter immer heftiger sein können.
Morgen können westlich der Schweiz heftige Gewitter entstehen, die vorallen in Frankreich ein hohes Unwetterpotential bis Mittwoch mit bringen mit heftigen Regenfälle oder Hagel aus. Die Temperaturen ist Deutschland steigen im Süden auf bis 28°C schon an. Durch die Verschiebung der Höhenströmung leicht nach Frankreich wird die Wärme nicht allzu groß im Norden zunehmen, bis Mittwoch jedoch auch im Norden, da die Höhenströmung wieder südlich über die Mitte gelangt und zunimmt. Richtung Schweiz ist der Wind wieder sehr stark und erreicht Sturmstärke. Da der Trog langwellig bis nach Nordafrika geht führt er in einer mittleren und höheren Strömung sehr warme Luft nach MItteleuropa rüber. Diese wird immer labiler.
Bei Unwetter in Europa wie auch in Mitteleuropa spielt die Durchmischung eine große Rolle was genau passiert die kommenden Tage. Den elevated mixed layer oder entkoppelte Mischungsschicht. Sie zeigt sich im Sommer auf der Vorderseite eines Troges wie derzeit in Westeuropa bis Nordafrika runter. Diese Mischungsschicht wird durch südliche bis südwestliche Höhenströmungen befördert über weite Gebiete. Sie wandert über Nordwestafrika wie gerade die kommenden Tage, nach Spanien, Frankreich wo sie auch fasst ist nach Mitteleuropa.
Sie tritt typischerweise im Sommer auf der Vorderseite eines Troges über dem Ostatlantik bzw. über dem Golf von Biskaya auf und wird mit einer südlichen bis südwestlichen, subtropisch warmen Strömung von Nordwestafrika über Spanien, Frankreich nach Mitteleuropa geführt.
Diese Luftmassen sind sehr bestätig und trocken in den unteren Schichten aus der Sahara. Diese Schichten erwärmten sich in Afrika oder Spanien. Die Grenzschicht enthält viele Beimengungen die für die Gewitterbildung sorgen. Diese Mischungsschicht wird von synoptischen Störungen angehoben und dient als Bestandteil für Schwergewitterausbrüche.
In der Schweiz oder den Alpen wird es südlich vereinzelt Schauer geben, weiter nördlich sollte es fasst wolkenlos sein, im Bereich eines Tiefs im mittleren Frankreich oder der Eindehlung im Höhenjetband kommt es dort zu massen Regenfällen und Gewittern zum Mittwoch (nach derzeitigen Stand). Ähnlich wie es wefro aussagen würde, muß man sagen gelang aus Österreich durchaus Werte von 34°C nach Südostdeutschland am Dienstag allmählich rein, leicht können die Temperaturen in Süddeutschland steigen entlang des sich einschiebenen Warmluftbergs.